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SVP-Rechtsaussen Glarner will linksautonomes Kulturzentrum kaufen – das steckt dahinter

Letzte Woche haben unbekannte Vandalen das Restaurant Bijou in Bremgarten mit Sprayereien verunstaltet. Der SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat Hinweise, dass die Täter aus der linken Szene stammen – und will handeln.

Fabian Hägler / az Aargauer Zeitung



Bild

Das linksautonome Kulturzentrum im Stadtzentrum von Bremgarten war einst eine Kleiderfabrik. Bild: az/Toni Widmer

Andreas Glarner ist wütend. «Ich habe kein Problem damit, wenn jemand eine andere Meinung vertritt und gegen eine SVP-Versammlung demonstriert», sagt der Nationalrat und Asylchef der Volkspartei.

Glarner verurteilt aber Sprayereien wie jene von Vandalen am Restaurant Bijou und an einem Brückenpfeiler in Bremgarten letzte Woche. Kurz vor der Generalversammlung der SVP des Bezirks, wo Glarner zur Asylpolitik des Bundes sprach, hatten Unbekannte dort Parolen gegen Glarner gesprayt.

«Das ist ein direkter Angriff auf die Meinungsfreiheit, denn solche Aktionen zielen darauf ab, dass Restaurantbesitzer oder Saalvermieter ihre Räume nicht mehr für SVP-Anlässe zur Verfügung stellen, weil sie dann Angst vor Vandalenakten haben müssen», sagt Glarner. Roger Nauer, Wirt im Restaurant Bijou, sagte gegenüber Tele M1 zu den Sprayereien an seinem Lokal: «Wenn man heute in der Schweiz nicht offen zu einer Partei stehen kann, ohne dafür angegriffen zu werden, habe ich mit dem gesamten System Mühe.»

SVP-Gegner versprayen Restaurant (27. April)

Das Bijou in Bremgarten wurde in der Nacht von Vandalen heimgesucht. Grund dafür war ein Vortrag über die Asylpolitik von SVP-Hardliner Andi Glarner. Video: © TeleM1

Belohnung brachte nichtsGlarner setzte nach den Sprayereien eine Belohnung von 2000 Franken für Hinweise auf die unbekannten Täter aus. «Wir müssen dieses linke Gesindel stoppen», schrieb er dazu auf Facebook. Bisher hat das Kopfgeld allerdings nicht dazu geführt, dass die Urheber der Parolen gefasst wurden. «Ich habe allerdings Hinweise erhalten, dass es im Umfeld des Kulturzentrums Bremgarten vom Stil her ähnliche Schmierereien gibt», sagt der SVP-Hardliner.

ZUM THEMA INFORMATIONSSICHERHEITSGESETZ AN DER FRUEHLINGSSESSION 2018 AM DIENSTAG 13. MAERZ 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Andreas Glarner, SVP-AG, arbeitet an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 13. Dezember 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Andreas Glarner Bild: KEYSTONE

Es sei zwar nicht bewiesen, dass die Sprayer tatsächlich aus dem «Kuzeb» stammten, wie das linksautonome Zentrum in Bremgarten kurz genannt wird. «Der Verdacht liegt allerdings nahe», sagt Glarner, dem das Kulturzentrum seit Langem ein Dorn im Auge ist.

Nach den Sprayereien letzte Woche wurde auch eine Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Glarner hofft immer noch, dass die Täter ermittelt und bestraft werden, will aber auch auf anderem Weg gegen das «Kuzeb» vorgehen. «Ich überlege mir, zusammen mit anderen Investoren die Liegenschaft zu kaufen», sagt der SVP-Politiker. Mit den Besitzern, einem Brüderpaar, wolle er nächstens in Kontakt treten.

«Ich habe gehört, dass die Stadt Bremgarten die Gebäude einst kaufen wollte, mit den Besitzern aber keine Einigung zustande kam», sagt Glarner. Er hofft nun, die zentral gelegene ehemalige Kleiderfabrik selber erwerben zu können. «Die heutige Situation, die ein bisschen an die Berner Reitschule erinnert, ist eine Schande für die Stadt», findet Glarner.

