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Vögeln ist schön. Punkt.   Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Liebe Kafi. Ich würde mich als selbstbewusste junge Frau mit glücklicher Kindheit und ohne sonstige Trauma o.ä. bezeichnen. 



In Beziehungen mag ich eine gute Ausgeglichenheit und habe diese auch immer so gelebt, niemand hatte jeweils komplett die Hosen an. Machtspielchen finde ich grad auch zum kotzen. Jetzt kommt's aber - nicht so beim Sex! Man kann mich wohl mit nichts im Bett so glücklich machen, wie mit der vollständigen Machtübernahme und nichts macht mich so an wie völlig machtlos ausgeliefert und gedemütigt zu sein. Nun meine Frage: Ist da irgendwie etwas falsches dran? Liebste Grüsse, Sina, 23

Liebe Sina 

Sie sind mir vielleicht eine. Auf selbstbewusst und emanzipiert machen und sich dann im Bett unterwürfig durchnudeln lassen. Geht ja gar nicht!

Und weil das so gar nicht geht, haben Bücher wie 50 Shades of Gähn auch so eine tolle Resonanz, gell. Machen Sie doch, was Ihnen Freude und Lust macht! Sie dürfen sich meinetwegen ans Bett fesseln oder ankacken lassen, SOLANGE ES IHNEN UND IHREM FREUND GEFÄLLT, geht es keine Sau was an. Wir Menschen funktionieren im Bett zuweilen anders als ausserhalb. Das ist vollkommen ok und ich würde sogar sagen, richtig so. Weil wir im Alltag schon viel zu kopfgesteuert sind und vor Vernunft fast nichts mehr wagen. Umso wichtiger, wenn man sich beim Sex mal fallen lassen kann. Mit allem, was für einen persönlich dazugehört und dem anderen auch gefällt.

In diesem Sinne: Freuen Sie sich an ihrer gesunden und vitalen Sexualität und machen Sie sich sonst darüber keine Gedanken. Weil Denken und Sex passen scheisse zusammen.

Mit liebem Gruss. Ihre Kafi.

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Bild: Kafi Freitag

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