Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das Pferd der Gräfin Margit von Batthyany gewinnt 1942 ein Rennen in Wien.

Freude herrscht! Ein Rennpferd der Gräfin Margit von Batthyany (mit Hut und Pokal) hat irgendwas gewonnen. 1942 in Wien.
Bild: archive of David R L Litchfield

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Der Zürcher Journalist Sacha Batthyany hat Pech: Er ist mit der Gräfin von Rechnitz verwandt, die eines der zynischsten Massaker des Zweiten Weltkriegs gut geheissen hat. Doch nun hat Batthyany daraus ein grossartiges Buch gemacht.

05.03.16, 10:14 07.03.16, 12:05


Die Frau ist irrsinnig reich. Eine Tochter des Stahlbarons Heinrich Thyssen-Bornemisza. Genau wie ihr Vater hat sie einen ungarischen Adelstitel geheiratet. Sie heisst Gräfin Margit von Batthyany. Sie jagt gerne, am liebsten in Afrika, sie züchtet erfolgreich Rennpferde, im Winter liebt sie St. Moritz. Sie gilt als ehrgeizig und machtgeil. Im österreichischen Rechnitz steht das Schloss der Batthyanys, dort beherbergt Gräfin Margit im Zweiten Weltkrieg erholungsbedürftige Mitglieder der Waffen-SS und hat Affären mit ranghohen Nazis.

Einen Monat vor Hitlers Selbstmord, als allen klar ist, dass der Krieg verloren ist, kommt es in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 zum Massaker von Rechnitz: Partygräfin Margit veranstaltet ein grosses Fest, als am Bahnhof von Rechnitz 200 jüdische Zwangsarbeiter eintreffen, für die es keine Verwendung mehr gibt. Die lokale SA braucht Unterstützung, um die Juden möglichst effizient zu töten. Ein Anruf im Schloss genügt, mehrere Partygäste machen sich auf, die Juden haben inzwischen unweit des Schlosses ein Massengrab ausgehoben und ihre Kleider ausgezogen, 180 werden erschossen.

Schloss Rechnitz um 1930.

Schloss Rechnitz, um 1930. Nach Kriegsende brannte es ab.
Bild: via zeitungspiraten.net

Rich Kids mit Vater und Anhang, ca. 1942 im Palace Hotel, Davos: Heinrich Thyssen (Vater, von links), Margit von Batthyany, ihr Mann Ivan und ihr Bruder Hans-Heinrich.
Bild: Archive of David R L Litchfield

Die Gräfin tanzt und trinkt derweil und unterhält die Gäste. Sie unternimmt nichts gegen die Exekutionen. Später wird sie immer wieder mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht werden. Es wird sie nicht kümmern, denn nachweisen kann man ihr nichts, ein Schuldbewusstsein kennt sie nicht. Nach Kriegsende fliehen sie und ihr Mann Ivan vor der Roten Armee nach Lugano. Ihr Vermögen beträgt 31 Millionen Franken. 

«Wenn sie erzählt, von der Rehbrunft oder von Schiffsreisen in die Ägäis, dann steckt sie in den Pausen zwischen den Sätzen ihre Zungenspitze heraus, wie eine Eidechse.»

Sacha Batthyany über Grosstante Margit.

Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat darüber 2008 ein Theaterstück geschrieben: «Rechnitz (Der Würgeengel)». Es ist eine klassische Jelinek: Obszön, übertrieben, eine Provokation. Ein paar ältere Herren mit dem Namen Batthyany schrieben in österreichischen Zeitungen, dass die Margit ja schon eine Schlimme gewesen sei, aber wirklich nicht so schlimm wie bei Jelinek, wo sie selbst zur Waffe greift und den Leichen die Brustkörbe eintritt. Jelinek hat aus der Gräfin Kunst gemacht.

