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Sektenblog

Für Fromme ist Kritik am Glauben Gotteslästerung. Warum eigentlich?

Wenn es um ihren Gott geht, ist es vorbei mit der Gelassenheit.



Bild

Sind Skeptiker und Atheisten von Satan beeinflusst? In den Augen vieler Frommen schon.

In diesem Blog beobachte ich immer wieder ein Phänomen, das einen guten Einblick in die Gemütslage und Denkweise vieler Gläubigen gibt. Die gleichen Erfahrungen machte ich zuvor auch zehn Jahre lang bei meinem Blog beim Tages-Anzeiger. Man kann also schon fast von einer «Gesetzmässigkeit» sprechen.

Es geht um die Frage, wie manche Gläubige Skeptiker und Freigeister beurteilen und wie sie auf ihre Argumente reagieren. Wer die Kommentare hier regelmässig liest, kennt das Ritual: Wer religionskritische Kommentare abgibt, wird reflexartig als Atheist abgestempelt. Dabei schwingt der Unterton mit, Ungläubige seien geistig fehlgeleitet. Deshalb lohne es sich nicht, sie ernst zu nehmen oder ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

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Streitgespräch zwischen Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung und dem katholischen Theologen Prof. Armin Kreiner. Video: YouTube/ReligionundPolitik

Tatsächlich benutzen Strenggläubige den Begriff Atheismus als Schimpfwort. Kritiker oder Skeptiker sind in ihren Augen Gotteslästerer, denen ein ethisches oder moralisches Empfinden abgeht. Sie sind ausserdem von Satan verführt und wirken als Werkzeug des gefallenen Engels oder Fürsten der Dunkelheit.

Strenggläubige wagen es zwar selten, solche Gedanken öffentlich auszudrücken, doch wer sich in diesen religiösen Kreisen auskennt und ihre Denkweise und ihr Weltbild studiert, kommt zu diesem Schluss.

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Diskussion der beiden Philosophen Holm Tetens und Philipp Hübl über die Gottesfrage. Video: YouTube/SRF Kultur

In ihren Augen ist allein schon Kritik an ihrem Glauben oder Gott Ketzerei. Statt sich auf eine Diskussion einzulassen und sachliche Argumente in die Diskussion zu werfen, wenden sie beleidigt ein, ihre religiösen Gefühle seien verletzt worden.

Sie glauben, dass ihre Umwelt ausnahmslos auf diese Gefühle Rücksicht nehmen müsse. Als sei das religiöse Empfinden ein besonderes Gut, das nicht angetastet werden dürfe.

Warum unterscheiden wir zwischen religiösen und säkularen Gefühlen?

Doch: Worin unterscheiden sich religiöse Gefühle vom säkularen oder alltäglichen Empfinden? Könnte beispielsweise ein Trump-Wähler nicht den gleichen «Gefühlsschutz» reklamieren, wenn sein Säulenheiliger massiv kritisiert oder beleidigend karikiert wird? Oder verteidigen fromme Christen ihre muslimischen Brüder, wenn diese wegen Mohamed-Karikaturen auf die Barrikaden gehen?

Die Dünnhäutigkeit vieler Gläubigen mutet eigenartig an. Im Alltag sind kritisches Denken und Vernunft absolut unabdingbar, um das Leben sinnvoll und verantwortungsbewusst gestalten zu können, denn Gutgläubige werden bekanntlich gern missbraucht oder über den Tisch gezogen. Deshalb gibt es Gesetze und Konsumentenschutz.

Ist Kritik am Glauben Gotteslästerung?

Beim Glauben soll hingegen alles anders sein, die alltäglichen Werte keine Gültigkeit mehr haben? Da werden kritisches Denken und logische Überlegungen als Kontrollinstanz oft als Sünde taxiert oder als Gotteslästerung empfunden. Als ob Gott es nicht aushalten würde, wenn er kritisiert wird.

Verräterisch ist diesbezüglich die Bibel, in der ein kindlicher Glaube propagiert wird. Man denke nur an die Aussage: «Selig sind die Armen im Geiste». Als hätten die Autoren der Bibel geahnt, dass die Menschen in 2000 Jahren die Widersprüche und Ungereimtheiten im Buch der Bücher einst analysieren könnten.

Dabei wäre ein kritischer Umgang mit religiösen Dogmen und Glaubensgemeinschaften besonders wichtig, weil es um hochsuggestive und sensible Bereiche geht, um das Höchste und Letzte. Nirgends ist nämlich die Gefahr der Manipulation, des Missbrauchs und der Indoktrination grösser.

Mit Gott und den vermeintlich heiligen Schriften wurde die Menschheit in der Geschichte zu oft drangsaliert und geknechtet.

Mit Gott und den vermeintlich heiligen Schriften wurde die Menschheit in der Geschichte zu oft drangsaliert und geknechtet. Und wird es teilweise heute noch. Man denke nur an die religiös legitimierten Kriege und Terroranschläge in der islamischen Welt.

Deshalb braucht es gerade im religiösen Milieu einen besonders kritischen Blick. Gottesbilder und Heilskonzepte müssen hinterfragt und zur Diskussion gestellt werden, um die Gefahr des Missbrauchs rechtzeitig zu erkennen.

