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epa04464199 Alexis Pinturault of France in action during the first run of the Men's Giant Slalom race of the FIS Alpine Ski World Cup at the Rettenbachferner glacier in Soelden, Austria, 26 October 2014.  EPA/ROBERT JAEGER

Heute werden am Rettenbachferner für einmal andere Sportler um den Sieg kämpfen. Bild: EPA/APA

So hoch hinaus wie noch nie: Die Tour de Suisse führt heute zum Rettenbachferner

Die 5. Etappe der Tour de Suisse endet heute in Sölden, wo im Herbst jeweils der Auftakt des Ski-Weltcups stattfindet. Die Ankunft beim Rettenbachgletscher auf 2669 m.ü.M. stellt für die Schweizer Rundfahrt einen neuen Höhenrekord dar.



Auf 2669 Meter über Meer fahren die 149 verbliebenen Profis im Schlussanstieg zur Skistation. So hoch oben ist bisher noch nie eine Etappe der Tour de Suisse zu Ende gegangen. Den bisherigen «Höhenrekord» der Tour de Suisse hält der Nufenenpass mit 2478 Metern über Meer.

Bevor die Profis auf den letzten 50 km die fast 2000 Höhenmeter zum Dach der Rundfahrt in Angriff nehmen, geht es bei Feldkirch über die Grenze und danach über die Silvretta-Hochalpstrasse auf die Bielerhöhe. Auch diese Steigung gehört der «hors catégorie» an.

Bielerhöhe

Die Silvretta-Hochalpenstrasse führt landschaftlich wunderschön durch die Alpen. Bild: Ralf Meile

Was können die Schweizer zeigen?

Wer am Sonntag in Bern Gesamtsieger werden will, der muss in dieser Etappe die Karten auf den Tisch legen. Zu erwarten sind grössere Zeitabstände. Ob dabei Tom Dumoulin sein gelbes Leadertrikot verteidigen kann, scheint zumindest fraglich. Der Holländer selbst denkt nicht, dass er nach der heutigen Etappe noch der Leader der Rundfahrt ist.

epa04801200 Dutch rider Tom Dumoulin of team Giant-Alpecin celebrates on the podium after retaining the overall leader's yellow jersey following the 3rd stage, a 117.3 km race from Quinto to Olivone, at the 79th Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, in Olivone, Switzerland, 15 June 2015.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Dumoulin darf wohl kaum ein weiteres Mal ins Leadertrikot schlüpfen. Bild: EPA/KEYSTONE

«Ich hoffe, dass ich nicht zu viel Zeit verliere», sagte Dumoulin. Hält er den Rückstand im Rahmen, dann stehen die Chancen gut, dass der Holländer am Sonntag im Zeitfahren noch reagieren kann.

Die Schweizer Hoffnungen ruhen heute primär auf Steve Morabito und Sébastien Reichenbach. Während Morabito (7./0:18 zurück) aber primär für seinen französischen Captain Thibaut Pinot, den grossen Favoriten für den Gesamt- und den Etappensieg in Sölden, fahren muss, kann IAM-Profi Reichenbach (15./0:32 zurück) auf eigene Rechnung fahren. (ram/si)

Tour de Suisse: Die schönsten Bilder längst vergangener Zeiten

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