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Zauberer Holzschnitt

Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Warum wir uns Gott als Magier in menschlicher Gestalt vorstellen

Wir Menschen können nicht anders, als uns Gott als liebenden Vater zu denken.



Auch wenn sich die Kirchen leeren und viele nicht mehr an ihn glauben, so ist und bleibt der christliche Gott bei uns omnipräsent. Hunderte von Gotteshäusern im Land erinnern uns an ihn, vor allem wenn ihre Glocken läuten.

Auch ältere Leute machen mehrfach täglich mit ihrem «Grüess Gott» auf ihn aufmerksam. Das Schweizer Fernsehen beglückt uns wöchentlich mit dem «Wort zum Sonntag» und dem «Fenster zum Sonntag». Bei diesen Sendungen geht es fast immer um Gott. Und das Schweizer Radio lässt gern Kirchenglocken läuten – eine akustische Hommage an Gott.

Der monotheistische Gott prägt bis heute unsere Kultur und scheint sich in unseren Genen eingenistet zu haben. Während Kirchen offensichtlich eine Halbwertszeit haben, thront Gott weiterhin sicher auf seinem himmlischen Sessel.

Wie plausibel ist die Idee von einem allmächtigen und gütigen Gott?

Wir Menschen sind zerbrechliche Wesen und brauchen eine Vaterfigur. Unsere Fantasie sucht einen Ausweg aus dem Jammertal. Die beste Flucht aus dem Leid ist der Glaube an eine allmächtige Führungsgestalt, die ein Erlösungsrezept in der Hinterhand hält. Ein Magier, der Wunder bewirken und uns ein Leben nach dem Tod bescheren kann.

Die Vision von Gott soll uns Hoffnung, Zuversicht und Trost spenden. Vor allem in Zeiten von Leid und Not. Doch wie plausibel ist die Idee von einem allmächtigen und gütigen Gott? Hält die Vorstellung vom himmlischen Vater dem Faktencheck stand?

Zuerst stellt sich die Frage, weshalb Gott eine menschliche Gestalt aufweist. Zur Erinnerung: In der Bibel steht, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Ausserdem zeigt der Schöpfer menschliche Gefühle, wie die Bibel ebenfalls dokumentiert. Gefühle, die von Zorn und Aggressionen bis zur Zuneigung reichen.

Wir Menschen können Phänomene nur mit Worten und Begriffen beschreiben, die wir kennen. Das gilt auch für Ideen, die aus dem Reich des Übersinnlichen stammen.

Die Antwort ist ganz einfach: Wir Menschen können gar nicht anders, als uns Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen. Unsere Fantasie zwingt uns dazu. Da wir Gott nicht hautnah erleben und nicht (be-) greifen können, müssen wir die Fantasie zu Hilfe nehmen. Weil wir seine Existenz weder wissenschaftlich noch empirisch nachweisen können, sind wir gezwungen, an ihn zu glauben. Glauben bedeutet denn auch, etwas für wahr zu halten.

Wir Menschen können Phänomene nur mit Worten und Begriffen beschreiben, die wir kennen. Das gilt auch für Ideen, die aus dem Reich der Fantasie oder des Übersinnlichen stammen. Und da wir das geistig höchstentwickelte Wesen sind, können wir nicht anders, als uns Gott in menschlicher Gestalt und mit menschlichen Wesenszügen vorzustellen.

Eine Predigt über Gott als liebenden Vater:

abspielen

Video: YouTube/7 Minuten im Wort Gottes

Ein Beispiel zur Veranschaulichung. Ich kann behaupten, dass das, was Gläubige als Gott bezeichnen, in Wahrheit Albradastoramilosanto ist. Das ist mindestens so plausibel wie der Glaube an einen göttlichen Vater in Menschengestalt. Wahrscheinlich sogar noch plausibler.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Gott eine menschliche Gestalt aufweist

Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass Gott – falls er existiert – eine menschliche Gestalt aufweist. Warum kommen wir nicht von Gott mit dem Rauschebart auf den Wolken los? Weil wir Menschen in Bildern und mit Vergleichen denken. Deshalb sind wir unfähig, uns einen allmächtigen Gott vorzustellen, der anders aussieht, anders «denkt», anders «fühlt», anders «handelt» als alles, was wir kennen.

Ein göttliches Wesen übersteigt unsere Vorstellungskraft himmelweit. Deshalb können wir es nicht beschreiben. Deshalb ist mein «Gott» Albradastoramilosanto mindestens so «realitätsnah» wie der monotheistische Gott der Buchreligionen.

Diese Erkenntnis ist nicht neu. Schon Luther hat die Bilder aus der Kirche verbannt, weil die Gläubigen sich kein Bild von Gott machen sollen. Ähnlich verhält es sich beim Islam und Judentum. Die Juden sprechen sogar Gottes Namen nicht aus. Doch das sind nutzlose Dogmen oder eine Selbstüberlistung, weil wir eben nicht anders können, als uns Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen.

Wenn Rinder einen Gott malen würden, hätte er Hufe

Dieses Dilemma kennt die Philosophie schon lang. Der griechische Philosoph Xenophanes hat es vor 2500 Jahren so formuliert: «Wenn aber die Rinder und Pferde und Löwen Hände hätten und mit diesen Händen malen könnten und Bildwerke schaffen wie Menschen, so würden die Pferde die Götter abbilden und malen in der Gestalt von Pferden, die Rinder mit der Figur von Rindern. Sie würden solche Statuen meisseln, die ihrer eigenen Körpergestalt entsprechen.»

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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394Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 22.01.2020 09:22
    Highlight Highlight Bene86: "Ich kenne übrigens auch die Bibel (das alte wie das neue Testament, falls du jetzt damit kommst), die Tora jedoch würde ich gerne mal noch kennenlernen."

    Interessant (!?!),

    Die Tora (auch Thora, Torah) besteht aus nichts anderem als aus den fünf Büchern Mose des AT.
  • Je-je 21.01.2020 21:00
    Highlight Highlight Mich würde ja interresieren was sie von "Forschern" wie Jim Tucker halten? (Siehe Fall Marty Martyns.) Fehlgeleiter Idealist der sein Leben verschwendet?
  • Je-je 21.01.2020 20:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Thomas Reichert (1) 21.01.2020 14:59
    Highlight Highlight Alte Hauptgötter waren Personifikationen der Sonne bzw. des Himmels incl. Sonne .... Ein Alleingott (JHWH, Gott, Allah ...) ist nichts anderes als eine Personifikation der Lichtenergie und damit kann der Theologe natürlich alles sagen und dem enfachen Volk ein kollektives Über-Ich einreden. Übrigens: Das einfache Volk hat man schon immer mit Irrlehren indoktriniert, damit man es einfacher beherrschen konnte. Ja, man hat unsere Gesellschaft zu wunderbaren Mitläufern erzogen - wie damals vor 80 Jahren. Ich empfehle das Buch "Handbuch zur rationalen Bibelauslegung".
  • Passierschein A38 21.01.2020 14:25
    Highlight Highlight Gestern hat mein 10jähriger Sohn mich - aus tiefstem Herzen Atheist - gefragt, ob es Gott gäbe...

    Meine Antwort hat mich selber erstaunt: Ich habe ihn zurückgefragt, ob es Dinge wie Hoffnung, Freude, Zuversicht gäbe. Gott sei nämlich für viele Menschen Sinnbild davon.

    Insofern habe ich gestern zwar nicht zu Gott gefunden, aber innerlich Frieden mit ihm geschlossen, indem ich ihn so definiert habe.

    Leider teilen viele Religionen diese Definition nicht!
    • Pasionaria 21.01.2020 17:12
      Highlight Highlight Sehr schön, da spontan, einfūhlsam und glaubwūrdig.
      Dieser Sohn hat Glūck, einen empathischen Vater zu haben.
  • SyWe 20.01.2020 23:31
    Highlight Highlight No Gods,No Masters!
    Play Icon
  • El Vals del Obrero 20.01.2020 19:42
    Highlight Highlight Für mich als Pantheist ist Gott einfach der oder die oder das, was festgelegt hat, dass Pi ausgerechnet 3.14159... ist. Oder den Urknall so geplant hat, dass u.a. auf einem Planeten die Menschen entstehen konnten. (Diese Sichtweise könnte selbst Wissenschaft und Religion à la "Gott hat den Menschen geschaffen" miteinander vereinbaren.)

    Eigentlich heisst es ja "Man darf sich kein Bild von Gott machen". Womit 99% aller religiösen Schwarten, wegen welchen sich Menschen gegenseitig bekämpfen, ungültig wären.
    • Share 20.01.2020 21:32
      Highlight Highlight Eigentlich ist Pi unendlich. Meinst du das so?
  • TheRealSnakePlissken 20.01.2020 18:25
    Highlight Highlight „Der alte Mann mit dem weissen Bart,
    erschuf die erste verflixte Art“ sang schon Udo Lindenberg. Putins Popen und die Mullahs im Iran: Nie ohne meinen Rauschebart! Der letzte heilige Mann der Schweiz - Pfarrer Sieber - sprach ebenfalls stets unrasiert und mit knarzender Stimme. Die Begeisterung vieler deutscher Sanyasins für den alten Zausel Bhagwan konnte ich mir auch nur aus deren frühkindlich eingeübten Nikolaus-Verehrung erklären. Fazit: Alle Versuche von feministischen Theologinnen, den rostigen Religionskarren patriarchenfrei in Schwung zu bringen, sind zum Scheitern verurteilt.🎅🏻🪒😂
    • El Vals del Obrero 20.01.2020 20:28
      Highlight Highlight In diesem Sinne:

      Pro Conchita Wurst oder gedopte DDR-oder Russland-Leichtathletikerinnen als Päpstin :)
  • SyWe 20.01.2020 16:22
    Highlight Highlight Heilsarmee ist NATÜRLICH auch eine Sekte!!!
    Für diesen Verein kommen alle nicht oder anders Gläubige in(Ihre)Hölle!
    Grins!
    Das hat mir am Samstag jemand von der Chefetage dieser Sekte deutlich mitgeteilt!
    (Könnte noch ein paar Zitate von dieser Person wiedergeben)!
    Das ist Krank!!!

    • El Vals del Obrero 20.01.2020 20:31
      Highlight Highlight Das wäre ja auch bei den Katholiken so.

      Aber es stimmt, die Heilsarmee tut sicher manch Gutes (im Gegensatz zu Scientology und Co.), aber intern sind sie wohl schon recht sektenhaft.
    • SyWe 20.01.2020 23:09
      Highlight Highlight Die Katholiken sind noch schlimmer!
      Angst sähen und dann abkassieren!
      Man sagt ja nicht umsonst das die Bibel das Buch der Bücher ist:
      Märchenbuch!
      Horrorbuch!
      Glaubensbuch!
      Philosophischesbuch!
      Spirituellesbuch!
      Ratgeberbuch!
      Sachbuch!
      Zauberbuch!
      Romanbuch!
      Sprichwortbuch!
      ökonomischesbuch!
      Quizbuch!
      Legendenbuch!
      Komikbuch!
      Satirischesbuch!
      Science-Fictionbuch!
      Apokalyptischesbuch!
      Lügenbuch!
    • Pasionaria 21.01.2020 05:21
      Highlight Highlight Come on....., geben wir doch zu, selbst dieses schlechte Buch hat seine gute Seite: die letzte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • *pison publice 20.01.2020 14:53
    Highlight Highlight Dieser Jesus war tatsächlich ein Magier, in der Vorstellung damals bis heute in den christlichen Kirchen u. vereinten Gemeinden.

    Den findet man in auf; "Teufel komm raus," durch den Befreiungsdienst. Wo die Nachahmer einer Ideologie aus vergangener Zeit wieder beleben wollen, um in Gegenwart möglichst ohne grossen Aufwand, zeitlich möglichst schnell bequem zu einem Beheben von Krankheit, den Betroffenen auf ihn hineinreden bis das Opfer einen Nervenzusammenbruch erlebt, u. das verzweifelte ausrufen, nennen die dann das Schreien der Dämonen. Das ist eine Quacksalberei!
    Play Icon
    • *pison publice 20.01.2020 21:07
      Highlight Highlight Alles unerklärliche wurden früher bis vorletzte Jahrhundert den Hexen zugeschrieben.


      Jetzt kommt bei den metaphysischen Fangruppierungen wieder den Drang auf, den Hexen alles was unrechtes gemacht wird, ihnen in die Schuhe zu schieben.

      Es ist ja einfacher wenn man wie ein Inquisitor sich als Hexenjäger, andere verunglimpft, um dann im Namen Jesus besser dazustehen.

      Das ist so, wie ein Ertrinkenden den in retten will, in die Tiefe zieht um hoch zu kommen, u. beide im Wasser ertrinken.

      In immer mehr zunehmenden rel. Institutionen, werden Schwachen Glieder ähnlich der Hexerei gebrandmarkt.
    • Share 20.01.2020 21:39
      Highlight Highlight Wie erklärst du dir dass Japan etwa die gleich hohe Suizidalrate wie die Schweiz hat? Kaum mit dem Glauben.
      Um Antwort wird freundlichst gebeten. Danke.
    • *pison publice 20.01.2020 21:41
      Highlight Highlight Nach Zweck heiligt die Mittel, in einem gezockten Kartenspiel u. seinen Zaubertricks, pokern sich Religionsfanatiker mit gezinkten Karten, quer durch die Bibel hindurch, um mit jeglicher Argumentation, sich eine biblische Gegenargumentation zu schaffen, geschickt gemischelt u. geteilt, u. verteilt.

      Darum ist alles erlaubt, denn der Gott der Bibel hat den Leser im Geist angewiesen, das u. jenes so zu verstehen wie es ihm eingegeben wird, sei es durch die Predigt, oder eigenen freien Glaubens, dass was man tut, schon vergeben ist, u. schuldlos u. sündenfrei ist.

      Quo Vadis
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 20.01.2020 09:52
    Highlight Highlight Der liebe, grossväterliche Herrgott im Himmel, wahrlich eine kindliche Vorstellung. Dennoch angenommen, er zeigte sich dem Gläubigen, wäre es da nicht naheliegend, er zeigte sich in Menschengestalt, nur schon um das arme Menschlein nicht in Angst und Schrecken zu versetzen? - Sozusagen im Medium menschlicher Fassbarkeit?

    Wie auch immer. Hugo Stamm scheint ja denselben Topos zu bedienen, wenn er uns alle als arme kleine Kinderlein betrachtet, die von nichts eine Ahnung haben und den naivsten Vorstellungen verfallen sind.

    Aber ja, der Katholizismus steckt tief, tief in unseren Genen, gell?



    • Pasionaria 20.01.2020 19:39
      Highlight Highlight Was dichtest Du da dem Blogautor wieder an?
      Wer sich beim Lesen des Blog so fūhlt (> arme kleine Kinderlein)...., leidet entweder unter Minderwertigkeitsgefühlen oder interpretiert absichtlich, in boshafter Manier etwas in den Text.
      Hast Du das wirklich nötig? Eohl kaum.
    • Share 20.01.2020 21:43
      Highlight Highlight Aber sonst jeden Ältestenrat und Rat der Weisen beklatschen...
  • Spooky 19.01.2020 20:35
    Highlight Highlight "Schon Luther hat die Bilder aus der Kirche verbannt, weil die Gläubigen sich kein Bild von Gott machen sollen."

    Ich vermute, dem lieben Gott ist es herzlich egal, ob wir uns ein Bild von ihm machen oder nicht.
    • *pison publice 19.01.2020 22:08
      Highlight Highlight Der Mensch wird sich immer ein Bild sinnieren, da er über Phantasie verfügt, die eigentlich fürs Schöpferische Diesseits gedacht ist, aber fälschlicher Weise für Metaphysik angewendet wird, u. schlimmsten Falls in Visionen die in Parabeln von der Kanzel prophezeit wird, über einen richtenten Gott, der straft wenn falsches gemacht wird.

      Aus Angst Unrechtes erleben oder von Unglück heimgesucht werden, suchen Homos >Zuflucht, u. da es nichts anderes kennen, werden Götter erfunden.

      Götter hatten die Pflicht zu behüten, u. strafen, und um den Göttern wieder gütig zu stimmen wurden Opfer gebracht.
    • Spooky 20.01.2020 00:17
      Highlight Highlight @*pison publice

      Ob ich meine Götter selber erfinde, oder ob sie real existieren, ist ein und dasselbe, weil ihre Wirkung auf mich die gleiche ist, ob sie erfunden sind oder real existieren.

      Wenn ich keinen Gedanken an Götter verschwende, dann haben sie auch keine Wirkung auf mich - auch dann nicht, wenn sie real existieren sollten.
    • *pison publice 20.01.2020 12:13
      Highlight Highlight Stimmt, die Götter gibt's nicht, aber man beschafft sich Götzen, von denen man sich nicht mehr trennen kann.

      Den Gottglauben dient für faule Ausreden, da kann man sich wenden u. drehen wie es einem passt, Hauptsache da kommt man ohne der Peinlichkeit verraten wieder heil heraus.

      So oft wie die Bibel je nach Übersetzung verdreht wird, so viele Götter gibt es, je nach Wunsch u. Interessen angefertigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 19.01.2020 14:13
    Highlight Highlight Ich glaube jeder möchte wissen, wie es wohl um seine Beliebtheit bestellt ist.

    Darum mache ich jetzt hier mal einen Test.

    Wer mich also als ein durchaus schnuckeliges Kerlchen empfindet, der bewerte mich mit einem HERZCHEN.

    Wer aber glaubt, dass ich ein unausstehlicher Kotzbrocken bin, der bewerte mich mit einem BLITZ.

    Also, Ihr abverheilten Nebelkrähen, jetzt könnt Ihr mir mal zeigen wo der Hammer hängt.
    • Alienus 19.01.2020 18:06
      Highlight Highlight De Kreyen de up dem Boome sitten, beschyten den Kerk nich.
    • Klaus07 19.01.2020 19:10
      Highlight Highlight @Beteigeuze
      Eine Bewertung kann hier nur nach ihrem Text und dem Inhalt ihres Textes erfolgen. Da ist eine objektive Beurteilung unmöglich. Es wäre auch möglich, dass Sie eine 70 jährige Frau sind.
    • Pasionaria 19.01.2020 20:32
      Highlight Highlight Beteigeuze
      ......um Aufmerksamkeit krähend; meint dem Hahn gleich, der glaubt, die Sonne ging auf, um ihn krähen zu hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 19.01.2020 08:35
    Highlight Highlight 1/2

    Da liegt doch etwa ein Teil des Verständnisses des Glaubens: „Ein Magier, der Wunder bewirken … kann“.

    Per se ist Gott nicht sichtbar, aber Magier (Hohepriester, Gottvermittler, Priester und … der alten, guten Zeit) können ihn dem Volk zaubern, her- und vorzaubern, herbeirufen oder ihn sogar in Gegenständlichkeit zeigen, also vormachen.

    Der Begriff „Magier“ passt bestens, denn im indogerm. bedeutete „magh“ auch „machen, können, herstellen, erzeugen …“.
    Die Grundform ist von „ma“ für „zaubern“, aber auch „betrügen“ und „helfen“ liegen.

    Siehe engl. „betray“ für „verraten“. Wie passend!
    • *pison publice 21.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Alienus, ich habe etwas weitergeforscht u. bin auf Jesus und seine Magie gestossen, hier ein Ausschnitt:
      Benutzer Bild
    • *pison publice 21.01.2020 15:14
      Highlight Highlight Jesus war nach Überlieferung tatsächlich ein Magier, doch wie es sonst verstanden wird, war damals im antiken Mesopotamien nicht zu finden.
      Benutzer Bild
    • Alienus 21.01.2020 20:45
      Highlight Highlight psi pub

      Habe als Dank zwei Herzelein auf Reise geschickt.
  • Alienus 19.01.2020 08:28
    Highlight Highlight 2/2

    Dann indoger. „mag“ ist „kneten, formen, drücken…“, engl. „knead“.

    Weiter über altnord. „mak“ für „machen“, weil sprachentwicklungsmäßig c+k > g > ch entwickelt.

    Also ist der Magier ein Macher. Er kann eine Gestalt z.B. binnen kürzester Zeit auch aus Holz / Lehm machen und diese dem Volk vorführen.

    In welcher Gestallt? In der diese Gott erkennen: der Menschenform! Auch die „Maschine“, Machende, kann abgeleitet werden.

    Man muss nur die Ursprünge der Benennung atomisieren und bei vielen Bereichen kann man an den Kern gelangen.

    Halleluja. Heureka. Oh.

    Und wieder ist ein Gott gemacht.
    • Share 19.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Ein Magier ist ein Macher? Und dann kommt gleich der Makel? Bleibe doch beim Illusionist,
      from Old French illusion "a mocking, deceit, deception" (12c.), from Latin illusionem (nominative illusio) "a mocking, jesting, jeering; irony," from past-participle stem of illudere "mock at," literally "to play with," from assimilated form of in- "at, upon" (from PIE root *en "in") + ludere "to play" (see ludicrous). Sense of "deceptive appearance" first developed in Church Latin. Related: Illusioned "full of illusions" (1920).
    • Alienus 19.01.2020 10:53
      Highlight Highlight Share

      H. Stamm schreibt „Magier“.

      Dies ist m. E. besser als „Illusionist“. Denn mit Jl. meint man Erleuchtung, das Licht auf auf etwas richten, also nicht unbedingt eine dingliche Sache machen.

      Der Ma. macht, täuscht was reales, fassbares, dingliches vor. Der Jl. täuscht was nicht existentes vor, ist ein Sinnestäuscher. Ein wichtiger Unterschied.