Gläubige müssten kritischen Geistern und Skeptikern dankbar sein, dass sie den Finger auf die wunden Punkte legen und vor den Fallstricken warnen. Egal, ob sich die Warner als Theisten, Agnostiker, Skeptiker oder Atheisten verstehen.

Kritik an Ungläubigen deutet auf Glaubenszweifel hin.

Der Abwehrreflex bei vielen Gläubigen auf Kritik deutet darauf hin, dass sie selbst Glaubenszweifel haben und sich von diesen bedroht fühlen. Sie haben Angst, von kritischen Argumenten «verführt» und verunsichert werden. Deshalb wehren sie Kritik mit der Aussage ab, in ihren religiösen Gefühlen verletzt zu sein. Damit bauen sie sich selbst eine Falle.

Wenn ich die jahrelangen Aggressionen und teilweise den Hass betrachte, die mir in den letzten 40 Berufsjahren von Gläubigen aller Couleur entgegen geschlagen sind, frage ich mich, was es mit der sprichwörtlichen Gelassenheit auf sich hat, die ein tiefer Glaube bewirken soll.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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262Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pelegrino 18.09.2017 11:07
    Highlight Highlight Schubladen-glauben, ein nicht zu ignorierendes Dilemma für den rechtschaffenden, der sich der faulen Ausreden aus der Schubladen, sich anhören muss.
  • Pelegrino 18.09.2017 01:46
    Highlight Highlight Den Schachtel-glauben ist das was nach Vorhersehung einer Lehre aus der Schubladen herausgenommen werden muss und darf, gegeben-falls für das was es soeben gebraucht wird. Was für Ausreden zu peinlichen Fragen des Glaubens hatten, tun sich Frommen-führer, verschiedene Bibelverse schablonisieren, und zu recht sortieren, dass je nach Schublade alles zusammenpasst, um sich der Erklärungnot sich heraus zu stehlen.
    • Pelegrino 23.09.2017 21:21
      Highlight Highlight Für peinliches übertünchen passen die gesammelten, und schubladisierten Bibelzitaten, für irgendwelche faule Ausreden.
  • Pelegrino 06.09.2017 21:41
    Highlight Highlight Zum Teufel nochmal, warum bittet ihr immer: Vergib mir~ vergib mir, wenn auf einen erlösenden Mega- held geglaubt wird, der bereits den Schmach der Schuldgefühle aufgehoben hat. Das hat aber ein Zwiespalt in sich, denn warum Vergeben, da gleich wieder die Moral verletzt wird. Da ist das >Vergib- mir,< wohl eher ein Schwindel der Selbsttäuschung, von sich selbst und vor andern. Der Placebo-glauben der Erlösung vom schlechten Gewissen, ist und bleibt ein Missgeschick, und dient der Vertuschung der eigenen Schuldeingeständnisse, was man an sich selbst und andern angerichtet hat.
  • pete.waterman 01.09.2017 20:05
    Highlight Highlight You are your own Personal Jesus. Amen.
  • Michael Bamberger 31.08.2017 12:42
    Highlight Highlight The Hat Guy: "Und sein Vorwurf, dass kein Diskurs stattfinde, lässt ein ziemlich eingeschränktes Weltbild durchscheinen. Während dieser im Christentum tatsächlich oftmals nicht erwünscht ist, sind Diskussionen in anderen Religionen nämlich durchaus üblich."

    Das ist aber recht interessant...

    Und bei welchen Religionen wäre es denn "durchaus üblich", Glaubensgrundsätze zu diskutieren bzw. zu verhandeln?
  • Oxymora 30.08.2017 23:12
    Highlight Highlight << Gläubige müssten kritischen Geistern und Skeptikern dankbar sein, dass sie den Finger auf die wunden Punkte legen >>

    Das muss ich gleich Pfarrer Joel Osteen mitteilen.


    http://www.sueddeutsche.de/panorama/sturm-harvey-pfarrer-oeffnet-kirche-fuer-hurrikan-opfer-erst-nach-shitstorm-1.3647416

  • Pasionaria 29.08.2017 23:30
    Highlight Highlight Alien....Alienus
    Vielleicht interessiert Dich, dass auch am noerdlichen Ende der Welt, trotz groesserer Suchaktion meinerseits, keine Spur eines Schoepfers zu finden ist. Oder schmilzt auch er gemeinsam mit den bedauernswerten Gletschern dahin?
    Who knows?
    Nichts zu machen gegen per Taufschluckimpfung Immunisierte, den Verstand Ausschaltende Aberglaeubige.
    Du weisst ja unterdessen auch, dass je mehr Licht Du in den Teufelskreis des Glaubens bringst, umso dunkler ess um die Glaeubigen und deren Entgegnungen wird.
    Deine Kommentare zu lesen, tun den "atheistischen Goettern" ach so gut!!
    • Alienus 30.08.2017 09:11
      Highlight Highlight Pasionaria

      Ach, der Glaube versetzt Berge!

      Ist doch Quatsch, denn der Glaube erzeugt und erzeiugte massenhaft Grabhügel.

      Bei uns wird Momentan des Jan Hus gedacht. 600 Jahre Verbrennung auf dem Scheiterhaufen. Es geht um Politik, Macht, Rechthaberei und nicht einen gerechten Disput über Gott.

      Wer Erfolg hat, den belohnt Gott. Wer an Gott glaubt will auch belohnt werden. Tod den Gottlosen.

