Scott Kelly ist bereits eine lebende Astronautenlegende, der mit seinem Humor immer wieder für Lacher sorgt.
Bild: NASA/REUTERS
#YearInSpace: Mit diesen atemberaubenden Bildern verabschiedet sich Scott Kelly von der ISS
Nach 340 Tagen auf der ISS kehrt der Astronaut Scott Kelly zurück auf die Erde. Er war so lange im All wie kein anderer Astronaut jemals zuvor – und wurde dabei selbst zum Experiment.
Einen planmässigen Rückflug vorausgesetzt, wird der Vater zweier Töchter die Erde 5440 Mal umrundet haben. Er hat dann mehr als 230 Millionen Kilometer zurückgelegt, etwa 400 Experimente durchgeführt und mehr als 700 Liter Schweiss und Urin zu sich genommen. Ja, tatsächlich, den die Systeme der ISS zu problemlos trinkbarer Flüssigkeit aufbereiten haben. Vor allem aber: Er hat unzählige geniale Fotos geschossen, von denen er bereits einige zur Erde gebeamt hat. Ein Best-of davon zeigen wir hier:
#YearInSpace: Scott Kelly's Fotos aus 11 Monaten Weltall
#YearInSpace: Nach 340 Tagen verabschiedet sich der Astronaut Scott Kelly von der Internationalen Raumstation ISS mit diesen atemberaubenden Bildern. Hier: La’nga Co, ein Salzwassersee im Westen Tibets, nahe der chinesischen Grenze. Wortwörtlich übersetzt bedeutet der tibetische Name "See der Dämonen".
Scott Kelly/Nasa
Selfie mit Erde. Scott Kelly in der Cupola, dem Beobachtungsturm der Raumstation. AP/NASA / Scott Kelly
Unwirklicher geht's kaum: Grossaufnahme einer Zinie, im Hintergrund Planet Erde. AP/NASA
Lichtertanz: Aurora Borealis über dem nordwestlichen Pazifik. X00653 / NASA
Noch einmal Aurora Borealis, diesmal aufgenommen von Astronaut Tim Peake. Getty Images Europe / ESA
Na, wo sind wir hier? Genau, in Norditalien! Scott Kelly/Nasa
Die spektakulärste Aussichtsplattform aller Zeiten: 400 Kilometer über den Bahamas. Scott Kelly/Nasa
Und noch einmal die Bahamas. #Whywheloveturquoise Scott Kelly/Nasa
Africa by Night: Hier passiert die ISS gerade Botswana. Scott Kelly/Nasa
Wie ein verunglücktes Tribal in einem mallorquinischen Tattoo-Studio: Die Sahara-Wüste im Süden Ägyptens. Scott Kelly/Nasa
Was wie ein riesiger, verblassender Wassertropfen aussieht, ist der Start einer Versorgungsrakete im Nasa-Hauptsitz Cape Canaveral. Scott Kelly/Nasa
Dieses Foto bildet wahrscheinlich einen Gebirgszug im Nordwesten Chinas dar, aber ganz sicher sind sich weder Kelly noch Geographen. Scott Kelly/Nasa
Nein, kein heruntergekommener Badezimmerboden. Das hier sind Eisblöcke im russischen Novopersianovk. Scott Kelly/Nasa
Aufnahmen von Australiens Diamantina Fluss. Scott Kelly/Nasa
Ein Hoch auf unsere Galaxie: «Du bist alt, staubig, gasförmig und verzerrt. Aber du bist wunderschön.» Scott Kelly/Nasa
Smaragdgrüner Gürtel um Irans Urmia See, der in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft ist. Scott Kelly/Nasa
Goodbye Weltall! Astronaut Scott Kelly und Kosmonaut Michail Kornienko übergeben das Kommando auf der Internationalen Raumstation ISS an Nachfolger Tim Kopra. Ob der auch so spektakuläre Aufnahmen wie Kelly machen wird, steht in den Sternen. Ja, wo denn sonst?. X00653 / NASA
(oku)
Ebenfalls sehr schön: Auf den Spuren der Dunklen Materie
Der Weltraum, unendliche Weiten – und fast ein Viertel des Universums besteht, so schätzen Forscher, aus Dunkler Materie. NASA/ESA
Kosmoskarte: Zu sehen ist ein Bereich, der weniger als ein Prozent des Firmaments abdeckt. Rote Farbtöne stellen grosse Masse-Ansammlungen dar, in blauen Bereichen ist es relativ leer. DES
Gute Übereinstimmung: Die dunklen Punkte markieren Galaxienhaufen. Sie ballen sich dort, wo auch die unsichtbare Dunkle Materie in grosser Konzentration vorhanden ist. DES
Sichtbares All: Diese Teleskopbilder zeigen, wie dicht sich die Galaxien an den Hotspots der Dunklen Materie drängen – und wie leer es dort ist, wo sich wenig von der mysteriösen Masse befindet. DES
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