Juso-Co-Präsident wehrt sich

Sandro Covo, Co-Präsident der Juso Aargau und Vorstandsmitglied der SP des Bezirks Bremgarten, wehrt sich entschieden gegen Glarners Vorwürfe. «Wir haben mit den Sprayereien nichts zu tun und wissen nicht, wer dafür verantwortlich ist», sagt Covo, der keine Mutmassungen zur Täterschaft anstellen will. Covo, der in Jonen wohnt, kritisiert Glarner massiv: «Ohne konkrete Hinweise Organisationen zu beschuldigen und ihnen Sprayereien vorzuwerfen, ist reine Stimmungsmache auf Kosten der grundlos Beschuldigten.»

Covo regt sich über Glarners Aussage auf, dass die Sprayereien die Meinungsfreiheit torpedieren würden. «Das ist ein Hohn gegenüber allen Menschen, die in Staaten leben, die tatsächlich die Meinungsfreiheit aufs Brutalste unterdrücken», sagt der Jungsozialist und nennt als Beispiel alle Journalistinnen und Journalisten, «die in der Türkei und anderen Ländern im Gefängnis sitzen, weil sie kritisch berichteten».

Dass die SVP sich in der Opferrolle sehe, ist für Covo typisch. «Mit ihren Kampagnen trägt sie aber selber einen grossen Teil dazu bei, dass sich der Ton in unserer Gesellschaft verschärft und rechtsextreme Parolen wieder salonfähig werden.» Aus diesem Grund sei er kein Fan von solchen Spray-Aktionen, «da sie der SVP die Möglichkeit geben, sich als Opfer darzustellen».

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 04.05.2018 14:38
    Highlight Highlight Wie man(n) in den Wald SCHREIT,
    so SCHREIT es zurück!

    Aber ich fürchte, dieser Herr Glarner muss noch oftmals angeschrien werden wie auch andere SVP-Exponaten.
    Ich finde es erschreckend, wenn man Probleme mit Geld lösen will.
  • CASSIO 04.05.2018 14:06
    Highlight Highlight diese "fuck off" parolen sind dumm, soooo dermassen dumm, dass man schon fast wieder meinen könnte, dass die svp selbst hinter solchen aktionen steckt, um nach mitleid zu haschen umd dem wutbürger munition zu liefern. leider gibt's jedoch auf der linken seite wirklich selten dämliche exemplare (wie auch auf der andern seite), die solche aktionen ausführen, schade!
    • Liselote Meier 04.05.2018 15:21
      Highlight Highlight In der Tat ;)
      Benutzer Bild
  • banda69 04.05.2018 13:26
    Highlight Highlight Sprayen ist Meinungsfreiheit.

    Nur ist es leider so, dass dabei (meistens) fremdes Eigentum zuschaden kommt. Und die SVP kriegt Medienpräsenz für billige Stimmungsmache.

    • banda69 04.05.2018 17:15
      Highlight Highlight @peter

      Natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn fremdes Eigentum zu Schaden kommt.

      Aber grundsätzlich ist Sprayen Meinungsfreiheit. Zumindest der Inhalt des Geschriebenen. Zugegeben, "Fuck off" ist nicht sehr charmant. "Aber man darf das doch noch sagen dürfen!" (würde ein SVP'ler jetzt entrüstet entgegnen).