      Ach hätte Gott damals im Paradies die Menschen nicht ausgewildert!

      Qffensichtlich ein Missgeschick.
    • Spooky 30.08.2017 19:51
      Highlight Highlight @Pasio&Ali
      "Deine Kommentare zu lesen, tun den "atheistischen Goettern" ach so gut!!"

      Hahaa! Wisst, ihr beiden Alleswisser: Der Verstand ist dual. Er denkt dialektisch.

      Aber je näher man dem Göttlichen kommt, so wie ich, dann kann man nur noch in Widersprüchen reden. Ist ja klar, dass ihr Beiden da nicht mehr nachkommt.
    • Alienus 31.08.2017 14:03
      Highlight Highlight Göttlicher Spooky

      Darf man Sie mit Ihre „göttliche Herrlichkeit“ oder „herrliche Göttlichkeit“ ansprechen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 29.08.2017 19:55
    Highlight Highlight These 1:
    Eine offene Gesellschaft basiert auf der ergebnisoffenen Verhandelbarkeit von allem, gemäss demokratischen Verfahrensabläufen.

    These 2:
    Religionen basieren auf unüberprüfbaren, übernatürlichen Behauptungen, welche nicht verhandelbar sind und somit einen totalitären Charakter aufweisen.

    • Share 30.08.2017 11:19
      Highlight Highlight Wie lassen sich die Antworten auf die Frage einordnen: `Gibt es religiöse Gefühle und wenn Ja, können diese verletzt werden?`

      A: Nein, gibt es nicht.
      B: Ja, gibt es. Hast du noch nie Catfish gesehen?
    • zoe... 30.08.2017 11:49
      Highlight Highlight Nun, ist die These 2 nicht genau auch das wo athestischen Menschen vorgeworfen wird?
  • DomKi 28.08.2017 10:03
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare durchlese, fällt mir dies auf: 1) die meisten verwechseln menschliche Handlungen/Absichten mit göttlichen Handlungen/Absichten. Ich kann einen Schraubenzieher als Werkzeug oder Waffe benutzen. Dasselbe mit Gottes Wort (als Waffe wäre es wenn eben der Mensch im Namen Gottes schlechtes tut). Solange Sie aber darauf rumhacken, dass Gott der Böse ist, werden Sie Böses anrichten. Da ist so einfach. Jesus will, dass wir LIEBEN, nicht in unserer Kraft, aber in seinem Namen.
    • Pelegrino 03.09.2017 14:14
      Highlight Highlight DomKi, Zeigen sie mir ein Vorzeigemodel das christliche Werte nicht schon für sich missbraucht hat. Eigentlich sind es jene, die viel von ihrem Glauben reden, und sich selbst nicht daran halten. Die nennen sich oft als Gotteskrieger mit der geistlichen Waffenrüstung, und treiben Nötigung und Stalkern zum Glauben, dass es ihnen glückselig zum Helden stimmt, mit wohlwollenden Gefühl. Mit einem geistlichen Schraubenzwinger kann niemand zum besseren Menschen gemacht werden, denn später fallen die Schuppen von den Augen, und sehen dann, dass sie zum Opfer menschlicher Willkür geworden sind.
  • Anam.Cara 28.08.2017 07:40
    Highlight Highlight Ach Herr Stamm. Ich finde Sie übertreiben wieder mal kräftig.
    Hoffentlich denken Sie jetzt nicht, ich halte Sie für geistig fehlgeleitet, wie Sie das am Anfang ihres Artikels zwischen den Zeilen der Kritik Gläubiger herauszuhören glauben. Soviel zur Dünnhäutigkeit...
    Aber wenn Sie meinen Glauben immer in Zusammenhang mit Kriegen und Gräueltaten stellen - unterstellen Sie mir damit nicht unterschwellig auch Gewaltbereitschaft oder zumindest geistige Fehlleitung?
    Religion soll kritisch diskutiert werden.Vor allem von den Gläubigen.
    Das ist aber nicht das selbe wie "runtermachen"...
    • Regas 28.08.2017 09:10
      Highlight Highlight Man muss da aber schon unterscheiden: In katholischen kreisen ist eine gewisse Ironie über den eigenen Glauben durchaus üblich, während auf der anderen Seite in streng religiösen Islamischen kreisen ein kleiner Scherz über Mohammed bereits mit der Todesstrafe geahndet wird. Die Bandbreite ist gross, sie geht von Lockerheit bis zur Todesstrafe.
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:15
      Highlight Highlight Einverstanden, Regas. Nur macht Herr Stamm diesen Unterschied nicht. Seine Aussagen (über alle Gläubigen) ist keine Kritik an meiner Religion, sondern gegen meine persönliche Entscheidung, an eine höhere Macht zu glauben. Und er beginnt mit der Unterstellung, dass ich Nichtgläubige als geistig fehlgeleitet betrachte. Das ist tendenziös.

