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Florenzia und Ignazio, links, aus Argentinien beten vor einem Poster von Papst Benedikt XVI waehrend einer Wallfahrt waehrend des XX. Weltjugendtages in Koeln am Mittwoch, 17. August 2005. Bis zum 21. August werden bis zu 400.000 Jugendliche an dem Treffen teilnehmen. (AP Photo/ Jan Bauer) --- Pilgrims Florenzia and Ignazio, left, from Argentina pray in front of a poster showing Pope Benedict XVI during the XX. World Youth Day in Cologne on Wednesday, Aug. 17, 2005. The World Youth Day takes place in the western German city until Aug. 21, 2005; Benedict is expected to arrive on Thursday. (AP Photo/ Jan Bauer)

Junge Gläubige beim Weltjugendtag in Deutschland (2005). Bild: keystone

Sind Gläubige die besseren Menschen? Wohl nur während des Gottesdienstes

Auch Ungläubige haben ein moralisches Gewissen.



Gäbe es ein Ranking der Religionen, wie zum Beispiel beim Tennis, wäre der Islam in letzter Zeit weit zurückgefallen – wohl hinter viele Sekten. «IS», Al Qaida, Boko Haram und wie all die islamistischen Terrorgruppen heissen, haben den Ruf der zweitgrössten Weltreligion gründlich ramponiert. Den Rest an Goodwill haben die Attentäter von Nizza, Paris, London, Brüssel, Berlin, Manchester usw. zerstört.

Doch auch andere Weltreligionen kämpfen gegen einen Imageverlust. Die orthodoxen Juden, die in den westlichen Ländern verstreut leben, isolieren sich und wehren sich nach Kräften gegen jegliche Integration.

Children and grownups celebrate Purim in the Wiedikon district of Zurich, Switzerland, pictured on Thursday, March 5, 2015. Purim is a festival commemorating the deliverance of the Jewish people from the threat of annihilation in the ancient Persian Empire. During the festival processions take place with people dressing up in masks and costumes, all in an exuberant mood. Gifts and sweets constitute an essential part of Purim as well. (KEYSTONE/Ennio Leanza)....Kinder und Erwachsene feiern im Stadtviertel Wiedikon in Zuerich das Purimfest, aufgenommen Donnerstag, am 5. Maerz 2015. Purim ist ein Fest, das an die Errettung des juedischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Im Mittelpunkt steht das Verkleiden mit bunten Trachten und das Veranstalten von Umzuegen. Die Stimmung ist ausgelassen. Es werden Geschenke ausgetauscht und grosse Mengen hauptsaechlich suesser Festspeisen verzehrt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)..

Lebensfeindliche Verhaltensnormen: Orthodoxe Juden in westlichen Ländern (hier in Zürich, 2015). Bild: KEYSTONE

Ausserdem rufen ihre lebensfeindlichen Verhaltensnormen und die strengen religiösen Dogmen Unverständnis hervor. Und Israel erwirbt sich mit seiner Siedlungspolitik und der Unterdrückung der Palästinenser auch keine Sympathien für den jüdischen Staat.

Auch die katholische Kirche leidet an Imageverlust

Ein Imageproblem hat auch die katholische Kirche mit ihrer rückständigen und frauenfeindlichen Politik. Die sexuellen Übergriffe vieler Geistlichen und die zögerliche Aufarbeitung der Skandale sind dem Ruf nicht eben förderlich.

Doch wie steht es mit dem Ranking der Gläubigen? Oder andersrum: Welche Religion bringt die «humansten Menschen» hervor? Oder: Welche Glaubensgemeinschaft schafft es am besten, die Gläubigen zu einem ethisch-moralischen Handeln anzuleiten und zu motivieren?

Alle Religionen wollen das Gleiche: die Gläubigen zu einem humanen und gottesfürchtigen Leben motivieren.

Schlüssige Antworten sind schwierig, doch eines ist klar: Im Grunde genommen wollen alle Religionen in etwa das Gleiche: die Gläubigen auf humane Werte einschwören und anhalten, altruistisch zu handeln. Es geht um ein möglichst «sündenfreies», soziales und verantwortungsbewusstes Verhalten. Insofern sind die Werte, die die meisten Religionen und Glaubensgemeinschaften vermitteln, austauschbar.

Auffällig ist aber, dass praktisch alle Religionen exakt die Werte, die sie den Gläubigen vermitteln, selbst nicht einhalten. Obwohl sie Bescheidenheit und Toleranz predigen, streben sie selbst nach Macht und Einfluss: Ihre Missionstätigkeit dient nicht nur dazu, möglichst viele Seelen für den angeblich richtigen Gott zu rekrutieren, Ziel ist auch, den Einflussbereich auszuweiten.

Islam mit der aggressivsten Missionstätigkeit

Die aggressivste Mission übt zweifellos der Islam aus. Aber auch die katholische Kirche und die Freikirchen sind seit Jahrhunderten in allen Ecken der Welt dabei, die letzten Dschungelbewohner und «Heiden» zu bekehren. (Ein schrecklicher Begriff, der allein schon die Intoleranz zum Ausdruck bringt und in diesem Zusammenhang aus dem Vokabular gestrichen werden sollte.)

Copyright: Screenshot SAT1

Missionieren heute (Muslime in Deutschland) ... Bild: Screenshot SAT1

Missionar Eric Jansson taufend in Brasilien, 1910. Copyright: Wikicommons (https://de.wikipedia.org/wiki/Mission_(Christentum)#/media/File:Missionary-jansson.jpg)

... und damals (Christen in Brasilien, 1910). Bild: Wikimedia commons

Die katholische Kirche demonstriert einen weiteren Widerspruch. Während Jesus als Wanderprediger asketisch und in Armut lebte, residieren seine Stellvertreter und Würdenträger teilweise in prunkvollen Palästen. Und sie gebieten über Ländereien, die sie früher korrupten Politikern abgerungen haben.

Ausserdem demonstrieren Geistliche der meisten Religionsgemeinschaften, dass sie selbst nicht einmal ansatzweise die Ansprüche ihres Glaubens umzusetzen vermögen. Deshalb ist es heuchlerisch, wenn sie von ihren Gläubigen ethisch-moralisches Verhalten verlangen und ihnen mit der ewigen Verdammnis drohen.

Fraglicher Nutzen

Deshalb stellt sich die Frage: Welchen Nutzen bringen Religionen und Glaubensgemeinschaften, die voll von Widersprüchen und fragwürdigen Entwicklungen sind? Wäre es nicht ehrlicher, wenn sie den Anspruch, Hüter von Moral und Ethik zu sein, offen und ehrlich relativieren würden? Und wenn sie anerkennen würden, dass auch Menschen, die noch nie etwas von Gott gehört haben, einen Gerechtigkeitssinn und ein moralisches Gewissen entwickeln und nach diesem zu leben versuchen?

Das würde viel zu ihrer eigenen Glaubwürdigkeit beitragen. Doch dieser Schatten scheint zu gross zu sein, als dass sie darüberspringen könnten.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 06.08.2017 14:32
    Highlight Highlight Herr Stamm, was ist ihr Glaube, an was glauben sie, worin besteht ihr Glaube? Auf was beziehen sie sich, wo ist ihre Orientierung, was ist ihr Fundament?

    "Wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und hilf dir selbst, so hilft dir Gott," macht das ihnen Mut oder Verdruss?



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    • Agnos ~ 10.08.2017 02:35
      Highlight Highlight Eigentlich schafft sich jeder seinen eigenen Weg, ausser er lebt in einer Sekte und einer Diktatur. Ohne Moral und Ethik ist das Leben in der Gesellschaft unmöglich, und würde noch umso viel grössere Entgleisungen führen als wie zuvor.
      0 0 Melden
  • Agnos ~ 27.06.2017 07:19
    Highlight Highlight Eine sektiererische Lehre ist, zu Eigennutz des Betreibers von ihm zusammengesetztes Puzzle von der Bibel, nicht in den Context passend.

