Der «Kassensturz» hat Gipfeli zum Aufbacken getestet – das Ergebnis überrascht ... nicht
«Komm, wir backen uns ein paar Gipfeli auf, die sind sicher mega fein!», hat vermutlich noch nie jemand gesagt. Aber möglicherweise sind wir einfach voreingenommen, und Gipfeli zum Aufbacken sind besser als ihr Ruf?
Zum Glück gibt es den «Kassensturz», der diesen wichtigen Fragen in seiner Sendung auf den Grund geht.
Eine Jury hat die zehn meistverkauften Produkte aus dem Schweizer Detailhandel getestet, bewertet wurden Aussehen und Duft, Textur und natürlich der Geschmack. Heimlich dabei: ein frisches Buttergipfeli aus der Detailhandels-Theke von Coop.
Die harte Wahrheit: Sechs der insgesamt elf Produkte fielen im Test durch («ungenügend»), während die übrigen fünf als «genügend» beurteilt wurden.
Das sind die Ergebnisse:
Besonders schlecht bewertet wurde das Produkt von Denner: Die Jury kritisierte, es sei trocken und weise einen unangenehmen «Plastikgeschmack» auf. Auf Anfrage vom «Kassensturz» widersprach Denner nicht. Sie gingen von einem Produktionsfehler aus und hätten die betreffenden Erzeugnisse aus dem Sortiment genommen.
Sieger des Tests ist der «Bio-Buttergipfel Frischback» von Migros, allerdings auch nur mit einer Note von 4,7 von 6, also «genügend». Interessant: Auch das frische Gipfeli von der Theke bekam nur 4,3 von 6 Punkten.
Judith Erdin, Food-Bloggerin und Backbuch-Autorin
Dominik Gredig, Produktionsleiter bei der Bünder Bäckereikette Merz in Chur
Angela Gerber-Bissegger, Gewinnerin Swisskills 2015 in der Fachrichtung Bäckerei-Konditorei
Yakup Aydin, Gründer Happy Beck an der Zürcher Langstrasse
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(sim)