Und jetzt kommt ein Zürcher Journalist und macht sie zu seinem Leben. Was für eine bittere, brutale Aufgabe. Und was für ein absurd grossartiges Buch! Der Titel: «Und was hat das mit mir zu tun?» Der Journalist heisst Batthyany. Sacha Batthyany. Margit von Batthyany ist seine Grosstante. Zum Glück fliesst Margits Blut nicht in seinen Adern. Zum Glück ist sie nur eine Angeheiratete.

sacha batthyany

Sacha Batthyany.
bild: kiepenheuer & witsch

Er beginnt, sich für seine Familiengeschichte zu interessieren, erzählt anderen davon, eines Tages fragt ihn der deutsche Schriftsteller Maxim Biller: «Und was hat das mit dir zu tun?» Sacha Batthyany weiss es nicht. Aber er will es wissen. Er beansprucht dazu zwei Wege: Die Recherche und die Psychoanalyse. Und was zuerst klingt wie das eitelste Unterfangen, seit der Mensch das Schreiben erfunden hat, macht sehr bald Sinn.

Denn während der Analytiker – ein Nachfahre von Holocaust-Überlebenden – Sachas Recherche-Ergebnissen lauscht, kommt er zum Schluss, dass Margit die einzige Verwandte sei, die Sacha «mit männlichen Attributen» verknüpfe, «mit Macht, Geld, Sex, Kraft und Gewalt». Das ist natürlich nicht, was Sacha hören will. Aber wahr. Denn die Männer der Familie sind Gebrochene.

One of the Gulag camps is seen in the capital of the Jewish Autonomous Region, Birobidzhan, 8,368 km (5,200 miles) east of Moscow, in this 1954 photo. The board fence, right, off the main street, hides a prison work gang. The corner hut is for internal affairs soldiers who stand guard with machine guns. The mayor of the remote Arctic city of Vorkuta, 2,000 kilometers (1,200 miles) northeast of Moscow, that was home to some of the most feared Gulag camps wants to build a new one, with a twist. The inmates would sentence themselves to go there, and pay a premium for it. (KEYSTONE/AP Photo) ===  ===

Russisches Arbeitslager 1954 (hier: Workuta).
Bild: AP

Sacha Batthyanys Grossvater Feri ist Margits Schwager. Er lebt mit seiner Frau Maritta in Ungarn, wird an die Ostfront eingezogen und ungefähr zum Zeitpunkt des Massakers von Rechnitz von den Russen verhaftet. Es folgen: zehn Jahre in sibirischen Arbeitslagern, auch im berühmten Lager der Kleinstadt Asbest, wo Feri asbesthaltiges Gestein abbauen muss und seine Gesundheit ruiniert. Im Winter 1955 kommt er frei. Sein Sohn ist jetzt 14 Jahre alt. Maritta hat all die Jahre auf Feri gewartet.

1956, als Margit in Lugano die Hochzeit ihres Bruders mit einem britischen Supermodel feiert, fliehen Feri, Maritta und ihr Kind vor dem Ungarn-Aufstand in die Schweiz. Nach Lugano. Margit und Ivan nehmen sie vorübergehend bei sich auf, eher kühl. Sie interessieren sich mehr für die Côte d’Azur, Pferde und Champagner als für die total verarmten, gezeichneten Verwandten. Aber sie beschliessen, deren Kind eine gute Ausbildung zu bezahlen.

Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza, 35, Swiss industrialist, married Miss Flona Campbell- Walter, 24, British fashion model, in a civil ceremony at Castagnola Town Hall, Lugano, Switzerland on Sept. 17, 1956. It was the bride's first marriage, the Baron's third. Bride and bridegroom wave as they leave his Villa by car en route to a honeymoon in Italy. (AP Photo) '

1956 in Lugano: Margits Bruder Hans-Heinrich Thyssen (35) heiratet das britische Model Flona Campbell-Walter. Es ist seine 3. Ehe.
Bild: AP