      Ich kann auch den Film Yentl empfehlen. Dort werden Glaubenssätze völlig selbstverständlich heftig diskutiert. So müsste Religion.
    • Regas 29.08.2017 10:14
      Highlight Highlight Nein Anam, es geht nicht darum was einer glaubt, es geht darum das derjenige der etwas Glaubt Beleidigt reagiert wenn andere diesen Glauben kritisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex Danuser 27.08.2017 21:26
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, dankeschön!
  • efranz 27.08.2017 21:04
    Highlight Highlight Seit Jahren lese ich mit Interesse diverse religionskritische Blogs, um berechtigte Kritik zuverstehen. Aber mein Glaube an den Rabbi aus Nazareth ist dabei noch nie ins Wanken geraten. Was ist nur mit mir los?
    • Alienus 27.08.2017 23:33
      Highlight Highlight efranz

      Sehr bedenklich Ihre Krankheit. Es ist ein „Morbus religiosus“, denn er ist langwierig, schlecht zu heilen und war früher extrem ansteckend.

      Zur Heilung wird von erfahrenen Experten Selbstgeiselung, Hunger- und Trinkfasten, Selbstverstümmelung, Selbstkasteiung, Entsagung genüsslicher Dinge und besonders dem Ausschalten des Verstandes empfohlen.

      Zur Steigerung der Heilung können Sie automatisches Beten, Selbstbezichtigungen und außergewöhnliche Elevationen durchführen, um den Herrn zu beeindrucken oder gar zu bestechen.

      Schaffen Sie alles, so werden Sie „Franz von watsons Gnade“.
    • Spooky 28.08.2017 04:01
      Highlight Highlight @ Alienus
      Wenn du deinem atheistischen Gott einmal persönlich begegnet bist, so wie es mir passiert ist, wirst du nicht mehr so dummes Zeugs schreiben.
    • efranz 28.08.2017 05:48
      Highlight Highlight Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass meine "Krankheit" heilbar ist und möchte es auch gar nicht. Sie füllt meine Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens. Ich spüre es einfach. Ich müsste sonst auch wichtige Fragen wie die nach der Entstehung des Lebens auf Dauer verdrängen. Das schaffe ich einfach nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elvenpath 27.08.2017 17:15
    Highlight Highlight So sind nun mal die Anhänger totalitärer Ideologien. Widerspruch und Kritik sind mit Ihrem Weltbild nicht vereinbar, und werden deswegen als böswillige Beleidigungen gesehen.
    Das ist ein relativ simpler, psychologischer Mechanismus.
    • rodolofo 28.08.2017 23:03
      Highlight Highlight Oder autoritäre Erziehung, kombiniert mit Patriarchat und Rassismus.
      Was aber diese religiösen Eiferer nicht bedacht haben, ist dies:
      Wer diese Art von Erziehung und Bevormundung und Einengung durchbricht, hat einen enorm starken Charakter!
      Wenn Jesus wieder kommt, dann ist er eine Sie, also eine Frau, eine Muslimin, und aufgewachsen in einer Macho-Gesellschaft...
  • Oxymora 27.08.2017 13:35
    Highlight Highlight <<Für Fromme ist Kritik ... Gotteslästerung. Warum eigentlich?>>

    Religiöses Märchengut ist ausgedacht, um andere Leute zu instrumentalisieren. Wer den Untertanen einreden kann, es gäbe göttliche Gesetze usw. kann alles Mögliche durchsetzen. Für die politische Elite ist Gottesherrschaft ein Segen und die Phantasievorstellung Gotteslästerung (Einziges Verbrechen ohne Opfer) sei möglich, bietet Schutz. Der staatliche Motor der Götterwirtschaft kann so noch eine Generation länger vor sich hin stottern, bis die Trennung von Kirche und Staat kommt. Aber dann gehört die Ungläubigensteuer der AHV.
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:40
      Highlight Highlight Die Frage ist doch, was genau kritisiert wird. Wenn Du den Machtapparat einer Religionsgemeinschaft infrage stellst, kann das gewiss keine Gotteslästerung sein.
      Wenn Du mich persönlich angreifst oder runtermachst, weil ich an eine höhere Macht glaube, dann wehre ich mich. Weil ich glauben darf was ich will. Und weil ich friedlich lebe und versuche, allen anderen auch ein friedliches Leben zu ermöglichen.
      Meine Reaktion könnte von Dir aber so interpretiert werden, dass ich Kritik als Gotteslästerung zurückweise. Aber das wäre überheblich und eher "Mittelalter"...
    • Oxymora 29.08.2017 22:09
      Highlight Highlight @Anam.Cara

      Sie sind natürlich eine löbliche Ausnahme.

      In der Praxis ist es doch oft so, dass jemand einen Götzen kritisiert oder seinen Herd mit vorhandenem Papier einfeuert.
      Die angeblichen Götter oder Schriften wehren sich nicht, sie sind nicht beleidigt.
      Aber oft fühlen sich dann Gläubige zutiefst beleidigt; obwohl man Sie nicht kritisiert oder in den Offen geworfen hat.
      Je nach Gegend bezahlt der angebliche Gefühlsverletzer sogar mit seinem Leben dafür.
    • Anam.Cara 30.08.2017 07:22
      Highlight Highlight @Oxymora: einverstanden. Ich vergesse immer, dass viele Menschen nicht zwischen Religion (die Schriften), Kirche (die Machtstruktur) und Glauben (was ich fühle, was mich motiviert, was mir das Gefühl gibt ein gutes Leben zu führen) unterscheiden.
      Ich versuche mich hier gegen absolute Aussagen, Verallgemeinerungen und Unterstellungen zu wehren. Nicht alle Gäubigen sind dünnhäutig. Nur wenige Christen würden einen Kreuzzug befürworten. Nur einige Gläubigen werden gegenüber Ungläubigen herablassend. Viele Gäubige sind friedliebend. Der Artikel differenzier zu wenig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 27.08.2017 10:33
    Highlight Highlight Ach Jussuf, hören Sie doch auf mit Ihrer ewig alten Leier. Können SIE denn beweisen, dass es KEINEN Gott oder Seele gibt?

