Schweiz
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Christoph Blocher, Komitee-Praesident und alt-Bundesrat, spricht an der Medienkonferenz des Komitees

Er kam mit dem Schrecken davon: Obwohl der Angreifer ein Messer dabei hatte, blieb Christoph Blocher unverletzt.   Bild: KEYSTONE

«Ich bin der Mann, der Sie zum Bundesrat gemacht hat»: 81-Jähriger attackiert Christoph Blocher

Alt Bundesrat Christoph Blocher ist am Samstagmittag von einem älteren Mann in einem Zürcher Hotel angegriffen worden. Sicherheitsleute griffen sofort ein. Der SVP-Politiker blieb unverletzt. Die Polizei nahm den Mann mit auf die Wache.



Christoph Blocher und SP-Nationalrat Corrado Pardini luden am Samstagvormittag zur kontradiktorischen Podiumsdiskussion unter dem Titel «Schweiz – EU: Wie weiter?» ins Hotel Marriott in Zürich. Nach dem Ende der Veranstaltung ging ein Mann auf Christoph Blocher los, wurde aber von Sicherheitsleuten umringt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte eine entsprechende Meldung des «SonntagsBlicks». Wie Polizeisprecher Marco Bisa gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte, handelt es sich um einen 81-jährigen Mann. Bei der Leibesvisitation sei ein Messer zum Vorschein gekommen. Der Senior werde medizinisch betreut, sagte der Polizeisprecher weiter.

Christoph Blocher schildert seine Sicht des Vorfalls im «SonntagsBlick» folgendermassen: «Ein Mann fragte mich im Gang des Hotels: 'Mögen Sie sich noch an mich erinnern?'» Er habe ihn angeschaut, gemustert und dann gefragt, wer er sei.

«Da antwortete er: ‹Ich bin der, der Sie zum Bundesrat gemacht hat› und schlug mit der Faust auf mich ein.» Der Mann habe einen verwirrten Eindruck gemacht, berichtet der alt Bundesrat. (dwi/sda)

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • dan2016 18.09.2016 17:06
    Highlight Highlight Messer, Älter, verwirrt, hat ihn zum Bundesrat gemacht... wars der Gerhard
    • B1O 18.09.2016 18:12
      Highlight Highlight Hahahaha made my day
  • SwissGTO 18.09.2016 16:34
    Highlight Highlight Was jetzt....einmal ist er 60, dann 81. Einmal fällt ihm das Messer zu Boden. Jetzt plötzlich wurde es bei der Leibesvisitation gefunden...
  • Flexon 18.09.2016 13:36
    Highlight Highlight Gewalt ist keine Lösung. Trotzdem würde es mich sehr interessieren, wer dieser "verwirrte" Mann war. Ich hoffe der eine oder andere Journi geht dieser Geschichte auf den Grund.
  • Kimbolone 18.09.2016 13:19
    Highlight Highlight Schreibt jetzt jedes Mal, wenn ein Rechtsaussenpolitiker angegriffen wird (Hess im Bern, Frauke Petry, Blocher) irgend ein ganz Glatter und Intellektueller "Man erntet, was man sät"?

