DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Indizienprozess

Basler Gericht verurteilt Mörder zu 19 Jahren Gefängnis

15.09.2014, 12:3015.09.2014, 13:12

Wegen Mordes hat das baselstädtische Strafgericht am Montag einen 26-Jährigen zu 19 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mann stritt die Tat ab, log aber laut Gericht und widersprach sich. Aufgrund von Indizien, darunter Mobiltelefondaten, sprach man ihn schuldig. 

Das Opfer, ein 35-jähriger Arbeitskollege des Angeklagten, war im Februar 2012 von einer Ex-Freundin und Arbeitskollegin in der Wohnung in Riehen BS gefunden worden. Das Opfer war brutal traktiert worden; tödlich gewesen waren mehrere Stiche in den Hals.

Freundschaft aufgekündigt

Opfer und Angeklagter – letzterer wohnt bei seiner aus dem Kosovo stammenden Familie in Sisseln AG – arbeiteten bei derselben Firma. Sie waren befreundet, laut zitierten Zeugenaussagen hatte das Opfer die Freundschaft jedoch aufgekündigt. Das Motiv für die Tat blieb auch vor Gericht im Dunkeln.

Der Angeklagte nahm den Schuldspruch kopfschüttelnd und unter Tränen zur Kenntnis. Ab und zu widersprach er kurz den Ausführungen der Gerichtspräsidentin, die das Verschulden als «sehr schwer» taxierte. Freigesprochen wurde der Mann hingegen vom Vorwurf des qualifizierten Raubes. Dass er Geld mitgenommen habe, war für das Gericht nicht ausreichend belegt. (whr/sda)

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15-Jähriger klaut Mercedes – und setzt ihn in eine Hauswand

Ein Jugendlicher hat am Donnerstag in Pratteln BL mit einem gestohlenen Auto einen Selbstunfall verursacht. Er wurde dabei leicht verletzt.

Zur Story