Nach der Absage der Meisterschaft strebt der EHC Kloten nun den Aufstieg am grünen Tisch an.
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Kloten will am grünen Tisch aufsteigen: «Das sind wir unseren Farben schuldig»
Nach der Absage der Eishockey-Saison ist vor den Zankereien um den Aufstieg. Der EHC Kloten wird versuchen, an der morgigen Ligaversammlung in Ittigen einen Aufstieg am grünen Tisch zu erzwingen. Das bestätigt Geschäftsführer Pascal Signer gegenüber dem «Blick».
«Wir werden unsere Interessen sachlich und neutral vertreten», sagt Signer und fährt fort: «Wir werden der Liga einen Antrag präsentieren, der unsere Aufstiegschancen aufrechterhält. Das sind wir unseren Farben schuldig.»
Der Meisterschaftsabbruch sei ein extrem harter Schlag für den Verein. Man habe sich in der Qualifikation in eine gute Ausgangslage gebracht und die Viertelfinals verletzungsfrei überstanden. Doch Signer sagt auch: «Doch selbstverständlich verstehen wir den Entscheid. Für uns geht es um Punkte und Geld. Beim Coronavirus um Menschenleben. Diese gilt es zu schützen.»
Die anderen Klubverantwortlichen wollen Kloten den Aufstieg aber kaum schenken. «Die Spielpläne sind längst gemacht. Zudem hat Kloten den Aufstieg sportlich nicht erreicht», sagt ein Manager.
Der Hauptgrund ist allerdings ein finanzieller: Steigen die Zürcher Unterländer auf, müssten die TV-Gelder nächstes Jahr durch 13 Klubs geteilt werden. Das würde für die Teams eine Verminderung von bis zu 200'000 Schweizer Franken bedeuten. Um ihrem Aufstieg Realität zu machen, bräuchte Kloten an der Ligaversammlung eine Dreiviertelmehrheit. Dazu wird es kaum kommen. (abu)
Das Coronavirus legt ganz Italien lahm
Der Petersplatz in Rom: Hier stehen sich normalerweise die Touristen auf den Füssen. Am 11. März 2020 ist er praktisch leer. EPA/Massimo Percossi EPA / Massimo Percossi
Gähnende Leere auch in diesem Einkaufsviertel von Rom. Bis gestern schlossen die Läden um 18 Uhr, jetzt müssen sie ganz zu bleiben. EPA / MASSIMO PERCOSSI
Rom ist das beliebtestes Reiseziel in Italien. 15,2 Millionen Ankünfte und 36,6 Millionen Übernachtungen wurden 2018 gemeldet. Jetzt sieht es dort so aus. EPA / MASSIMO PERCOSSI
Der Verkehr auf den Autobahnen rund um Mailand ist normalerweise berüchtigt für sein Verkehrsaufkommen. Nicht so seit dem Lockdown. EPA / ANDREA FASANI
Auch hier in einer Strasse in Mailand ist kein Mensch. AP / Luca Bruno
Viel Platz und freie Sicht auf den Vesuv hat dieser Jogger in Neapel. AP / Alessandro Pone
Die San Gregorio Armeno ist eine berühmte Einkaufsstrasse in Neapel. Am 11. März war sie komplett ausgestorben. AP / Alessandro Pone
Die 89-jährige Albina Pascucci, 89, posiert für ein Foto aus dem Fenster ihrer Wohnung in Rom. AP / Alessandra Tarantino
Die Via della Conciliazione führt zum Petersplatz in Rom. Tausende Menschen passieren hier an normalen Tagen. Aber am 12. März 2020 ist nichts normal in Italien. EPA / RICCARDO ANTIMIANI
Die Via delle Medaglie d'Oro, ist eine von Roms meistbefahrenen Strassen. Sie führt zum Vatikan. Am 12. März ist sie leergefegt. EPA / ALESSANDRO DI MEO
Noch ein Blick in eine Strasse Roms. Kein Mensch weit und breit. EPA / MASSIMO PERCOSSI
Ein Marktplatz in Rom am 12. März 2020. Das Restaurant bleibt zu, der Markt wartet auf Kundschaft. EPA / Alessandro Di Meo
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