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Brutaler Überfall

Sieben Afghanen nach Gruppenvergewaltigung zum Tode verurteilt



Nach einer Gruppenvergewaltigung sind in Afghanistan am Sonntag sieben Männer zum Tode verurteilt worden. In dem Prozess, der nur wenige Stunden dauerte und live im Fernsehen zu sehen war, wurden die Männer für schuldig befunden, im August eine Gruppe von vier Frauen überfallen und vergewaltigt zu haben.

Die in Polizeiuniformen gekleideten und bewaffneten Täter hatten die von einer Hochzeit kommenden Frauen aus einem Fahrzeugkonvoi in Kabul gezwungen, beraubt, geschlagen und vergewaltigt. Eines der Opfer soll zum Tatzeitpunkt schwanger gewesen sein.

Der Fall hatte landesweit für Empörung gesorgt. Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich am Sonntag wütende Demonstranten, die die Todesstrafe forderten. 

Auch Präsident Hamid Karsai und der Kabuler Polizeichef Sahir Sahir verlangten, dass die Männer gehängt werden. Sahir forderte, die Täter müssten zur Abschreckung öffentlich hingerichtet werden. Offiziell wurde das Todesurteil wegen bewaffneten Raubüberfalls verhängt. Die Verurteilten, die die Tat gestanden hatten, können das Urteil anfechten. (aeg/sda/afp)

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