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Zweiter Versuch: Astronauten sollen am Samstag zur ISS starten

Publiziert: 29.05.20, 09:06

Neuer Versuch am Samstag. Bild: keystone

Rund neun Jahre nach dem letzten Flug eines US-Space-Shuttles sollen erstmals wieder US-Astronauten von den USA aus zur Internationalen Raumstation starten. Ein erster Versuch scheiterte am Wetter - jetzt gibt es eine zweite Chance.

Nach einem ersten am Wetter gescheiterten Startversuch am Mittwoch sollen am Samstag erstmals seit rund neun Jahren wieder Astronauten von den USA aus zur Raumstation ISS abheben. Um 21.22 Uhr MESZ sollen die US-Raumfahrer Robert Behnken und Douglas Hurley mit einer «Falcon 9»-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus in einer «Crew Dragon»-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation starten.

Falcon Heavy bringt Tesla ins All

Ein Tesla schwebt im All! Ja, dieses Bild ist echt! AP/SpaceX
Astronauten-Dummy «Starman» geniesst nun auf dem Weg zum Mars am Steuer eine atemberaubende Aussicht. Der Tesla befindet sich an der Spitze der Rakete. AP/SpaceX
Die Falcon Heavy Rakete mit dem Tesla im Frachtraum startete erstmals auf Cape Canaveral. Mit über 60 Tonnen Nutzlast ist sie die stärkste Rakete der Welt. AP/AP / John Raoux
Zehntausende Zuschauer bejubelten den Jungfernflug der Superrakete. AP/Orlando Sentinel / Joe Burbank
Szenen wie aus einem Science-Fiction-Film: Zwei der drei Start-Booster landeten selbstständig wieder in Cape Canaveral. comments://122467809/1152690

Einen Tag später sollen sie an der ISS andocken und rund einen Monat bleiben. Falls der Start erneut verschoben werden müsste, wäre ein weiterer Versuch am Sonntag möglich.

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre «Atlantis» zur ISS geflogen. Danach mottete die US-Raumfahrtbehörde Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war für Flüge zur ISS seither auf Russland angewiesen. (aeg/sda/dpa)

Ein Schleudersitz für Astronauten

Die private US-Raumfahrtfirma SpaceX testete am 6. Mai 2015 einen Auswurfmechanismus, durch den sich Astronauten im Falle einer Fehlfunktion während des Fluges in Sicherheit bringen können sollen. X01879 / SCOTT AUDETTE
Bei dem nur gut zwei Minuten dauernden Test wurde eine Puppe an Bord der Raumfähre «Dragon» in einer Höhe von 1500 Metern mitsamt dem Gefährt vom Antriebsmodul abgeworfen. X01879 / SCOTT AUDETTE
Dieses System soll die Crew und ihr Raumschiff bei einem potenziellen Defekt schnell von der Rakete wegbringen. X01879 / SCOTT AUDETTE
Die neue Sicherheitsmassnahme ist mit einem «Schleudersitz» für Kampfpiloten vergleichbar, nur wird hier das gesamte Raumschiff von der Rakete «weggeschleudert». X01879 / SCOTT AUDETTE
Laut SpaceX soll mit der «Dragon» eine Rettung der Astronauten «vom Startplatz bis hinauf in den Orbit» möglich sein. X01879 / SCOTT AUDETTE
Der erste bemannte Flug der «Dragon» ist für 2017 vorgesehen. X01879 / SCOTT AUDETTE

Neue Transportvision von Tesla-Gründer Elon Musk

Video: watson / Nico Franzoni

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