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Fünf Tote

Schwarzer Montag in der Schweiz: Zwei Bluttaten an einem Tag

Traurige Bilanz: Ein Tötungsdelikt in Basel und ein weiteres im Berner Oberland forderten am Montag fünf Todesopfer und einen Schwerverletzten. Zum Fall in Basel sind bisher nur wenig Details bekannt.
04.11.2014, 10:2704.11.2014, 10:52
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Schüsse und drei Tote in Wilderswil (BE)
quelle: afp / fabrice coffrini
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Ein Beziehungsdelikt erschüttert das Berner Oberland: In Wilderswil hat am Montagmorgen ein Mann mutmasslich seine Ex-Frau und ihren neuen Partner erschossen und sich dann selber gerichtet. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einem Beziehungsdelikt aus. 

Anwohner hörten am frühen Montagmorgen Schüsse in der Nähe des Bahnhofs. Die kurz nach sieben Uhr alarmierte Polizei fand auf dem Vorplatz eines Hauses an der Hauptstrasse drei Tote – zwei Männer und eine Frau, wie sie am Montagabend mitteilte.

Die Faktenlage war den ganzen Montag über dünn. Die Polizei liess zunächst einzig verlauten, dass sie zu einem Einsatz mit drei Todesopfern in Wilderswil ausgerückt sei. Stunden später dann hiess es, man gehe von einem Beziehungsdelikt aus.

Zwei Frauen in Basel getötet

Bei zwei Tötungsdelikten in Basel sind am Montagnachmittag zwei Frauen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde zudem lebensgefährlich verletzt. Ein weiterer Mann, der der Taten dringend verdächtigt wird, wurde festgenommen.

Zu den Opfern, zum Hergang und zu den Hintergründen der Bluttat in Basel ist noch wenig bekannt.
Zu den Opfern, zum Hergang und zu den Hintergründen der Bluttat in Basel ist noch wenig bekannt.
Bild: KEYSTONE

Ereignet haben sich die Delikte zwischen etwa 13.30 und 16 Uhr im Breite-Quartier in Basel. Die beiden Tatorte liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass die Gewaltdelikte von der gleichen Täterschaft verübt wurden, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

Zu den Opfern, zum Hergang und zu den Hintergründen der Bluttat konnte die Staatsanwaltschaft am Abend noch keinerlei Angaben machen. Die Identität der Opfer sei nicht mit Sicherheit geklärt. Auch zum mutmasslichen Täter konnte der Sprecher der Staatsanwaltschaft noch nichts sagen. Weitere Informationen wurden für Dienstagnachmittag in Aussicht gestellt. (whr/sda)

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