Wirtschaft

Goethes Zauberlehrling in der Version von Disney. Zur Problemlösung greift Mickey zur Magie – mit schwerwiegenden Folgen. bild: disney

Der Bitcoin-Kurs explodiert – der Grund dafür könnte für die Währung der Untergang sein 

01.11.17, 16:29 02.11.17, 04:55

Während ich diese ersten Zeilen schreibe, erreicht der Bitcoin-Preis gerade einen neuen Höchststand. Der Wahn kennt keine Grenzen.

Der Grund dafür ist einfach: Die Krypto-Spekulanten haben einen neuen Weg gefunden, wie man mit der ältesten aller Kryptowährungen noch schneller Geld verdienen kann. Das neue Wundermittel heisst «Hard-Fork» – und es ist äusserst gefährlich. 

«Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!»

aus goethes zauberlehrling

Mickey als Zauberlehrling. Der alte Besen Bitcoin ist eben noch immer für riesige Renditen gut. bild: disney

Wie die Hard-Fork als Gelderfindungsmaschine entdeckt wurde

Um zu begreifen, was eine Hard-Fork ist, muss man zwei Dinge berücksichtigen:

Bitcoin stellt sich folgendes Problem: Seit Jahren liegen sich die verschiedenen Interessenvertreter in den Haaren. Sie sind sich nicht über den Umfang und den Inhalt der dringend benötigten Updates einig. Der Streit eskalierte derart, dass sich eine Gruppierung im Sommer entschied, «ihr eigenes Ding zu machen». Sie nannten es Bitcoin Cash.

Und wie macht man «sein eigenes Ding» in der Kryptowelt? Man spaltet sich ab. Diese Abspaltung nennt sich eine Hard-Fork – aus einer Währung mach zwei. Der eigentliche Trick dabei ist, dass Besitzer der einen Währung bei einer Hard-Fork automatisch auch Besitzer der anderen Währung werden. Die Glücklichen! Sie haben soeben «Gratisgeld» erhalten!

Deklaration der Interessenbindung

Der Autor dieser Zeilen besitzt im Moment keine Bitcoins (verdammt!). Er «hodlet» aber diverse andere Kryptowährungen (die gerade kräftig bluten).

«Halt! So einfach ist es nicht!», werden schlaue User jetzt zurecht monieren, «nach Adam Riese müsste ja nach der Abspaltung der Wert der alten Währung um den Betrag der neuen Währung abnehmen!»

Diese Überlegung ist richtig. Rational und logisch denkende Menschen würden so etwas erwarten.

Aber die Kryptowelt ist nicht rational und logisch. Die Kryptowelt ist komplett gaga (und deshalb auch so faszinierend).

Nur so kann man sich erklären, dass der Wert von Bitcoin nach der Abspaltung von Bitcoin Cash im August nicht ab-, sondern zunahm. Und nicht nur das. Auch der Wert von Bitcoin Cash stieg mittelfristig (und auch jetzt ist er wieder am Steigen).

Die Hard-Fork entpuppte sich als «Gelderfindungsmaschine». 

«Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!»

aus goethes Zauberlehrling

Der alte Besen Bitcoin – hat schon vielen die Taschen gefüllt. bild: disney

Bitcoin Gold

Wenn Geld erfolgreich «erfunden» wird, dann ruft das Nachahmer auf den Plan. Als erstes meldete sich ein Team mit dem Projekt Bitcoin Gold.

Wer auch nur 15 Minuten im Netz recherchierte, stiess auf Indizien, dass es sich hierbei nicht um eine Abspaltung aufgrund philosophischer Differenzen handelte. Bitcoin Gold spaltete sich ab, weil seine Erfinder schnelles Geld machen wollten. Es war reine Gier.

Trotzdem stieg der Bitcoinpreis. Die Aussicht auf einen «gratis Coin» und «Gratisgeld» lockte die Spekulanten an wie ein Kuhfladen die Schmeissfliegen. Die Gelderfindungsmaschine hatte sich bestätigt.

Die eigentlich wichtige Hard-Fork – die eigentlich wichtige Diskussion

Die jüngste Kursexplosion ist auf die geplante Hard-Fork vom 16. November zurückzuführen. Ihr Ursprung gründet im zerrütteten Verhältnis zwischen den Kernentwicklern von Bitcoin und den Minern. Die einen wollen doppelt so grosse Blöcke in der Blockchain, die anderen wollen darauf verzichten oder damit noch zuwarten – die genauen Details möchte ich euch ersparen.