    0 0 Melden
    • Agnos ~ 28.06.2017 03:11
      Highlight Highlight Die Bibel ein Auslaufmodel, das für chritl. Ex-Anhänger nichts mehr taugt, geschweige die noch daran glauben; es ist zweckgeschneidert, für die schon alles anders machen, was ein gesunder Menschenverstand eher nicht machen würde. Geistlicher Kadavergehorsam aus angst tuen dasselbe, als Berufung und Erleuchtung, durch die Predigt eingegebener Geist zum Gehorsam, für alles von Gott Nichtgewolltes, was der Gemeinschaft schaden könnte, und der Berufung der geistlichen Waffenrüstung alles zu bekämpfen was ihnen nicht in den Kram passt, egal wie!
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 02.07.2017 19:34
      Highlight Highlight Bisschen wahr und doch wirr, ein besser verständlich wenn weiter über den Horizonten-Krümmung Richtung Westen gesehen wird.
      User Image
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  • Agnos ~ 26.06.2017 20:11
    Highlight Highlight Leider ist gläubig heute, etwas zu schuldig machen, wo nichts zu holen gibt. Heute kostet alles, es hat jedes seinen Preis, es gibt nichts gratis, denn alles hat seinen Pfand.

    Gläubiger so scheinst, gibt es genug, die sich als schuldig sehen, u. daran zerbrechen wenn rel. Gruppenleiter ihnen keinen Schulderlass erteilen, wenn der Zehnte vom Monatseinkommen nicht gezahlt wird, denn ansonsten droht der, Zitat; Das abfallen vom Glauben, von dem es kein zurück mehr gibt, dann wird herausgestossen in die Finsternis, da wird sein Heulen Zähneklappern. Das ist nirgendswo im Kontext zu lesen.
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    • Agnos ~ 27.06.2017 07:11
      Highlight Highlight Einfach irgendwen den Gang zum Himmelreich, durch ausschliessen und rauswerfen aus der Gemeinde, so es aus den Lehren an den Gläubigen indoktriniert wird, ist für den Rausgeschmissenen eine schwere psychische Schädigung, die nachvollziehbare Folgen im alltäglichen Leben des Opfers haben. Erschwerte Arbeitsablauf in den Betrieben, auch vereinsamt durch verlorene Beziehungen, u. Arbeitsstellenverlust, die mit einweisen in ein Heim und Behinderten Werkstätten zu folge haben. Damit ist man zweimal gestraft, mit dem Ausschluss aus der christl. Gem. u. dem ausgrenzen aus der Gesellschaft.
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    • Agnos ~ 27.06.2017 09:26
      Highlight Highlight Ausschluss aus einer christl. Gem., bedeutet für den Betroffenen seines Glaubens, auch gleich die Verdammnis, u. den Ausschluss, je einmal in das Himmelreich zu kommen. Die sexuellen Übergriffe werden ausser den Katholiken auch in verschwiegenen Orten ausgeführt, wo niemand danach forscht, u. fragt wer es eigentlich war! Einfach grundsätzlich immer dieselben zu beschuldigen, kommen dem Judas- Syndrom gleich, wo die Verantwortung für wirtschaftlichen Miesere, gleich den vermeintlicher Schuldigen zugeschoben wurde, die folgen den Holocaust. So hatte keiner Gewissensbisse für Wirtschaftgrounding
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  • Jokerf4ce 22.06.2017 16:37
    Highlight Highlight Sind von Religionen?

    Teile und herrsche
    0 0 Melden
    • Agnos ~ 26.06.2017 01:54
      Highlight Highlight Glauben ist sich zu festigen, in der unbeständigen Gegenwart unserer Zeit. Statt verzweifeln ist glauben das zuversichtlichste was geboten werden kann. Wenn wirkliches glauben nicht mehr geboten wird, und nur noch gesetzliches hassen und töten für richtig gilt, das selbstgerechtes anarchistische entgleisen nicht auslässt.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2017 19:16
      Highlight Highlight Missionnörgele tunst nicht alle dieselben, die mit Plakaten u. Transparenten ihre Trakdate,=Abschlepper-Attacken verteilen. Dabei wird queruliert was das Zeugs hält, u. lässt nichts aus was noch Gutes zu finden gibt, um schlecht zu machen u. zu vernichten, bis nichts mehr übrig bleibt. Wenn die Miesmacherei Erfolg hat, u. alles positive Denken gegenüber der Gesells. ausgelöscht ist, dann kommt das Nächste: das Opfer in Zwänge nehmen, u. löscht das letzte, den Lebensmut, indem mit der Hölle gedroht wird, wenn nicht machst was gesagt ist. 3-ens: Gibst; nur fröhliche Geber hat Gott lieb, tue es!
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 28.06.2017 03:59
      Highlight Highlight Gebet, und Gebet dann wird " dann werden "für bitten; vor Gott gebracht," natürlich im Gebet mit dem Seelsorger im Vereinsstyl mit kosten verbunden, den Zehnten, oder einen Beitrag für Ausserstehenden. Den Gott-glauben hatte schon immer seinen Preis, von den Pharaonen, den Griechen, den Germanen und bis zu den Esoterikern, der modernen gegenwärtigen Geistesbewegungen. Es scheint alles Gut zu sein, was zufriedenstellend ist, wenn es nur den Pöppel nicht wegnimmt. Das Unwort: Geiz ist geil, ist gegenwärtig im Wohlstand-generiere von jetzt.
      0 0 Melden
  • Agnos ~ 20.06.2017 20:30
    Highlight Highlight Ah-aber Herr Hugo Stamm, wären die Pfarrer nicht in altausdienlichen Gebäuden, würden neue Milliardenteure Bauwerke als Bürogebäude dienen, so wie bei Donalds Trump Fanpastorin. Relativ unter uns ist die Anarchie, wo doch gleich jeder jammert, wenn es nicht nach seiner Ordnungs-Vorstellung läuft. Warum denn der Sektenblog, wenn quo Vadis- nie rechtens stimmt!? Wenn evangelikale Missionare im Atlantik und Ozeanen mit teuren mächtigen Kolossen herum schiffen, warum denn die Betroffenheit Herr Stamm, es sind doch keine Evangelisch-reformierte!
    1 0 Melden
    • Agnos ~ 27.06.2017 10:47
      Highlight Highlight Was vermeintlich bei Katholiken zu sehen glaubt, liegt auch bei Nichtgenannten vor, von dem geschwiegen wird. Bei den Kath. ist alles zentralisiert, die einen falschen Eindruck, eines mächtigen religiösen Gemeinschaftsapparat wiedergibt. Die gemeinschaftlichen evangelischen Kirchen, fallen da weniger auf, da ihre geistl. bischöflichen Ordonanz, in verschiedentlich geistl. Glaubensrichtungen aufgeteilt ist, und in ihrer Gesamtheit u. Grösse, weltweit nicht überschaubar ist.

      Was den teuren Palästen betrifft, die teuren modernen geistlichen Gebäuden, sind auch teuer, in ihrem Wert u. Aufwand.
      0 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.06.2017 13:06
    Highlight Highlight Ich bin erklärtermassen kein Marxist. Aber mit dem Opium fürs Volk hatte er wohl recht. Von mir aus darf jeder glauben was er will, nur soll er mir bitte nicht davon erzählen und erst recht nicht versuchen, mich zu missionieren.

    Seien es die Lies-Deppen, der Trottel der von Jesus "bäägged" am Stadelhofen und der BhfStrasse, die Zeugen die zu Hause läuten, die ICF-Pfeifen, die ihre Kollegen zum "Fest" einladen oder Scientologen, die erzählen man müsse "besser" werden. Verpisst euch alle. Lebt euren Glauben, aber lasst mich bitte bitte in Ruhe. Und nicht nur mich sondern alle!
    13 1 Melden
    • Pasionaria 13.06.2017 23:33
      Highlight Highlight 3. Versuch
      Ob diesem Votum darfst Du ohne weiteres > mitznachtundzwaremefeineisbett!
      2 1 Melden
    • Oxymora 14.06.2017 21:24
      Highlight Highlight Pasionaria

      Was 3. Versuch?
      Bleibst du etwa auch > immeröfterinderzensurhängen?


      0 0 Melden
    • Pasionaria 15.06.2017 01:11
      Highlight Highlight Oxy
      .......ist sicher NICHT Zensur, so wie wir den toleranten Blogautoren kennen, moegen, diskreditieren, verwuenschen, nicht verstehen wollen u.v.m. Ist bestimmt ein > wats(not)on digitaltechnoversagen.
      Herr Stamm, koennten Sie mal (anstatt einen Baum....) die Technik bei Watson umarmen. Soll helfen....., wie veten! Danke.
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  • Visitor 11.06.2017 14:09
    Highlight Highlight "Doch wie steht es mit dem Ranking der Gläubigen?"

    Herr Stamm, es gibt auch Gläubige auf dieser Welt, denen geht es gar nicht um ein Ranking. Ihr Glaube ist einfach eine anerzogene Lebensweise, nachdem sie quasi vertraut danach leben. Für Andere ist es ein Entscheid nach welcher Lebensphilosophie sie leben möchten. Jeder weiß doch ganz genau, dass es Juden, Christen, Muslime und weitere Religiöse und auch Atheisten oder Agnostiker gibt, die versuchen ethisch und moralisch zu handeln ihrem Leben. Ich auf jeden Fall erlebe diese Tatsache immer wieder mit dem Umgang mit Menschen.
    11 0 Melden
  • Dong 11.06.2017 11:09
    Highlight Highlight Ich glaube, Hugo Stamm liest zuviel Sektenblog, jedenfalls schreibt er immer davon ab.
    8 15 Melden
  • vera.vox 11.06.2017 10:14
    Highlight Highlight „Sind Gläubige besseren Menschen?“

    Nun Gläubige haben die Einsicht, dass sie Sünder sind und der Vergebung der Sünden und Versöhnung mit Gott bedürfen.

    Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung!

    Menschen mit religiöser Moral und Orientierung zu Gott sind daher eindeutig die besseren Menschen.

    Die Einsicht in die eigene Fehlbarkeit und Ausrichtung des Lebens an Jesus Christus sind einfach unerlässlich; um ins Paradies zukommen.

    Gottlosen Terroristen und militanten Atheisten fehlt diese Einsicht; sie haben daher keinen Grund sich zu bessern.
    3 45 Melden
    • rodolofo 11.06.2017 11:49
      Highlight Highlight Ja und dass Du das in einem Kommentar gesagt hast, ist auch Sünnndeee!
      Der christliche Sünder sündigt bescheiden, still und demütig und hängt das nicht an die grosse Kirchenglocke, Amen!
      21 3 Melden
    • vera.vox 11.06.2017 12:29
      Highlight Highlight rodolofo
      Ich bin da anderer Meinung.

      Wenn Gläubige nur noch unter ihres Gleichen offen berichten können,
      dann hätten wir sehr bald nur noch ein Hinterzimmer-christentum.
      In der Öffentlichkeit Worte gut abwägen und hinter verschlossen Türen unter Gleichgesinnten klar Text reden; wäre zudem auch sehr heuchlerisch.

      Unserer christlichen Kultur und unserer Christlichen Nation zu liebe, sollte man damit gar nicht anfangen.
      4 17 Melden
    • Lavamera 11.06.2017 22:01
      Highlight Highlight Kann also ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, aber ein herzensguter Mensch ist nicht ins Paradies? Da fragt man sich was das ,,Ziel" von Gott ist. Will er, dass die Menschen gut sind oder will er einfach nur angebetet werden? Es wäre ziemlich egoistisch von ihm alle, die ihn nicht anhimmelten in die Hölle zu schicken. Und was sind überhaupt Sünden? Jeder Gläubiger hat da eine andere Meinung, wer hat Recht? Meiner Meinung nach soll man so leben wie man es für richtig hält und versuchen immer gerecht zu sein und anderen nicht am Leib und Leben zu schaden. Egal ob gläubig oder nicht.
      25 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 11.06.2017 08:37
    Highlight Highlight Wenn ich mir während einem Gottesdienst so die Gläubigen betrachte (eigentlich darf man das ja nicht tun, denn Gläubige während einem Gottesdienst zu beobachten ist sündig und unanständig!), dann fällt mir immer wieder auf, wie lustlos viele ihr Pflichtpensum absolvieren. Dabei setzen sie ein passendes, sorgenvoll leidendes Gesicht auf, und das Absingen der langweiligen Kirchenlieder mit noch langweiligeren Texten folgt schleppend, kleinlaut und geradezu widerwillig der forsch voraus spielenden Orgel.
    Also nach einem besseren Leben von besseren Menschen sieht mir DAS nicht gerade aus...
    16 7 Melden
  • manuel0263 11.06.2017 07:12
    Highlight Highlight Ich bin ein gläubiger Mensch und versuche grundsätzlich, mich fair und ethisch gegenüber meinen Mitmenschen zu verhalten. Dazu brauche ich aber definitiv keine Religion, die sich wie eine gewinnsüchtige Firma zwischen Gott und mich stellt, um irgendetwas vermitteln zu müssen. Mein Draht nach oben funktioniert ganz direkt, ohne zweifelhaften Zwischenhandel.
    27 7 Melden
    • manuel0263 11.06.2017 10:12
      Highlight Highlight Sehr geehrte Disliker, seid doch entweder tolerant oder argumentiert. Ich lasse Euch auch Eure Meinung und Eure Religion, welche auch immer.
      14 8 Melden
    • manuel0263 11.06.2017 18:19
      Highlight Highlight Einige von Euch haben also keine Argumente und lassen anderen nicht ihren Glauben.
      Genau das ist das Problem.
      8 6 Melden
  • Elvenpath 10.06.2017 21:34
    Highlight Highlight Moral ist ein veraltetes, untaugliches und gefährliches Konzept. Moral unterteilt die Welt in Gut und Böse. Aber es gibt kein objektives Gut und Böse. Diese Unterteilung hat nur zu endlos viel Gewalt und Leid geführt. Es gibt nur schwarz und weiß.

    Besser ist Ethik. Ethik fragt: Was ist fair gegenüber dem anderen?

    Ich habe kein moralisches Gewissen. Sondern ein ethisches Gewissen.
    19 12 Melden
    • Tinul❤️ 11.06.2017 08:48
      Highlight Highlight Bekanntlicherweise wird die Ethik von der Moral bestimmt
      11 0 Melden
    • Maracuja 11.06.2017 11:41
      Highlight Highlight @Elevenpath: Sondern ein ethisches Gewissen

      Was immer das auch sein mag und wie sehr es Ihnen auch das Gefühl vermittelt, deswegen ein besserer Mensch zu sein, gebrauchen Sie Begriffe wie "ethisch/Ethik" bzw. "moralisch/Moral" doch in einer etwas ungebräuchlichen Art: https://www.sapereaudepls.de/was-soll-ich-tun/ethik/ethik-vs-moral/
      1 2 Melden
    • Michael Bamberger 11.06.2017 12:16
      Highlight Highlight AMU: "Ich bin in der Ausbildung von Lehrnenden tätig,...nur ein anderes Word, weil man sich vom Christentum so weit entfernd..."

      "Lehrnenden" / "Word" / "entfernd" ?!?

      Ihre Schüler können einem aufrichtig Leid tun, oder sind Sie vielleicht Englischlehrer?
      16 2 Melden
  • ybfreak 10.06.2017 18:00
    Highlight Highlight Ich habe nicht das geringste Problem mit religiösen Menschen nur weil sie oder er religiös ist. Das ist nicht abhängig vom Glauben oder sonstwas, sondern einzig und allein vom Verhalten des jeweiligen Menschen. Was ich aber sehr begrüssen würde, wenn Staat und Religion zu 100% getrennt werden, in der Schweiz sowieso, am liebsten weltweit.
    52 4 Melden
  • karima 10.06.2017 17:42
    Highlight Highlight religion ist evolutionstechnisch wohl ganz wichtig.

    doch bis jetzt, hier und heute, gibts keinen einzigen beweis, dass es irgend einen gott gibt.

    28 13 Melden
    • _kokolorix 10.06.2017 19:21
      Highlight Highlight Religion ist ein Seiteneffekt der menschlichen Neigung zum Nachahmen. Der eigentliche evolutionäre Vorteil resultiert daraus, dass Menschen Dinge tun welche sie zwar nicht verstehen, aber die einen Vorteil bringen. Es ist die Weitergabe von Kultur. Einem Schimpansen kann man kein Ritual beibringen, er wird die unnötigen Handlungen sofort weglassen. Ein Mensch tut das nicht. Er macht es so wie er es gelernt hat
      11 9 Melden
    • Elvenpath 10.06.2017 21:34
      Highlight Highlight Das ist nur eine unbewiesene Behauptung.
      1 7 Melden
    • Firefly 10.06.2017 22:55
      Highlight Highlight Glauben. Der Glaube ist wohl evolutionsbedingt sehr wichtig. Religion ist blos institutionalisierter Glaube und die Institution ist auch oft missbräuchlich.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 10.06.2017 17:28
    Highlight Highlight Die Revolution frisst ihre Kinder. Das erleben wir doch gerade mit der zelebrierten Beliebigkeit, neusprachlich Fake News und das Leben in der Sippe, also der Bubble.
    Messlatte anstelle Richtschnur, da macht das Ranking von Hugo wieder Sinn. Was soll das anderes produzieren als Überforderung und das Bedürfnis nach tradierter Verbindlichkeit? Wenn Identifikation eigentlich Brot und Spiele meint und meine eigene individuelle Identität auf zwei Zeichen, Daumen hoch, Daumen runter, beschränkt ist? Wem dienen diese Fragen und Thesen? Aber doch nur der Vermessung des Menschen. Myon jubelt.
    2 10 Melden
  • Dirk Leinher 10.06.2017 14:47
    Highlight Highlight Stamm spricht ein durchaus wichtiges Thema an. Ich habe in den letzten 30 Jahren unzählige Gespräche mit allen möglichen Menschen verschiedenster religiöser Gemeinschaften gesprochen. Ebenfalls hatte ich interessante Gespräche mit Atheisten. Es ergaben sich aus diesen Gesprächen sehr interessante Erkenntnisse für mich persönlich. Andere Ansichten als minderwertig zu brandmarken ist meiner Ansicht nach das wirkliche Problem. Darin ist Hugo Stamm durchaus mit einem sehr fanatischen religiösen Menschen zu vergleichen. Nicht die Religion ist das Problem, sondern das Verhalten des Menschen selbst.
    49 21 Melden
    • Regas 10.06.2017 17:33
      Highlight Highlight @Dirk: Das beisst sich jetzt aber in den eigenen Schwanz: Die Religion prägt das verhalten der Menschen ziemlich stark, besonders auch gegenüber den Andersgläubigen.
      8 2 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:28
      Highlight Highlight @regas
      Das beisst sich meiner Ansicht überhaupt nicht. Die allgemeinen Menschenrechte beinhalten sehr gute Grundlagen um das gemeinsame Zusammenleben unterschiedlichster Glaubensrichtungen und Ideologien zu regeln. Daher sollte man das Verhalten eines Menschen anhand der allgemeinen Deklaration der Menschenrechte beurteilen. Egal welcher religiösen Richtung er angehört. Insbesondere ist es wichtig jeden Menschen als gleichberechtigte Person anzuerkennen. Genau da mache ich bei Hugo Stamm ein grosses Fragezeichen, denn er wirft halt gerne alles in den gleichen Topf.
      6 3 Melden
    • Agnos ~ 11.06.2017 06:59
      Highlight Highlight Selbst in anders frommen Gefilden werden Aktien durch Einnahmen von Pflichtabgaben aus dem Zehnten von einem Lohneinkommen finanziert. Aus welcher Quelle kommen denn diese Gelder, wenn nicht durch die apokalyptischen Drohpredigten, wo Zuhörer zum Geldabgaben genötigt werden.
      Ob mit Händchen falten, ineinander greifenden Fingerchen, u. ausgelegten Händchen, gibt es kein vorrangiges vor anerkennendes Gebet vor Gott. Es wird viel um Frieden gebetet, u. was folgt daraufhin, man finanziert kriegerisches Morden noch dazu. Dem Spruch gerecht: Friede Friede Friede, und es wird doch kein Friede sein
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 10.06.2017 14:25
    Highlight Highlight "Auffällig ist aber, dass praktisch alle Religionen exakt die Werte, die sie den Gläubigen vermitteln, selbst nicht einhalten. Obwohl sie Bescheidenheit und Toleranz predigen, streben sie selbst nach Macht und Einfluss: ... Ziel ist auch, den Einflussbereich auszuweiten."
    Hier geht vergessen, dass "Religion" ein abstraktes Konstrukt ist. Wie überall sind es Menschen, die einer Religion angehören und darunter hat es immer auch einige, die unmoralisch oder machtgierig oder militant oder eben moralisch und human und friedlich sind. Einige Gläubige sind bessere Menschen, einige Ungläubige auch.
    31 2 Melden
    • Nick Name 10.06.2017 17:36
      Highlight Highlight Das ist mal ein Wort. Ich würds noch ergänzend erweitern: Es geht vergessen, dass "die Religionen" ganz einfach nichts weiter als menschengemachte Vehikel sind, um das Menschsein in all seinen Ausprägungen vermeintlich legitimieren zu können.
      Religionen sind entstanden aus tiefen menschlichen Bedürfnissen.
      Ein guter Mensch sein hat nicht das Geringste mit religiös oder nicht religiös sein zu tun.
      Arschlöcher und Heilige gibt es überall.
      15 1 Melden
  • Roaming212 10.06.2017 14:10
    Highlight Highlight Ach Religionen sind doch einfach klasse...
    Play Icon
    12 6 Melden
  • Gummibär 10.06.2017 14:00
    Highlight Highlight Die Frage "Wer ist der bessere Mensch ?" lässt sich nicht diskutieren ohne die Definition des "guten Menschen".
    Und schon scheiden sich die Meinungen.
    Ein guter Mensch ist einer, der alle Regeln seiner Religion befolgt ?
    . der niemandem wissentlich Schaden oder Schmerz zufügt ?
    . der sich um Umwelt, Natur,Tiere, Pflanzen sorgt.
    . der niemanden aus Gründen von Rasse, Nationalität, Glauben ausgrenzt oder ausschließt ?
    . der andere auf den Heilsfad bringen will (des Christus, Buddha, Mohammed) ?
    . der sich für das Wohl anderer aufopfert ?
    Heilige denen Maria erschienen ist ?
    Nationalisten ?
    9 9 Melden
    • Dirk Leinher 10.06.2017 21:34
      Highlight Highlight Duchaus berechtigte Frage diese Definitionsfrage.

      Ein guter Mensch ist aus meiner Sicht jemandem, der sich die allgemeine Erklärung der Menschenrechte zu Herzen nimmt und danach lebt. Egal ob er sich Atheist, Moslem oder Christ nennt.
      11 1 Melden
  • Matrixx 10.06.2017 13:53
    Highlight Highlight Die Frage ist eher, ob der Mensch Gutes vollbringt im Glauben, damit in den Himmel zu kommen, oder ob er es tut im Glauben, damit dem/den Menschen zu helfen.
    27 1 Melden
    • Ratchet 10.06.2017 17:33
      Highlight Highlight Spielt das eine Rolle? Hintergrundmotiv und Absicht sind schlussendlich rein fiktiv.
      Ist ein Mensch, der kein Gefühl für gute Taten empfindet, verdammt ein schlechter mensch zu sein, obwohl er sich sein Leben lang bemüht Gutes zu vollbringen?
      1 6 Melden
    • Regas 10.06.2017 17:42
      Highlight Highlight @Matrixx: Ein Sprengstoffselbstmordattentäter tut Gutes für seine Glaubensgemeinschaft und kommt erst noch direkt in den Himmel wo 70 Jungfrauen auf ihn warten.
      0 9 Melden
    • Matrixx 10.06.2017 19:31
      Highlight Highlight @Bluetooth: Ja, das spielt eine sehr grosse Rolle.
      5 0 Melden
  • Angelo C. 10.06.2017 13:48
    Highlight Highlight Ein durchaus ausgewogener Bericht, würde man meinen -und dies egal, ob man einer dieser erwähnten Religionen angehört oder nicht. Er entspricht gängiger Faktenlage...

    Und natürlich kann man auch problemlos ethisch und sozial handeln, wenn man Agnostiker oder Atheist ist.

    Das Eine schliesst das Andere jedenfalls nicht aus.

    Amen 😉

    32 8 Melden
  • blaubar 10.06.2017 13:10
    Highlight Highlight Fanatiker gibts auf beiden Seiten ;-)
    13 9 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 16:08
      Highlight Highlight @schurke: den besuch eines priesterseminars qualifiziert den besucher als religiös? Flacher gehts fast nicht mehr...
      19 7 Melden
    • Share 10.06.2017 17:03
      Highlight Highlight Fidel?
      4 4 Melden
    • Luca Brasi 10.06.2017 17:24
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke: Stalin hat das Priesterseminar wegen seiner religiösen Eltern besucht, hasste aber Religion. Er liess Kirchen zerstören und Priester ermorden. Ein Zitat von ihm:
      "You know, they are fooling us, there is no God… all this talk about God is sheer nonsense."
      Quelle: https://www.marxists.org/archive/murphy-jt/1945/stalin/01.htm
      Aber missionierende Atheisten verleugnen Stalins Atheismus ja gerne, weil dieser Fundi-Atheist eben genau beweist, dass es auch auf der atheistischen Seite Extremisten gibt.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_atheism
      12 2 Melden
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  • blaubar 10.06.2017 12:30
    Highlight Highlight Ich finde diesen Blog einfach grauenhaft. (und ich bin nicht religiös) Woche für Woche saugt sich der spätpubertäre Stamm irgendeine unnötige, dumme Provokation aus den Fingern, die die Welt nicht besser, sondern gespaltener macht. Hör eifach uff!
    52 61 Melden
    • Neruda 10.06.2017 12:52
      Highlight Highlight Musst's ja nicht lesen 😀
      18 15 Melden
    • azoui 10.06.2017 13:14
      Highlight Highlight Ich finde diesen Blog gut und freue mich immer tierisch darauf.
      Weniger auf H. Stamm's Meinung, sondern auf die Kommentare der User, die hier wöchentlich am Rad drehen.
      43 14 Melden
    • phreko 10.06.2017 13:42
      Highlight Highlight Aufklärung ist für manche halt hart.
      26 16 Melden
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  • mogad 10.06.2017 12:22
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt, ich würde als Verleger Herrn Stamm kein Geld zahlen für das Wiederholen der immer gleichen Textbausteine, der immer gleichen Rundumschläge. Ich empfehle Herrn Stamm das Wort "Gott" aus seinem Wörterbuch zu streichen und durch "seriösen Journalismus" zu ersetzen.
    40 34 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:42
      Highlight Highlight @ Benot Und wir müssen sie bezahlen. Firmen unfreiwillig.
      Für das Verbreiten einer Märchensammlung mit Engeln, Teufeln und Salzsäulen. Für das Verlesen fast zweitausend Jahre alter Briefe eines Wanderpredigers durch Männer in langen Röcken.Briefe an die Einwohner einer Stadt in der Nähe von Izmir, die längst verschwunden ist.
      1 1 Melden
  • fiodra 10.06.2017 12:09
    Highlight Highlight Gegenfrage: Sind Journalisten mit einer Mission die besseren Menschen?
    29 11 Melden
    • mogad 10.06.2017 12:33
      Highlight Highlight ....im Fall von Herrn Stamm geht die Mission ins Leere, er basht einen Gott an den er nicht glaubt und die Gläubigen, denen er ein gottgefälliges Leben abspricht, gegenüber einem Gott den es nicht gibt......gutbezahlter Leerlauf. Herr Stamm sollte sich stattdessen für Menschenrechte einsetzen. Das wäre der Beweis, dass man auch ohne Religion ein guter Mensch sein kann.
      29 19 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:24
      Highlight Highlight Der Beweis wurde schon oft erbracht.
      6 6 Melden
    • Firefly 10.06.2017 23:11
      Highlight Highlight Naja, immerhin kommst du nicht in die Hölle oder wirst gesteinigt, wenn du nicht mitliest. Auch hatt sich noch nie jemand gegenseitig wegen eines Artikels abgeschlachtet. Äpfel und Birnen und so!
      1 0 Melden
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  • Knäckebrot 10.06.2017 12:08
    Highlight Highlight Eine Freundin (27) wurde mal in einen Gottesdienst mitgenommen (war ca. 12). Sie war begeistert und ihre Eltern wütend. Sie verboten ihr seither in irgendeine Gemeinde zu gehen, verboten ihr christliche Literatur. Sie begründeten dies übrigens auch mit Schriften von H. Stamm. Sie wurde von den Eltern "fertig" gemacht, wenn sie positiv über Glaube sprach (auch als Erwachsene). Manchmal schlossen die Eltern sie deswegen aus dem Haus aus und musste draussen übernachten.

    Gut, gibt es Kirchenkritik.
    Aber ich beobachte teils einen automatisierten gesellschaftlichen Antireflex gegen Gläubige.
    37 23 Melden
    • phreko 10.06.2017 13:44
      Highlight Highlight Wenn meine Kinder plötzlich imaginäre Freunde hätten, wäre ich auch nicht besonders begeistert.
      29 25 Melden
    • saukaibli 10.06.2017 14:55
      Highlight Highlight Und wie viele religiöse Eltern haben schon ihre Kinder bestraft weil sie sich von der Kirche abgewandt haben? Ich denke da gibt es viel mehr Beispiele. Das mag jetzt Whataboutism sein, soll aber nur zeigen, dass es in vielen Dingen keine Rolle spielt, ob jemand religiös ist oder nicht, Intoleranz gibt es überall.
      17 8 Melden
  • saukaibli 10.06.2017 11:40
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Religion einen "schlechten" Menschen zu einem "guten" machen kann oder umgekehrt. Sie hilft höchstens dabei das eigene Handeln zu rechtfertigen. Ein gewalttätiger, intoleranter Rassist wird in den "heiligen" Büchern genau so eine Rechtfertigung für sein Handeln finden wie ein gutherziger Humanist. Oder einfach gesagt: Ein Arschloch bleibt ein Arschloch, egal wie religiös es ist.
    47 8 Melden
    • saukaibli 10.06.2017 14:51
      Highlight Highlight @Rendel: nicht kategorisch, aber Menschen mit antisozialer Persönlichkeitsstörung oder sonstigen genetisch bedingten sozialen Störungen können sich nicht vollkommen ändern. Ausserdem geht es nicht darum, sondern darum dass Religion nichts an der Persönlichkeit ändert und dass Religion nicht nur eine Art von Menschen anzieht. Oder denkst du, dass z. B. ein Trump ein anständiger Mensch werden würde, wenn er gläubig würde?
      8 2 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:30
      Highlight Highlight @ Rendel. Gut gbrüllt, Löwe.
      Sie sind fähig und es ist möglich.
      Vom Bösen zum Guten.
      Vom Guten zum Bösen.

