Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schiffsunglück

Bislang 29 Tote bei Fährunglück in Bangladesch



Relatives wait for news of the passengers after the M.V. Miraj-4 ferry capsized, by the Meghna river at Rasulpur in Munshiganj district May 15, 2014. The Bangladeshi river ferry with around 200 passengers on board capsized in a storm on Thursday, killing at least 12 people, and a rescue diver said he had seen more bodies inside the wreck.     REUTERS/Stringer (BANGLADESH - Tags: DISASTER MARITIME)

Bild: Reuters

Die Zahl der Toten beim Fährunglück in Bangladesch ist am Freitag auf 29 gestiegen. Das Schiff «MV Miraz» war am Vortag mit mehr als 200 Menschen an Bord in einem Sturm gekentert und gesunken. Unklar blieb, wie viele Menschen noch vermisst wurden.

Der Chef der Schifffahrtsbehörde, Shamsuddoha Khandaker, sprach von «150 bis 200» Passagieren. Am Vortag war von bis zu 350 Passagieren die Rede gewesen. Saiful Hasan Badal, Verwaltungschef des Distrikts Munshiganj, sagte, wahrscheinlich hätten sich fast 100 Menschen schwimmend retten können.

Das Wrack der Fähre habe zunächst nicht vom Grund des Flusses Meghna geborgen werden können, sagte Badal weiter. Zwei Versuche seien bereits gescheitert und hätten die Angehörigen, die stundenlang am Flussufer ausharrten, wütend gemacht. Hunderte von ihnen sassen laut lokalen Medien weinend und trauernd am Fluss.

Taucher der Marine, Küstenwache und Feuerwehr brachten unterdessen immer mehr Leichen an die Wasseroberfläche. Darunter waren auch Kinder.

Die Fähre war auf dem Weg von Dhaka nach Shariatpur, als sie in dem Hunderte Meter breiten Fluss während eines plötzlichen Gewittersturms umkippte. Die Regierung versprach 1000 US-Dollar Entschädigung für die Angehörigen der Opfer. Ein Beamter der Binnenschifffahrtsbehörde erklärte, die Fähre sei überfüllt gewesen. Eigentlich sei sie nur für 122 Passagiere ausgelegt.

In Bangladesch, das in einem riesigen Flussdelta liegt, sind Fähren das Haupttransportmittel. Immer wieder kommt es in dem armen, dicht bevölkerten Land zu schweren Schiffsunglücken, weil Sicherheitsregeln nicht eingehalten oder zu viele Passagiere aufgenommen werden. Im April und Mai wird Bangladesch zudem häufig von Stürmen überzogen - Vorboten der meist Anfang Juni beginnenden Regenzeit.(aeg/tvr/sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

23-jähriger Berggänger im Kanton Uri tödlich verunglückt

Im Gebiet Surenen bei Attinghausen UR ist ein junger Mann aus unbekannten Gründen abgestürzt. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, wie die Kantonspolizei Uri am Samstag mitteilte.

Der 23-Jährige war seit Freitagnachmittag vermisst worden. Die Rettungskräfte hatten umgehend eine Suchaktion eingeleitet. Am Samstagvormittag fand die Rega den Vermissten. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der in Uri wohnhafte Mann war am Freitagmorgen mit einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel