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Ehefrau des getöteten «IS»-Chefs al-Bagdadi offenbar festgenommen

Publiziert: 06.11.19, 15:06 Aktualisiert: 06.11.19, 16:54

Al-Bagdadi. Bild: Defense.gov

Die Türkei hat nach eigenen Angaben eine Ehefrau des getöteten Chefs der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), Abu Bakr al-Bagdadi, festgenommen. Al-Bagdadi habe sich selbst in die Luft gesprengt und die USA hätten dazu eine «solide Kommunikationskampagne» betrieben, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara.

Und weiter: «Na und, wir haben seine Ehegattin gefasst. Aber seht, wir machen keinen Wirbel darum, ich verkünde das heute jetzt zum ersten Mal.» Details zu Zeitpunkt oder Ort der Festnahme nannte Erdogan nicht.

Am Dienstag hatte die Türkei bereits erklärt, eine Schwester al-Bagdadis, deren Ehemann und Schwiegertochter in Nordsyrien gefasst zu haben.

Der Beginn der türkischen Offensive gegen Kurden in Syrien

Von der Türkei unterstützte syrische Milizionäre auf ihrem Weg nach Tal Abyad, Syrien. AP / Lefteris Pitarakis
EPA / SEDAT SUNA
Türkische Luftangriffe in Syrien haben zahlreiche Menschen getötet und verletzt. EPA / STRINGER
Die syrische Armee macht sich bereit. AP
Türkische Soldaten entladen gepanzerte Fahrzeuge nahe der syrischen grenze in Akcakale, Türkei. EPA / STR
Bombardierte Gebiete in Syrien, aufgenommen von der Türkei aus, nahe Akcakale. AP / Lefteris Pitarakis
Türkische Soldaten auf einem Schützenpanzer in Akcakale. EPA / STR
AP / Lefteris Pitarakis
Gepanzerte Fahrzeuge in der Südost-Türkei, an der Grenze zu Syrien. AP / Lefteris Pitarakis
Einsatzzentrale der türkischen Armee in Ankara. EPA / MURAT CETINMUHURDAR/TURKISH PRES
Syrer fliehen vor der Offensive in Ras al-Ain, Syrien. AP / Baderkhan Ahmad
Die Türkei hat ihren Militäreinsatz im Nordosten Syriens begonnen - gemeinsam mit pro-türkischen Rebellen gegen das Assad-Regime in Damaskus. Das teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch mit. Der Einsatz zielt gegen die kurdische YPG-Miliz. AP
Türkische Kampfjets beschossen am Mittwoch die Grenzstadt Ras al-Ain, wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana und der türkische Sender CNN Türk übereinstimmend berichteten. AP / Lefteris Pitarakis
Er solle die «terroristische Bedrohung» an der türkischen Grenze beseitigen und Frieden schaffen. Zudem solle bei dem gemeinsamen Einsatz mit der Syrischen Nationalarmee (im Bild) eine «Sicherheitszone» geschaffen werden, um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu erleichtern, schrieb Erdogan. EPA / STR
Die sogenannte Syrische Nationalarmee ist der neue Name eines Zusammenschlusses von syrischen Rebellengruppen, die an der Seite der türkischen Streitkräfte kämpfen. Die Schaffung der «Sicherheitszone» war im August mit den USA vereinbart worden. EPA / STR
Die türkische Armee sammelte sich seit Anfang Woche an der türkisch/syrischen Grenze. AP / Lefteris Pitarakis
Die syrischen Kurden hatten eine Generalmobilmachung ihrer Truppen verkündet. Angesichts der zunehmenden Drohungen der Türkei und ihrer syrischen «Söldner» seien alle aufgerufen, sich an die Grenze zu begeben, um in diesen «kritischen historischen Momenten» Widerstand zu leisten. EPA / STRINGER
Am Montag gab das Weisse Haus bekannt, dass die USA der Türkei nicht im Weg stehen werde. EPA / US ARMY/STAFF SGT. ANDREW GOEDL

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Festnahme. In den Gebieten in Nordsyrien, die von mit der Türkei verbündeten Rebellen kontrolliert werden, hielten sich noch Hunderte «IS»-Mitglieder und deren Familien auf, teilten die Aktivisten mit. Die Türkei werde in den kommenden Wochen vermutlich weitere Extremisten und deren Angehörige festnehmen.

Al-Bagdadi hatte mindestens zwei Frauen. Autor William McCants zufolge, der lange zur «IS»-Miliz geforscht hat, war al-Bagdadis erste Frau Asma die Tochter seines Onkels mütterlicherseits und damit seine Cousine. Seine zweite Frau Isra heiratete al-Bagdadi laut McCants vermutlich nach dem US-Einmarsch im Irak im Jahr 2003.

Die «New York Times» hatte unter Berufung auf Mitarbeiter der US-Regierung Ende Oktober berichtet, dass eine von al-Bagdadis Frauen vor dem Geheimeinsatz, der zu seinem Tod führte, festgenommen und befragt worden war. Sie habe Hinweise zu al-Bagdadis Standort in Nordsyrien gegeben. Um welche Frau es sich dabei handelte, blieb unklar.

Al-Bagdadi-Raid

Video: other_external/US. Dept. of Defense

Spezialkräfte des US-Militärs hatten al-Bagdadi Ende Oktober in einem Gehöft im Nordwesten Syriens aufgespürt. Dort zündete er US-Angaben zufolge eine Sprengstoffweste und nahm laut Berichten zwei seiner eigenen Kinder mit in den Tod. Die «IS»-Miliz bestätigte später den Tod des Anführers und ernannte Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi zum Nachfolger. (aeg/sda/dpa)

Türkei startet Offensive gegen Kurden in Syrien

Von der Türkei unterstützte syrische Milizionäre auf ihrem Weg nach Tal Abyad, Syrien. AP / Lefteris Pitarakis
EPA / SEDAT SUNA
Türkische Luftangriffe in Syrien haben zahlreiche Menschen getötet und verletzt. EPA / STRINGER
Die syrische Armee macht sich bereit. AP
Türkische Soldaten entladen gepanzerte Fahrzeuge nahe der syrischen grenze in Akcakale, Türkei. EPA / STR
Bombardierte Gebiete in Syrien, aufgenommen von der Türkei aus, nahe Akcakale. AP / Lefteris Pitarakis
Türkische Soldaten auf einem Schützenpanzer in Akcakale. EPA / STR
AP / Lefteris Pitarakis
Gepanzerte Fahrzeuge in der Südost-Türkei, an der Grenze zu Syrien. AP / Lefteris Pitarakis
Einsatzzentrale der türkischen Armee in Ankara. EPA / MURAT CETINMUHURDAR/TURKISH PRES
Syrer fliehen vor der Offensive in Ras al-Ain, Syrien. AP / Baderkhan Ahmad
Die Türkei hat ihren Militäreinsatz im Nordosten Syriens begonnen - gemeinsam mit pro-türkischen Rebellen gegen das Assad-Regime in Damaskus. Das teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch mit. Der Einsatz zielt gegen die kurdische YPG-Miliz. AP
Türkische Kampfjets beschossen am Mittwoch die Grenzstadt Ras al-Ain, wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana und der türkische Sender CNN Türk übereinstimmend berichteten. AP / Lefteris Pitarakis
Er solle die «terroristische Bedrohung» an der türkischen Grenze beseitigen und Frieden schaffen. Zudem solle bei dem gemeinsamen Einsatz mit der Syrischen Nationalarmee (im Bild) eine «Sicherheitszone» geschaffen werden, um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu erleichtern, schrieb Erdogan. EPA / STR
Die sogenannte Syrische Nationalarmee ist der neue Name eines Zusammenschlusses von syrischen Rebellengruppen, die an der Seite der türkischen Streitkräfte kämpfen. Die Schaffung der «Sicherheitszone» war im August mit den USA vereinbart worden. EPA / STR
Die türkische Armee sammelte sich seit Anfang Woche an der türkisch/syrischen Grenze. AP / Lefteris Pitarakis
Die syrischen Kurden hatten eine Generalmobilmachung ihrer Truppen verkündet. Angesichts der zunehmenden Drohungen der Türkei und ihrer syrischen «Söldner» seien alle aufgerufen, sich an die Grenze zu begeben, um in diesen «kritischen historischen Momenten» Widerstand zu leisten. EPA / STRINGER
Am Montag gab das Weisse Haus bekannt, dass die USA der Türkei nicht im Weg stehen werde. EPA / US ARMY/STAFF SGT. ANDREW GOEDL

Die erste Messe nach den Anschlägen

Video: SRF / Roberto Krone

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