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Die Zelte werden abgebrochen: Am Donnerstag verliessen rund 40 Jenische einen besetzten Platz in Yverdon-Les-Bains. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Vergangene Woche trafen sich die Vertreter des Kantons mit dem Sprecher der Jenischen Albert Barras zum Gespräch. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Fahrenden in der Schweiz kritisieren seit Langem das Fehlen von Stellplätzen für ihre Wagen. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Der Kanton Waadt stellt den Fahrenden nun bei Lausanne einen neuen Platz zur Verfügung. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Damit sind sie aber nicht zufrieden: Die Jenischen kritisieren, dass er viel zu nahe an der Kantonsstrasse Lausanne-Bern liege. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Gefahr für die Kinder sei hier viel zu gross. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Nur vier der Wagen führen schliesslich an den neuen Platz. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die restlichen Jenischen fuhren mit ihren zwölf Wohnwagen in die Stadt Bern. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Wo ein anderer befristeter Durchgangsplatz an der Schermen/Wölflistrasse ist. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Streit um Plätze: Jenische verlassen unzufrieden einen besetzten Platz in Yverdon-les-Bains

Wie angekündigt, verlassen die rund 40 Jenischen den besetzten Platz in Yverdon-les-Bains. Mit dem neuen vom Kanton Waadt zur Verfügung gestellten Platz bei Lausanne sind sie aber nicht zufrieden.

Publiziert: 14.05.15, 19:25 Aktualisiert: 14.05.15, 21:05

Seit letztem Freitag hielten rund 40 Jenische mit 16 Wohnwagen einen Platz in Yverdon-les-Bains besetzt. Am Donnerstag sind sie wie angekündigt abgereist. Allerdings ziehen sie nicht auf den vom Kanton Waadt in Chalet-à-Gobet bereitgestellten Platz nahe Lausanne. Die Jenischen sind damit unzufrieden. 

Er liege viel zu nahe an der Kantonsstrasse Lausanne-Bern, kritisieren die Fahrenden. Das sei vor allem für die Kinder viel zu gefährlich, sagte Albert Barras, Verantwortlicher der Jenischen in der Westschweiz, der Nachrichtenagentur sda.

Kanton weist Kritik zurück

Etienne Roy, Mediator beim Kanton für die Angelegenheiten der Fahrenden, weist die Kritik zurück. Der Kanton habe in den letzten Tagen viel unternommen, um den Platz herzurichten. So sei etwa zur Strasse hin eine Barriere errichtet worden, Toiletten und Wasseranschlüsse seien installiert worden.

Von den insgesamt 16 Wohnwagen zogen am Donnerstag schliesslich nur vier Richtung Chalet-à-Gobet los. Für sie wurde kurzfristig eine Übergangslösung gefunden. Bis Montag dürfen sie ihre Wagen auf einem Grundstück der Hotelfachschule in Lausanne abstellen.

Die restlichen Jenischen fuhren mit ihren zwölf Wohnwagen in die Stadt Bern. Hier steht ihnen im Gebiet Schermen/Wölflistrasse von Anfang Mai bis Ende September ein Durchgangsplatz für rund 20 Wohnwagen zur Verfügung. (rar/sda)

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