Der springende Punkt ist, dass sowohl Entwickler wie auch Miner für das Netzwerk eine enorm wichtige Funktion einnehmen: Die Entwickler sorgen dafür, dass Bitcoin technisch weiterkommt, die Miner halten mit ihrer Infrastruktur das Netzwerk in Takt. Beide Gruppen sind aufeinander angewiesen. Der Graben zwischen den beiden Lagern ist aber derart tief, dass eine Einigung kaum mehr möglich scheint. Die logische Folge: Beide Gruppen wollen nun ihre eigene Blockchain weiterführen – und beide beanspruchen für sich den so wertvollen Namen Bitcoin.

Konsequenzen, die niemand abschätzen kann

Bitcoin entstand aufgrund des Wunsches nach einer dezentralen Währung ohne Mittelmänner. Ihre Urväter waren Idealisten mit einer komplett revolutionären Idee, die sich auch gegen das Bankenestablishment richtet. Bitcoin wurde als «demokratisches Geld» gefeiert. 

Nun steht diese Philosophie auf dem Prüfstand. Sich beim geringsten Widerstand mit einer Hard-Fork abzuspalten, ist zwar kurzfristig lukrativ, nicht aber demokratisch. Doch die Kräfte, die sich um die Ursprungsidee scheren, werden langsam aber sicher zur Minderheit.

Die Krypto-Geek-Party wurde von einer wilden Bande Hyperkapitalisten gecrasht. Sie interessiert sich nicht für idealistisches Geschwurbel, sie will eine schnelle und fette Rendite. Bitcoin hat für sie keinen emotionalen oder idealistischen Wert. Jedes Mittel ist recht, jede Hard-Fork willkommen. Dass der leckere Bitcoin-Kuchen langsam in einzelne Brosamen zerfällt, ist ihr egal.

Derweil schläft die Konkurrenz nicht. Technische Updates werden anderswo schneller implementiert. Mitunter auch deshalb, weil sie zentral verwaltet werden und der Entscheidungsfindungsprozess keine demokratischen Hürden nehmen muss.  Das System Bitcoin droht sich selbst zu zerfleischen.

Bisher ist es Bitcoin immer wieder gelungen, sämtliche negativen Prognosen Lügen zu strafen – es ist ein bisschen wie Magie. Diese kann aber auch ins Auge gehen, wie wir spätestens seit Goethes Zauberlehrling wissen. Dieser versuchte es ebenfalls mit der Hard-Fork und zerlegte den Wasser-tragenden Besen mit einer Axt. Seine Probleme waren damit aber nicht gelöst – im Gegenteil.

«Herr, die Not ist gross!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.»

aus goethes zauberlehrling

Die Hard-Fork als Problem – bis zum Untergang. bild: disney

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Brikne, 20.7.2017
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bubu108 04.11.2017 13:47
    Highlight "Nun steht diese Philosophie auf dem Prüfstand. Sich beim geringsten Widerstand mit einer Hard-Fork abzuspalten, ist zwar kurzfristig lukrativ, nicht aber demokratisch."

    http://ecip1017.com/
    0 0 Melden
  • Fulehung1950 02.11.2017 12:14
    Highlight Ich komme ganz gut ohne komische Coins zurecht. Das Ganze ist weniger heimlich (Krypto) als unheimlich. Da bleibe ich lieber bei meinen Fränkli, im Netz oder in bar.

    Wer hier nicht eine Blase sieht, die früher oder später platzt, sollte wirklich seine Augen auf den berüchtigten $$-Star untersuchen lassen.
    2 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.11.2017 07:10
    Highlight Wahnsinn leitet sich von Wahn ab. Berichtet doch noch mehr über Bitcoin und die Doofen steigen ein.... Wird alles wie eine Seifenblase explodieren... Aber die Gier des Menschen ist grenzenlos oder ist es die Dummheit?
    8 12 Melden
    • TactixX 02.11.2017 10:04
      Highlight Bei 100.- wars ne Blase, bei 500.-, bei 1000.-, bei 5000.- usw. Nur so zur Info, bei mir gabs ein neues Auto dank einstieg bei Blase 1000.-

      Wie ist Dein Argument wenn BTC die 10'000 geknackt hat? Ah ja klar, ist ne Blase...
      17 1 Melden
    • Fulehung1950 02.11.2017 12:24
      Highlight 29Palms: sehe ich genau so! Es ist ein Mechanismus wie bei den toxischen Papieren oder der Dot-Com-Blase. Jeder Trottel will seinen Reibach machen, steigt noch schnell ein und plötzlich „Pfffffffff“ - Luft draussen!

      Es gibt einfach Dinge, die nur vordergründig funktionieren. Zu Beginn hatte so ein Bitcoin einen bestimmten Wert in Standard-Währungen ausgedrückt. Heute ist so ein Coin in Standard-Währungen was weiss ich - 1‘000 Einheiten wert und keiner weiss warum. Denn es ist nicht logisch, es ist lediglich absurd! Es ist reinstes Casino. Wobei Casino eine Logik zugrunde liegt

      7 7 Melden
    • Flexon 02.11.2017 14:23
      Highlight @ Fulehung1950
      Die Logik ist doch sehr einfach:
      Bitcoin ist eine Weltmarke, die einen gewissen Wert besitzt. Ihr Wert besteht aus ihrer Funktion, Transaktionen weltweit sicher und rund um die Uhr abzuwickeln. Und aus ihrer Bekanntheit.
      Alle, die den Preis der Marke Bitcoin eher bei $10'000 oder gar $100'000 sehen, steigen ein, ein ausserordentlich rationaler Schritt.

      7 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 02.11.2017 00:05
    Highlight De wievielte Untergang vo Bitcoin is das jetzt ?
    18 1 Melden
  • Dragonlord 01.11.2017 23:56
    Highlight Wegen solchen Kursschwankungen übertrieben viel "Geld verdienen", ohne dafür einen Finger krumm zu machen. Ich werde das nie verstehen.
    Ich gehe lieber arbeiten und verdiene mein Geld auf ehrliche Weise. Ich weiss, woher es kommt und wofür ich es kriege.
    Diese ganzen Spekulationen sind doch Humbug und Spinnereien! Irgendjemand wird schlussendlich in die Röhre gucken und den Preis dafür bezahlen müssen. Wo Gewinner, da Verlierer.