    Huch, jemand macht von seinem Recht der Meinungs- und Redefreiheit Gebrauch, die Ernte muss Gewalt sein und verdient ist sie somit auch. Komische Einstellung!
    • Echo der Zeit 18.09.2016 14:16
      Highlight Highlight Tja so ist das, wen man Intoleranz und Ausgrenzung Predigt - Reagiert das Volk halt - Linksaussenpolitiker Predigen eher das gegenteil - darum müssen sie auch weniger Angst vorm Volk haben - auser von Aufgehetzten rechtswählern denen man einredet das sie die einzigen sind die das Volk präsentieren - Es ist eh Dumm was die Rechtsaussenpolitiker betreiben - Wir sind das Volk und nur wir wissen was gut für Land und Volk ist - da kriegt man jrgendwann eins auf den Deckel. Ist keine komische einstellung sondern ganz normale ursache - wirkung.
    • Chili5000 18.09.2016 14:27
      Highlight Highlight Es handet sich bei diesen Personen (und bei dir wahrscheinlich auch) um Rassisten...
    • E7#9 18.09.2016 15:22
      Highlight Highlight Echo der Zeit: Angst vor dem Volk sollten Politiker ausschliesslich bezüglich Wahlen haben. Was du da von Ursache und Wirkung verzapfst und wie du somit Gewalt an einen Politiker rechtfertigst ist einfach erbärmlich. Demokratie scheint nicht so dein Ding zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lichtler 18.09.2016 11:50
    Highlight Highlight Na schade wars kein junger linker, dann hätte die svp wieder was zu stänkern gegen linksextreme...
    • Olmabrotwurst 18.09.2016 14:02
      Highlight Highlight Zum glück war es kein svpler sonst hätten die linken wieder was zum stänkern
    • Soli Dar 18.09.2016 15:00
      Highlight Highlight Ja, da hat jemand Mittleid mit dem Rattenfänger vom Herrliberg...
    • Soli Dar 18.09.2016 18:57
      Highlight Highlight Ich wünsche niemand so etwas und der Rattenfänger ist auch nicht mein Feind, nur mein Mitleid gegenüber jemandem, der ständig gegen andere hetzt, beleidigt, austeilt, Ängste und Ressentiments schürt, hält sich in Grenzen.
  • sheimers 18.09.2016 11:39
    Highlight Highlight War der Herr nur ein enttäuschter ehemaliger Wähler, oder tatsächlich ein prominenter Unterstützer?
    • Echo der Zeit 18.09.2016 12:38
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht - 81-Jähriger, sagt er hätte ihn zum Bundesrat gemacht - Vieleicht ein unterstützer den Blocher mal abgesägt hat.
  • Datsyuk * 18.09.2016 11:20
    Highlight Highlight Ich mag Blocher überhaupt nicht. Aber sowas geht nicht! Als Politiker usw. ohne Personenschutz unterwegs zu sein, ist eine grosse Errungenschaft der Schweiz.
    Gute Besserung.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.09.2016 12:33
      Highlight Highlight Bei Familie Blocher ist "sowas" ganz normal. Auch die Bewaffnung mit Taschenmesser ist bei Eidgenossen üblich. Das Taschenmesser ist die moderne Hellebarde. Wenn den Eidgenossen Argumente fehlen, dann greifen sie zum Taschenmesser, um den ultimativen Nahkampf blutig zu gewinnen. Sie folgen nur ihrer Natur. Denn das haben sie im Blut.

