Schweiz
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Petition eingereicht: 1000 Taxifahrer fordern in Basel ein Verbot von Uber

epa05002939 An Uber driver is seen in his car after driving Australian Capital Territory (ACT) Chief Minister Andrew Barr (unseen) to the official launch of Uber operations in Canberra, Australia, 30 October 2015. The ACT government is the first jurisdiction in Australia to fully approve operations of the ride-sharing service Uber.  EPA/LUKAS COCH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Bild: EPA/AAP

Neben Genf, wo der Dienst verboten ist, tobt in Basel die heftigste Schlammschlacht zwischen Uber und der Taxibranche. Nun hat das Basler Komitee «Uber verbieten» bei der Basler Regierung und dem Grossen Rat eine Petition eingereicht, in der sie ein Verbot des Dienstes Uberpop fordern. In knapp vier Wochen seien über 1000 Unterschriften zusammengekommen, mehrheitlich von Taxifahrern, teilt die Gewerkschaft Unia mit.

Rasoul Jalali, Geschäftsführer von Uber Schweiz, ist nicht beunruhigt. Er findet nicht, dass Uber eine direkte Konkurrenz zum Taximarkt darstellt. «Wir machen uns nicht in einem bestehenden Markt breit. Wir schaffen ein Angebot, das eine zusätzliche Nachfrage generiert», sagt Jalali zu watson.

Basel stimmt am 15. November über ein neues Taxigesetz ab, was die Debatte noch zusätzlich befeuert. «Während man das aktuelle Gesetz so auslegen kann, dass Uberpop illegal ist, wäre der Dienst im neuen Gesetz explizit nicht unterstellt», sagt Roman Künzler von der Unia auf Anfrage.

Der Widerstand gegen den Fahrdienst Uber wächst aber nicht nur in Basel. Vor rund einem Monat wurde die sogenannte Taxi-Union gegründet, die das Gewerbe aufwerten und den nationalen Protest koordinieren will. Geplant ist gemäss Künzler eine Grossedemonstration mit Taxifahrern aus der ganzen Schweiz. Und ein Brief an den Bundesrat, um ein schweizweites Verbot, beziehungsweise eine Unterstellung Ubers unter geltendes Recht, erreicht werden soll. (rey)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schne 06.11.2015 10:18
    Highlight Highlight Findet endlich einen Weg Uber Dienste fair zu besteuern und zu versichern, dann geben auch die Täxeler ruhe.
  • politico 05.11.2015 19:12
    Highlight Highlight Ich kann's nicht mehr hören, das Gejammer der Taxifahrer. wenn man 50 Jahre die eigene Dienstleistung nicht verbessert, muss man sich nicht wundern, dass jemand kommt, der innovativer ist...
  • Erode Terribile 05.11.2015 18:38
    Highlight Highlight Da sieht man es nun. Es gibt zuviel Taxifahrer.
  • Donald 05.11.2015 17:43
    Highlight Highlight Immer das Gleiche. Die Taxiunternehmen sollten lieber ihr Angebot Konkurrenzfähig machen. In Basel werden die Taxis immer kleiner und unkomfortabler, die Preise bleiben. Am Bahnhof warten konstant über 10 Taxis. Da muss man sich nicht wundern.
  • Wandtafel 05.11.2015 17:08
    Highlight Highlight "Schweinchen unterschreiben Petition für Metzger-Verbot" könnte die Überschrift heissen.

Aufgeschoben – der Bundesrat verteilt die Departemente erst nächste Woche

Mit dem Rücktritt von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann werden im Bundesrat die Schlüsseldepartemente Uvek und WBF frei. Ob es zu einer grossen Departements-Rochade kommt, ist noch unklar. Der Bundesrat hat noch keinen Entscheid gefällt.

Der Bundesrat habe am Freitag eine erste Diskussion zur Departementsverteilung geführt, sagte Bundespräsident Alain Berset am frühen Abend vor den Bundeshausmedien. Die Landesregierung werde ihre Diskussion nächste Woche fortsetzen.

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