    Nichts gegen die Blockchain-Technologie, die ist durchaus genial.
    5 6 Melden
    • Flexon 02.11.2017 14:24
      Highlight @ Dragonlord
      Woher kommt denn dein Geld?
      1 1 Melden
    • Dragonlord 02.11.2017 15:57
      Highlight Von Arbeit. Menschen investieren ihre Zeit UND ihr Wissen und kriegen dafür Lohn. Schon davon gehört?
      1 0 Melden
    • Flexon 02.11.2017 16:56
      Highlight @ Dragonlord
      Ich befürworte deine Antwort. Meine Frage zielt aber darauf ab: dein Arbeitgeber/Auftraggeber bezahlt dich. Woher kommt dieses Geld? Ganz sicher nicht von Unternehmen aus der Finanzbranche, dem Staat oder von jemandem, der mit Bitcoin zu Geld gekommen ist. Oder vielleicht doch?
      1 0 Melden
    • Flexon 02.11.2017 16:59
      Highlight @ Dragonlord
      Eine weitere Anmerkung in Form eines Gedankenspiels: Gehen wir davon aus, dass sich der Bitcoin-Preis ab einem Zeitpunkt x für Jahrzehnte bei einem stabilen Preis y einpendelt. Wer sind in diesem Szenario die Gewinner und wer die Verlierer?
      1 0 Melden
    • Lamatman 02.11.2017 17:45
      Highlight @Dragonlord - Viele glauben, Bitcoins werden aus dem NICHTS erschaffen. Dem ist aber nicht so. Miner, Leute, die ähnlich einem Goldschürfer, durch viel Aufwand, Kosten und etwas Glück ihre Computer mittels Milliarden von Rechenaufgaben dazu bringen Bitcoins zu finden. Die "Herstellung" eines BTC (in Form von Hardware und Stromkosten) wird immer teurer liegt z.Z. bei ca. 1000 USD. Jedem BTC liegt also ein echter Wert zugrunde und die Anzahl ist protokollbedingt auf 21 Millionen begrenzt. Frage: Wieviel kostet die Herstellung einer 100 Franken Note und gibt es dafür eine garantierte Obergrenze?
      4 2 Melden
  • Tatwort 01.11.2017 22:13
    Highlight 2/2 Dazu kommt, dass man sich vielleicht die Leute hinter dem neuen Fork ein wenig genauer anschauen sollte: Es sind Banker, denen Bitcoin ein Dorn im Auge ist und denen es ganz gelegen käme, würde das Projekt den Bach runter gehen.
    Der Kurszuwachs hat wohl weniger mit dem Fork zu tun als mit einer wachsenden Akzeptanz von Bitcoin als Wert-Transfer-Protokoll sowie als Wert-Speicher.
    14 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:33
      Highlight Ich hoffe, dass du mit deinem letzten Abschnitt recht hast.
      3 0 Melden
  • mukeleven 01.11.2017 22:10
    Highlight und die FRAGE aller fragen:
    soll man jetzt noch einsteigen und bitcoins kaufen?
    was meint ihr?
    8 0 Melden
    • ast1 01.11.2017 22:40
      Highlight Ich würde sagen die Altcoins haben momentan ein wesentlich besseres Potential. Im Moment sieht es so aus, als fliesse viel Geld von den Altcoins zu Bitcoin. Entsprechend sind viele, z.B. LTC, momentan ziemlich günstig, wenn man anschaut, wo sie bei vorherigen Bitcoin-Runs schon waren. Sobald die Fork vorbei ist , dürfte sich das IMO bald ändern.
      5 0 Melden
  • Tatwort 01.11.2017 22:09
    Highlight 1/2 Ich sehe in dem Artikel einige Punkte, die disputabel sind. So schreibt der Autor "Bitcoin kommt langsam in die Jahre und benötigt dringend Updates. Sonst läuft die Währung Gefahr, dass ihr jüngere und technisch ausgereiftere Konkurrentinnen den Rang ablaufen."
    Diese Sichtweise ist fatal. Eine Stärke von Bitcoin ist, dass Neuerungen lange getestet werden, so lange, bis sie ausgereift sind. Das schafft genau das Vertrauen, welches ein 100-Milliarden-Projekt benötigt. Es ist nicht ein Programmier-Spielzeug für Rich-Kids wie jene, welche nun einen neuen Fork wollen.
    15 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:45
      Highlight Ich glaube auch, dass 2x am 16. zu früh kommt und länger getestet werden sollte. Ich glaube aber auch, dass die Transaktionsgeschwindigkeit und die Transaktionskosten in Zukunft entscheidend sein werden. Die durchschnittl. Kosten pro Transaktion liegt im Momemt glaub bei 5 Dollar. Das ist in meinen Augen ein Problem. Sogar dann, wenn Bitcoin "nur" die Funktion von digitalem Gold einnehmen will.

      Mit dem Satz, dass einige meiner Aussagen disputabel sind, hast du natürlich recht. Hoffentlich doch! Es ist ja schliesslich ein guessing Game.
      6 1 Melden
  • bubu108 01.11.2017 20:52
    Highlight Bis zum B2X Fork geht es ja noch fast 2 Wochen...

    Der Preis hat woh eher wegen folgender Meldung einen Sprung gemacht:
    https://twitter.com/bbands/status/925397945867911169
    6 0 Melden
    • maulauf 01.11.2017 23:44
      Highlight Yepp, die Zockerei geht jetzt erst so richtig los. ;-)
      0 0 Melden
  • Thinktank 01.11.2017 20:50
    Highlight Schlussendlich sind auch Forks demokratisch und entsprechen der Evolutionstheorie. Survival of the fittest and most attractive.
    1 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:49
      Highlight Man kann die Kuh auch melken, bis sie tot umfällt. Viele Entwickler haben gedroht, bei 2x das Boot zu verlassen. Ja, es können neue rekrutiert werden. Aber der Braindrain wäre enorm.
      3 0 Melden
  • Posersalami 01.11.2017 18:32
    Highlight Der Untergang von Bitcoins wird wie das Impeachment von Trump alle 2 Wochen mal durch die Medien getrieben. Habt ihr echt nix wichtigeres zu berichten?
    28 13 Melden
  • Sir-Smack-A-Lot 01.11.2017 18:32
    Highlight Antifragil ist was BTC ausmacht, egal was passiert er geht erstärkt daraus hervor.1000 mal in der Bubble 100 mal gecrasht yet new all time highs ...
    Ich habe langfristig das Gefühl BTC halten ist wie im Lotto gewinnen einfach in Zeitlupe, hoffe 10000 Usd am ersten Januar 2018 und dann 100k Ende 2018 2020 500k lets go BTC ,werde bald 40ig ich brauch die schnelle Pension....LOL
    15 4 Melden
    • Pafeld 01.11.2017 20:32
      Highlight Sie klingen wie ein Hobby-Broker mitte der 20er Jahre. Sicher, die wichtigen Leute werden die Zeichen rechtzeitig sehen und ihre Schäfchen rechtzeitig ins trockene bringen können. Aber eben nur die wenigsten. Die Wirtschaftsgeschichte lernt uns gnadenlos, dass die meisten beim Crash eines neuen Finanzvehikels in der Regel komplett ihrer Existenz beraubt werden. Und das wird auch bei Bitcoin geschehen.