      http://www.blick.ch/news/schweiz/irrer-auftritt-blochers-bruder-schockt-tv-zuschauer-id148539.html
    • Olmabrotwurst 18.09.2016 14:06
      Highlight Highlight Können sie mir sagen woher ich die gedruckte ausgabe finde um den ganzen Bericht zulesen? #Kappa
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 18.09.2016 14:39
      Highlight Highlight Der Doku über die Brüder schockiert mich bis heute.
      Die Aussagen, die Gerhard Blocher macht, sind unerträglich.
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  • Die Super-Schweizer 18.09.2016 10:11
    Highlight Highlight Da ist Gessler ja beinahe dem Volkszorn zum Opfer gefallen....
    • Datsyuk * 18.09.2016 14:56
      Highlight Highlight Stipps, am meisten schreibst du über Einhörner.. :) Merkst du etwas?
    • Fabio74 18.09.2016 18:54
      Highlight Highlight @stipps: deine Meinung und die der SVP ist genausowenig die Meinung des Volkes
    • Soli Dar 18.09.2016 19:57
      Highlight Highlight Stimmt, schliesslich sind nur SVPler befugt und legitimiert fürs Volk zu sprechen. Alles andere sind Lünger und Verräter:-(
  • Raembe 18.09.2016 09:20
    Highlight Highlight Ich mag Blocher absolut nicht, aber sowas wünsch man Niemanden. Darum versteh ich hier einige Kommentare nicht. Wünscht Ihr wirklich Jmd das er mit dem Messer angegriffen wird?
    • SoOderSo 18.09.2016 09:55
      Highlight Highlight So wie ich das verstanden habe, hatte der Mann zwar ein Messer bei sich, ging aber nur mit den Fäusten auf ihm los. Somit wäre die Formulierung "mit dem Messer angegriffen" nicht korrekt
    • Fabio74 18.09.2016 10:57
      Highlight Highlight Grundsätzlich nicht, aber wee seit Jahrzehnten andere bekeidigt und schlecht macht, muss mit einer Reaktion rechnen.
    • R&B 18.09.2016 12:49
      Highlight Highlight @Raembe: Ich habe keinen Kommentar gelesen, der vor Ihnen gepostet wurde, der diesen Angriff auf Blocher begrüsst. Haben Sie Ihren Kommentar blind gepostet oder wurden diese Kommentare von der Redaktion gelöscht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 18.09.2016 09:14
    Highlight Highlight Naja. Der eine Redet Wirr und der andere ist es meiner Meinung nach. Wenn sich beide nun mässigen ist der Schweiz sehr geholfen.
  • Muster Mustermann 18.09.2016 08:42
    Highlight Highlight Man erntet was man sät.
  • Denverclan 18.09.2016 08:39
    Highlight Highlight Gewalt ist seit Menschengedenken ein Puzzleteil im Zusammenleben der Gesellschaft. Sie wird nie ausgerottet werden können. Erschreckend ist, wie vielfältig sie in physischer wie auch psychischer Gestalt daher kommt. Jede einzelne Tat ist gleich schlimm, gegenüber den Betroffenen gilt dasselbe Mitgefühl, egal ob es sich um einen unbekannten oder bekannten Menschen handelt, egal wo auch immer auf Erden die Gewalt stattfindet. Wir müssen auch bei uns selbst acht darauf geben, gegenüber unseren Nächsten keine Gewalt auszuüben.....Macht und Gewalt sind sich sehr nahe, nur fehlt oft das Bewusstsein!
    • SoOderSo 18.09.2016 10:03
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht, es gibt viele andere wege jemandem mitzuteilen, dass man denjenigen Scheisse findet ohne Gewalt anwenden zu müssen. Dennoch, gerade im Fall Blocher kann ich es irgenwie nachvollziehen... (Nachvollziehen heisst btw nicht unbedingt, dass ich es gutheisse)
  • Töfflifahrer 18.09.2016 08:22
    Highlight Highlight Egal was man von jemandem hält, auch wenn der oder seine Kumpane öfters selbst sehr aggressiv auftreten, Gewalt hat hier nichts zu suchen.
    Bei uns sollte es doch wirklich noch möglich sein ohne Bodyguard aus dem Haus gehen zu können.
    Dass CB und seine Kumpane selbst Hass und Zwietracht sähen, was ebenso verwerflich ist, darf dabei keinen Einfluss haben.
    Jedoch darf sich die SVP nicht wunderen ab der steigenden Verrohung der Sitten, die sie mit ihren Aufrufen und Aussagen teilweise aktiv mitbewirken.
  • Anthony Deuel 18.09.2016 04:20
    Highlight Highlight Man mag von Blocher denken was man will, aber in unserer freien Gesellschaft hat Gewalt keinen Platz. Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute.
    • Nevermind 18.09.2016 11:14
      Highlight Highlight Ich wünsche Herrn Blocher auch einen ruhigen Lebensabend. Er hat ihn sich verdient.
  • Mnemonic 18.09.2016 01:40
    Highlight Highlight Verwirrte unter sich...
  • arthos 18.09.2016 01:25
    Highlight Highlight Das war der, der von der Werbeagentur, der nie bezahlt wurde!

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Im August 2017 erwarb Christoph Blocher 24 Gratis-Wochenzeitungen. Damals versprach er, keine politischen Ziele damit zu verfolgen. Nun erscheint ein Artikel von Blocher in den Zeitungen, welche rund 700'000 Schweizer Haushalten zugestellt werden. Der SVP-Doyen sieht die redaktionelle Unabhängigkeit nicht in Gefahr.

Aus den insgesamt 697'827 Exemplaren der Gratis-Zeitungen aus dem Hause Swiss Regiomedia AG schaut dem Leser diese Woche ein nachdenklicher Christoph Blocher entgegen. Er sitzt an einem Holztisch, das Kinn in der rechten Hand. «Nachlese zum 1. August», heisst es über der Seite. Darunter ist ein Artikel mit dem Titel «Hintergrund einer Geburtstagsfeier» abgedruckt. Der Autor: Christoph Blocher, alt Bundesrat, SVP-Vordenker – und Miteigentümer der Swiss Regiomedia AG.

In den Gratis-Wochenzeitungen …

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