Darunter leiden Schweizer am meisten bei der Arbeit
Arbeitnehmende stellen den Arbeitsbedingungen in der Schweiz erneut ein gutes Zeugnis aus. Beim genaueren Betrachten gibt es jedoch negative Trends, beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder beim Stress.
Gemäss der am Freitag veröffentlichten Studie «Barometer Gute Arbeit» des Arbeitnehmerverbands Travail.Suisse ist die Motivation der Arbeitnehmenden seit mindestens vier Jahren auf hohem Niveau stabil. Gemessen wird dies etwa mit Fragen darüber, wie die Wertschätzung und Unterstützung durch Arbeitgeber wahrgenommen werden, welchen Sinn die Arbeit für die Gesellschaft hat oder wie stark sich die Beschäftigten mit dem Arbeitgeber identifizieren.
Eine negative Tendenz zeigt sich jedoch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – wenngleich auf hohem Niveau, wie der Arbeitnehmerverband einräumt. Der Anteil derjenigen, welche Probleme mit der Vereinbarkeit haben, hat demnach um drei Prozentpunkte zugenommen auf 21,6 Prozent in vier Jahren, wie Gabriel Fischer von Travail.Suisse vor den Medien in Bern ausführte.
Jacques-André Maire, Adrian Wüthrich und Gabriel Fischer (r.).
Bild: KEYSTONE
Fazit der Studie
- Als grösste Belastung wird weiterhin der Stress empfunden. 40 Prozent der Befragten fühlen sich gemäss der Studie oft oder sehr oft gestresst. Der Stress wird beispielsweise wegen des grösseren Termindrucks als erhöht wahrgenommen.
- Ebenfalls negativ entwickelt sich die Wahrnehmung der zeitlichen Belastung. So sind aus Sicht der Befragten die Faktoren Überstunden, Erreichbarkeit, überlange Arbeitstage und verkürzte Pausen gegenüber 2015 gestiegen. Einige arbeiten zudem beispielsweise häufiger, wenn sie krank sind, als noch vor vier Jahren.
- Schlechter beurteilt wird zudem das Einkommen. Von 2015 bis 2018 nahm der Anteil der Arbeitnehmenden, die gar nicht zufrieden sind, von 9,4 auf 11,6 Prozent zu. «Das verwundert nicht, wenn man die Lohnentwicklung in den letzten Jahren beobachtet», sagte Travail.Suisse-Präsident Adrian Wüthrich gemäss Redetext.
Mehr Investitionen in Mitarbeitende nötig
Gut die Hälfte der Arbeitnehmenden glaubt indes nicht oder kaum daran, dass sie eine vergleichbare Stelle mit vergleichbarem Einkommen fänden, wenn sie ihren Job verlieren würden. Gleich viele erleben zudem keine oder nur eine unzureichende Förderung durch ihren Arbeitgeber. Travail.Suisse fordert daher mehr Investitionen in die Arbeitnehmenden in Form von Aus- und Weiterbildungen.
Die Hälfte glaubt nicht, dass sie bei einem Stellenverlust einen gleich guten Job bekämen.
syna
Die Arbeitnehmenden schätzen zudem ihren Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitsmengen und der Arbeitszeiten geringer ein als noch vor vier Jahren. Damit setzt sich der Trend aus dem Vorjahr fort.
Wenig Flexibilisierung zugunsten der Arbeitnehmenden.
syna
Der Anteil derjenigen ohne Einfluss auf ihre Arbeitszeiten ist in den vergangenen vier Jahren von 13,1 auf 17,8 Prozent gestiegen. Umgekehrt hat sich der Anteil der Personen mit grosser Gestaltungsmöglichkeit von 29 auf 24,5 Prozent reduziert. (sda)
55 Perfektionisten bei der Arbeit: Besser geht nicht
Zu viel Perfektionismus kann dich schnell in den Wahnsinn treiben. Aber diese Perfektionisten bei der Arbeit bescheren uns vor allem wahnsinnig tolle Bilder. Wir staunen und geniessen ...
Zum Beispiel bei diesen zwei Kochkünstlern. (Bild: imgur) Das Resultat eines langen Telefongesprächs. Mit der besten Freundin. Vermutlich. (Bild: imgur) Was wir wissen: Dieser Regal-Einräumer hat was drauf! Was wir nicht wissen: Wie er reagiert, wenn die Kunden die Dosen aus dem Regal nehmen (wollen) ... (Bild: imgur) Schön geschnitten und perfekt verklebt. (Bild: imgur) Kommt gut ... (Bild: imgur) Da war ein Kuchenkünstler an der Arbeit. (Bild: imgur) Wer kommt da nicht ins Grübeln ... (Bild: imgur) «Mach Ordnung, haben sie gesagt.» (Bild: imgur) «Hab' ich Ordnung gemacht.» (Bild: imgur) Der Tetris-Koch. (Bild: imgur) Ja. Warum auch nicht? (Bild: imgur) Was wir nicht wissen: wo die fehlenden Melonen sind. Was wir wissen: Der Rest ist perfekt verpackt.
(via boredpanda) Wow. So schön. Allerdings sagt unser Redaktor Laurent, dass es sich in Wirklichkeit um angemaltes Holz handelt und nur einen Zweck hat: Touristen beeindrucken. Wir gehen dem nach, staunen aber solange über die perfekten Spitzen und riechen dabei an einem Curry-Pulver.
(via boredpanda) Hier legt der Verkäufer noch Wert auf einen perfekten Stapel Rüebli!
(via boredpanda) So macht selbst Kartonpacken Spass.
(via boredpanda) 31 Eigelb. Und keines kaputt. Wir verneigen uns vor dem Koch!
(via boredpanda) Hier hat der Innendekorateur alles gegeben.
(via boredpanda) Das sieht grossartig aus. Aber irgendwie will man da gar nichts kaputt machen. Ob das die richtige Verkaufsstrategie ist?
(via boredpanda) Praktikant, aufräumen, bitte! Danke.
(via boredpanda) Und dann machte sich der Praktikant daran, gleich mal den ganzen Laden zu ordnen.
(via boredpanda) Kennen wir. Lieben wir: ein Platzwart, der so richtig Freude hat am Job.
(via boredpanda) Beeindruckende Haarpracht. Jetzt nur nicht schlafen gehen.
(via boredpanda) Dieser Mechaniker hatte genug vom Wort Kabelsalat.
(via boredpanda) Und aus dem Praktikanten wurde ein Lehrling und der Lehrling hatte eine freie Minute. (via boredpanda) Aufgeräumte Stimmung in dieser Bar.
(via boredpanda) Und als der ehemalige Praktikant ins letzte Lehrjahr kam, wusste er, dass er sich nur noch so toppen konnte: mit dem perfekten Laden.
(via boredpanda) Wenn dich die Perfektion zu Hause nicht loslässt.
(via boredpanda) Das auch.
(Reddit/oddlysatisfying)
Der Bibliothekar hatte Zeit.
(Reddit/oddlysatisfying)
Wenn der Koch ein Omelett faltet und das Omelett perfekt auf die Scheibe Brot passt. Grossartig. Als nächstes räumt er die Chips auf.
(Reddit/oddlysatisfying)
Ab wann gilt man in der Schweiz eigentlich als arm?
Video: srf
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