      Das Grundprinzip von Bitcoin vorhersagt auch zwingend dessen Untergang. Denn wenn eine Währung rein dem Wirken des Marktes ausgesetzt ist, wird sie zwingend durch zukunftsfähigere ersetzt.
      4 2 Melden
    • bobi 01.11.2017 20:45
      Highlight Dasselbe kann man über Aktien / Indicew sagen, wenn sie sich auf einem neuen Höchststand befinden...
      1 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 01.11.2017 20:57
      Highlight Verteh mich nicht falsch. Ich wünsche mir einen BTC-Erfolg. Ich glaube einfach nicht, dass der Hard-Fork-Trend im Moment der Sache dient.
      8 0 Melden
    • Sir-Smack-A-Lot 01.11.2017 21:54
      Highlight Ich sehe das positiv, statt lange um eine Sache zu feilschen mit allem drum und dran, gibts eine schnelle Scheidung und der Markt mit der Nachfrage hat das letzte Wort.

      1 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:51
      Highlight Ich mag die Sicht.
      0 0 Melden
  • Hussain Bolt 01.11.2017 18:11
    Highlight Oh nein, wie kann ich ohne Bitcoins dann sicher Drogen und Waffen im Darknet kaufen?
    5 28 Melden
    • ast1 01.11.2017 22:42
      Highlight „Meinten Sie: ‚Monero‘?“
      5 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:53
      Highlight Ich schätze mal, jemand der so alte Klischees bemüht, kennt Monero nicht.
      16 0 Melden
  • N. Y. P. 01.11.2017 17:33
    Highlight Ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Ist das eigentlich erlaubt, dass man so bescheuert sein kann.
    Vielleicht liest gerade so ein Hohlkopf meinen Kommentar.


    Hallo Hohlkopf

    Das Prinzip funktionert so. Jeden Samstag verkaufst Du eine ganze Wähe auf dem Markt für 4.-
    Jetzt teilst Du mal an einem Samstag Deine Wähe in 2 Hälften und verkaufst beide Teile zu 5.-
    Et voilà. Erlös 10.- statt 4.-
    Richtig, Hohlkopf,
    wenn Du 4 Teile machst, dann hättest Du sogar über 20.-


    Man kann es kaum glauben..
    24 6 Melden
    • Lamatman 02.11.2017 18:29
      Highlight Nette Geschichte! Eine Fork (Vergabelung) ist jedoch keine Teilung. Kleiner aber feiner Unterschied.
      2 0 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 01.11.2017 17:22
    Highlight Schon wieder Untergang?

    Ein bisschen differenzierter und besser recherchiert:
    http://m.manager-magazin.de/finanzen/artikel/bitcoins-us-boerse-will-future-kontrakt-anbieten-a-1175899.html
    10 13 Melden
    • Murri 01.11.2017 17:54
      Highlight Naja. Finde den Artikel doch eher oberflächlich. Da ist dieser Artikel mit einer konkreten Einschätzung mehr wert....
      7 7 Melden
  • Agnesse 01.11.2017 17:13
    Highlight "Die einen wollen doppelt so grosse Blöcke in der Blockchain, die anderen wollen darauf verzichten oder damit noch zuwarten – die genauen Details möchte ich euch ersparen."