      Denn die vom Ma. dargestellten Götter sind als Skulpturen, wie Schnitzereien, Götterpfähle, Figurinen uam., somit dinglich und fassbar.

      Der Magier kann die Götter generieren. Der Illusionist im Kopf projizieren.

      Feiner, kleiner Unterschied.
    • Share 19.01.2020 13:19
      Highlight Highlight Oh, ich war noch nie auf des Zauberer‘s Bühne. Liegt mir einfach nicht. Und Lügen ist was für Trickster, du weisst ja, Hips don‘t lie. Aber kommst du mit diesem Gottesverständnis dem Voodoo nicht unglaublich nahe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 18.01.2020 23:21
    Highlight Highlight Der personale Gott im Sinne einer gütigen oder liebenden Vaterfigur hat doch längst ausgedient und ist seit nun gut und gerne 200 Jahren obsolet geworden. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte haben ihm zudem auch noch den letzten tödlichen Dolchstoss verpasst. Umsomehr verwundert es, dass dieses Gespenst- nd anders kann man es wohl nicht nennen- weiterhin in den Köpfen der Leute und Kirchgemeinden umhergeistert. Es scheint so etwas wie eine liebewonnene Idee von alters her zu sein, irgendwie verständlich und greifbar, aber schlussendlich halt doch nur ein Märchen.
    • *pison publice 20.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Geschweige vom Befreiungsdienst; auf …

      "Teufel komm raus." verlassen die Teufelsaustreiber auf das Metaphysische, wo die Krankheit der Gläubigen, als Machwerk eines Dämons angesehen werden, keinesfalls nicht real sind.


      Play Icon
    • *pison publice 20.01.2020 20:36
      Highlight Highlight Keinesfalls sind Dämonen-Austreibungen für Krankenheilung real, …

      dass aber davon nicht wegsehen ist, dass Exorzisten dämonische Riten; "auf Teufel komm raus," praktizieren. So halten sich Exorzisten in Befreiungsdiensten, nicht immer an die vorgegebenen Richtlinien der Glaubensinstitutionen, …

      sondern schmücken noch diverse abscheuliche Handlungen dazu, die umso öfters zu psychischen Störungen führen, mit manischen Folgen u. hysterischen Angstzustände u. mit schreien aus Verzweiflung, bis zu einem Nervenzusammenbruch bis zur Bewusstlosigkeit.
    • *pison publice 20.01.2020 23:20
      Highlight Highlight So einer der Befreiungsdienst praktiziert, will über alles und über jeden Jedem stehen, also ein wie ein Gott über alles zu beherrschen, u. da müssen halt einige Besessenen gemacht werden, u. andere zu armen Sünder.

      I fühle mich wie Goood, wenn von oben herab über die Untergebenen die heisse Kohle geschüttet wird.

      So hofft sich der Nero, alle klein zu kriegen, um alle Untergebenen zu freien Mitarbeiter zu beschaffen.

      So kommt heisse Kohle auf dem Kopf, mit Sackgewandt, u. zur Busse heisse Asche darüber.
  • Alienus 18.01.2020 23:11
    Highlight Highlight ?
  • Spooky 18.01.2020 20:36
    Highlight Highlight ♫♬♫ Jesus Is Just Alright ♬♫♬
    [
    Play Icon
    ]
  • Pasionaria 18.01.2020 19:09
    Highlight Highlight Fragen ūber Fragen:
    Ist GOTT generell nicht nur eine Frage der Geographie und des Datums?
    Und wann ist der liebe Gott eigentlich lieb?
    • Alienus 18.01.2020 21:04
      Highlight Highlight Pasionaria

      Natürlich ist es!

      Als die jüdischen Stämme „ihr gelobtes Land“ okkupierten, war es natürlich nicht leer und frei.

      Historisch lassen sich zeitgleich bei dieser Eroberung andere Bewohner nachweisen.

      Mitnichten war das ein leeres Landzipfel, welcher von Gott gegeben wurde.

      Jedoch lässt sich mit der selbstgemachten göttlichen Zuordnung so ein Landraub exkulpieren, denn Gott hat dieses den Juden zugewiesen, sogar unter Hilfestellung hingeführt und als ein besonderes Fleckel Land sanktioniert.

      Das nennt man einen wunderbaren Freibrief: von Gott zu fast allen Taten ermächtigt.
    • Pasionaria 19.01.2020 00:05
      Highlight Highlight Alienus
      ",,Als die jüdischen Stämme „ihr gelobtes Land“ okkupierten, …."​
      Verstehe ich recht, nur mit anderen Worten, wie es ebenso durch die christl. Missionaren in Afrika passierte:​
      Als die jüdischen Stämme „ihr gelobtes Land“ okkupierten, hatten sie ihre Religión und die unglaeubigen Ansaessigen das Land. Sie forderten letztere auf, mit ihnen geschlossenen Augens zu beten. Sie schlossen die Augen. Als sie sie wieder oeffneten, war die Lage umgekehrt: sie hatten die Religión und die Eindringlinge das 'gelobte' Land?​
      Nicht schlecht!



    • Pasionaria 19.01.2020 00:16
      Highlight Highlight Alienus
      1/2
      …..noch zum letzten Blog, folgender Mitternachtsschuettler >>>>

    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 18.01.2020 19:02
    Highlight Highlight Für die Mächtigen ist Gott eine Ausrede für die schwachen ein Trost.

    Und für beide eine Entschuldigung.
  • Dangun 18.01.2020 18:50
    Highlight Highlight Was für ein überflüssiger Bericht. Was Ist falsch wenn man glaubt? Jeder glaubt ja an irgendwas. Schlimm sind nur die Rechthaberischen, wie z.B Herr Stamm, die glauben immer recht zu haben.😏
    • Nonbeliever 18.01.2020 23:34
      Highlight Highlight @ Dangun. Wenn man in die Welt hinausschaut und sieht wie mit diesem - m.E. nicht existenten "Gott" Kriege geführt werden, Kasse gemacht wird und den Leuten Angst gemacht wird und ein Mittel ist zur Kontrolle von Menschen, ist dieser Bericht vielleicht gar nicht mal so überflüssig, oder? Denk mal nach!
    • Pasionaria 19.01.2020 00:26
      Highlight Highlight Dangun
      Bitte, was ist ueberfluessig am Bericht?
      Aus welchem Wortlaut schliessen Sie seine Rechthaberei? Bitte um Wiederholung dieses Wortlauts.
      Lesen Sie schon immer 'ueberfluessige' Berichte, d.h. vorallem die Bibel?
      UAwg. - rechne zwar nicht damit, wie so oft.


      😏
    • Andre Buchheim 19.01.2020 23:46
      Highlight Highlight Es sind die Menschen, die Krieg führen, nicht Gott. Wir sind die Bösen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eisvogel 18.01.2020 18:16
    Highlight Highlight "Unsere Fantasie sucht einen Ausweg aus dem Jammertal. "
    Stamm wird immer wie peinlicher. Jetzt haben wir schon alle die gleiche Fantasie. Also meine ist das nicht.
    • Andre Buchheim 22.01.2020 00:01
      Highlight Highlight Wie kannst Du es wagen, dem Stammes-Häuptling zu widersprechen? Wenn Herr Stamm sagt, Du hast diese Fantasie, dann hab sie gefälligst auch. Sonst bist Du ein pöhser, pöhser Gläubiger!
  • Denverclan 18.01.2020 16:19
    Highlight Highlight Fakt ist, dass wir alle geboren werden, ob wir das wollen oder nicht. Fakt ist, dass wir alle sterben werden, ob wir das wollen oder nicht. Dazwischen ist das Leben. Fakt ist, keiner weiss wieso...Jedenfalls sind wir dieser Tatsache ausgeliefert, mit oder ohne Gott. Wir alle werden in diesem Leben nie eine absolute Gewissheit haben, wer und was sowie warum wir sind. Wir zerbrechen uns vergeblich über etwas den Kopf was wir nicht beeinflussen können, anstatt über Sachen die wir korrigieren könnten! Krone der Schöpfung ? Nein, niemals...
    • Klaus07 18.01.2020 17:54
      Highlight Highlight Geniesst das Leben, es ist das einzige Leben, dass wir jemals haben werden.
    • Klaus07 18.01.2020 18:28
      Highlight Highlight Wow. Da gibt es wirklich Leute die das Leben nicht geniessen wollen. Was für arme Menschen sind dass den.
    • Pasionaria 18.01.2020 18:58
      Highlight Highlight .....oder > LEBE und existiere nicht nur!
  • Rene Goeckel 18.01.2020 16:09
    Highlight Highlight Hat sich dieser Gott auch so liebevoll um unsere Vettern, Homo Neanderthalensis und um die Denisova Menschen gekümmert? Nein? Warum wohl nicht?
    • Klaus07 18.01.2020 17:56
      Highlight Highlight Das waren fehlerhafte Prototypen, bevor Gott. mit dem Homo Sapiens in die Massenproduktion ging.
  • Rene Goeckel 18.01.2020 16:02
    Highlight Highlight Ich habe einen anderen Verdacht. Der Mensch, wie alle Säugetiere, lebt in der Hierarchie. Priester, die in Gottes Namen (!) verkünden, erheben sich damit über das Fussvolk. Schliesslich stehen sie dem Chef ja näher als die Schäfchen. Somit ist ein Gott nichts anderes als ein Instrument der Selbsterhöhung. Was auch die Existenz der Kirche an sich erklärt. Wozu bräuchte ein existierender Gott Kirchen?
  • Critical_thinking 18.01.2020 15:50
    Highlight Highlight 😂🤣😂🤣😂🤣
    Play Icon
  • circumspectat animo 18.01.2020 15:33
    Highlight Highlight Was zerbrechlich und was für ein Jammertal ?
  • I_am_Bruno 18.01.2020 15:12
    Highlight Highlight Ich stelle mir Gott als alten weissen Mann vor.
    • Oxymora 18.01.2020 16:21
      Highlight Highlight @ I_am_Bruno

      Also Gott ist nicht zeitlos, er altert?
      Und wie ist es mit der Sonne, sitzt der Herr im Dunkeln oder benutzt er Sonnencreme oder hat er schon Hautkrebs?
    • Klaus07 18.01.2020 17:57
      Highlight Highlight I_am_Bruno
      Und warum nicht als junge, schlanke Frau?
    • I_am_Bruno 18.01.2020 18:25
      Highlight Highlight Klaus: aus dem ganz einfachen Grund, dass er so in Fresken, Büchern, Geschichten,... dargestellt ist. Geht man von der Definition aus, das Alles Gott ist, dann kann man ihn, sie, es sich so vorstellen, wie man will.
      P.S. Meine schöne schlanke (nicht mehr ganz junge) Frau ist definitiv auch eine Göttin ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Güzmo 18.01.2020 14:58
    Highlight Highlight Jeder Christ soll sich mal fragen wer denn die Regel aufgestellt hat das "Sünde" = "Erbsünde" ist.
    Meine Gerechtigkeit würde so lauten:
    Du sündigst, also bist du Sünder und hast die Konsequenzen zu tragen.
    Der Bibelgott sieht das anders:
    Du Sündigst, du bist Sünder und alle deine Nachkommen ebenso und sie sind dazu verurteilt auf einer von Satan gelenkten Welt dahinzusterben und ausschliesslich durch ein Menschenopfer (Jesus) erlöst zu werden.

    Wer stellt den solche Regeln auf?
    Und ja ich weiss der Kommentar hat Null bezug zum Artikel, hab ihn aber grlesen 😅
    • Rene Goeckel 18.01.2020 23:52
      Highlight Highlight Nicht der Bibelgott sieht das so, die Kirchen postulieren das. Warum? Weil Menschen mit Schuldgefühlen kontrollierbar und somit abzockbar sind. Verstehst Du das Gewerbe nun?
    • Güzmo 19.01.2020 18:39
      Highlight Highlight Dazu brauchts keine Kirche, wer die Schöpfungsgeschichte der Bibel glaubt, wie sie in der Bibel steht, glaubt, dass Gott alles erschaffen hat, inkl der Zeit und den physikalischen Gesetzen. Er hat die Moral erfunden und bestimmt was Gut und was Böse ist.
      Also sind auch "Regeln" wie die Erbsünde und die Erlösung durch das Menschenopfer Jesus auf seinem Mist gewachsen.
      Aber ich muss präzisieren, ich meine nicht jeden Christen, sondern jeden Kreationisten.
      Und ich bin bei Zeugen Jehovas aufgewachsen, ich weiss sehr gut wie totale Kontrolle kreiert und religiöse Indoktrination vergoldet wird.
  • Garp 18.01.2020 14:39
    Highlight Highlight Wenn ich Kirchenglocken höre, denke ich nicht an Gott. Ich höre dann: Es findet eine Abdankung/Beerdigung statt, eine Hochzeit, es ist sechs Uhr usw. . Ich mag das Geläut, einfach so, den Klang. Ich wohne auch nicht direkt neben einer Kirche ;-)



    • Pasionaria 19.01.2020 00:39
      Highlight Highlight "Wenn ich Kirchenglocken höre, denke ich nicht an Gott."
      Da sind Sie nicht alleine - wenn ich diese hoere, denke ich an Dezibel - und um 6am wuensche ich sie zum Teufel…..!
    • *pison publice 19.01.2020 15:47
      Highlight Highlight Ich habe direkt etwa 100 Meter vom Kirchturm die Glocken gehört, doch habe mir nichts daraus gemacht, bis mein Vater gepoltert hat, warum kann man nicht einmal Sonntags die Glocken ruhen lassen. ( Ist ja der siebte Tag der Woche.) u. als Kirchensiegrist mag das seltsam anhören, doch unbiblisch war es auch nicht!

      Nun da ich nicht mehr zu Beichte gehe, muss ich es halt euch beichten; ich wickelte Tüchern um den Pendel, dass endlich am Sonntag ruhe war!

      Übrigens ist zur Zeit kein Pfarrer in der Kirchgemeinde für zum beichten u. der Pfarrer früher schon alles wusste, musste ich nichts beichten.
    • Alienus 19.01.2020 15:52
      Highlight Highlight Garp

      Pasionarioa

      Zum Glockenspiel:

      Da hat vor einigen Jahren ein Atheist in D angekündigt, dass er als Beweis, Bekundung, Lobpreisung, Jubilieren usw. seine Überzeugung nach geschrieben, dass es keinen Gott gebe.

      Er möchte jeden Mittag um 12.00 Uhr einen Kanonenschuss mit der „Dicken Berta“ (Kaliber 420 mm) tätigen.

      Kawumm vs. Glocken.

      Leider ist die gute dicke Berta nicht in Aktion gekommen.

      Begründung des zuständigen Amtes: so ein Brauch sei ja kulturell nicht nachweisbar.

      Schade.
  • Nonbeliever 18.01.2020 14:15
    Highlight Highlight Es gibt neben der monotheistischen Vorstellung eines väterlichen Gottes schon andere Vorstellungen. Indische Philosophen machten sich vor tausenden von Jahren schon Gedanken darüber gemacht, ob es einen personalen Gott geben könne oder nicht. Z.Bsp. im Hinduismus: Brahman = "die unveränderliche, unendliche, immanente und transzendente Realität". "Unsere" Vorstellung eines bärtigen, väterlichen (Haupt)gottes geht wohl auf die vorchristliche Zeit zurück und ist stark von der Figur des römischen Zeus geprägt. (Vergleiche auch Zeus, Deus, franz. "dieu" = Gott).
  • Burdleferin 18.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Ich habe mich von der Kirche abgewandt. Ich mag nicht, was sie vorschreibt, mich stört der Glaube an Jesus und an ein Buch.

    Trotzdem glaube ich an einen Gott.
    Wenn er den Menschen Trost bereitet, ist es egal, in welcher Gestalt sie sich ihn vorstellen.
    • Klaus07 18.01.2020 14:42
      Highlight Highlight Ich mache mir die Welt (Gott) so wie sie mir gefällt.
    • Burdleferin 18.01.2020 15:51
      Highlight Highlight Warum bitte sollte ich meinen Glauben an die andere Seite nicht so machen wie er mir gefällt?
      Das machen zB auch Atheisten. Und nur, weil eine Glaubensart keinen Namen hat, ist sie nicht weniger ernst zu nehmen.
    • dä seppetoni 18.01.2020 16:33
      Highlight Highlight "... mich stört der Glaube an Jesus....

      ... Trotzdem glaube ich an einen Gott... "

      Jesus=Gott=heiliger Geist

      Finde es toll, kann jeder ganz entspannt das glauben was er will, ohne als Ketzer auf dem Scheiterhaufen zu landen. Wie Klaus07 kann ich sowas aber auch nicht ganz ernst nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 18.01.2020 13:21
    Highlight Highlight Stamm hat schon Recht wenn er sagt, dass sich der Mensch mit seiner sehr beschränkten Phantasie Gott nur als menschliches Wesen vorstellen kann.

    Die Indianer treffen das meiner Meinung nach besser. Für sie ist Manitu der "Grosse Geist", der uns manchmal auch als Mensch besucht (Jesus z.B.)

    Das kommt eher hin. Für mich ist Gott Geist, Energie, Kraft und Schöpfung. Und etwas von diesem Geist wohnt auch in uns. Wir nennen es Seele. Und wenn der Wirtskörper in dem sie lebt verbraucht ist, dann verlässt die Seele diesen Körper und geht.

    Wohin? Ja, das würden wohl alle gerne wissen.

    • Klaus07 18.01.2020 14:52
      Highlight Highlight Der Mensch hat ein Gehirn. Das Gehirn steuert, verarbeitet, speichert und ist für jegliche Emotionen zuständig. Es gibt weder einen Geist noch eine Seele. Der Mensch ist kein Wirtskörper für etwas imaginäres. Stirbt der Mensch, stirbt das Gehirn und mit ihm alles was darin gespeichert wurde.

      Sie dürfen gerne an ihren Geist glauben, aber reden Sie nicht von uns.
    • Bruuslii 18.01.2020 16:09
      Highlight Highlight klaus07: wie kann deine aussage "Es gibt weder einen Geist noch eine Seele." auf ihre richtigkeit geprüft werden?
    • VanAllen 18.01.2020 17:50
      Highlight Highlight @bruuslii: wie kann eine aussage wie "es gibt ein rosa einhorn, das nur ich sehen kann" auf ihre richtigkeit geprüft werden? wer die existenz von was auch immer behauptet ist im zugzwang dies zu belegen, nicht wer die existenz von diesem ding verneint
    Weitere Antworten anzeigen
  • aysha 18.01.2020 12:52
    Highlight Highlight doch, wir können anders ;-)

    beim stöbern im netz bin ich auf alte blogeinträge gestossen...und ein hallo und tschüss nach über 10 jahren
    • olive 18.01.2020 16:35
      Highlight Highlight Hallo aysha!

      Gehts dir gut?
    • zoe... 18.01.2020 17:47
      Highlight Highlight Hallo aysha ! Jesses lang ist es her, bist du glücklich und zufrieden?
    • Pasionaria 18.01.2020 19:25
      Highlight Highlight aysha
      ....is back or foreward:-) > jedenfalls schön.
      Lebst Du immer noch in zwei 'göttlichen' Welten? Hauptsache glücklich!
      Wievielen Enkelkindern darfst/musst Du unterdessen Vorbild sein?

      Bald ist die 'alte', gealterte Equipe wieder vollständig.

      Nur etwas aktiver, bitte > olive (!) - zoe - mawi und nun auch aysha. Die beiden letzteren haben es ja bald schon geschafft, uns zu über_zeugen........, dass.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 18.01.2020 12:48
    Highlight Highlight Der Tod macht uns alle gleich: Der Körper verliert lebenswichtige Funktionen, wir schlafen ein und wachen nicht wieder auf. Das gilt für Atheisten, Gläubige und Tiere. Milliarden von Lebewesen sind diesen Weg gegangen und für alle war das Resultat das gleiche. Entweder Lichterlöschen für immer oder irgendwas, was wir noch nicht kennen. Wir wissen es nicht, aber ich behaupte, dass es für alle das gleiche ist. Ganz sicher kommen Menschen nicht in den Himmel oder in die Hölle - wenn schon, gibt es einen Ort, wo alle hinkommen, auch wenn das nichts anderes als das ewige Nichts bedeuten kann.
  • John316 18.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Fakt ist, dass wir erst seit Jesus wissen, dass wir Gott unseren Vater nennen dürfen. Vorher hat sich Gott nicht als Vater vorgestellt, sondern als Schöpfer, als allmächtiger, gütiger und gerechter Gott. Ob uns das passt oder nicht ist nicht relevant. Fakt ist, dass Gott es so bestimmt hat.
    Gott Vater zu nennen bedingt sein Kind zu werden. Jesus hat uns dies gezeigt: Eingestehen seiner Rebellion gegen Gott, Vergebung durch Jesus erleben und sein Kind werden. Wer dies erlebt hat weiss das Gott ein lebendiger Gott ist und freut sich an der täglichen persönlichen Beziehung mit Gott dem Vater.
    • Oxymora 18.01.2020 13:36
      Highlight Highlight @John316
      Danke für den Input,
      für mein Nachmittagsprogram:
      Ich gehe jetzt noch ein paar Mitmenschen hauen, kratzen, stechen, würgen damit ich Vergebung durch Jesus erleben kann und ein Kind Gottes bin.
    • Nonbeliever 18.01.2020 14:04
      Highlight Highlight John316 schreibt: "Fakt ist, dass wir erst seit Jesus wissen, dass wir Gott unseren Vater nennen dürfen." Was soll denn hier FAKT sein? Machen wir doch mal einen Faktencheck: Fakt ist, dass Jesus' Aussage in der Bibel steht und die Bibel angeblich Gottes Wort ist. Und woher wissen wir, dass es tatsächlich Gottes Wort ist? Weil es in der Bibel steht! (???) Lieber John, spätestens hier löst sich DEIN FAKT aber so ziemlich schnell in der endlosen schwanzbissigen Schlaufe des absurden Paradoxons auf.
    • John316 18.01.2020 14:18
      Highlight Highlight @Oxymora
      Das kannst du tun, aber warum solltest du das machen? Du brauchst bereits Vergebung ohne dass du dich so verhältst. Wir sind alle schuldig gegenüber Gott, weil wir Gott nicht ehren, ihm nicht danken, ihn verachten und weil wir ohne ihn leben wollen. Alle sind schuldig vor Gott.
      Nun könntest du versuchen selber zu Gott zu kommen, er wird diesen Versuch aber nicht akzeptieren. Warum? Weil ER zu uns gekommen ist. Der einzige Gott der was für dich getan hat ist Jesus Christus. Alle anderen Götter sind irgendwo geblieben und haben sich nicht um dich gekümmert. Aber Jesus schon.


