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Erst im Mai hatten Ermittler 30'000 Liter eines gewöhnlichen Rotweins beschlagnahmt, der als Brunello di Montalcino etikettiert worden war. 
Erst im Mai hatten Ermittler 30'000 Liter eines gewöhnlichen Rotweins beschlagnahmt, der als Brunello di Montalcino etikettiert worden war. Bild: Paolo Lazzeroni/AP/KEYSTONE
Wein gefälscht

Es war kein Spitzenwein, sondern Fusel

09.09.2014, 14:4409.09.2014, 16:15

Die italienischen Behörden haben mehr als 165'000 Flaschen billigen Rotweins beschlagnahmt, der als toskanisches Spitzenprodukt angeboten wurde. Nach einem Tipp örtlicher Winzer wurde gefälschter Brunello di Montalcino sowie Rosso di Montalcino konfisziert.

Dies teilte die Steuerpolizei von Siena am Dienstag mit. Hinter dem Betrug soll ein als Berater auftretender Mann stecken, der Dokumente und Online-Zertifikate gefälscht habe. Diese hätten es ihm erlaubt, Weintrauben von geringer Qualität als hochwertig anzubieten, hiess es. 

Italiens Weinernte so niedrig wie seit 1950 nicht mehr
Wegen des regnerischen Sommers wird die Weinernte in Italien so niedrig ausfallen wie seit 1950 nicht mehr. Die Wienbauern rechnen mit einem 15-prozentigen Produktionsrückgang auf 41 Millionen Hektoliter.

Die Lage könnte sich jedoch bei guter Wetterlage in den verbleibenden Tagen bessern, berichtete der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti. Die Weinernte findet in diesem Jahr in vielen Regionen später als in den vergangenen Jahren statt. (sda)

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Onlinebetrug

Zudem habe der Verdächtige 350'000 Euro vom Online-Konto eines Weinproduzenten gestohlen, teilte die Polizei weiter mit. Ihm werden Wirtschafts- und Onlinebetrug, Unterschlagung sowie Fälschung vorgeworfen. 

Erst im Mai hatten Ermittler 30'000 Liter eines gewöhnlichen Rotweins beschlagnahmt, der als Spitzen-Chianti und Brunello di Montalcino etikettiert worden war. Der Wein wurde zehnmal teurer verkauft als er tatsächlich wert war. (whr/sda/dpa) 

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