    Möchten Sie die technischen Details uns Leser*innen ersparen oder Ihnen selber? 😬 Wenn pro Woche zwei Artikel auf der Frontpage zu diesem Thema landen, wären verständlich aufbereitete Details weitaus spannender als Spekulationen und waghalsige Interpretationen. So könnten wir uns vielleicht selber ein Bild machen. 😃
    289 14 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 01:29
      Highlight Ich denke, Details der Debatte spielen für die Argumentation in der Story keine Rolle. Den Herzen ihres Kommentars entnehme ich aber, dass mehr Details erwünscht gewesen wären. Ich werde das Thema deshalb in einem nächsten Artikel nächste Woche aufgreifen. Ist das so okay?
      20 0 Melden
    • Agnesse 02.11.2017 08:06
      Highlight Mich hat die vorgestellte Debatte ein wenig an die Diskussionen um Schweizer Volksinitiativen erinnert, bei denen es jeweils auch den Inhalt der Sache (Entwickler / Miner) von der Wahlkampfstrategie (Spekulanten) zu trennen gilt (sofern überhaupt möglich). Dabei muss man sich jeweils auch den Details stellen, um sich eine Meinung der Motivationen bilden zu können.

      Ich kann ja nur für mein Herzli sprechen, würde mich aber über einen Folgeartikel sehr freuen! 😘
      5 0 Melden
    • Madison Pierce 02.11.2017 14:40
      Highlight Die Blockchain ist eine so interessante Technologie, dass sie es verdient hätte, im Detail erläutert zu werden.

      Ich denke da gibt es noch viele Wissenslücken zu füllen bei den meisten Leuten. Sogar wenn ich mit Bankern spreche, haben die keine Ahnung von der Blockchain. Sie wissen nicht mal, dass Blockchain und Bitcoin nicht identisch sind.

      Es geht nicht darum, dass man nach dem Lesen eines solchen Artikels selbst eine Kryptowährung programmieren können sollte, aber die Grundlagen dahinter sind interessant.
      2 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 21:29
      Highlight Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich es noch nicht «spüre», wie viel man unseren Lesern in Sachen Kryptowährungen zumuten kann: Wenn ich für Cracks schreibe, verliere ich die Anfänger und schreibe ich über die Basics, langweile ich die Cracks. Deshalb bin ich extrem froh um solche Rückmeldungen und Orientierungshilfen.
      3 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 01.11.2017 17:05
    Highlight Habe Hard Fuck gelesen.

    Bin ich krank?
    77 19 Melden
  • Fupper 01.11.2017 16:45
    Highlight Patrick wir haben das gleiche Problem -) leider auch keine Bitcoins aber andere, welche Grad abstürzen... Vertcoin macht sich aber!!

    Problematisch ist dass jeder Krypto mit Bitcoin in Verbindung setzt. Tokens auf ETH Basis sind fast die interessantere Sache.
    22 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 02.11.2017 02:04
      Highlight Früher waren Kopierer unter dem Namen Xeroxierer bekannt - nur weil Xerox ein frühes Produkt auf dem Markt hatte. Social Media war Myspace und die Suchmaschine Altavista. Ich hoffe echt nicht, dass Bitcoin denselben Weg geht, aber der Firstmover-Vorteil kann auch verpuffen. Das Spiel hat erst so richtig begonnen ...
      7 0 Melden
    • Lamatman 02.11.2017 18:37
      Highlight @Patrick. Bitcoin wird künftig wohl nicht als schnelles Zahlungsmittel (z.B. zum Kauf eines Burgers) verwendet werden. Da werden ihm andere Coins wie z.B. Litecoin den Rang ablaufen. Als Tresor hingegen wird er auch in Zukunft wertvolle Dienste erweisen. Bitcoin ist langsam, dafür aber sehr sicher. Ich schleppe ja auch nicht meinen Tresor zur Frittenbude.
      1 0 Melden
  • Grego 01.11.2017 16:42
    Highlight Ich glaube nicht, dass BTC untergeht. Musste letzte Woche gerade wieder eine Zahlung ins Ausland via E-Banking machen. 6 Tage später ist diese noch immer nicht abgeschlossen. Vor 3 Wochen wollte ich noch schwedische Kronen (im Wert von ca. 35.-) bei der Bank in CHF wechseln, doch die Bank wechselt erst ab einem Betrag von 40.-. Mit Kryptos geht vieles viel unkomplizierter. Wer einmal BTC benutzt hat weiss es zu schätzen. Nicht zu vergessen: BTC dient als Gateway zu den vielen anderen Kryptos. Deshalb: Ein Kurszerfall ist möglich, aber sterben wird BTC nicht so schnell.
    83 40 Melden
    • Fupper 01.11.2017 17:15
      Highlight Viel hängt davon ab wie einfach es ist in Zukunft an die Währungen zu kommen. Für die junge Generation muss es auch einfach sein, die könne zwar auf ihrem Smartphone schnell tippen aber in die Tiefe gehen die wenigsten.