    Wenn Sie schon dazu die alten Griechen bemühen, dann sollten Sie die richtigen erwähnen. Nämlich die, die sagen "Ich weiss, dass ich nichts weiss".

    Dann wäre Ihre Schreibe wenigstens intelligent, aber so....
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 11:50
      Highlight Highlight Ähm, ich HABE genau den erwähnt! Nämlich Sokrates. Aber um das zu bemerken bräuchte es halt ein Minimum an Bildung.

      Die noch viel ältere Leier ist die Rückfrage nach dem Beweis der Nichtexistenz. Die wird auch nach dem hunderttausendsten Mal nicht richtiger oder sinnvoller.
    • Beteigeuze 27.08.2017 12:17
      Highlight Highlight Wenn die Frage nach der Nichtexistenz Gottes nicht sinnvoll ist, dann ist auch die Frage nach seiner Existenz nicht sinnvoll.

      Also: Warum wird um dieses ganze Thema eine geradezu hirnrissige Diskussion betrieben obwohl man weiss, dass jede Antwort darauf nur gequirlte Kacke sein kann?

      Keine anderen Sorgen, Jussuf, keine anderen Sorgen?
    • Scrj1945 27.08.2017 15:17
      Highlight Highlight Man sagt ja das gott alles erschaffen hat. Rein hypothetisch nehmen wir mal an es gibt einen gott (ich glaube nicht daran) wer hat den gott erschaffen? Also wieso sollte einen gott geben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 27.08.2017 06:41
    Highlight Highlight Ich frage mich oft, ob es die verfassungsrechtliche Religions- und Glaubensfreiheit überhaupt gibt? Eine Freiheit, die meist nur von denen in Anspruch genommen, die ihren Glauben durchsetzen wollen, ohne zu fragen, wo die Freiheit des Nächsten (Gläubigen) beginnt. Die meisten Religionen haben zudem einen Missionierungsauftag, wodurch Religionsfreiheit in sich ein Widerspruch ist. Wenn man wirklich an den einen Gott glaubt, darf doch kein Platz für andere Götter sein? Welche Religion bemüht sich um Andersgläubige ohne sie zu bekehren? Religionsfreiheit ist staatlich kontrollierter Opiumkonsum.
    • Menel 27.08.2017 09:41
      Highlight Highlight Die meisten Religionen haben einen Missionierungsauftrag? Ich kann mich täuschen, aber mir fallen nur 2 ein. Sind auch die, die immer am lautesten schreien, wenn Kritik geübt wird.
  • manuel0263 27.08.2017 05:20
    Highlight Highlight Warum glaubt nicht einfach jeder an das, woran er glauben möchte? Das Problem liegt darin, andere vom eigenen Glauben (oder auch Nichtglauben) überzeugen zu wollen. Genau das funktioniert einfach nicht. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
    • Menel 27.08.2017 09:44
      Highlight Highlight Weil die Legitimation von monotheistische Religionen davon abhängt, dass andere Religionen unrecht haben. Mono-theismus halt, macht Menschen unglaublich unentspannt und anstrengend.
    • Elvenpath 27.08.2017 16:46
      Highlight Highlight Doch es funktioniert:
      Eltern indoktrinieren ihre Kinder mit dem eigenen Glauben und nehmen ihren Kindern damit die Entscheidungsfreiheit.
      Denn Kinder glauben ihren Eltern und was man als Kind lernt, das "sitzt".
      Ohne die religiöse Indoktrination von Kindern würde jeder Religion aussterben.
      Deswegen sind die Religionen auch so erpicht auf den Religionsunterricht. Die Priester aller Religionen wussten schon immer: Man muss in die Köpfe der Kinder. Ein erwachsener Mensch "findet" nur selten zum Glauben, wenn er vorher mit dem Konzept nie in Berührung gekommen ist.
  • Alienus 27.08.2017 00:37
    Highlight Highlight vera.crux

    Ist nicht die Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber Gotteszweiflern das Alleinstellungsmerkmal der Religionen, die von Menschen für Menschen entwickelt wurden, um Fragen der Herkunft, des Seins, des Lebens, der Sonne, des Mondes und der Sterne scheinbar plausibel beantworten zu können.

    Nach (zu) langer Zeit merkten kritische Menschen, da spricht nicht Gott, sondern Menschen wie sie selbst, aber gewiss nicht schlauer, dafür verwirrt, indoktriniert und verlogen.