    Weitere Antworten anzeigen
  • Didabelju68 18.01.2020 12:08
    Highlight Highlight Ich persönlich glaube an einen Gott. Weshalb? Der Ausgangspunkt ist die Frage: Schöpfung mit Intelligenz oder Evolution (Zufall)? Meine laienhaften und doch erarbeitenden naturwissenschaftlichen Argumente, tendieren zum Schöpfungsgedanken aber eher agnostischer Art, da die Evolution bis Heute nicht vollumfänglich bewiesen ist und immer noch als Theorie definiert werden muss. Der Kreationismus-hier aber nicht der fundamentalistische-macht mehr Sinn und hat viele fundierte Argumente.
    • amRhein 18.01.2020 12:21
      Highlight Highlight „Meine laienhaften und doch erarbeitenden naturwissenschaftlichen Argumente, tendieren zum Schöpfungsgedanken“

      „...immer noch als Theorie definiert werden muss.“

      „Der Kreationismus-[...]-macht mehr Sinn und hat viele fundierte Argumente.“

      Mach dich bitte schlau.

    • Share 18.01.2020 14:24
      Highlight Highlight Immer schön mit der Rute voraus. Tendenziell die richtige Richtung.
    • bbelser 18.01.2020 14:36
      Highlight Highlight In den Vorgängen unseres Universums und auch auf unserem Planeten erkennen wir dank unserer geistigen Fähigkeiten und der Naturwissenschaften das Wirken eines evolutionären Prinzips. Für die einen weist dieses Prinzip auf eine "schöpferische Kraft dahinter" hin, für die anderen auf eine schöpferische Kraft nur innerhalb der Evolution. Beides kann ich bestens nachvollziehen. Es kommt wohl auf die Empfänglichkeit für Mystik an, in welche Richtung wir tendieren.
      Der platte US-Kreationismus ist allerdings dabei kein ernstzunehmender Beitrag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 18.01.2020 12:07
    Highlight Highlight Glauben, wie es die Bibel definiert heisst nicht "für wahr halten", sondern vertrauen!
    • amRhein 18.01.2020 12:38
      Highlight Highlight Warum soll man auf Gott vertrauen,


      wo es doch seit vielen tausend Jahren überhaupt keine Hinweise auf so etwas wie einen Gott gibt? Realistisch betrachtet kann es gar keine Hinweise geben. All die vielen Religionen und religiösen Menschen haben ganz unterschiedliche, sich zum Teil widersprechende Vorstellungen.

      Warum also sollte man an einen bestimmten Gott glauben, auf ihn vertrauen? Warum sollte man nicht zB in seine eigenen Fähigkeiten, an die Familie, Freunde, die Gesellschaft, an die Natur und und und vertrauen?
    • Toni.Stark 18.01.2020 14:36
      Highlight Highlight @amRhein: In meinem Kommentar geht es nicht um die Frage, ob es Gott gibt oder nicht, sondern um eine Korrektur des Definitionsbegriffes. Sie dürfen Glauben was Sie wollen.
    • bbelser 18.01.2020 14:48
      Highlight Highlight @amRhein: dass die vielen Religionen und religiösen Menschen Vorstellungen von "Gott" hervorgebracht haben, kann genauso darauf hinweisen, dass dieser Gottesglaube plausible Gründe hat.
      Warum sollte ich meine Urfähigkeit zum Vertrauen nicht auf ein zugrundeliegendes allem innewohnendes "Vertrauensprinzip" namens Gott zurückführen? Solches Vertrauen schliesst das in andere oder sich selbst nicht aus, es stärkt und begründet dieses eher noch...
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  • *pison publice 18.01.2020 12:05
    Highlight Highlight Heiden wie die Christen, den Hinduismus, u. Buddhismus machen sich Bilder um IHM dem Allerhöchsten ähnlicher zu werden, aber wie wenn ihnen ein Gottesbild fehlt!?

    Das Kruzifix, den Buddha, u. Hindugott, u. Fischli Zeichen, haben ihr Bild, ob versteckt hinter einem Symbol oder einer Figur.

    Die Vorstellungen sind unermessliche, wie der Gott sein sollte, u. was er verkörpert, wie ein Rachegott, u. Fruchtbarkeitsgott, u. Kriegsgott, o. die Athene.

    Eigentlich verkörpert die menschliche Natur, das sie sind, u. was sie sein möchten, nämlich selbst sein wie Gott, ihm ähnlicher zu sein. Heiligung!
  • Yann Wermuth 18.01.2020 12:02
    Highlight Highlight „ Glauben bedeutet denn auch, etwas für wahr zu halten.“

    Ich bin, weiss Gott, Atheist. Aber an diesem Satz zeigt sich, wie wenig Bereitschaft da ist, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Glauben ist gerade nicht, etwas für wahr zu halten. Man sagt „AN Gott glauben“ - das ist was anderes. Wenn vor mir ein Tisch steht und ich das für wahr halte, sag ich auch nicht „Ich glaub an den Tisch“. Total schade wie wenig sich manche auf die Gegenseite einlassen und Strohpuppen boxen.
    • bbelser 18.01.2020 15:07
      Highlight Highlight Danke für diesen, du sprichst mir aus dem (manchmal gläubigen, manchmal ungläubigen) Herzen!
    • DemonCore 19.01.2020 10:06
      Highlight Highlight Falsch. Leute, die an Gott glauben, glauben dass er existiert, dass er real ist, dass er Einfluss auf die Realität hat.
  • Herbert Anneler 18.01.2020 11:44
    Highlight Highlight Nein, wir brauchen Gott nicht als gütigen Vater. Der Grund, dass wir auch Gott als ein Du wahrnehmen, ist ein anthropologischer: Wir können die Welt gar nicht anders als Du-haft wahrnehmen: Bei der Geburt nimmt uns ein Du in Obhut, als kleine Kids sprechen wir Gegenständen den Status lebender Wesen zu, dann werden wir in ein Netz von „Onkeln“ und „Tanten“ eingebettet, bis wir als gereifte Wesen auch uns selber als Du wahrnehmen. Das Du ist omnipräsent und Basis unserer Selbst- und Fremdverständigung. Ergo kann auch ein göttliches Wesen nur als Du begriffen werden, das Gebet als Dialog mit Gott
  • dorfne 18.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Vater ist ein biologischer Begriff. Wäre Gott ein richtiger Vater, wär er ein Geschöpf. Aber Gott ist nicht Geschöpf. Er ist der Schöpfer. Der Ursprung von Allem, der ewige Augenblick. Die Vorstellung von Gott als Mann ist eine Beleidigung der Frau. Und als solche ist sie auch gedacht.
  • dorfne 18.01.2020 11:28
    Highlight Highlight Michelangelo würd sich wohl im Grab umdrehen, wenn er wüsste welche Wirkungsgeschichte sein Gemälde in der sixtinischen Kapelle erlangt hat! Gott als alter Mann mit Rauschebart der sich mit homoerotisch angehauchter Geste dem muskulösen und splitternackten Adam zuwendet! Und wieder einmal haben die Kirchenfürsten ihre männliche Eitelkeit über das Wort gestellt, das da heisst: Ich bin Gott, nicht Mensch. Im hebräischen Urtext sogar: Ich bin Gott nicht MANN. Und das 2. Gebot: Du sollst Dir kein Gottesbild machen.
    • dä seppetoni 18.01.2020 16:49
      Highlight Highlight Merci für deinen Input dorfne.
      Viel verstörender sind aber die ganzen nackten, an die Wände gepinselten Knaben. Beispielsweise im Castel Sant Angelo, ebenfalls Vatikan.
      Da sind die halbnackten Frauen bei den Buddhisten eine viel gesundere Verherrlichung der Schöpfung
    • *pison publice 19.01.2020 16:04
      Highlight Highlight Ha das ist Ansichtssache auf was man spezialisiert ist, doch ausserstehenden Touristen mögen Frauen in der Sixtinischen Kapelle befremdend wirken, u. aus Reiseprospekten gibt es genügend Bilder, wo man hinfahren will.
    • *pison publice 19.01.2020 19:21
      Highlight Highlight Eher nach der heutigen Praxis, ist die Sternstunde massgebend, was metaphysische betreff liebe beinhaltet, denn diese Liebe kann sonst nur in Egomanie festgestellt werden, u. darum braucht es das Horoskop.

      Die Liebeshoroskop ist auch der Metaphysik unterstellt, u. darum wird es immer wieder für Glückssuche in der Liebe benutzt.
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  • Kruk 18.01.2020 11:09
    Highlight Highlight "Wir Menschen können nicht anders, als uns Gott als liebenden Vater zu denken."
    "Wir Menschen können gar nicht anders, als uns Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen."
    Herr Stamm scheint ziemlich tief vom Christentum beeinflusst zu sein, dieses anthropomorphistische Gottesbild kenne ich hauptsächlich aus dieser Religion. Nichts mit" wir Menschen", in anderen Religionen kommen solche Vorstellungen der Apostasie gleich. Es sind jene mit christlichen Vorfahren die so denken, ob Atheisten oder Gläubige.
    • *pison publice 19.01.2020 22:36
      Highlight Highlight Was die Astrologie anbelangt, wurden sogar Könige bestimmt, u. nach Zeitbestimmung der Magier die Fürsten gezeugt.
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  • Dani B. 18.01.2020 11:05
    Highlight Highlight Löwen haben keinen Gott. Nur wir Beutetiere. Etwas beobachtet uns immer. Immer.
    • Kruk 18.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Vielleicht haben Löwen ein tiefes Gottvertrauen und liegen deshalb die halbe Zeit faul herum. "Gott wird uns schon eine Gazelle herbei führen"😁
    • bbelser 18.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Sind "wir Beutetiere" nicht eigentlich die fatalerweise erfolgreichsten Raubtiere dieses Planeten?
  • Gooner1886 18.01.2020 11:04
    Highlight Highlight Gott bzw. Religion ist eine Abzockermasche aus früheren Tagen die immer mehr perfektioniert wurde und sich sogar in den heutigen Alltag geschlichen hat. Natürlich möchte ich es niemandem madig machen wer glücklich damit ist dem gönn ichs.
  • Oxymora 18.01.2020 11:03
    Highlight Highlight Noch vor tausenden Jahren war klar:

    Wenn es donnerte, war das ein Zeichen vom Donnergott.