Damage is visible at the buildings opposite the Maria-Theresia Barracks in Budapest, Hungary in this Nov. 16, 1956 picture, where heavy and prolonged fighting took place during the Hungarian rebellion. The uprising began on October 23, 1956 with demonstrations against the Stalinist regime in Budapest and was crushed eleven days later by Soviet tanks amid bitter fighting. Some 2,500 people were killed and a further 200,000 forced into exile. (KEYSTONE/AP Photo/Str) === B/W ONLY ===

1956 in Budapest: Margits Schwager Feri Batthyany flieht mit Familie vor dem Ungarn-Aufstand. 
Bild: AP

Das Kind ist Sacha Batthyanys Vater. Die Beziehung von Sacha zu seinem Vater ist durchaus innig, aber reden können die beiden miteinander nicht. Trotzdem reisen sie auf der Fährte des Grossvaters durch Russland, nach Sibirien, nähern sich einander mühselig und vorsichtig an. Der Vater schenkt Sacha die Kriegsaufzeichnungen von Grossmutter Maritta. Die ihrerseits einem Verbrechen auf die Spur gekommen ist, dem rätselhaften und unnötigen Tod eines jüdischen Bäcker-Ehepaars nämlich, dessen Tochter Agnes eine Freundin von Maritta war und das Grauen von Auschwitz überlebte.

«Leid war die Währung, Glück und Idylle zählten nicht. Die Vergangenheit war immer wichtiger als die Zukunft, das Alte immer besser als das Neue.»

Sacha Batthyany über seine Eltern.

Sacha sucht Agnes. Und findet sie mit ihren Kindern in Argentinien. Er trifft dort auf eine Familie, die sich im Gegensatz zu seiner eigenen immerzu und produktiv mit der Vergangenheit beschäftigt. Agnes’ Kinder übergeben ihm Agnes’ Tagebücher. Er macht eine Parallel-Montage aus den Aufzeichnungen von Maritta und Agnes. Von den beiden Seiten eines Krieges.

Er gelangt vom Skandal von Rechnitz, der an der Oberfläche seiner Familiengeschichte liegt, immer tiefer. Vom uneinsichtigen Monster Margit – einer Frau, die ihm aus Kindertagen als echsenartiges Geschöpf in Erinnerung geblieben ist – zu den Menschen Maritta, Agnes und Feri. Die einmal Freunde waren und dann vom Lauf der Geschichte unwiderruflich in Täter und Opfer gespalten wurden.

Inside the grim crematorium on the Nazi Auschwitz concentration camp showing two of the ovens where victims were cremated. The bodies were sild into the ovens by th means of small wagons wich ran on tracks.    (KEYSTONE/AP Photo/Str)    ===  ===

Verbrennungsöfen in Auschwitz.
Bild: AP

Sachas Grossmutter wird ein Leben lang von der Frage gequält, wieso sie sich nicht für Agnes und ihre Eltern eingesetzt hat. Ihre Schuld schreibt sie in den Tagebüchern nieder. Und der Enkel fragt sich: Wie hätte ich an ihrer Stelle gehandelt?

Er kommt zum niederschmetternden Schluss: Genau gleich. Genauso erbärmlich, verzagt und innerlich geduckt. Obwohl er sich während seines behaglichen Lebens in der Schweiz immer schon nach Grösse gesehnt hat. Vielleicht sogar nach einem kleinen Krieg. Im Zweifelsfall, das weiss er jetzt, wäre er kein Held. Das ist ingesamt frustrierend. Und in seiner historischen und analytischen Herleitung frustrierend klug.

Margit dagegen züchtet ganz vergnügt und unbelastet ihre Pferde weiter und stirbt 1989. Ihr Bruder heiratet ein weiteres Supermodel und wird mit seiner Kunstsammlung in der Villa Favorita am Lago di Lugano von Bundesräten geehrt, bevor er damit nach Madrid geht und dort das Museo Thyssen-Bornemisza eröffnet. Er stirbt 2002. Agnes hat beide überlebt. In Wien wird seit dem 1. Februar 2016 die Familiengruft der Batthyanys mit EU-Geldern restauriert. Es ist die zweitgrösste Gruft in Österreich neben der Kaisergruft.