      Die Smart Contract Technologie wird vieles verändern. Da bin ich mir sicher.
      16 3 Melden
    • Moti_03 01.11.2017 17:21
      Highlight Was hast dann du für eine Bank? Auslandzahlungen brauchen einen Tag... Ich mache jede Woche solche Zahlungen...
      43 1 Melden
    • kleiner_Schurke 01.11.2017 17:27
      Highlight Interessanter Kommentar. Besonders da langen Laufzeiten bei den Banken ja nicht aufgrund technischer Probleme zustande kommen. Vielmehr wird mit deinem Geld gehandelt und das braucht natürlich ein paar Tage. Ich denke de Banken werde dieses Geschäft aufgeben müssen, damit sie wieder gleichziehen können.

      Geld zurück wechseln ist immer ein Verlustgeschäft. Entweder verprasse ich es am Flughafen oder bewahre es auf für die nächste Reise.
      12 6 Melden
    • Patrick Toggweiler 01.11.2017 17:28
      Highlight Ich hoffe es ja wirklich auch nicht ...
      5 0 Melden
    • Tikvaw 01.11.2017 17:31
      Highlight Die BTCs in eine staatliche Währung umzuwandeln ist aber dann auch nicht so unkompliziert. Je nach Börse kann es ebenfalls Tage dauern, es gibt maximal Grenzen pro Transaktion, es werden nur bestimmte Währungen ausbezahlt und es werden zum Teil heftige Kommissionen draufgeschlagen.
      Da diese Börsen praktisch keiner Gesetzgebung unterliegen ist es auch immer ein Risikospiel: Sie wurden schon gehackt und ausgeraubt, Betreiber selbst sind mit den BTCs abgetaucht, andere wurden von Staaten geschlossen. Sind deine BTCs zu dieser Zeit im "transaktionsmodus" dieser Börse hat man sie verloren.
      5 0 Melden
    • Grego 01.11.2017 17:39
      Highlight @Moti_03 Raiffeisen. Bei den 6 Tagen sind natürlich noch 2 Tage Wochenende dabei. Aber eben, BTC kennt kein Wochenende, deshalb hab ich diese Tage inkludiert. Zudem muss bei Raiffeisen (ich weiss, andere Banken haben dies nicht) noch eine Gebühr für SEPA-Zahlungen bezahlt werden. Auch dies kennt BTC nicht. Alles Gründe, die für Kryptos und gegen Banken sprechen (abgesehen von der Kreditvergabe, Hypotheken, Investitionsberatung etc.).
      4 2 Melden
    • Grego 01.11.2017 17:43
      Highlight @kleiner_Schurke natürlich ist Geld zurückwechseln ein Verlustgeschäft. Aber ist doch sinnvoller beim Wechseln 1.- zu verlieren und den Rest sinnvoll und ggf. wieder gewinnbringend auszugeben (stell dir vor, vor 4 Jahren hättest für 35.- bestimmt 5 ganze BTC erhalten) als 35.- für Bier, Chips und Cola zu verschwenden, nur damit man kein Verlustgeschäft macht :)
      5 0 Melden
  • Dharma Bum 01.11.2017 16:39
    Highlight Ich wart schon mal auf den Bit-Boom. Das Armageddon der Kryptowährung.

    Leider werden bis dann auch unsere PK und die Putze Kohle reingesteckt haben.
    15 19 Melden
    • Paedu87 01.11.2017 17:57
      Highlight Bit-Boom?
      2 0 Melden
    • Dharma Bum 01.11.2017 19:58
      Highlight Bitcoin-Boom.
      Die Kernspaltung der Kryptowährung, eine Kernschmelze mit entsprechend langen Gesichtern ...
      1 4 Melden
    • Lamatman 02.11.2017 18:46
      Highlight Da hast Du wohl recht. Aber bis dahin vergehen wohl noch ein paar Jahrzehnte. Wieviele Menschen in Deinem Umfeld halten heute Bitcoins? Bei 7,8 Mia Menschen gibt es heute gerade mal 13,7 Mio. Bitcoinadressen, die einen Gegenwert von mehr als einem Dollar darauf liegen haben. Die Kerntemperatur liegt also noch im handwarmen Bereich.
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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