      jetzt müsste man noch herausfinden ob Religion mehr in die eine Richtung oder in die andere hilft
      ;-) ;-)
      1 3 Melden
    • Gummibär 11.06.2017 10:58
      Highlight Highlight @ Rendel
      Die Frage im Titel des Artikels : sind Gläubige bessere Menschen ?
      Ich drücke mich im Rahmen des Artikels aus und habe schon anderswo darauf hingewiesen, dass man ohne Definition von "gut" gar nicht über "besser" diskutieren kann.
      Auch hier hast Du recht : Des einen "gut" ist des anderen "schlecht"
      0 0 Melden
  • fernandopessoa 10.06.2017 11:36
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: ich mag den Stamm eigentlich nicht sehr, da er alles so unglaublich vereinfacht und plakativ macht. Aber dass er die Religionen einem Ranking unterzieht, finde ich total erfrischend. Trotzdem ist es immer noch ein wenig befremdlich, wenn wir Schweizer mit unseren Barbequebäuchen in einer isolationistischen Gesellschaft leben, die das Frauenstimmrecht erst seit 40 Jahren kennt, und hämisch mit unserem Finger auf rückständige Ansichten zeigen. Die reaktionären Weltbilder sind tief in unserem Volk verankert, egal ob wir an einen Gott glauben oder nicht
    35 8 Melden
  • Ökonometriker 10.06.2017 11:00
    Highlight Highlight Viel Blabla aber die Eingangsfrage wurde nicht beantwortet. Wo sind jetzt die Studien, die messen, wer die besseren Menschen sind? Wie misst man, wer ein besserer Mensch ist? Und was sind die Mechanismen dahinter?
    26 10 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:31
      Highlight Highlight @ Ökonometriker

      Hier haben Sie Zugang zu einer Studie, welche im Fachmagazin "Science" publiziert wurde:

      http://www.focus.de/wissen/mensch/religion/tid-12039/religion-sind-glaeubige-die-besseren-menschen_aid_337803.html

      Oder diese Studie des Schweizerischen Nationalfonds:

      http://www.academia.edu/5919184/Cattacin_Sandro_2006.03.01_._Ist_Religion_unmenschlich_Kirchenbote._Ausgabe_5
      9 5 Melden
    • Ökonometriker 10.06.2017 12:52
      Highlight Highlight Danke für die Links. Besonders überraschend ist für mich die Erkenntnis, dass religiöse Menschen fremden Religionen gegenüber toleranter sind als nicht-religiöse.
      Da hätte ich jetzt das Gegenteil erwartet.
      6 0 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:43
      Highlight Highlight @ nicht überraschend. Die Fans zweier Fussballklubs verprügeln sich zwar gegenseitig machen aber sofort gemeinsame Front gegen Leute die allen kommerzialisierten Schausport als Blödsinn ablehnen
      Umgekehrt spielt es für die Schausportgegner keine Rolle, ob 11 Erwachsenen einem Ball hinterherrennen, zwei Frauen stundenlang einen einzelnen Ball hin-und herschlagen oder ein Einzelner mit dem Auto im Kreis fährt.
      Trägt alles nichts zu einer besseren Welt bei
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 10.06.2017 10:38
    Highlight Highlight Wie die Geschichte zeigt, glaubt der Mensch, nur was er will! Wer jedoch eine göttliche Weltsicht entwickelt, vermag die Gegenwart Gottes (Energie /Schöpfer/ Intelligenz) überall und immer wahrzunehmen.
    19 38 Melden
    • Hades69 10.06.2017 14:08
      Highlight Highlight Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig gell?
      5 4 Melden
    • Hades69 10.06.2017 14:19
      Highlight Highlight Wieso denkst du ich sei nicht auf dem Boden? Und von Erwartungen war niemals die Rede, es ist ein transzendenter Zustand.
      4 2 Melden
    • Gummibär 10.06.2017 15:46
      Highlight Highlight Ich gratuliere zur göttliche Weltsicht.
      Divine Vision by Ray-ban
      4 6 Melden
  • Töfflifahrer 10.06.2017 10:36
    Highlight Highlight Ich bin da etwas differenzierter. Religion ist das Eine, sie bietet Werte und Lebensanschauungen, diese sind wie erwähnt so ziemlich deckungsgleich. Das andere sind die irdischen Institutionen, die diese Religion vermitteln sollen. Aber da hapert es. Die christliche Lehre spricht von Rücksicht, Respekt, Toleranz und einem Miteinander. Die Kirche(n) agieren jedoch machversessen, teilend, intolerant und sind öfters korrupt. Mir ist auch aufgefallen, wie viele Kirchenbesucher ganz brav die Gottesdienste besuchen, sobald aber wieder draussen, sind es die Intolerantesten und Machtversessensten.
    34 9 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:09
      Highlight Highlight Töfflifahrer: "Die christliche Lehre spricht von Rücksicht, Respekt, Toleranz und einem Miteinander."

      Falsch.

      „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. (Joh 3,36)

      „Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.“ (Joh 15,6)

      „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.“ (Lk 11,23)

      22 14 Melden
  • FrancoL 10.06.2017 10:32
    Highlight Highlight Ja da frage ich mich nachdem ich x Kommentare auch aus alten Stamm-Texten gelesen habe: Wieso stellt sich nicht auch die Gegenfrage:
    Wieso halten sich nicht Gläubige für vernünftiger, intelligenter und damit wohl auch als moralischer?

    Ich stamme aus einer Familie die schon seit den 20-ger Jahren mehrheitlich atheistisch geprägt wird. Ich mag mich nach vielen Jahren NICHT an eine Diskussion erinnern in der zwischen den eher gläubigen und den Atheisten die Frage nach dem "wer ist der bessere Mensch" gestellt wurde.
    30 6 Melden
  • giguu 10.06.2017 10:22
    Highlight Highlight Liebet und vermehret Euch!
    10 15 Melden
    • äti 10.06.2017 10:39
      Highlight Highlight .. oder: vermehret und bekriegt euch!
      15 17 Melden
    • mogad 10.06.2017 14:46
      Highlight Highlight Besser: wer wirklich liebt, respektiert es, wenn die Frau sagt sie wolle keine Kinder mehr....
      2 1 Melden
    • giguu 10.06.2017 22:40
      Highlight Highlight Ora et labora!
      1 0 Melden
  • Yann Wermuth 10.06.2017 10:11
    Highlight Highlight Das enttäuscht mich jetzt aber! Habe etwas ganz anderes erwartet. Religion ist doch eher eine der Antworten auf folgende Frage: Wie kriege ich anständige Leute dazu, unmoralisch zu handeln?
    21 29 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 10:45
      Highlight Highlight Ist das die Antwort die alleine der Religion zudammen hängt?
      Kann man so eine bescheidene Sicht haben?
      Oder stellt man gerne diese Antwort in die Ecke der Religion weil man zu feige ist diese Antwort fast in jeden Bereich zu stellen?
      11 9 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 11:33
      Highlight Highlight Genau wegen dieser Frage entstanden überhaupt Religionen. Siehe das Christentum im Römerreich. Dass sie heute jedoch nicht mehr gebraucht würden (als Institution, ich möchte niemandem sein Recht auf Glaube absprechen) ist für mich aber genauso sicher. Nur sind die Institutionen genauso mächtig wie Weltkonzerne. When Cash flows just upwards…
      6 3 Melden
    • Yann Wermuth 10.06.2017 14:42
      Highlight Highlight @FrancoL EINE der (mehrzahl) Antworten ist religion.
      2 0 Melden
  • pachnota 10.06.2017 09:45
    Highlight Highlight Herr Stamm
    Wie erklären sie sich, die neu erworbene Affintät, der SP, und mit ihr, vielen säkularen Westlern, dem Islam gegenüber?
    Hat dies möglicherweise auch mit der Entfremdung, gegenüber dem Christentum zu tun?
    15 62 Melden
    • DerTaran 10.06.2017 10:37
      Highlight Highlight Die angebliche Affinität der SP dem Islam gegenüber sind SVP Fake News und völliger Blödsinn.
      48 12 Melden
    • äti 10.06.2017 10:44
      Highlight Highlight ... nein, das hat nur mit deinem Feindbild zu tun. Es gibt Milliarden Menschen, die bestens ohne Feindbild leben. Es gibt wenige, die sowas eben unbedingt brauchen.
      35 7 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 11:03
      Highlight Highlight Nicht ständig "bashen" heisst nicht affin sein. Viele SPler stehen ALLEN Religionen skeptisch gegenüber, was eigentlich so sein sollte. Heuchlerisch ist es die bei der skeptischen Betrachtung einzelne Religionen nicht gleich skeptisch zu betrachten. Das stört Dich wohl kaum, da Du eine Rangliste der guten und bösen Religionen fährst.
      25 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 10.06.2017 09:44
    Highlight Highlight Die Frage sollten sich mehr Menschen stellen: Was ist der Nutzen von Religionen?
    Man kann bestens auch ohne leben.
    40 7 Melden
  • Anded 10.06.2017 09:22
    Highlight Highlight Ist so als würde man fragen ob Akademiker die besseren Menschen wären. Oder Spitzensportler. Oder Männer. Oder Weisse.
    Kein Mensch kann sich anmassen zu beurteilen wie gut andere Menschen als "Menschen" sind. In einzelnen bedeutungslosen Disziplinen können wir uns messen, ja. Aber sonst sollten wir es lassen. Es wurde schon gemacht und es kam nie gut raus.
    49 12 Melden
    • FrancoL 10.06.2017 10:19
      Highlight Highlight Hält sich die grosse Mehrheit der Gläubigen für besser als nicht Gläubige?
      Ich stelle bewusst diese Frage, weil ich Gläubige und nicht Gläubige kenne und feststellen muss dass bei beiden Gruppen das "sich als besser oder vernünftiger sehen" etwa gleich ausgeprägt ist.
      14 5 Melden
  • reamiado 10.06.2017 09:21
    Highlight Highlight Überall, in den Religionen sowie bei den Atheisten & Agnostikern gibt es bessere, "moralischere" Menschen und solche die gewisse Werte nicht vertreten. So viele Religionen wie es gibt und ihre unterschiedlichen Interpretationen & Auslebeweisen, würde ich mir nicht anmassen wollen über sie alle zu urteilen.

