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Aargau: Neue Reformideen für den NFA würden den Aargau  Millionen kosten

25.04.2016, 03:2025.04.2016, 06:57
  • Eine Arbeitsgruppe der Konferenz der Kantonsregierungen (KDK) hat acht Empfehlungen für eine Verbesserung des Neuen Finanzausgleichs (NFA) ausgearbeitet. Diese würde dem Aargau Millionen weniger in die Kassen spülen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
  • Heute ist das Ziel, dass jeder Kanton mindestens 85 Prozent der durchschnittlichen Ressourcenausstattung haben soll. Neu sollen es 86 Prozent sein.
  • Für ressourcenschwache Kantone soll es zudem «Anreize» geben, sich finanziell zu verbessern. Diese sehen so aus: Kantone, deren Ressourcenindex nach erfolgter Ausgleichszahlung zwischen 90 und 100 Prozent liegt, kriegen ab dem zweiten Jahr einen Strafabzug von zwei Prozent vom Ausgleichsbetrag. Wenn der Kanton dann weiterhin zwischen 90 und 100 liegt, gibt es jährlich nochmals zwei Prozent weniger. Erst wenn er unter 90 fällt, stoppt die «Anreiz»-Spirale.
  • Der Aargau wäre zusammen mit Neuenburg der grösste Verlierer der Reform. Er müsste mit 39 Millionen Franken weniger auskommen.
  • Die Vorschläge der Arbeitsgruppe sind jetzt bei den Kantonen in einer Konsultation. Eine gemeinsame Haltung wollen die Kantone Ende Juni festlegen. (rwy)
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