      ps. Das wird schwierig für dich mit dem Sprayen. Ich habe ein Fahrrad und benutze die ÖV. Weisst du Umweltschutz und so...
    • Heinz Schmid 04.05.2018 17:23
      Highlight Highlight Differenzieren, Herr R. ist nicht so schwer:
      Sprayen ist: eine Tätigkeit.
      Sprayen an fremden Eigentum ohne Bewilligung ist: eine Straftat.
      Inhalt einer Sprayerei geht unter Meinungsfreiheit.
      Schuldzuweisung ohne Beweislage ist: Willkür.
      Schliessen eines politischen Zentrums aufgrund einer Sprayerei ist: unverhältnismässig.
      Schliessen eines politischen Zentrums aufgrund einer Spekulation ist: SVP Logik.
      Etwas zu kaufen, damit es ein anderer nicht haben kann ist: mehr als unreif.
    • Fabio74 04.05.2018 18:37
      Highlight Highlight Sprayen ist erst mal Sachbeschädigung. Freie MEinungsäusserung geht auch ohne
  • H. L. 04.05.2018 12:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • grünergutmensch 04.05.2018 14:48
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • aglio e olio 04.05.2018 12:43
    Highlight Highlight Die eigene Meinungsfreiheit sieht er bedroht aber die Unschuldsvermutung gegenüber anderen tritt er mit Füssen.
    Was soll man sagen?
  • Löffel Stephan 04.05.2018 11:41
    Highlight Highlight darf man hier noch sagen " es lebe die Revolution ? " oder werde ich dafür schon erschossen ? schnell sich wieder in seinem eigenen Hirn versteckt.
  • piedone lo sbirro 04.05.2018 11:19
    Highlight Highlight schlage vor, die linksautonomen kaufen sich glarner und lassen ihn im kulturzentrum flüchtlinge betreuen.
    • piedone lo sbirro 04.05.2018 14:56
      Highlight Highlight Bombenjunge

      die linksautonomen beziehen nicht nur einen angemessenen lohn für ihre arbeit, sie zahlen auch ordnungsgemäß ihre steuern.

      während die rechtsnationalistischen wirtschaftskriminellen zuerst die ausländer, die sie selber importiert haben, als billige arbeitskräfte missbrauchen, und anschließend den staat betrügen indem sie ihre gewinne am fiskus vorbei ins ausland schleusen.
      die zeche zahlen dann unteranderem jene welche die rechtsnationalisten gewählt haben...

      can u tell me the seven sinking steps? nääääiii
    • phreko 04.05.2018 17:43
      Highlight Highlight Der Bombenjunge hat bloss ein Problem damit, dass nicht jeder ein Grossverdiener werden will. (Aber ob er sich eine Bleibe in Monaco leisten könnte?)
    • Fabio74 04.05.2018 18:40
      Highlight Highlight @bombenjunge: und da ja du offenbar intimste Kenntnisse der linksautonomen Szene hast, weisst du dass diese kein Geld verdienen und ergo auch nichts kaufen können...
      Ich staune über diese messerscharfen Analysen des politischen Gegners
  • TinaTeekanne 04.05.2018 10:49
    Highlight Highlight Herr Glarner, sie haben offenbar eine sehr komische Definition von Meinungsfreiheit.
    • Löffel Stephan 04.05.2018 12:03
      Highlight Highlight Aber aber aber aber. Herr Blocher hat doch auch die Basler Zeitung gekauft und .... oder habe ich da was Falsches verstanden. jetzt bin ich verwirrt. Ich muss hier etwas verwechseln. Ok er hat sie wieder verkauft.
    • River 04.05.2018 13:40
      Highlight Highlight Einfach seine eigene Meinung muss geschützt werden
  • pamayer 04.05.2018 10:40
    Highlight Highlight hemdsärmlige selbstjustiz inkl kopfprämie.

    staatskunde 1, setzten!
  • tomdance 04.05.2018 10:20
    Highlight Highlight Linsextemismus kommt aus dem AJZ? Logischerweise kommt dann Rechtsextremismus aus dem Buurezmorge und aus der SVP? Ich frage ja nur, Herr Glarner.
  • Disclaimer 04.05.2018 10:06
    Highlight Highlight Glarner ist ein unglaublich beleidigender Politiker, der die Konsequenzen seiner unanständigen Rhetorik ausblendet und ignoriert. Jetzt sieht er sich sogar in der Opferrolle? Ein wenig Selbstreflektion würde man eigentlich von einem Politiker der sich als relevant für die schweizer Politik betrachtet angebracht.
    Was hat der schon erreicht ausser alle Leute zu beleidigen und es nicht mal zu realisieren.
  • Andi Weibel 04.05.2018 10:06
    Highlight Highlight Andreas Glarner sieht die Meinungsfreiheit gefährdet und will darum ein Kulturzentrum schliessen, das Meinungen vertritt, die ihm nicht passen.