    Kleine Anmerkung: Religionen selbst streben nicht "nach Macht und Einfluss", lediglich ihre Vertreter tun dies.
    30 9 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 09:52
      Highlight Highlight reamiado: "Religionen selbst streben nicht "nach Macht und Einfluss", lediglich ihre Vertreter tun dies."

      Falsch.

      "Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;..." (Mt 28,18-19)
      17 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.06.2017 10:30
      Highlight Highlight Michael
      diese Verse sind bekanntermassen später dazu gekommen. Nichtsdestoweniger stehen sie im Evangelium und werden auch so verstanden.
      12 3 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 11:01
      Highlight Highlight Rabbi

      Der Machtanspruch Jesu kommt in verschiedenen Versen klar zutage, nicht bloss im (effektiv später dazugekommen) Missionsbefehl. So z.B. hier:

      "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." (Joh 15,5)

      oder hier:

      „Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.“ (Mt 16,28)

      u.s.w...
      8 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 10.06.2017 08:54
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die alles daran setzen, im Moment leben zu können und höchste Achtsamkeit im Augenblick zu erreichen, während die meisten grossen Religionen, das Hier und Jetzt und das ganze Leben einem späteren, möglichen Glück im Jenseits opfern. Durch Kestigung erhoffen sich Flagellanten Einlass ins himmlische Reich. Ich frage mich oft, welchen Zweck ein Paradies haben könnte, wenn wir nicht zu leben gelernt haben? Würde wir das Paradies überhaupt als Paradies erkennen können?
    27 7 Melden
  • Nate Summer-Cook 10.06.2017 08:41
    Highlight Highlight Naja, den Sinn des christlichen Glaubens hat Herr Stamm nicht verstanden, wie es leider auch viele Christen immer wieder falsch verstehen. Auch die Galater haben gedacht, dass man ein möglichst Gesetzgetreues Leben führen muss, um die Erlösung zu "verdienen". Paulus und auch Jesus selbst (Joh. 3,16) haben jedoch klar gesagt worum es geht. Das Geschenk der Vergebung von Jesus annehmen ist die einzige Bedingung. Es war Paulus ein besonderes Anliegen, dass wir uns nicht vom Gesetz unterjochen, versklaven lassen, sondern frei leben.
    19 47 Melden
    • Michael Bamberger 10.06.2017 09:59
      Highlight Highlight Nate Summer-Cook: "Es war Paulus ein besonderes Anliegen, dass wir uns nicht vom Gesetz unterjochen, versklaven lassen, sondern frei leben."

      Falsch.

      „Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken; auch wenn du frei werden kannst, lebe lieber als Sklave weiter.“ (1. Kor 7,21)

      „Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren in allem!“ (Kol 3,22)

      18 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 10:03
      Highlight Highlight Das Geschenk der Vergebung von Jesus annehmen ...

      Für mich ein unerträglicher Satz. Ich will dieses Geschenk nicht, weil es keines ist, weil es im Gegenteil eine anmassende und zutiefst unehrliche Formulierung für die Unterwerfung des Menschen unter die Herrschaft der Irrationalität ist.

      Das ist nur meine bescheidene Meinung.
      31 11 Melden
    • Nate Summer-Cook 10.06.2017 11:08
      Highlight Highlight @Toerpe: Als Software Engineer fühle ich mich nicht gerade der Irrationalität unterworfen, trotzdem bin ich Christ...
      10 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 10.06.2017 08:40
    Highlight Highlight Herr Stamm seine Argumentationen sind nicht wirklich fördernd für ein gutes Zusammenleben. Vielleicht fehlt ihm das moralische... ;-) Herrgott nochmal egal zu welchem Club gehören sind wir Menschen. Wir denken wie Menschen, wir fühlen und handeln wie Menschen. Punkt.
    Mir kommt ein Hippie auf einem Foto in den Sinn der ein Schild trug: "Dont judge what you dont understand."
    Zu den Juden: Lesen Sie die Thora Herr Stamm, die können gar nicht anders als sich von der unreinen Welt absondern.
    14 30 Melden
  • Leider Geil 10.06.2017 08:33
    Highlight Highlight Religion ist halt auch ein gutes Geschäft. Und auch da gilt: zuerst das Fressen, dann die Moral.
    Hier in den Philippinen wuchern neben den Katholiken sekten wie die Zeugen Jehovas wie Krebsgeschwüre, gerade auf abgelegenen Inseln, wo es an Bildung mangelt haben sie grosse Erfolge zu verzeichnen und der Mechanismus ist Angst, damals wie heute. Den Menschen wird einen Bären aufgebunden.
    Und wieso sollen z.B. die Katholiken sündenfrei leben? Man lässt die Sau raus und hinterher gibts immer noch die Beichte!
    52 7 Melden
  • Michael Mettler 10.06.2017 08:28
    Highlight Highlight Lieber Hugo. Ganz toller Blog. Das sind Fragen die wir Gläubigen uns stellen müssen. Das sind Fragen die sich die Kirchen stellen müssen. Und die Antworten müssen besser werden. Vor allem das darauf folgende Verhalten im Alltag.
    43 7 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 12:14
      Highlight Highlight Ein reflektierter Gläubiger? Hut ab! Wieso noch gläubig?
      4 5 Melden
    • Michael Mettler 10.06.2017 15:06
      Highlight Highlight @rauchzeichen: ich geb dir eine aufgabe: lies mal ein stück in der bibel und versuch dir vorzustellen das der inhalt eine wohlwollende hilfe und stütze in deinem leben ist. Es ist die art der betrachtung und der haltung zu einem thema. Und dann als 2. aufgabe: versuch dir vorzustellen das du den glauben nur für dich alleine umsetzen müsstest. Ohne kirche, ohne mastermind der dir das geld aus den taschen zieht und dich manipuliert. Ist es dann immer noch so komisch gläubig zu sein? Und dann betrachte alle religionen oder lebensentwürfe. Ich beobachte momentan unseren muslimischen mitbewohner...
      4 2 Melden
    • rauchzeichen 10.06.2017 17:47
      Highlight Highlight Danke, ich sehe nun wie du die Bibel siehst. ja für mich wird dieses Konzept immer mysteriös bleiben, aus dem einen Grund, das meine Grundhaltung und Betrachtung auf den Gesetzen der Wissenschaft und Logik beruht. Ich persöhnlich brauche auch keinen Beistand in meinem Leben, ich bin sehr froh, keinen Gott zu haben der mich wohlwollend lenkt. Ich lenk mich lieber selber. Ist auch wohlwollend. So bin ich wohl, und drum ists für mich vielleicht gar nicht möglich, das Denken gläubiger Menschen nachzuvollziehen. Schade, spannend wärs allemal.
      1 1 Melden
  • pamayer 10.06.2017 08:28
    Highlight Highlight Wahre Worte.
    Amen.
    25 8 Melden
  • Toerpe Zwerg 10.06.2017 08:27
    Highlight Highlight Religion ist der totalitäre Stachel im Fleisch der Freiheit.
    53 20 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.06.2017 08:41
      Highlight Highlight Guter Spruch, ist der von Dir?
      8 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.06.2017 09:53
      Highlight Highlight Yup. :-)
      7 4 Melden
    • Maracuja 10.06.2017 10:48
      Highlight Highlight Wenn es um die "Freiheit" geht, Mensch und Umwelt zwecks Gewinn auszubeuten, ist die Religion leider kein Stachel, Religionsführer sind i.d.R. daran interessiert auch ein Stück des Kuchens abzubekommen. Auf andere Bereiche (z.B. Sexualität) trifft Ihr Spruch zu.
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolf2000 10.06.2017 08:22
    Highlight Highlight Ich glaube keinen Glauben mehr. Denn es gibt keine Hölle wir leben schon darin.
    13 35 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.06.2017 08:43
      Highlight Highlight Naja, es gibt aber auch sehr viele schöne Dinge. Geniesse diese und lasse Dich nich auffressen vom Negativen!
      27 0 Melden
    • poga 10.06.2017 09:03
      Highlight Highlight Genau dir würdeein Glauben gut tun. Eine Hoffnung und ein Sinn. Versteh mich nicht falsch. Ich bin alles andere als ein Fan dieser Religionen. Nur hatte ich das Glück ein paar Leute kennen zu lernen, die vom Glauben stark gewonnen haben. Die Ihre Freude dadurch zurück gewonnen haben....
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    • Divina Commedia 11.06.2017 02:40
      Highlight Highlight "Wir leben schon in der Hölle. "
      Wenn es eine Hölle gibt müsste es auch einen Himmel geben, wie sonst solltest du die Hölle erkennen?
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  • Luca Brasi 10.06.2017 08:20
    Highlight Highlight Also Atheisten leben alle in Armut und haben alle ein moralisch einwandfreies Gewissen? Ich sage nicht, dass es viele verlogene Religiöse gibt, aber denen kann man wenigstens ins Gesicht sagen wie verlogen sie sind. Der Atheist muss nicht zwangsläufig einen Gerechtigkeitssinn haben. Oder will irgendjemand bestreiten, dass es sogenannte (verlogene?) Atheisten waren, die in Russland oder Kambodscha Jagd auf Religiöse betrieben haben?

