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Nicht einmal seine Ehefrau kannte seine wahre Identität: James Robert Jones. Bild: AP Broward County Sheriff's Office

Nach 37 Jahren auf der Flucht wurde einem Mörder eine Gesichtserkennungs-Software zum Verhängnis

1977 stand er auf der US-Army-Liste der 15 meistgesuchten Verbrecher. Jetzt ist er in Florida gefasst worden, wo er seit 2005 unter falschem Namen lebte.



Jahrzehnte lang konnte James Robert Jones sich verbergen. Doch jetzt wurde eine Gesichtserkennungssoftware einem Mörder in den USA zum Verhängnis. 37 Jahre lang war der verurteilter Mörder in den USA auf der Flucht. Jetzt ist er in Florida gefasst worden, wo er seit 2005 unter falschem Namen lebte.

Der damalige Soldat Jones war 1974 zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Eine Geschworenenjury befand ihn für schuldig, einen Kameraden getötet zu haben. Drei Jahre später gelang es ihm aber, aus dem Militärgefängnis Fort Leavenworth in Kansas zu fliehen. Seitdem stand er auf der US-Army-Liste der 15 meistgesuchten Verbrecher.

Wie der Lokalsender NBC6 am Freitag berichtete, lebte Jones unweit der Stadt Fort Lauderdale unter dem Namen eines Freundes. Auch seine Ehefrau habe seine wahre Identität nicht gekannt. Er ging der US-Polizei ins Netz, als eine Justizbehörde mit Hilfe einer Gesichtserkennungssoftware ein altes Foto des Gesuchten mit einer neuen Datenbank abglich. (whr/sda)

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