    Heute wissen schon kleine Kinder, dass es sich bei Donner um ein Wetterphänomen handelt. Trotzdem kann man darüber phantasieren wie der nicht existente Gott aussehen würde. Zum teil werden Berufsgläubige sogar von Universitäten bezahlt, um über Gottesbilder zu fabulieren.

    Aber bisher hat sich noch kein Gott gezeigt. Dass demnächst eine/r mit dieser göttlichen Tradition, des nicht zeigen bricht ist total unwahrscheinlich, weil es ihre reale Existenz bedingt.
    • Michel Henkel 18.01.2020 13:58
      Highlight Highlight Ich pflege zu sagen, an dem Tag als die erste Kirche einen Blitzableiter montierte, an dem Tag war für mich die Diskussion ob Gott existiert, beendet.
    • Bruuslii 18.01.2020 16:25
      Highlight Highlight mmn ist "der nicht existente Gott" das gottesbild fundamentaler atheisten.
    • Oxymora 18.01.2020 16:49
      Highlight Highlight @Bruuslii

      mmn ist "der nicht existente Gott" das gottesbild fundamentaler atheisten.

      Wahrscheinlich so, wie “der nicht existente Harald Töpfer“ das Gottesbild fundamentaler Aharaldtöpfer ist.
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  • Zeit_Genosse 18.01.2020 11:00
    Highlight Highlight „Wir Menschen sind zerbrechliche Wesen und brauchen eine Vaterfigur.“

    Echt jetzt?

    ◾️Wir Menschen sind das aggressivste Raubtier, das in grosser Zahl seine eigene Spezies und alles andere tötet.

    ◾️Die heutigen Vaterfiguren sind zunehmen weiblich.

    Wenn wir uns eine Sippe vor 200 Jahren vorstellen, haben die Gelehrten damals die Kraft die alles durchdringt, zusammenhält und möglich macht, eben bildlich als einen mächtigen Vater über alles beschrieben. Das konnte sich jeder vorstellen. Einen Vater, der alles sieht. Damit konnte man Benimmregeln an das Überauge heften um die Sippe zu zämen.
    • *pison publice 18.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Die Menschen sind Trottel, so ungeschickt u. zerbrechlich wie Elefanten, u. trotzdem haben die eine bessere soziale Zusammenhalt, das den Menschen fehlt, u. deshalb zerbrechlich macht.

      Kirchen u. Gemeinschaften räumen sich aus, weil eben das fehlt, was zusammen hält, u. jeder gleich nach der Versammlung sich verzieht, u. unter der Woche sich niemand füreinander sorgt, aber doch nur wenn ihnen eine Erbschaft verspricht.

      Ein Gottesbild sich zu schaffen, der alles gibt was der Gläubige zu hoffen begehrt, ist erbärmlich, mit abgeänderte Bibelrevision, die sich steht modernen Sprache anpasst.
  • homo sapiens melior 18.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Das Wort Gott kommt vom germanischen Guda. Guda war eine geschlechtsneutrale Bezeichnung mit eigenem Artikel für das, was angebetet oder angerufen wird. Holzfiguren, die man dazu fand, waren ebenfalls geschlechtsneutral und gesichtslos.
    Erst als die Christen im 3. Jhd. aus der Wüste nach Europa kamen und die Goten christianisierten änderte sich das. Es waren Christen, die aus dem nichtpersonifizierten Guda den alten weissen Mann mit Rauschebart als Gott konstruierten. Damit kam auch das "Macht euch die Welt untertan!" Was daraus wurde sehen wir täglich in den News: www.watson.ch/!111199957
    • Oxymora 18.01.2020 12:00
      Highlight Highlight @homo sapiens melior

      Danke für die Richtigstellung, bis jetzt glaubte ich das Wort Gott kommt vom holländischen Gouda.
    • *pison publice 18.01.2020 14:21
      Highlight Highlight H-M, Es gibt tatsächlich einige Pfarrer, die beten das; MUTTER UNSER, statt VATER UNSER, aber was soll den da verkehrt sein!?

      So wie göttliche Wesen aus der Antike oft einen Mann u. eine Frau verkörpert.

      Überall betet man eine Führungsperson an, hinter der dem eine Autorität verbirgt, u. ohne nachzufragen, demütig alles befolgt was aufgetragen wird.

      Egal welcher autoritären scheinbaren Figur man huldigt, angezogen mit teuren unbezahlbaren Anzug wie an Trump, das nicht einmal seine Angestellten vermögen, u. womöglich seine treuen Wähler, aus den frommen kreisen heraus, ihm finanzieren.
  • *pison publice 18.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Die frommen Müssiggänger zu den Kirchen u. Gemeinschaften müssten eigentlich wissen, was ihr Pastor ihnen verzählt, nämlich über das hier Hugo Stamm ihnen auf erzählt, u. daher weiss er genau so viel wie die Leser aus dem Blog.

    Warum es weniger Kirchgänger gibt, ist das unsere Spezies sich weiterentwickelt hat, u. hinterfragen was ihnen aufgetischt wird.

    Nicht jede Speise ist gut, die aufgetischt wird, u. jedes Gift zu trinken, die Sinne tötet.

    Der liebe Gott hat es wirklich darauf abgesehen, uns zu beherrschen, u. das hört man wie aus dem Megaphon geschrien wird.

  • Bruuslii 18.01.2020 10:35
    Highlight Highlight der hugo schreibt hier wohl im plural majestatis: "weil wir eben nicht anders können, als uns Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen."
    ich und viele andere gläubige können sehr wohl darauf verzichten.

    bei "Ein göttliches Wesen übersteigt unsere Vorstellungskraft himmelweit." gebe ich hugo allerdings recht.
    da finde ich das utilitaristische, aus jesu lehren ableitbare gottesbild, dass gott LIEBE ist, einen sehr wert- und sinnvollen absatz.

    und zu: "Deshalb ist mein «Gott» Albradastoramilosanto" - ich wusste doch, dass der hugo auch gläubig ist! 😜✌️
    • *pison publice 18.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Wenn Gläubige sich ihn ihrer Phantasie erleuchtet werden, dann nur durchs eingeben des Pastors, der was ihm prophezeit wird, vom im Namen des Allerhöchsten "Vater" beauftragt ist, von dem man sonst nichts weiss, als nur seine Worte, den niemand gesehen, noch gehört hat.
    • Kruk 18.01.2020 11:11
      Highlight Highlight Sich Gott in menschlicher Gestallt vorzustellen ist z. B. für Muslime UNvorstellbar.
    • amRhein 18.01.2020 11:47
      Highlight Highlight Den Utilitarismus finde ich in diesem Zusammenhang völlig deplatziert.
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  • olive 18.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Eine andere Sicht:

    Starke Psyche durch Religion: Über Religiosität in der Psychotherapie .Raphael Bonelli
    "Heute wissen wir, dass Religiosität eine Ressource ist."

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    • Maracuja 18.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Schön wieder mal etwas von dir zu lesen.
    • *pison publice 18.01.2020 13:10
      Highlight Highlight Also von einer ganzheitlichen Medizin scheint ihr YouTube weit entfernt zu sein, es wird eine Philosophie indoktriniert, doch das Problem wird dabei nicht gelöst.

      Also von einem Psychopater der keine spezifische Ausbildung hat, aus einer selbstkreierten Psychochristenlehre ist inakzeptabel.

      Es gibt tatsächlich eine anerkannte Ausbildungsstätte, dei dem ich im surfen reingeschaut habe, u. da scheint eine andere Art von ganzheitliche Medizin zu existieren, die harmloser sind, u. selbst Kritiker glaubwürdiger ist.
    • *pison publice 18.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Beim Nachsehen habe ich festgestellt, dass beim Video um eine Psychosekte handelt, bleich der Kirschblütler, zumindest der Behandlung an, nicht mit übrige Droge, sondern mit indoktrinieren von psychodelische Religionslehre mit gestreckten psychotherapeutischen Drogenpraktiken.
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  • Bowerick Wowbagger 18.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Zwei Dinge Herr Stamm: Grüss Gott ist hierzulande als Grussformel unbekannt. Zweitens: Ich mag Ihren Blog (auch wenn ich natürlich nicht ständig mit Ihnen einig gehe), jedoch wäre es ehrlicher den Sektenblog in 'Atheistenforum' umzubenennen. Den um Sekten alleine geht es hier schon lange nicht mehr aussschliesslich.
    • Phrosch 18.01.2020 11:47
      Highlight Highlight Da muss ich widersprechen. „Grüess Gott„ ist heute nicht mehr geläufig. Als ich Kind war, habe ich das oft gehört, ebenso wie „bhüet di Gott“ zum Abschied.
  • Critical_thinking 18.01.2020 10:29
    Highlight Highlight Gott hat tatsächlich Hogwarts besucht und war offensichtlich ein ziemlich guter Schüler oder Schülerin. Und wir wissen in welches Haus der sprechende Hut sie oder ihn zugeteilt hat: Gryffindor!
    • Nurmalso 18.01.2020 18:34
      Highlight Highlight Nein ich war in Hufflepuff
    • Sternschnuppe13 19.01.2020 19:45
      Highlight Highlight Ich weis nicht, der Zorn, die Missgunst und Rache... ich würde sagen Slytherin ist eher sein Haus
  • Phrosch 18.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Man kann das auch andersrum denken. Wenn ein himmlischer unbegrenzter Gott sich begrenzten irdischen Menschen offenbaren will, hat er keine andere Wahl, als sich ihrer Vorstellungswelt anzupassen. Das machen wir ja auch, wenn wir kleinen Kindern die Welt erklären. Natürlich kommt bei beidem keine wissenschaftliche Abhandlung raus, aber ein Verstehen im Rahmen des Möglichen.
    • Bowerick Wowbagger 18.01.2020 11:30
      Highlight Highlight Eine interessante These: Es gibt einen oder mehrere Götter, jedoch nicht so wie in den heiligen Schriften dargelegt. Das habe ich mir auch immer mal wieder überlegt ,und: Warum auch nicht?
    • dorfne 18.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Gott zeigt sich uns als ansprechbares "Beziehungswesen" weil Alles was wir Menschen leben schon auf Beziehungen beruht und wir gar nicht anders können als in Beziehungen zu denken, weil Alles auf Beziehungen beruht auf diesem Planeten. Das heisst nicht, dass es richtig ist, Gott als Menschen darzustellen. Im Gegenteil, es ist falsch.
  • make_love_not_war 18.01.2020 10:17
    Highlight Highlight sry aber.. ääääh, wer an gott glaubt, müsste auch an den weihnachtsmann und den osterhasen glauben..
    die wahrscheinlichkeit, dass ein hase, n'em huhn ein ei klaut, es bemalt und versteckt, ist höher, als dass ein gott die erde in 7!!!!! tagen erschafft..(oder waren es sechs?)
    • Gummibär 18.01.2020 10:58
      Highlight Highlight Noch nicht geklärt ist auch die Frage, was er in der Woche vorher gemacht hat.
      Ich wurde seinerzeit wegen "dummer Fragen" aus der Sonntagsschule nach Hause geschickt als ich es wissen wollte und wurde so im Alter von 6 Jahren zum Früh-Atheisten.
      Das hatte den Nachteil, dass ich in den Schlachten zwischen den Katholiken (katholisch -rossbollisch) und den Reformierten (reformiert- s'Füdli verschmiert) von beiden Seiten in den Schwitzkasten genommen wurde.
  • Share 18.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Auf den ersten Blick scheint der Monotheismus die Memoiren eines alten Mannes zu verherrlichen und verherrlicht noch immer. Wie beim Stammblog. Ob die bei ihm offene Widerrede dem Monotheismus den farbigen Glanz der vielfältigen Stimmen vermag freizulegen - wissen wir nicht. Die Beschäftigung mit der Erzähltradition in Wort oder/und Bild oder/und Stein lässt den Gläubigen, den Leser, den Betrachter ratlos zurück.
    Und seien wir ehrlich, alle haben sich umgedreht - zu Salzsäulen erstarrt - das mag der Umstand sein, dass Vielfältigkeit verblasst und als Bedrohung verstanden wird.
    • *pison publice 19.01.2020 22:23
      Highlight Highlight Den Dreieinigen wie der Dreiköpfige Drache, der alles verschlingt was ihm in den Weg kommt, so kommen mir die von metaphysischen Aberglauben behaftenden Spezies vor.

      Wenn man von einem Monotheismus schreibt, wird es mir in dieser Monokultur sehr langweilig u. monoton.

      Darum ist es besser dass man davon sich verabschiedet, bevor man von Langeweile u. Gesetzlichkeit zugrunde geht.

      Um eine Manie zu verhüten, sollte man sich von gewissen Aberglauben der Methaphysik sich verabschieden u. distanzieren.
    • Share 20.01.2020 13:20
      Highlight Highlight Hm. Ich lese mich gerade durch das Seemannsgarn aus dem 19. Jahrhundert - Poe, Defoe und Verne- wunderbar auf den Punkt gebracht von Marcel Broodthaers: zwischen Wolke und Palmzweig.

      Ich habe schon längeres auf „I be M“ und Kryptographie umgestellt.

  • HundBasil 18.01.2020 10:02
    Highlight Highlight Stamm kämpft gegen Kirchen und Gemeinschaften mit vereinnahmendem Tendenzen. Macht er das richtig, macht er einen guten Job. Hier schreibt Stamm immer von „wir“. Das ist empfinde ich als vereinnahmend. Ich stelle mir Gott so vor, wie ich will, nicht wie Stamm denkt, dass ich es tun würde. Oder anders: nein, ich sehe vor meinen inneren Augen keinen Gott mit Bart. Auch wenn das dem bärtigen Stamm natürlich so recht wäre😁.
    • HundBasil 18.01.2020 11:35
      Highlight Highlight Nachtrag: und wenn man schon Gott mit Rauschebart illustrieren will, sollte man das nicht mit einem Räuber-Hotzenplotz-Bild machen. 😏
  • mattoblue 18.01.2020 09:43
    Highlight Highlight Wie der gute Frank schon meinte:
    "God knows what he's doin'
    He wrote this book here
    An' the book says:
    "He made us all to be just like him,"
    So...
    If we're dumb...
    Then God is dumb..."
    • dorfne 18.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Die Bibel wurde von Menschen geschrieben.
  • ybfreak 18.01.2020 09:15
    Highlight Highlight Natürlich wissen wir wie er aussieht, er hat sogar sein eigenes Emoji:

    👹
  • smoking gun 18.01.2020 09:14
    Highlight Highlight Ich brauche keinen himmlischen Vater - mir reicht eine evolutionäre Kraft, die alles hervorbringt, was es zum Leben braucht.
    • dorfne 18.01.2020 13:15
      Highlight Highlight Und dafür gilt es zu danken. Beten ist gesund. Wer betet, ordnet gleichzeitig seine/ihre Gedanken und ist ganz bei sich selber. Wer bei sich selber ist bei Gott. Sorry, jetzt hab ich halt ein bisschen missioniert. Keine bösen Kommentare bitte. Ich weiss ja, ihr mögt das nicht.
    • bbelser 18.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Die Feststellung, dass wir uns in umfassender Weise "verdanken", halte ich nicht für Missionieren, sondern für das Kundtun einer menschlichen Urerfahrung. Beten ist wie Wünschen, nur stärker. Beten ist oft auch das Versammeln des inneren Schweinehunde-Clubs widerstreitender Impulse zum Runterkommen und Chillen.
    • smoking gun 18.01.2020 14:00
      Highlight Highlight @dorfne: Um den Dualismus aufzuheben, braucht man nicht zu beten. Ich hab nichts gegen das Beten, aber Meditation scheint mir doch die fortschrittlichere Methode zu sein.

      Bei mir reicht ein Spaziergang in der Natur. Ich verbeuge mich innerlich vor dieser Vielfalt und Schönheit. Ich weiss, dass Bäume mit ihren Wurzeln untereinander kommunizieren, dass Pflanzen mit Duftstoffen Informationen austauschen. Diese Erde ist trotz der zerstörerischen Kraft des Menschen wunderschön. Und ich akzeptiere den Lauf des Lebens: Werden und Vergehen - einen Gott braucht es in dieser wunderbaren Ordnung nicht.
  • Antinatalist 18.01.2020 09:12
    Highlight Highlight "Der unbewegte Erstbeweger"?

    Da stelle ich mir eher so etwas wie ein mechanisches Uhrwerk vor. Oder einfach ein Universum. Darüber hinaus gibt's nichts. Nichts als Nichts.
    • bbelser 18.01.2020 09:56
      Highlight Highlight Auch so ein "Glaube" unter vielen anderen...
    • dorfne 18.01.2020 13:18
      Highlight Highlight Was wir über Gott aus der Bibel wissen ist gar nichts, höchstens ein Vademekum für Dummies, weil uns geistig nicht mehr zuzumuten ist.
    • You will not be able to use your remote control. 18.01.2020 13:38
      Highlight Highlight > Auch so ein "Glaube" unter vielen anderen...

      Nein, es ist eine Spekulation, bei der klar ist, dass sie nicht 'bewiesen' werden kann. Man nennt es Meinung, wenn eine solche Spekulation als '(genug) wahr' angesehen wird.

      Es ist auch kein "Glaube" (gross und in Anführungszeichen), weil keine transzendente Macht im Spiel ist.

      Nicht alles, was irgendwie 'Für-wahr-gehalten' wird, ist ein "Glaube".
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  • zoe... 18.01.2020 08:56
    Highlight Highlight ich bin da etwas im clinch, mein kopf ist das sehr rationell und sehr kritisch und empfindsam gegenüber allem glauben und gläubigen.
    aber tief in mir sitzt noch eine kindliche ecke, die wohl ihre Berechtigung hat, und die deckt manches mit einem herzhaftem gottseidank ab. eben, ein clinch.
  • HugiHans 18.01.2020 08:47
    Highlight Highlight Schlussendlich ist diese Vorstellung nichts als menschlich ....
  • Michael Goldberg 18.01.2020 08:46
    Highlight Highlight Was Herr Stamm hier macht, ist, ob ers wil oder nicht, Theologie. Leider ganz, ganz schlechte Theologie, die vor allem von Unkenntnis zeugt. Zwischendurch ein Buch zum Thema in die Hand zu nehmen würde dem Blog sicher nicht schaden!
    • bbelser 18.01.2020 09:24
      Highlight Highlight Nicht nur schlechte Theologie, sondern auch unredliche. Hugo Stamm setzt einfach irgendein ominöses "Wir", dass anscheinend feststeckt in einem infantilen Für-wahr-halten von abstrusen Inhalten. Das bezeichnet er verkürzend als Glaube bzw. Gläubige. Dann reduziert er die Überfülle an Gottes-Bildern und - Erfahrungen auf eine eurozentrische und anthropozentrische magische Rauschebartfigur.
      Diese Verzerrung seines Diskussions-Gegenstands braucht er, um überhaupt den Ansatz einer Kritik formulieren zu können.
      Warum keine Auseinandersetzung mit einer heutigen Theologin zur Gottesfrage?
    • Chribo66 18.01.2020 10:07
      Highlight Highlight Es gibt halt auch fundamentalistische Atheisten 🤓
    • Oxymora 18.01.2020 11:28
      Highlight Highlight @Michael Goldberg

      Gratuliere soviel in einem Satz;

      Zwei Unterstellungen, ohne auch nur eine zu begründen.

      Sie sind offenbar/angeblich Kenner von Herrn Stamms Büchernutzung.

      Eine unerwiesene Behauptung (Stellen Sie sich vor die Bücher wären von einem Atheisten oder von Andre Buchheim)

      “Leider ganz, ganz schlechte Theologie (nicht begründete Unterstellung), die vor allem von Unkenntnis (nicht begründete Unterstelllung) zeugt. Zwischendurch ein Buch zum Thema in die Hand zu nehmen (suggeriert Herr Stamm benutzt keine Bücher) würde dem Blog sicher nicht schaden (unerwiesene Behauptung)!“
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 18.01.2020 08:40
    Highlight Highlight "Albradastoramilosanto"? Wer oder was ist das? 😅 Selbst Google bringt nur einen einzigen Treffer - diesen Beitrag.
    • bbelser 18.01.2020 10:48
      Highlight Highlight Das ist das Niveau, auf dem Hugo Stamm theologisiert. Warum sich auf Augenhöhe heutiger Theologie auseindersetzen, wenn es stumpfes Lächerlichmachen des eigenen Diskussionsgegenstandes auch tut?
    • Rabbi Jussuf 18.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Eben, jedem sein persönlicher Gott.
  • Garyx 18.01.2020 08:38
    Highlight Highlight Es ist mMn ein Zeichen persönlicher Entwicklung, wenn ein Mensch das vermenschlichte Gottesbild überwindet und es ersetzt durch ein Bild der Schöpfungskraft oder der Liebe oder durch eine Bewusstheit von „All das was ist“. Schliesslich hat die Menschheit das mythische Zeitalter auch durch die Moderne ersetzt. Warum soll ausgerechnet das Gottesbild sich nicht mitentwickelt haben?
    • häxxebäse 18.01.2020 08:54
      Highlight Highlight Weil es macht und geld bringt.
    • bbelser 18.01.2020 09:35
      Highlight Highlight Mit entwickelten Gottes-Bildern oder gar fundierter redlicher Theologie setzt sich Hugo Stamm leider nicht auseinander. Sein "Geschäftsmodell" ist das Abarbeiten an einem zumeist irrelevanten selbstkonstruierten Popanz, dem anzuhängen er DEN Gläubigen/DEN Religionen/DEN Kirchen vorwirft. Damit bedient er gekonnt dumpfe Ressentiments und simplifizierende Deutungsmuster bei Menschen, die irgendeinen Sündenbock brauchen, auf den sich lustvoll aber sinnlos eindreschen lässt.
    • Rabbi Jussuf 18.01.2020 11:41
      Highlight Highlight bbelser
      entwickelte Gottesbilder?
      Warum drucksen den ref. Theologen so herum? Ich denke, weil ihnen ihr eigenes Gottesbild peinlich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 18.01.2020 08:38
    Highlight Highlight Ich will jetzt leben und geniessen - nicht nach dem tod.

    Ich kann religionen nicht ernst nehmen: ein praktisches und gesundes produkt kürzen, frauen die menstruieren nicht berühren zu dürfen - wtf!

    Ich bin weder asketisch, noch fromm, noch finde ich erlösung in der arbeit...ich versuche massvoll zu leben und zu geniessen.

    Aber wie kann man als fortschrittliches land zulassen, dass oberlulatschis morgens um 7.00 in der bahnhofstrasse predigen dürfen - was söll dä scheiss! Dem beamten, der diese bewilligung erteilt würde gerne morgens auch so 'volllabern'.
    • amRhein 18.01.2020 08:55
      Highlight Highlight Religionen kann man nicht wirklich ernst nehmen, da bin ich ganz bei dir. Aber die Meinungsäusserungsfreiheit gilt für alle.
    • häxxebäse 18.01.2020 09:09
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit geht auch ab 10.00 uhr 😁
    • Klaus07 18.01.2020 09:28
      Highlight Highlight Eines der grössten Übel der Menschheit ist der Drang zum Missionieren. Am verwerflichsten dabei das Missionieren bei Kleinkindern (was alle Religionen ausführen). Mit Meinungsfreiheit hat das wenig zu tun.
      Oder was würden ihr davon halten, wenn irgend eine Satanistengruppe um 7:00 Uhr am Bahnhof die Vorzüge ihrer Ideologie predigen würden, inkl. Massenorgien und Vergewaltigungen? Oder eine neue Sekte ihre Ideologie darbieten, die mit Kinderopfer ihrem Sonnengott huldigen? Wäre das immer noch Meinungsfreiheit?
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  • DarthMeowder 18.01.2020 08:38
    Highlight Highlight Heil dir Albadastoramilosanto! Mögen deine Hufen immer den Kühen gefallen. Dein Bart immer menschlich und weise wirken.
    • *pison publice 21.01.2020 11:20
      Highlight Highlight Da ich eher etwas nüchterner bin, u. nicht den geistlichen Irr-Parabeln glaube, habe da herum gesurft u. ein Forum gefunden, was mir doch etwas sinnvoller ist, als die sonntägliche Parabel-Flut.

      Da es sachlich u. nüchtern u. trotzdem ins Innere geht, wurde ich vom Thema trotzdem immer mehr fasziniert, u. verstehe jetzt warum immer mehr von den christlichen Kirchen u. Vereine zur Esoterik abwandern,

      denn in den Predigten geht es nicht um Menschen, sondern einer Lehre die weitergegeben wird, in theologischen Kompliziertheit, was nichts verbindliches fürs Leben mit hinüber bringen kann.
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  • amRhein 18.01.2020 08:29
    Highlight Highlight Die meisten Gottesvorstellung sind kindisch.
    Und absurd.
    Und menschenverachtend.

    Das Konzept eines Jenseits ist einfach nur idiotisch. So weit weg von der Realität und der Schönheit dieser Welt, dass es nur noch schmerzt. Wohl entwick. von Machthabern. Um ihre Mitmenschen zu trösten. Vor allem aber um sie manipulieren zu können. Gefangen in ewiger Glückseligkeit! Was für eine wahnwitzige, absurde Vorstellung. Wie kann man einen solchen Quatsch nur für bare Münze nehmen

    Dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, davon können wir uns täglich aufs Neue überzeugen. 🤦‍♀️
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    • dorfne 18.01.2020 11:36
      Highlight Highlight Es gibt gesetzliche Grenzen der Religionslästerung. Bitte nicht vergessen!
    • amRhein 18.01.2020 12:59
      Highlight Highlight Einen interessanten Kommentar (Joel Urech | 19. März 2019) hab ich dazu gefunden:

      Der Glaube an Gott ist rational nur als metaphorische Wahrheit zu rechtfertigen. Wer heutzutage trotz moderner Schulbildung von einem realen, persönlichen Gott überzeugt ist, wie er z.B. in der Bibel oder dem Koran beschrieben wird, muss in seinem rationalen Denken eingeschränkt sein oder unter kognitiver Dissonanz leiden. Sollte diese Aussage nach unserem Gesetz als Blasphemie gelten, sehe ich meine Meinungs- und Informationsfreiheit nach Art.16 der Bundesverfassung als nicht gewährleistet.
    • amRhein 18.01.2020 13:08
      Highlight Highlight Nachtragen möchte ich, dass dies nur meine ganz persönliche Sicht ist. Jeder soll glauben und vertrauen, in was er will.

      Aber genauso kann man andere Weltbilder kritisieren oder ablehnen wie man sie gutheissen, für wahr haltenoder annehmen kann.
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  • Maracuja 18.01.2020 08:21
    Highlight Highlight <Wir Menschen können nicht anders, als uns Gott als liebenden Vater zu denken.>

    Eine eurozentrische Sicht, die den im Artikel stehenden Satz bestätigt, dass die hiesige Kultur immer noch vom monotheistischen Gott geprägt sei. In polytheistischen Kulturen gab/gibt Göttinnen und Mensch-Tierwesen-Götter zuhauf. Weder verkörpern alle Vater- bzw. Muttergestalten noch sind alle liebend.
    • DarthMeowder 18.01.2020 08:41
      Highlight Highlight Aber auch in sehr vielen polytheistischen Kulturen haben die Götter menschliche Gestalten und/oder Züge. Römer/Griechen/buddha/hindu...usw.
    • häxxebäse 18.01.2020 08:52
      Highlight Highlight Wäre es optimal gewesen, dann hätte sich kaum was verändert...

      aber ich vermute die offen gelebte sexualität war den prüden dieser welt schon immer ein dorn im auge... bei der sexualität kann man alle religiösen bis aufs blut reizen. Die schäumen dann vor wut - wortwörtlich...
    • Hugo Stamm 18.01.2020 09:07
      Highlight Highlight @ Maracuja, ich gehe von den in unserem Kulturkreis vorherrschenden Buchreligionen aus. Der Glaube an tierische Gottheiten ist noch unplausibler als der Glaube an einen Gott - oder eine leibende Göttin. (Was allerdings sympathischer ist.)
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  • rodolofo 18.01.2020 08:17
    Highlight Highlight Ich bringe ein Gegenbeispiel für die gerade aufgestellte These, wonach wir Menschen alles "vermenschlichen" müssen, was wir sehen:
    Im Zuge des Klimawandels findet der Winter im Schweizer Mittelland kaum mehr "richtig" statt.
    Also zeigen sich in Gesprächen über das Wetter sehr viele Leute ernsthaft besorgt darüber, dass so etwas "für die Natur" nicht gut sei.
    Ich antworte dann meistens etwa so:
    "Für welche Natur soll das denn nicht gut sein? Ich gehöre doch AUCH zur Natur, und MIR passen die neuen, "mediterranen" Winter viel besser, als die früheren, eiskalten Winter!" Vermenschlichend eben...
    • häxxebäse 18.01.2020 08:53
      Highlight Highlight Mutter natur, vater staat.
    • rodolofo 18.01.2020 09:44
      Highlight Highlight @ häxxebäse
      Es geht noch weiter:
      Eine Kollegin, die den Gedanken, dass ein traditionell eiskalter Winter "für die Natur" besser wäre, verteidigte, begründete das damit, dass dann der Boden auch mal ausruhen könne.
      Da rief ich aus: "Das ist jetzt aber sehr vermenschlichend gesagt! Ein Boden muss doch nicht ausruhen! Da wären ja die tropischen Böden total am Arsch! Die können nämlich überhaupt nie ausruhen!"
      Und schwups! hatten sich die Verhältnisse umgekehrt: Nun war ICH plötzlich "der Naturversteher" und sie war "die vermenschlichend Gläubige"... ;)
    • häxxebäse 18.01.2020 10:00
      Highlight Highlight Guter ansatz!
      Das einzig gute an harten winter ist - es hat danach weniger ungeziefer 😁
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  • irgendwie so: 18.01.2020 08:08
    Highlight Highlight Mir geht nach dem Lesen dieses Artikels vor allem eine Frage nicht mehr aus dem Kopf?

    Weshalb wird die "Erfindung" (?) Gott auf ein Defizit zurückgeführt? Es gibt Menschen die glauben aus schierer Begeisterung für das Leben, für die Schöpfung an einen Gott, wollen irgendwo hin mit ihrer Freude, mit ihrer Dankbarkeit. Da kann Gott auch eine Antwort sein (muss nicht, aber kann).

    Und man darf sich auch die Frage stellen, was für ein Menschenbild dahinter steckt, wenn man die Frage nach Gott mit einem Defizit begründet.
    • bcZcity 18.01.2020 08:19
      Highlight Highlight Empirisch gesehen, würde ich jetzt mal sagen, ist die Begeisterung über das Leben eher in kurzen Momenten präsent. Die Faszination des selben, findet jedoch ganz gut ohne irgend einen Gott statt.
    • häxxebäse 18.01.2020 08:41
      Highlight Highlight Zusammenreissen? Zuhause andere begeisterte vollquatschen? Wie die amish - die schweiz verlassen und in die usa auswandern?
    • efrain 18.01.2020 09:00
      Highlight Highlight 1. Was soll unsere Existenz? Wieso haben wir Bewusstein und Wille? (insbesondere unser Leiden)
      2. Was passiert nach dem Tod?

      Diese zwei Fragen sind ein universeller und integraler Bestandteil der menschlichen Erfahrung - dieses Defizit ist inhärent vorhanden. Weil die ehrliche Antwort wäre: Wir wissen es nicht.
      Doch das ist ein sehr unbequemer und gar beängstigender Gedanke, viele Menschen hadern damit. Da ist es auch recht, wenn einer vom Berg herabsteigt und sagt, er hätte die Antwort. Wir wollen glauben, um dieses unbehagliche Unwissen wegzuhaben.