    PS: Missionstätig sind v.a. Christen und Moslems, nicht aber Juden oder Buddhisten, etc.
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    • Stichelei 10.06.2017 10:26
      Highlight Highlight @LucaBrasi: Sie interpretieren hier, wie viele andere auch, den Begriff Atheist völlig falsch. Atheismus ist in seinem Grundsatz kein Wertesystem und auch kein Glauben. Er ist schlichtweg die Absenz eines Glaubens an einen allmächtigen, steuernden Gott. Das hat mit der sonstigen moralisch-ethischen Einstellung dieses Menschen a priori noch gar nichts zu tun. In diesem Sinne könnte man nur jemanden als verlogenen Atheisten bezeichnen, der sich als solchen bezeichnet, aber trotzdem heimlich einem Gott huldigt.
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    • Luca Brasi 10.06.2017 10:54
      Highlight Highlight @Stichelei: Vielleicht habe ich mich umständlich ausgedrückt, aber wenn die Frage gestellt wird, ob Gläubige die besseren Menschen sind (m.E. eine merkwürdige Frage), dann müsste man sich auch die Nicht-Gläubigen, Atheisten, etc. anschauen. Im Artikel wird angedeutet, dass Atheisten auch moral. Grundvorstellungen hätten. Daran zweifle ich bei vielen und schaue auf die Geschichte. Sind nun Atheisten bessere Menschen? Verlogen wäre wohl das falsche Wort, aber kein Wertesystem zu haben ist mir auch nicht geheuer. Die Selbstwahrnehmung vieler Atheisten als bessere Menschen finde ich befremdlich.
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    • Maracuja 10.06.2017 11:15
      Highlight Highlight @Luca Brasi

      Atheismus bedeutet doch nicht zwangsläufig kein Wertesystem zu haben. Man kann Ethik/Moral und Werte z.B.auch aus der Philosophie beziehen. Ich lebe als gläubige Frau in einer Umgebung mit vielen Agnostikern und Atheisten, dass sich diese als bessere Menschen wahrnehmen und Gläubige als schlechtere, kann ich nicht bestätigen. Im realen Leben geht man anders miteinander um als in Blogs. Hab auch schon erlebt, dass ein Mitarbeiter, der gerne über Religion geschnödet hat, derjenige war, der am häufigsten die todkranke Kollegin (Zeugin Jehovas) im Spital besuchte.
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  • olive 10.06.2017 08:16
    Highlight Highlight An dieser Theorie kommen aber Zweifel auf , wenn man den Koran gelesen hat und ihn nicht für Gottes Wort hält. Die Menschen haben die Religionen gemacht und gestalten sie heute.

    Zweifel kommen bei mir aber auch auf, wenn ich von der "Unterdrückung der Palästineser" lese.
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    • Maracuja 10.06.2017 09:36
      Highlight Highlight Was für Zweifel kommen denn auf?
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    • olive 10.06.2017 11:43
      Highlight Highlight Nach Lektüre des Koran und der Lebensgeschichte Mohammeds kann es umgekehrt keinen Zweifel geben , dass auch der Islam Menschenwerk ist ( wie die anderen Religionen ) und deshalb unmöglich vollkommen sein kann.
      Ich halte es mit Neçla Kelek: Der Islam ist, was wir sehen und erleben, nicht was Theoretiker möchten.

      Die Situation der Palästinenser ist ein (zu) weites Feld. Aber Zweifel an der häufig üblichen Berichterstattung kommen mir nach Lektüre z.B. der jüdischen Rundschau und anderen.
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  • olive 10.06.2017 08:14
    Highlight Highlight Wie Religionen entstanden und sich entwickelt haben, ist hochspannend.
    Aber dass sie eins der besten Instrumente sind, um macht auszuüben und zu behalten, da vermeintlich selbstlegitimierend , ist eine Tatsache.
    Eine ebenfalls wichtige Funktion, so scheint mir, ist , den sozialen Zusammenhalt zubefördern und zu stärken , die Zugehörigkeit zur Gruppe zu prüfen und bei bei Nichtvorhandensein die betreffenden zu bestrafen. Also eine total menschliche Angelegenheit.
    Muslime sagen zwar: die Religion ist gut, nur der Mensch wendet sie falsch an.
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  • rodolofo 10.06.2017 08:10
    Highlight Highlight Diese Frage ist scheinbar leicht zu beantworten:
    Nein, sind sie nicht!
    Dann wird es kompliziert:
    Was für "Gläubige" sollen denn das sein?
    An was glauben die denn konkret?
    Glauben sie als Kinder an den Osterhasen, oder als Leser an das, was täglich in der Zeitung steht, oder als Wissenschaftler an den Urknall, als Selbstbewusste daran, dass sie die Allertollsten sind, oder als übermässig Selbstkritische daran, dass sie Versager sind?
    An jeder Kreuzung können wir endlos hin- und her überlegen, welcher Weg wohl der bessere ist.
    Oder einfach intuitiv und vertrauensvoll losgehen!
    Was ist besser?
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Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

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Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

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