Basel
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Randalen bei FCB-FCZ: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet



Nach den Gewaltakten im Stadion St.Jakob beim Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich sowie in Pratteln BL durch heimreisende Fussballfans sind Strafverfahren unterwegs. Ermittelt wird wegen diverser Tatbestände, darunter Offizialdelikte.

12.04. 2015; Zuerich; Fussball Super League - FC Basel - FC Zuerich; FCB Fan und ein Sicherheitsmitarbeiter mit Traenengasspritze gegen FCZ Fans nach dem Spiel (Andreas Meier/freshfocus)

Sicherheitsmitarbeiter mit Trängengas-Spritze gegen FCZ-Fans. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Es bestehe der Verdacht der Gefährdung des Lebens, von Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz und der versuchten schweren Körperverletzung, bestätigte ein Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft am Dienstag Angaben der «Basler Zeitung». Diese Verdachtsmomente ergaben sich bereits aus der Sichtung von Videoaufnahmen im Stadion.

Im Baselbiet ist der Fall noch bei der Polizei. Diese werde aber wie bereits am Montag angekündigt Anzeige erstatten, sagte ein Staatsanwaltschafts-Sprecher.

Bereits während des Spiels vom Sonntag im St.Jakob-Park hatten Fussballfans im Gästesektor Knallpetarden gezündet und Pyro-Fackeln aufs Spielfeld geworfen. Der Match musste aus Sicherheitsgründen für zehn Minuten unterbrochen werden. Auf der Heimfahrt im Extrazug wüteten sie weiter.

In und um den Bahnhof Pratteln BL richteten sie massiven Schaden an. Unter anderem schlugen die Fussballfans auf Schaufenster und parkierte Fahrzeuge ein. Polizisten wurden teils massiv bedroht, mit Schottersteinen und Petarden beworfen und mit einem Laserpointer geblendet. Die Einsatzkräfte setzten sich mit Gummischrot zur Wehr. (wst/sda)

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joshzi 14.04.2015 13:35
    Highlight Highlight Ich finde es ganz bedenklich, dass sich hier eine kleine Minderheit über alle Regeln und Gesetze hinwegsetzt und das ganz ungestraf.Es kann nicht sein, dass eine Bande von Kriminellen den ganzen Rechtsstaat dermassen vorführt. Warum muss der Steuerzahler die Kosten für den Polizeieinsatz tragen und das bei jedem Hochrisikospiel? und
  • Tom Garret 14.04.2015 10:03
    Highlight Highlight Müsste meiner Meinung nach öfters passieren. Denn die Rechtlichen Grundlagen bestehen, man muss sie nur anwenden. Es braucht keine neuen Gesetze oder Verbote, man muss nur die Leute die Straftaten im Stadion begehen so behandeln wie andere die Straftaten ausserhalb des Stadions begehen. Man muss sie entsprechend anklagen, fahnden und verurteilen. Klappt ja meistens ganz gut (siehe zB Derby Abbruch).

Verurteilt wegen Rassendiskriminierung – Jung-SVP-Chef könnte Job als Polizist verlieren

Wegen eines Wahlplakats wurden die Co-Präsidenten der Jungen SVP des Kantons Bern zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Wird das Urteil rechtskräftig, droht Jungpolitiker Adrian Spahr im schlimmsten Fall die Entlassung: Er ist als Kantonspolizist in Basel tätig.

Das Plakat, das zur erstinstanzlichen Verurteilung der beiden Co-Präsidenten Nils Fiechter und Adrian Spahr geführt hat, kam während der JSVP-Kampagne für die Berner Kantonalwahlen im Frühjahr 2018 zum Einsatz. Es brachte Fahrende mit  «Schmutz, Fäkalien, Lärm, Diebstahl etc.» in Verbindung. «Wir sagen NEIN zu Transitplätzen für ausländische Zigeuner», hiess es auf dem Plakat.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland taxierte das Plakat und seine Sprache nun als Verstoss gegen das …

Artikel lesen
Link zum Artikel