Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Wirtschaft ist weiterhin auf Erholungskurs

15.12.16, 07:45 15.12.16, 10:56

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es trotz einer Beinahe-Stagnation im dritten Quartal weiterhin aufwärts. Die Experten des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) rechnen für 2016 weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,5 Prozent.

Wachstum beschleunigt sich

In den beiden Folgejahren soll sich das Wachstum weiter beschleunigen, wie das Seco am Donnerstag mitteilte. Die Expertengruppe des Bundes geht für 2017 von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent aus. 2018 soll das BIP um 1,9 Prozent steigen.

Die Vorlaufindikatoren deuten auf eine Beschleunigung hin. Aus der Weltwirtschaft rechnet das Seco mit weiterhin positiven Impulsen. Das Wachstum sollte von der Inlandnachfrage ebenso getragen werden wie vom Aussenhandel. Die Aussichten bleiben damit freundlich, auch wenn der Frankenschock teilweise noch nachwirken dürfte.

Arbeitslosigkeit geht zurück

Im Zuge dieser Erholung dürfte die Arbeitslosigkeit zurückgehen. Während die Quote im auslaufenden Jahr noch bei 3,3 Prozent verharrt, rechnet das Seco für 2017 mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. 2018 sollte der Anteil der Arbeitslosen dann auf 3,1 Prozent sinken.

Teuerung normalisiert sich

Bei der Teuerung dürfte sich bis 2018 die bereits einsetzende Normalisierung vollenden. 2016 rechnet der Bund noch mit einer Verbilligung von 0,4 Prozent. 2017 sollte das Leben dann gleich teuer bleiben. 2018 sollte eine moderate Teuerung von 0,2 Prozent einsetzen. (sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Doctor 15.12.2016 09:53
    Highlight Als Arbeitnehmer merkt man davon aber herzlich wenig. Um Erholung für die Wirtschaft zu schaffen, müssen Arbeitnehmer auf Arbeitszeiterhöhungen, Lohnkürzungen etc. eingehen.
    Für die Wirtschaft ist das natürlich gut, für Arbeitnehmer eher ein Rückschritt was die Arbeitsqualität angeht.

    6 0 Melden
  • smarties 15.12.2016 09:11
    Highlight Ich frag mal kezerisch, ob das einfach für die Grosskonzerne oder auch die KMU gilt...
    5 0 Melden
  • LordEdgar 15.12.2016 08:35
    Highlight Das sind mal gute Nachrichten! :-)
    2 1 Melden

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Die Vollgeld-Initiative ist eine Art Volkshochschule für das Verständnis unseres Bankensystems geworden. Der Ökonom und Geldexperte Mathias Binswanger erklärt, warum die Zentralbanken die Kontrolle über die Geschäftsbanken verloren haben, weshalb Vollgeld kein linkes Projekt ist und warum Geld aus dem Nichts schaffen auch positive Seiten hat.

Bis vor kurzem war der Ausdruck «Fiat Money» ein technischer Begriff, den nur Insider kannten. Heute ist er selbst Laien geläufig. Warum?Weil wir heute fast nur noch mit «Fiat Money», d.h. mit Geld ohne innerem Wert bezahlen. Die wichtigste Form von Fiat Money ist heute das sogenannte Giralgeld, welches nur als Zahl auf einem Bankkonto existiert. Und so langsam setzt sich auch die Erkenntnis durch, dass dieses Geld durch die Geschäftsbanken geschaffen wird.    

Für die klassische …

Artikel lesen