    In vergangenen Jahrhunderten gabs genug gottesfürchtig praktizierende Regime und ihre Massenmorde. Es war die Hölle!
    • rodolofo 27.08.2017 08:42
      Highlight Highlight Andererseits:
      Wenn im Betrieb, wo Du arbeitest, der Chef, oder die Chefin sagt: "Dieses und jenes ist zu tun."
      wirst Du auch nicht nerven, indem Du alles anzweifelst und viele Alternativ-Vorschläge bringst.
      In dem Sinne ist eine Kirche natürlich wie irgendein anderer, hundegewöhnlicher Betrieb, der mit gut organisierter, oft routinierter Alltags-Arbeit am Laufen gehalten wird.
      Ich glaube, wir sollten aufpassen, dass wir das Religiöse nicht mit Ansprüchen überladen, die wir auch sonst im Leben nicht erfüllt bekommen.
      Natürlich schürt die Religion auch selber solche überzogenen Erwartungen...
    • vera.vox 27.08.2017 11:14
      Highlight Highlight @Alienus
      Die Fragen die dich so sehr beschäftigen sind für ein friedliches Zusammenleben völlig unerheblich
      Ein Alleinstellungsmerkmal des Krawallatheismus hingegen schon
      Verallgemeinerung:von Einzelfällen wird auf alle Gläubigen geschlossen

      z.B:Wenn ein Irrer, einen Lieferwagenvorfall produziert, wird das zum Islamischen Terror; obwohl das nichts mit dem Islam zutun hat
      Wenn ein Pädophiler zufällig katholisch ist, wird die Kirche zur Kinderfickersekte erklärt
      Wenn mittelalterliche Hetzschriften gefunden werden; wird 500 Jahre später Dr. Martin Luthers Mitgläubigen Antisemitismus angekreidet
    • Elvenpath 27.08.2017 17:27
      Highlight Highlight vera.vox:
      Krawallatheismus? Tja, wir sind halt nicht mehr bereit, den religiösen Schwachsinn mit Samthandschuhen anzufassen. Vor allem dann, wenn Religionen die Gesellschaft dominieren wollen, Privilegien für sich beanspruchen und anderen Menschen ihren Willen aufzwingen. Ja. dagegen machen wir jetzt Krawall.
      Aber mit Worten. Und nicht mit brennenden Scheiterhaufen, eisernen Jungfrauen und Daumenschrauben, Selbstmordattentaten und Gefängnisstrafen, so, wie es die Anhänger der monotheistischen Religionen taten und tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 26.08.2017 23:59
    Highlight Highlight Liebe Leute

    Mit dem Glauben ist es so:

    Man kann die Sonne sehen und gleichzeitig bezweifeln,
    dass die Sonne existiert.

    Aber man kann nicht bezweifeln, dass man die Sonne sieht.
    • Elvenpath 27.08.2017 16:47
      Highlight Highlight Untauglicher Vergleich.
      Mann kann beweisen, dass die Sonne existiert.
    • Spooky 28.08.2017 01:14
      Highlight Highlight @ Elvenpath
      Klar kann man das. Aber ein Beweis ist nicht die Realität.

    • Meitschi 28.08.2017 10:36
      Highlight Highlight "Beweis, der: Nachweis dafür, dass etwas zu Recht behauptet, angenommen wird; Gesamtheit von bestätigenden Umständen, Sachverhalten, Schlussfolgerungen.

      Realität, die: Wirklichkeit, tatsächliche Gegebenheit, Tatsache" (Duden)

      Nein, Spooky, ein Beweis ist nicht die Realität. Das sind zwei verschiedene Konzepte.
      Ein Beweis BESTÄTIGT die Realität.
      Ergo: Wenn bewiesen werden kann, dass die Sonne existiert, dann ist die Existenz der Sonne die Realität. Solange kein Beweis vorliegt, kann ihre Existenz angezweifelt werden.

      Elvenpath - an dieser Stelle MERCI für deine stichhaltigen Kommentare! <3
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  • Raembe 26.08.2017 23:13
    Highlight Highlight Es ist genau gleich bei allen extremen Denkensmustern. Egal ob in der Politik, dem Glauben oder seit Neuem, der Ernährung.

    Mit extrem in eine Richtung denkenden Menschen kann man nicht über ihre Passion diskutieren. Solche Menschen dulden kaum Kritik an ihrer Sache.
  • Severin Mori 26.08.2017 21:13
    Highlight Highlight Man kann es biegen und drehen wie man will, schlussendlich ist dies der einzig richtige Satz der alles schön umschreibt!

    "für diejenigen die Glauben ist kein Beweis nötig, für diejenigen die nicht glauben, kein Beweis möglich"

    Voila!
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:27
      Highlight Highlight Der Spruch ist eher weniger realistisch als dieser: "Wer nichts weiss, glaubt alles" (Marie v. Ebner-Eschenbach)
    • Rotbeisser 27.08.2017 13:11
      Highlight Highlight @Thom
      Das Zitat ist sinnverändernd unvollständig. Korrekt ist:

      "Wer nichts weiß, muss alles glauben."

      Quellenangabe: Aphorismen. Band 1 gesammelte Schriften von Marie von Ebner-Eschenbach, erschienen in Berlin, gedruckt von den Gebrüdern Paetel, 1893., Seite 21
    • Migguel 27.08.2017 16:01
      Highlight Highlight Klar - irgendjemand muss man ja glauben, da die wenigsten unter uns Physik, Biologie oder Theologie gleichzeitig studiert haben, um alles fachlich korrekt beurteilen zu können.

      Aber: glaubt man einfach alles das klug und einleuchtend tönt, oder hinterfragt man kritisch? Das ist ein sehr grosser unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 26.08.2017 20:45
    Highlight Highlight
    Ihr Erfahrungswissen täuscht Sie nicht Herr Stamm.
    • Share 27.08.2017 16:28
      Highlight Highlight Ist schon unglaublich, da wird das Vorurteil zelebriert und alle finden es toll. Aber bitte, ein paar Haerzli mehr, wer sagt da nein. Danke.
      Mein Erfahrungswissen hat mich Differenzierung gelehrt. Da braucht es noch ein bisschen Empirie dazu. Vielleicht machen wir ein Exempel dazu:
      Liebe Frau Merkel, ich bitte Sie die Weimarer Festspiele nicht mehr zu besuchen. Dem Ornament der Masse, also uns allen zu Liebe.
    • MacB 28.08.2017 09:41
      Highlight Highlight Sind Sie verwirrt?
    • Share 28.08.2017 14:32
      Highlight Highlight Danke der Nachfrage. Nein, eher, wie sagt man, angewidert. Nach meiner letzten Lektüre, die sich um zweieinhalb Tausend Jahre Geschichte der Ethik im Okzident dreht und im Machtinstinkt und dem daraus gedrehten Strick des Schuldbewusstsein endet, kann ich nur angewidert sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomsen2 26.08.2017 20:27
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel.
  • Spooky 26.08.2017 20:06
    Highlight Highlight Ich finde jene Muslime voll doof, die glauben, ihr Glaube sei der einzig wahre Glaube.
    • Balikc 26.08.2017 21:10
      Highlight Highlight Warum nur Muslime?
    • Spooky 26.08.2017 22:46
      Highlight Highlight @Balikc
      Okay, du hast recht. Die Christen sind auch nicht besser.
    • rodolofo 27.08.2017 08:52
      Highlight Highlight Und was ist mit den Hindus, Spooky?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonDude 26.08.2017 19:43
    Highlight Highlight Der einzige Glaube sollte der an sich selbst sein!
    Wer an irgendwelche erfundenen Götter glauben muss, hat definitiv ein mangelndes selbstbewusstsein.
    Wir leben im 2017! Come on....
  • DomKi 26.08.2017 19:35
    Highlight Highlight Ich glaube an Jesus. Wenn jemand meinen Glauben kritisiert (was oft geschieht), oder Jesus "verunglimpft", beleidigt mich das nicht. Es erzeugt lediglich ein Gefühl des Mitleids für die andere Person. Die, die sich beleidigt fühlen sind nähmlich gar nicht fest im Fundament Jesu, denn Jesus selbst erlitt ja das Schlimmste und hat immer mit Liebe reagiert. Um das zu verstehen, muss man Jesus lieben. Gottes Segen.
    • Don Sziggy 26.08.2017 20:58
      Highlight Highlight Wenn jemand an irgendeine Religion glaubt, habe ich tiefes Mitleid für Ihn.
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:31
      Highlight Highlight Man kann natürlich glauben was man will. Jedoch was in der Bibel steht ist zu grossem Teil erlogen und verzogen. Die Schreiber des neuen Testaments sind Unbekannte denen man einen Alias-Namen gegeben hat. Man weiss aber dass sie Generationen nach Jesus ihre Texte vom Hörensagen übernommen haben, also schon sehr unglaubwürdig.
    • DomKi 27.08.2017 00:31
      Highlight Highlight Genau, ich fühle wie Sie auch tiefen Mitleid wenn sich jemmand in der Religion verliert. Sie müssen aber zuerst einmal Vokabeln büffeln: Religion: "ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“ Nun, mein Glaube zu Jesus ist dies nicht, mit Ihm führe ich eine LEBENDIGE BEZIEHUNG. Sie haben 2 Optionen: 1)mal richtig hinter die Bücher zu gehen, 2)noch einen abstrusen Kommentar zu hinterlassen 3)auf meinen Post sachlich eingehen. Up to you. http://
    Weitere Antworten anzeigen
  • vera.vox 26.08.2017 19:33
    Highlight Highlight Schätze, da will ein Atheist sein Gewissen beruhigen.

    Doch Atheismus bleibt so eine Art Identitätspanzer, der gegen andere in Stellung gebracht wird. Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber dem Christentum / dem Islam aus dem Geschützturm.
    Eine atheistische Welt ohne Gott, dass wäre eine fürchterliche Welt, in der die Schwachen erbarmungslos ausgemerzt würden.
    Wo Gott geleugnet wird, da wird bald auch die Menschwürde geleugnet und missachtet.
    Im vergangenen Jahrhundert hatten wir genug praktizierten Atheismus durch gottlose Regime und Ihre Massenmorde, es war die Hölle auf Erden.
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 20:53
      Highlight Highlight Vera wieder einmal...
    • Don Sziggy 26.08.2017 21:04
      Highlight Highlight Das stimmt, es gab Tote durch sogenannt Gottlose Regime, und für wieviel Tote durch Religionskriege und Gefolterte, die nicht an den entsprechenden Gott glauben wollten, sind denn die Religionen verantwortlich? Und für wieviele Tote sind z.B. heute die USA, a Nation under God - und ihre meistens westlichen, Christlichen Allierten verantworlich? Ist doch alles nur Schwachsinn.
    • JackMac 26.08.2017 21:46
      Highlight Highlight Ich lach mich grad weg! Einige der grössten Genozide sind im Namen Gottes geschehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patrick Lang 26.08.2017 19:06
    Highlight Highlight Ich finde die Annahme lustig, dass "die Leute" vor 2000 Jahren "wohl noch etwas blöd waren" und deshalb die "Widersprüche" in der Bibel/dem Koran/den Veden/etc. nicht registriert haben. Ich finde die Annahme lustig, dass Gläubige wegen "inneren Glaubenszweifeln" automatisch gegen "kritische Argumente" sein sollen. Ich finde die Annahme lustig (zum Heulen) dass glaubens-freie Ideologien die Welt natürlicherweise verbessert haben sollen, während glaubensbezogene Ideologien alles immer nur wieder kaputtmachen. Ich finde Herrn Stamm recht lustig und bin tiiiief gläubig. Salaam, und so.
    • Rotbeisser 26.08.2017 22:13
      Highlight Highlight Ich finde Sie auch lustig. Salami fein!
  • Hades69 26.08.2017 18:59
    Highlight Highlight Wer sucht, der findet.
    • Spooky 26.08.2017 21:55
      Highlight Highlight @Hades69