Sacha Batthyany: Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2016. 255 S., ca. 28 Fr.

Lesung von Sacha Batthyany am So, 13. März, 17 Uhr in der Helferei Zürich am «Tag des jüdischen Buches».

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

John F. Kennedy – sein Leben in 33 Bildern

Drogendealer in der Weltpolitik – das Leben von Panamas Ex-Diktator Noriega

Das bittere Ende der Frau, die den «Vater des Gaskriegs» nicht stoppen konnte

So haben dein Opa und deine Oma früher auf den Putz gehauen

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Geschichte der Menschenversuche: Geköpfte unter Strom, Pestflöhe und Gasbrand

Das Schicksal der «Liederlichen»: Graubünden arbeitet seine dunkle Vergangenheit auf

Über die Sinnlosigkeit des menschlichen Treibens: Die Weltgeschichte in 20 Minuten

«Erst grosses Gelächter, dann Schreie»: Seilzieh-Weltrekord in Lenzburg endet in Tragödie

«So stirbt man also!» – 17 Berühmtheiten und ihre letzten Worte

Regierungsrat und Gulag-Opfer: Was aus Lenins Schweizer Genossen wurde

Die wilde Affäre von zwei Astrologen mit Hitler, der Schweiz und dem MI5

Die Schweiz im Untergrund: Tunnel, Bundesratsbunker und militärische Allmachtsphantasien

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Vom rettenden Orgasmus bis zur Lobotomie: 10 gruslige Therapien aus der Medizingeschichte

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Der gescheiterte Weltrevolutionär: Wie ein Schweizer 1917 über ein Telegramm stolperte

1980, Zürich brennt, die Bullen schiessen – Klaus R. schiesst mit der Kamera zurück

Das älteste Rezept der Welt ist für … BIER! #priorities

Von geliebten Männern weggesperrt: Das traurige Schicksal von Johanna der Wahnsinnigen

Einst streng geheim, jetzt auf Youtube – die Videos der US-Atomtests

Российская империя: So schön (und farbig) war Russland, als der letzte Zar abdankte

Syphilis, Gladiatoren oder die Hölle – In welches Jahrhundert gehörst du wirklich?

Vivi Kola und das Frauenstimmrecht: Wie ein Kind der 70er «Die göttliche Ordnung» erlebt

Arschtrompeten im Gebetsbuch und andere Obszönitäten aus dem Mittelalter

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

«Neger fallen über weisse Frauen her»: Parallelen zur Fake-News-Epidemie von 1942 

Bier per Spitfire: So versorgten die Alliierten die Truppe mit kühlem Blonden

So schön war Peking, bevor die Kommunisten es mit Hochhäusern zupflasterten

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Von Kaiser Wilhelm bis zum Atomzeitalter: Karikaturen des Zürchers «Bosco»

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Eispickel, Regenschirm und Polonium: 10 ungewöhnliche Geheimdienst-Attentate

Sie nannten es das «Paris des Nahen Ostens»: So cool war Beirut vor dem Bürgerkrieg

Mata Hari – der Mythos der angeblichen Meisterspionin bröckelt

70er-Jahre Verkehrssendung: «Achtung, Frau am Steuer!»

