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A1-Sperrung

Im Mittelland droht Verkehrskollaps: SBB setzen Extrazüge ein



Nach dem schweren Unfall und der Vollsperrung der wichtigsten Ost-West-Strassenverbindung durch die Schweiz bahnt sich im Mittelland ein riesiges Verkehrschaos an. Viasuisse rechnet, dass das Nebenstrassennetz rund um den Unfallort in den kommenden Stunden komplett ausgelastet sein wird. 

Das tägliche Verkehrsaufkommen auf diesem Teil der A1 beträgt um die 100'000 Fahrzeuge. Die Situation dürfte sich gegen die Abend-Rushhour hin noch verschärfen. Umfahrungsmöglichkeiten gibt es nur wenige. Reisenden zwischen Gotthard/Luzern und Bern wird empfohlen, die Brünig-Route zu benutzen.

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Stau-Karte des TCS. tcs.ch

Die SBB reagiert auf die Vollsperrung der A1 bei Luterbach SO mit Extrazügen. Die Kapazität der fahrplanmässigen Züge auf der Ost-West-Achse werde zudem mit zusätzlichen Wagen vergrössert.

In Bern, Olten, Basel und Zürich stehen laut SBB-Sprecher Daniele Pallecchi Extrazüge und das entsprechende Personal bereit. Sobald die SBB ein erhöhtes Passagieraufkommen bemerke, würden diese auf die Reise geschickt. Die SBB beobachte die Situation laufend, sagte Pallecchi.

Nach der Totalsperrung der A1 wegen eines Unfalls in Luterbach SO mit zehn Verletzten droht dem Schweizer Mittelland ein Verkehrskollaps. Wenn ein Teil der Automobilisten auf den Zug umsteigt, könnte damit die Situation ein wenig entschärft werden. (egg/sda)

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