    So funktioniert anti-demokraitsche SVP-Logik.
  • nödganz.klar #161 04.05.2018 10:03
    Highlight Highlight Bei uns in der Stadt wurde dagegen ein Hakenkreuz gesprüht. Aber um die SVP zu kaufen, fehlt mir als asozialer Linksautonomer halt die nötige Kohle. Tja. Doof.

    Ernsthaft, typisch SVP. Nicht SVP konforme Meinungen werden möglichst beseitigt, entweder mit Politik, notfalls mit Geld. Hauptsache Linientreu, gell Glarner.
    • Löffel Stephan 04.05.2018 12:27
      Highlight Highlight Es gibt sicher genug Linke, die rechte Zentren kaufen würden um sie zu renovieren. Aber hier:

      Ich finde das Haus da abgebildet sieht schrecklich aus. Vor allem ich als Grüner lege sehr Wert auf Umweltverträglichkeit. Keine Spryereien. Kunst oder Gemälde bitte. Und transporierbar.

      Das Haus ist in Lotterzustand. Da müsste echt was gemacht werden. .
      Naja wenn ich Geld hätte, würde ich es auch kaufen und herrichten. Aber ich habe IV und kein Geld sorry.

      Also bitte liebe Linke und sogenannte Grünliberale die ihr ja vorgebt, Geld zu haben. Sagt dem Typen den Kampf an. Investiert was.
  • Yorik2010 04.05.2018 10:01
    Highlight Highlight Das ist typisch für die SVP Obrigkeit, selber im Glashaus sitzen mit Steinen um sich werfen und dann anders Denkende für die angerichteten Scherben verantwortlich machen und sich als bedauernswerte Opfer hinstellen!
  • Feihua 04.05.2018 10:00
    Highlight Highlight Wieso spricht man eigentlich nicht von Vandalismus, wenn die SVP regelmässig das ganze Land mit ihren Wahlplakaten verstellt und überklebt? Und die Briefkästen mit ihren Gratisblättern flutet? Nur weil sie dafür Geld zahlen?

    Das heisst also, wer es sich leisten kann, bestimmt, was Vandalismus ist und was Ausdruck politischer Meinungsfreiheit?
    • Roman h 04.05.2018 12:30
      Highlight Highlight Sie vergleichen also Sachbeschädigung mit Gratisblättern?
      Wahlplakate gibt es von links bis rechts.
      Aber wenn sie wollen können sie mir gerne jeden Tag ein Stück Papier in den Briefkasten legen wenn ich dafür ihre wand versprayen darf oder mal eine Scheibe einschlagen.
      Ist ja für sie das gleiche.
    • Feihua 04.05.2018 19:40
      Highlight Highlight Bei der Flut von zum Teil diffamierenden Plakaten hat die SVP dank reicher Gönner klar die Nase vorn.

      Für meine Auge, die sowohl diesem Plakatewald als auch Graffitis ausgesetzt sind, sind letztere tatsächlich weniger schlimm / dominant.

      Von Scheiben einschlagen habe ich nie gesprochen.

      Es geht um die Definitionsmacht von Geld bzw. den Besitzenden: Sozialbetrug ist ein Schweverbrechen aber Steuerbetrug ein Kavaliersdelikt, obwohl die Beträge viel höher sind. Wieso wohl?
  • Evan 04.05.2018 09:59
    Highlight Highlight linksautonomes «Kultur»zentrum 🤦
    • phreko 04.05.2018 11:38
      Highlight Highlight Was ist für dich denn Kultur?
    • grünergutmensch 04.05.2018 14:53
      Highlight Highlight Ajz‘s haben bei weitem mehr kultur als alles svp beizen inkl besuchern zusammen. Kenne nichts kulturloseres als die svp
    • Evan 04.05.2018 17:19
      Highlight Highlight Sagen wir mal, SVP und solche linksautonome Kulturzentren halten sich die Stange 😂
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