Rappi-Fan sollte man sein, dann gibt's schöne Choreographien sowie Wurst und Bier am günstigsten.
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Was wirklich zählt im Eishockeystadion: So viel kosten Bier und Bratwurst
Sind wir ehrlich: Eishockey im Stadion live zu erleben, ist das Beste. Aber was wäre ein Matchbesuch ohne Verpflegung? Wir haben die Preise und Angebote aller National-League-Teams verglichen.
So viel kostet Bier im Stadion
Ein Matchbesuch ohne Bier ist für viele eingefleischte Fans wie eine Eishockeymeisterschaft ohne Playoffs. Darum kommt hier die Rangliste, wo der Gerstensaft am wenigsten kostet. Damit die Preise vergleichbarer werden, haben wir sie für die Klassierung auf einen halben Liter ausgerechnet.
Das fällt auf:
- In Rappi sind die Kosten am tiefsten. Auch im Hallenstadion ist Bier günstig erhältlich. Ob das als Entschädigung für die Leistungen in dieser Saison ist, wollen wir niemandem unterstellen.
- Während Feldschlösschen und Cardinal weit verbreitet sind, setzt man in einigen Stadien auf noch regionalere Biersorten.
- Einzig in Ambri kann man auch einen 2-dl-Becher haben, dieser ist logischerweise auch ligaweit das günstigste erhältliche Bier.
- Teuer wird's in Lausanne und Genf. Allerdings sind dort nur 3-dl-Becher erhältlich (je 5 Franken). Bei der Hochrechnung auf einen halben Liter schliessen die beiden Klubs im Vergleich mit Vereinen mit 4- oder 5-dl-Bechern schlechter ab.
- Übrigens: Bei den Softdrinks erhält man in Lugano, Lausanne oder Genf schon für 3 Franken einen 3-dl-Becher.
So viel kostet eine Bratwurst im Stadion
Bei Bratwürsten sind die Preise mehr oder weniger überall auf gleichem Niveau. Anzumerken gilt es, dass es in Lausanne keine klassische Bratwurst gibt. Wie der Verein mitteilt, kommt das «Sandwich vaudois» der Bratwurst am nächsten. Wir haben darum dieses als Vergleich genommen.
Was es sonst noch gibt
Natürlich sind die Zeiten vorbei, in welchen Bier und Bratwurst das kulinarische Angebot in Eishockeystadien bilden. Überall werden diverse weitere Köstlichkeiten verkauft. In Lausanne beispielsweise reicht die Palette vom Mexikaner über den Thai bis zur ungarischen Spezialität.
Diese Vielfalt können nicht alle bieten. Aber in den meisten Stadien gehören dazu: Burger, Pommes Frites, Sandwiches/Piadina, Hot Dog, Pizza, diverse Würste oder Raclette. Alles aus dieser Auswahl erhält man allerdings einzig in Davos und Lugano.
Spezielles
Neben den verbreiteten Verpflegungsmöglichkeiten sind auch in allen Stadien Spezialitäten erhältlich, welche in einigen Fällen bei keinem anderen Verein erhältlich sind. Wir haben hier pro Klub einen «aussergewöhnlichen» Leckerbissen herausgepickt:
Über Geschmack lässt sich natürlich streiten. Drum schreib uns in die Kommentare, was deine grösste Gaumenfreude in einem Schweizer Stadion ist.
Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber
Video: Angelina Graf
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
SC Bern: 16 Titel, 9 seit 1986; zuletzt Meister: 2019. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
EHC Arosa: 9 Titel, 0 seit 1986; zuletzt Meister: 1982. KEYSTONE / STR
ZSC Lions: 9 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2018. KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
HC Lugano: 7 Titel, 7 Titel seit 1986; zuletzt Meister: 2006. PHOTOPRESS / KARL MATHIS
HC La Chaux-de-Fonds: 6 Titel, 0 seit 1986; zuletzt Meister: 1973.
EHC Kloten: 5 Titel, 4 seit 1986; zuletzt Meister: 1996. KEYSTONE / STR
EHC Biel: 3 Titel, 0 Titel seit 1986; zuletzt Meister: 1986. Ebenfalls drei Titel: EHC St. Moritz (zuletzt: 1928), HC Rosey-Gstaad (zuletzt: 1925), HC Bellerive Vevey (zuletzt: 1920), HC Bern (zuletzt: 1918). KEYSTONE / STR
Zwei Titel: EV Zug (zuletzt: 2021), HC Villars (zuletzt: 1964), HC Les Avants (zuletzt: 1913). keystone / URS FLUEELER
Ein Titel: SCL Tigers (1976), Grasshopper Club Zürich (1966), EHC Visp (1962), Club des Pâtineurs de Lausanne (1911), HC La Villa Lausanne (1910). PHOTOPRESS-ARCHIV / PHOTOPRESS-ARCHIV
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