Wirtschaft
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Keine Konkurrenz für Swisscom

Neues Handyabo von Cablecom ist «sehr günstig»

ZUM THEMA JUGENDLICHE UND MOBILTELEFONE STELLEN WIR IHNEN HEUTE DIESES NEUE BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Jugendliche mit ihren Mobiltelefonen und den dazugehoerenden Applikationen auf dem Zuercher Turbinenplatz am 12. Maerz 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Kabelnetzbetreiberin startet mobiles Angebot. Bild: KEYSTONE

Nach jahrelanger Vorbereitung wird's konkret: UPC Cablecom startet ein Mobilfunkangebot. Nutzen können es vorerst aber nur Kunden, die bereits Produkte von der Kabelnetzbetreiberin beziehen und per E-Mail dazu eingeladen werden. 

Cablecom-Kunden, die ein Abo für digitales TV, Internet oder Festnetztelefonie haben, können unter drei Mobilfunkabos wählen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Wer kein neues Handy braucht, kann auch nur eine SIM-Karte bestellen und zahlt so tiefere Monatsgebühren. Gespräche innerhalb des Fest- und Mobilfunknetzes von Cablecom sind gratis. 

Cablecom-Abo ist «sehr günstig»

Comparis bezeichnet die von UPC Cablecom neu angebotenen Mobilfunkangebote vor allem für Wenig- und Durchschnittsnutzer als attraktiv. Laut einer Analyse des Internetvergleichsdienstes würden solche Nutzer mit den Cablecom-Abos «sehr günstig» fahren. 

Das Angebot von Cablecom habe drei Vorteile, wird Ralf Beyeler, Telekom-Experte bei Comparis, in einem Communiqué vom Montag zitiert. Erstens werde sekundengenau abgerechnet, was im Markt eine grosse Ausnahme sei. Zweitens gelte das im Abo enthaltene Gesprächsguthaben für Anrufe in alle Netze und drittens seien Anrufe innerhalb des Cablecom-Netzes gratis.

Abo im Ausland zu teuer

Dagegen sei das Roamingangebot teuer. «Wer sein Smartphone im Ausland intensiv braucht, sollte nicht zu UPC Cablecom wechseln», so der Comparis-Experte. Ein weiterer Nachteil für Vielnutzer sei, dass es keine Flatrate gebe, sondern ein begrenztes Anrufkontingent. 

Beyeler erwartet nicht, dass UPC Cablecom der bisherigen Marktführerin Swisscom im Mobilfunkmarkt gefährlich wird. Swisscom beherrscht derzeit rund 60 Prozent des Marktes. Die Schweizer seien relativ träge, wenn es darum gehe, das Mobilabo zu wechseln, begründet Beyeler seine Einschätzung. (jas/sda) 



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