Faszinierende Bilder aus dem alten Jugoslawien (vor Hitler, Tito und Milošević)

Exorziert die Würmer und hängt die Sau! – Tiere auf der Anklagebank

Gib Schweizern eine Kamera, Afrika, den Himalaya ... Krasse Reisefilme aus den 1930ern

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Der Kampf ums Schweizer Frauenstimmrecht: Als Film göttlich absurd und höllisch traurig

Treffen der Schreibtischmörder: Sie planten vor 75 Jahren den Holocaust

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten – auf Platz 80 tummelt sich ein Schweizer

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Das Rätsel um den letzten grossen Nazi-Verbrecher ist geklärt

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Jul-Tanne statt Christbaum: So versuchten die Nazis, Weihnachten umzudeuten

Mitten im 1. Weltkrieg kicken deutsche und britische Soldaten an der Front

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Kaum zu glauben – diese historischen Ereignisse fanden zur gleichen Zeit statt

«Früher Brüste, jetzt Hassparolen»: Dieser Mann hat die American Nazi Party gegründet 

Der morbide Charme von verlassenen Bunkern

Rechnen wie Cäsar: Schaffst du diesen römischen Mathe-Test?

DNA-Analyse: Mücken brachten Rom ins Wanken

Pearl Harbor: Vor 75 Jahren stürzten sich 400 japanische Flugzeuge auf die US-Flotte

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Big Money im Weissen Haus: Die Rangliste der reichsten US-Präsidenten

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter

«Hässlich, grossmäulig, kurzhaarig»: Amerika träumt seit über 100 Jahren von Hillary

Freispruch für «Patient Null»: Wie Aids die USA wirklich eroberte

Wie ein junger Fotograf 1973 auf Tuchfühlung mit Muhammad Ali ging

In London versteigern sie den Nazi-«Reichsbank-Schatz» 

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Globalisierung anno dazumal: Archäologen finden in Japan römische Münzen 

«Innerlich kochte ich» – der GI, der beim Prozess die Ausreden der Nazis übersetzen musste

«Ich bin keine Jüdin» – eine Überlebende des Massakers von Babi Jar erzählt

Britischer Journalist soff wie Churchill – und das kam dabei heraus

Weltkriegs-Flüchtling in der Schweiz: «Wir mussten uns komplett ausziehen»

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt

Codewort Porno – wie Schwarzbrenner trotz Verbot Absinth verkauften

Der Fluch des Ötzi – wie die Mumie das Leben ihrer Finder veränderte

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Weil Wikinger dir beim Flirten helfen: 11 Fakten über die bärtigen Seefahrer

Wieder hat es Haiti getroffen – seit einem Pakt mit dem Teufel soll das Land verflucht sein

Belagert, ausgehungert, zerstört: Diesen 7 Städten erging es wie heute Aleppo

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

Superkanone V3: Wie ein Kennedy Hitlers Hochdruckpumpe ausschalten sollte

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Der Rebell und Selbstbezwinger: Ein Nachruf auf Götz George

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Es ist nicht alles Putin – eine Reise in Russlands zaristische, revolutionäre und phantastische Seele

Diese 13 Fehler veränderten den Lauf der Weltgeschichte

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

Vor 75 Jahren überfielen die Nazis die Sowjetunion: «Stark aufgeräumt, ohne Gnade»

Der letzte Schweizer Ölsoldat ist gestorben: Die Suva zahlte ihnen 46 Millionen Schmerzensgeld 

Die Schweiz, das kleine Russland: So gross könnte die Eidgenossenschaft wirklich sein

Life-Hacks aus der Ära des Alkoholverbots: So einfallsreich waren die Schmuggler während der Prohibition

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss

Cox, Bhutto, Rabin & Co.: 11 politische Morde und ihre Folgen

So sahen die Schweizer «Hooligans» im letzten Jahrhundert aus

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Wie ein Schweizer mit einer Kampfhunde-Armee die Japaner im 2. Weltkrieg bezwingen wollte

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

100 Jahre Armenier-Genozid: Der erste organisierte Völkermord des 20. Jahrhunderts

Seit 54 Jahren brennt es in Centralia: Wie ein Bergbaustädtchen zur Geisterstadt wurde

Krieg, Hoffnung, Zerfall: Das dunkle 20. Jahrhundert erzählt in 50 Bestsellern 

25.05.1935: Keiner ärgerte Hitler mehr als Jesse Owens – dabei hätte der Führer ja wissen müssen, was der Schwarze drauf hat

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Hitler, Stalin und Co: Erkennst du diese Diktatoren auch in jung?

