Aktuelle Themen:

Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizer Nationalbank präsentiert die neue 20er-Note. Bild: KEYSTONE

Darum wird es dir nicht gelingen, das neue 20er-Nötli zu fälschen

Die neuen Banknoten gehören zu den sichersten und schönsten der Welt. Wir zeigen dir, was es so schwierig macht, die Nötli zu fälschen.

Publiziert: 10.05.17, 14:33 Aktualisiert: 10.05.17, 15:55

Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizer Nationalbank (SNB) ist begeistert: «Ich persönlich finde die neue Banknote genial», sagt er. Seit der Einführung der letzten Banknotenserie sind 20 Jahre vergangen. Jetzt ist es Zeit für etwas Neues.

Im April vor einem Jahr wurde bereits die neue 50er-Note präsentiert, heute stellte die SNB die zweite neu gestaltete Note vor. Laut der Designerin Manuela Pfrunder soll mit der 20-Franken-Noten die kreative Seite der Schweiz gezeigt werden. Das musst du über das neue Nötli wissen.

Die fünfzehn Sicherheitsmerkmale

Die neuen Schweizer Noten gehören zu den sichersten auf der Welt.  bild: snb/watson

Anhand von jedem einzelnen Sicherheitsmerkmal lässt sich überprüfen, ob die Note echt oder gefälscht ist. Die unterschiedlichen Technologien sind auf der Vorder- und Rückseite der Note eingearbeitet. Besonders speziell und weltweit einzigartig ist, dass die Banknote aus einem dreischichtigen Material besteht. 

Die Hand und das Prisma

bild: snb/watson

Auf jeder neuen Note ist eine Hand abgebildet. Bei der 50er-Note war es eine Pusteblume, die von einer Hand gehalten wurde, bei der 20er-Note hält die Hand ein Prisma. Die Hand steht für die jeweilige Handlung auf der Note. Bei der 50er-Note war es die erlebnisreiche Seite der Schweiz, die mit der Pusteblume und dem Wind dargestellt wurde. Das von der Hand ins Licht gehaltene Prima auf der neuen 20er-Note soll die kreative Seite der Schweiz zeigen. Die Prägung der Hand durch Kupferdruck ist mit den Fingern ertastbar. 

Der sich drehende Globus

bild:sbn/watson

Der schimmernde Globus ist ebenfalls auf jeder neuen Note wiederzufinden. Er stellt dar, dass die Schweiz als Teil einer vernetzten Welt steht. Der Globus dreht sich von der 1000er- bis zur 10er-Note einmal um die eigene Achse und durchläuft also einen Tag. 

Das Licht und der Schmetterling

bild:snb/watson

Das Licht ist beim Design der neuen 20er-Note das Oberthema. Die Hand hält ein Prisma, welches das Licht in verschiedene Farben auffächert. Das Licht findet sich in den Sternbildern über dem Globus wieder. Auf der Leinwand taucht man dank Licht in eine andere Welt ein. Die neue 20er-Note soll laut der Designerin Pfrunder die kreative Seite der Schweiz aufzeigen. Dafür steht auch der Schmetterling. Er symbolisiert Kreativität und den Facettenreichtum der Natur in der Schweiz. Jede neue Note hält eines dieser Hauptelemente inne. Bei der 10er-Note, die als nächstes präsentiert wird, wird es die Zeit sein, die im Zentrum steht. 

Ausgeklügelte Technologie

bild:snb/watson

Verschiedene neuartige Technologien sollen die Note zu einer der sichersten der Welt machen. Der Streifentest ist einer der spektakulärsten: Auf der Vorderseite der Note befindet sich in der unteren Hälfte ein Sicherheitsstreifen. Wenn man die Note von links nach rechts kippt, erscheinen gründe Ziffern. Auch erscheinen eine Schweizer Karte, Lichtemissionen bei Nacht in Form von Kreisen und eine Auflistung der Entfernung verschiedener Himmelskörper zur Erde. Wenn man dann die Note ein wenig nach hinten kippt, wechseln die Schweizer Karte und die Lichtemission die Farbe. Ziemlich cool, oder?

Tastzeichen für Sehbehinderte

bild: snb/watson

Auf der Vorderseite der Note befinden sich entlang der Längsseiten tastbare Balken für Sehbehinderte. Je nach Notenwert variiert deren Anzahl.

Alle 20er-Noten seit 1911

9. Banknotenserie (ab 2016). Schweizerische Nationalbank
8. Banknotenserie (1995).
8. Banknotenserie (1995).
7. Banknotenserie (1984) – wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
7. Banknotenserie (1984) – wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
6. Banknotenserie (1976). Bild: SNB
6. Banknotenserie (1976). Bild: SNB
5. Banknotenserie (1956) – die 4. Banknotenserie (1938) wurde nie ausgegeben und enthielt auch keine 20-Franken-Note. Bild: SNB
5. Banknotenserie (1956) – die 4. Banknotenserie (1938) wurde nie ausgegeben und enthielt auch keine 20-Franken-Note. Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918). Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918). Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918) – Reservenote, wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918) – Reservenote, wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918) – Reservenote, wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
3. Banknotenserie (1918) – Reservenote, wurde nie ausgegeben. Bild: SNB
2. Banknotenserie (1911) – bei der ersten Serie 1907 gab es keine 20-Franken-Note.
2. Banknotenserie (1911) – bei der ersten Serie 1907 gab es keine 20-Franken-Note.

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution