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Motorfahrzeugsteuer – Warum Elektroautos je nach Kanton mehr kosten

Identische Fahrzeuge haben von Kanton zu Kanton völlig unterschiedliche Steuerbeträge.
Identische Fahrzeuge haben von Kanton zu Kanton völlig unterschiedliche Steuerbeträge.Bild: Shutterstock
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Motorfahrzeugsteuer – Warum Elektroautos je nach Kanton mehr kosten

Die Motorfahrzeugsteuer ist kantonal geregelt – und deshalb gibt es erhebliche Unterschiede. Besonders bei Elektroautos lohnt sich ein genauer Blick auf die Berechnungsmethode des Wohnkantons. Wer in Zürich wohnt, bezahlt unter Umständen gar keine Steuer, während in anderen Kantonen mehrere Hundert Franken pro Jahr fällig werden.
04.06.2026, 10:1104.06.2026, 10:11
Mobilitätsteam TCS
Mobilitätsteam TCS

Kürzlich haben wir hier Tipps für den E-Auto-Kauf abgegeben. Ein Thema für sich ist aber die unterschiedliche Motorfahrzeugsteuer, weshalb wir hier gerne separat auf das Thema eingehen.

Die jährliche Motorfahrzeugsteuer wird selten beim (E-)Autokauf beachtet, dabei wird nicht einfach «das Auto» besteuert. Je nach Kanton zählen Fahrzeuggewicht, Motorleistung, Hubraum, CO₂-Ausstoss, Energieeffizienz, Antriebsart oder sogar mehrere Kriterien gleichzeitig. Dadurch entstehen für identische Fahrzeuge von Kanton zu Kanton völlig unterschiedliche Steuerbeträge.

Das Gewicht kann zum Nachteil werden

Elektroautos sind aufgrund der Batterien meist schwerer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. In Kantonen, welche die Fahrzeugsteuer hauptsächlich nach Gewicht berechnen, kann dies dazu führen, dass ein Elektroauto trotz emissionsfreien Antriebs keine besonders tiefe Steuer verursacht. Teilweise fällt die Steuer sogar höher aus als bei einem vergleichbaren Benzin- oder Dieselfahrzeug. Andere Kantone beziehen die Energieeffizienz oder die CO₂-Emissionen in die Berechnung ein. Davon profitieren Elektrofahrzeuge meist besonders stark.

Von 0 bis 376 Franken

Schauen wir ein konkretes Beispiel an: Für einen Dacia Spring – also ein günstiges Elektroauto – beträgt die Motorfahrzeugsteuer in den Kantonen Zürich, Solothurn, Glarus und Nidwalden 0 Franken, während sie sich im Kanton Neuenburg auf 250 Franken beläuft und in Appenzell Ausserrhoden sogar auf 376 Franken.

Aber Vorsicht: Wer heute ein Elektroauto kauft, sollte nicht davon ausgehen, dass die aktuelle Steuervergünstigung dauerhaft bestehen bleibt. In mehreren Kantonen laufen Fördermodelle bereits in den nächsten Jahren aus oder werden neu gestaltet. Es lohnt sich also, die Entwicklungen im eigenen Kanton im Auge zu behalten.

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24 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MartSonder
04.06.2026 12:22registriert Oktober 2016
Die Schweiz tut es wieder!
Föderalismus wo es keinen Sinn macht.

2 Tonnen sind 2 Tonnen, egal in welchem Kanton.
Einheitliche Steuern und Umverteilung auf Strassenkilometer.

Solidarität statt Kantönligeist!
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Rethinking
04.06.2026 13:26registriert Oktober 2018
Der unsägliche Kantönligeist gehört endlich rigoros abgeschafft!
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24
Petting oder lieber Schiessen im Wald?
Hach ja: die grossen Fragen der ersten Liebe. Und wie mir diese viele Jahre später eine Lektion in Demut erteilte.
Die erste Oberstufe ist ja in Liebesdingen ein seltsames Vakuum: Manche Mädchen sehen schon fast aus wie fertige Frauen, während einige der Jungs noch immer daherpurzeln, als wären sie 9 Jahre alt. Trotzdem muss man aber innerhalb dieser ganz spezifischen Mikro-Bevölkerungsschicht Pärchen bilden, wenn man denn in diesem Lebensabschnitt Teil eines heteronormativen Pärchens sein möchte. Denn wieder nach unten in die Primarstufe daten, das geht nicht. Und aus den höheren Oberstufen-Klassen interessiert sich aus Prinzip noch niemand für dich, weil sich alle noch zu gut daran erinnern, wie du vor den Sommerferien noch mit dem viereckigen Biene-Maja-Thek und deinem Znüniböxli über den Pausenplatz schlurftest, auch wenn du dir das während der letzten Wochen vor Beginn der Oberstufe hart abgewöhnt hast.
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