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Vom Kugelfisch-Helm bis zum geflügelten Husaren: Die sonderbarsten Rüstungen der Geschichte  

Als hätte H.R. Giger es entworfen: Bilder aus dem Innenleben eines deutschen U-Boots von 1918

So spektakulär war Brückenbau in der Schweiz früher

Traurig-schöne Bilder aus Somalia, als wir dort noch Badeferien machten und clubben gingen

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Mit dem Gondeli über den See – als in Zürich aus Visionen noch Realität wurde

Doch nicht durch die Schweiz: 2000-jähriger Kot verrät endlich Hannibals Alpenroute

So schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1930

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Darum bleibt Kurdistan ein Traum

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Der Mythos Mens: Die ewige Angst der Männer vor dem bisschen Blut

So schön war der Irak einmal: Diese Bilder stimmen irgendwie traurig

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Wie ein niederländisches Kriegsschiff als Insel getarnt den Japanern entkam

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Früher in Stein gemeisselt, heute im Internet zuhause: Die 6 ältesten Listicles der Menschheit

100 Jahre Schlacht von Verdun: Das Grauen in Zahlen

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

So stellten sich die Menschen vor 100 Jahren unsere Zeit vor

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Die Schweiz und ihre Ausländer: Als die «Tschinggen» auf dem Pausenplatz verprügelt wurden

Zweite Röhre am Gotthard? Wie fantasielos! Diese 9 Megaprojekte sind wirklich visionär

Alle Artikel anzeigen

Wenn historische Figuren Snapchat hätten – Teil 1

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frau Dingsi 07.03.2016 22:58
    Highlight
    Dieser Satz hat mich gestört: "Zum Glück fliesst Margits Blut nicht in seinen Adern. Zum Glück ist sie nur eine Angeheiratete."

    Das ist Quatsch. Sacha Batthyany wäre in jedem Fall ein feiner Kerl und guter Autor.

    Wie wenn "Blut" und Gesinnung etwas miteinander zu tun hätten, wie wenn Mord und unsägliche Gräueltaten in den Genen verankert wären.

    Erbe und Vererbung waren bei den Nazis moralische Angelegenheiten. In Wirklichkeit sind sie es nicht.

    Eine literarische Beschäftigung mit der Familiengeschichte ist gerade interessant, weil sie Zufälle in Zusammenhang mit einer Person bringt.
    12 1 Melden
  • Spooky 06.03.2016 23:13
    Highlight "In Wien wird seit dem 1. Februar 2016 die Familiengruft der Batthyanys mit EU-Geldern restauriert."

    ....mit EU-Geldern....pffffhhhhhh...!!!!
    (Aber okay, geht mich ja nichts an.)
    9 3 Melden
  • UHauser 06.03.2016 04:13
    Highlight Die Gruft wird mit EU Geldern restauriert? Fuer wen denn bitte schön..?
    16 2 Melden
  • Mnemonic 05.03.2016 17:01
    Highlight Ich finde das sehr mutig. Insbesondere Orbans Ungarn muss ENDLICH der Spiegel vorgehalten werden.
    22 16 Melden
  • ramonke 05.03.2016 14:46
    Highlight die reichen wurden nie richtig zur rechenschaft gezogen. siehe z.B. Krupp
    58 4 Melden
  • NikolaiZH 05.03.2016 10:31
    Highlight und was hat das mit werbu g zu tun?
    8 57 Melden

Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt 

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

Je verwirrender die Welt scheint, um so stärker wird dem Menschen die Sehnsucht nach einer Ordnung. Nach einer Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihm Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihm Leuchtturm sein können, in der immer wiederkehrenden, scheinbar schrecklichsten aller Zeiten.

Verständlich also die …

Artikel lesen