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Bild: bugatti.com

Einen waschechten Bugatti für 34'000 Franken – das gibt's. Doch er leistet nur 13 PS

Publiziert: 02.05.19, 19:31

12,5 Millionen Franken teuer ist Bugattis neustes Superding. La Voiture Noir heisst es und Gerüchten zufolge soll Cristiano Ronaldo es erstanden haben. Dabei ist es nicht einmal fertiggestellt – erst 2021 wird es schlüsselfertig. Crazy.

Doch selbst «gewöhnliche» Bugattis sind für uns Normalsterbliche unerschwinglich, – ausser jenem einen Modell, das es für 34'000 zu erstehen gibt:

Bugatti Baby II heisst es und ist genauso unpraktisch wie die grösseren Kaliber der Marke, mit seinen 13 PS aber ein klein bisschen weniger leistungsstark. Dennoch ist dies ein 100-prozentig waschechter Bugatti.

Denn: Der Baby II ist eine Kopie des Bugatti Baby aus dem Jahr 1926. Letzterer wurde zum vierten Geburtstag von Ettore Bugattis jüngstem Sohn angefertigt und war eine Miniaturversion im Massstab 1:2 des erfolgreichen Rennwagens Bugatti Typ 35. Der aktuelle Baby II, ebenfalls dem Typ 35 nachempfunden, ist im 3/4-Massstab gehalten, weshalb auch Erwachsene drin Platz nehmen können (wenn auch etwas unbequem). 500 Stück werden für das heurige 110-jährige Jubiläumsjahr hergestellt.

Bild: bugatti.com

Anders als das ursprüngliche Baby ist das Baby II elektrisch. Drei Leistungsstufen können elektronisch eingestellt werden: Der «Kindermodus» begrenzt es auf 1,4 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, der «Erwachsenenmodus» auf 5,4 PS und 45 km/h; und es gibt auch ein «Speed Key»-Upgrade, bei dem das Teil auf satte 13,4 PS kommt und der Geschwindigkeitsbegrenzer nicht zum Zug kommt. (Der aktuelle Bugatti Chiron hat einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Just sayin'.)

Nun werden wohl ziemlich alle dieser 500 Baby-II-Modelle an die Kinderlein bestehender Bugatti-Besitzer gehen und landen in klimatisierten Privatgaragen in Dubai. Aber – zumindest theoretisch – könnten du und ich so ein Ding für den Preis eines VW Golfs erstehen und sagen können: Ich habe mir einen Bugatti gekauft.

(obi via Jalopnik)

Von 16 bis 431 km/h: die schnellsten Autos der Welt

Welches war das schnellste Serienauto der 90er? Oder der 50er? Oder der 20er? Und wie schnell waren die eigentlich? Nein, wir fragen hier nicht nach Rennwagen, sondern nach Serienfahrzeugen. Nach Autos, die man kaufen konnte (falls man das nötige Kleingeld parat hatte). Fangen wir mal von gaaaanz vorne an ... simply4friends.at / simply4friends.at
1880er: Benz Patent-Motorwagen – 16 km/h. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. Genau gemessen hat man's nie. Okay, ein Serienfahrzeug ist das nicht. Aber weil er als der erste praxistaugliche Kraftwagen der Welt gilt und die Geburtsstunde des modernen Automobils darstellt, gehört er jetzt hier rein. Daimler Chrysler AG/wikicommons / Daimler Chrysler AG/wikicommons
1890er: Stanley Runabout – 56km/h. Und zwar mit Dampfantrieb. Jap, das Ding hat einen Dampfmotor. Ganz am Anfang der Automobilgeschichte hatte die Dampfmaschine kurz noch die Nase vorn! thevancouverexpress.blogspot. / thevancouverexpress.blogspot.
1900er: Mercedes-Simplex 60PS – 120 km/h. Jetzt kommen sie langsam in Fahrt! traumautoarchiv.de / traumautoarchiv.de
1910er: Austro-Daimler Prinz Heinrich – 136km/h. Aus Österreich ... nicht gerade ein KTM X-Bow, aber für damalige Verhältnisse ordentlich flink. crudmudgeon.tumblr / crudmudgeon.tumblr
1920er: Duesenberg Model J – 191km/h. Diese krasse Kombo aus Schönheit und Leistung kam 1928 in den USA auf den Markt, wenige Monate vor dem Börsencrash, der zur Weltwirtschaftskrise führte. carstyling.ru / carstyling.ru
1930er: Duesenberg SJ – 224 km/h. Trotz der Wirtschaftskrise überlebte die amerikanische Marke Duesenberg – und gab noch einen drauf mit der «Supercharged»-Version ihres Model J. silodrome.com / silodrome.com
1940er: Jaguar XK120 – 214km/h. Ende der 40er-Jahre führte Jaguar britisches Sportwagen-Feeling in die Moderne ein. carstyling.ru / carstyling.ru
1950er: Aston Martin DB4 GT – 246 km/h. Nein, das ist nicht der James-Bond-Aston (das wäre der DB5), aber in der GT-Version war der Vorgänger gar schneller als die Filmikone. boldride.com / boldride.com
1960er: Ferrari 365 GTB/4 Daytona – 280 km/h. 1968 erschuf Ferrari eine Design-Ikone, die obendrauf schneller als alles Andere auf der Strasse war. graypaulclassiccars.com / graypaulclassiccars.com
1970er: Ferrari 365 GT4 BB – 281km/h oder 302km/h ... öh leider sind da widersprüchliche Quellen. Trotzdem: Fakt ist, dass der zeitgenössische Lamborghini Countach langsamer war (egal, was Lamborghini damals behauptete). ikuzosportcars.com / ikuzosportcars.com
1980er: Ferrari F40 – 325 km/h. Der Porsche 959 lag nur knapp drunter – und es folgte eine ewige Debatte, welches von beiden das bessere Auto sei. In absoluten Zahlen obsiegte aber (knapp) das rote Geschoss aus Modena. graypaulclassiccars.com / graypaulclassiccars.com
1990er: McLaren F1 – 386k m/h. «The McLaren F1 is the finest driving machine yet built for the public road», schrieb damals das Branchenmagazin Autocar. Die Höchstgeschwindigkeit war einzig durch die Motordrehzahl begrenzt, das windschlüpfrige Design hätte locker mehr weggesteckt. supercars.net / supercars.net
2000er: Shelby SSC Aero – 414 km/h. 2007 schnappten die Amerikaner die Krone zurück mit diesem unglaublichen Gefährt ... bis 2010 dann Bugatti einfuhr ... topspeed.com / topspeed.com
2010er: Bugatti Veyron 16.4 Super Sport – 431 km/h. Eine der zig Versionen des Veyrons. Nun bleibt die Frage, wer diese Geschwindigkeit noch schlägt. bugatti.com / bugatti.com

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