      Falsch! Wer sucht, findet nicht. Nur wer findet, findet.

      Wer sucht, sucht. Wer findet, findet.

      Zwischen Suchen und Finden gibt es keine Verbindung.
    • Hades69 26.08.2017 23:35
      Highlight Highlight Haha, stimmt :)
      Aber nur beginnt man halt mit dem Suchen, wenn man finden will. Wenn man von Beginn an nur findet, hat es keinen Weg bis dahin gegeben. Nicht das Findende ist das Ziel, sondern der Weg.
    • Hades69 26.08.2017 23:58
      Highlight Highlight Den Satz:

      Zwischen Suchen und Finden gibt es keine Verbindung.

      Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotbeisser 26.08.2017 18:54
    Highlight Highlight Ich denke, das erklärt sich ganz einfach. Es geht darum rechtzuhaben.
    Wer in einer Sache recht hat, egal wie realitätsnah diese Sache ist, der hat Macht. Denn damit bestimmt derjenige darüber, welche Konsequenzen sich für das Verhalten aller Menschen ergeben müssen, resp. sich nicht ergeben dürfen: d. h. die Tugenden und die Sünden. Damit überhaupt erst gar nicht argumentiert werden muss, werden Dissidenten diskreditiert, diffamiert und isoliert. Und wenn das nicht hilft, dann (mund-)tot gemacht.
    Das findet sich überall. Ganz besonders auch bei den Gläubigen der anthropgenen Klimaerwärmung.
    • Flexon 26.08.2017 22:21
      Highlight Highlight @Rotbeisser
      Religion hat sicher auch (viel) mit Macht zu tun. Aber ganz so einfach ist es wohl nicht. Gerade im Umgang mit der Wissenschaft, kommen wir um das glauben auch 2017 nicht herum. Ab einer gewissen Komplexität eines Themas, das muss nicht einmal der Klimawandel sein, müssen wir glauben oder eben nicht. Du glaubst, dass die Erde eine Kugel ist, weil du Bilder der ISS auf die Erde gesehen hast. Du glaubst es, weil es alle anderen auch sagen und das Bild in deine Logik passt. Wenn alle falsch liegen, könnte es auch anders sein. Glaubst du das?
    • Rotbeisser 26.08.2017 22:52
      Highlight Highlight @Flexon: Ich gehe mit Ihnen einig, dass das Meiste was Menschen und insbesondere auch Wissenschafter und Atheisten zu wissen meinen, sie in Wirklichkeit einfach glauben. Weil sie das allerallermeiste davon nie selber nachgewiesen haben.
      Und es stimmt auch, dass unser Wissen ein Tropfen ist und unser Unwissen ein Ozean (frei nach Newton, glaube ich).
      Aber diese Umstände machen es nicht erforderlich, Unwissen mit Glauben zu ersetzen.
      Nein, ein vernünftiger Mensch sagt: "Das weiss ich nicht".
      Und ein wirklich weiser Mann, Sokrates mit Namen, sagte es so: "Ich weiss, dass ich nichts weiss".
    • Flexon 27.08.2017 00:08
      Highlight Highlight @ Rotbeisser
      Ein vernünftiger Mensch in deinem Sinne wäre nicht sehr lebenspraktisch. Er müsste alles was er nicht weiss, zuerst selbst empirisch herausfinden. Vielleicht würden es die Umstände dann doch erforderlich oder zumindest wünschenswert machen, Unwissen mit Glauben zu ersetzen? Zumindest darüber nachdenken sollte er... wenn er vernünftig ist.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 26.08.2017 18:54
    Highlight Highlight Ich denke der springende Punkt ist, ob man sich mit den Überzeugungen der Menschen kritisch auseinandersetzet oder aber sie lächerlich macht. Ich betrachte mich als überzeugten Christen, und kritische Fragen oder Argumente, mit Anstand vorgebracht, tun mir nicht weh. Wenn ich aber den Eindruck bekomme, dass ich im Namen der Kritik lächerlich gemacht und mit meiner Überzeugung nicht ernst genommen werde, fühle ich mich gekränkt. Mir scheint oft, dass Herr Stamm das Wort Christ genauso abwertend verwendet, wie er findet, dass das Wort Atheist gebraucht werde.
  • rodolofo 26.08.2017 18:31
    Highlight Highlight Ich finde die Auseinandersetzung mit "Gläubigen" immer wieder sehr spannend!
    Aber da entsteht tatsächlich immer wieder dieses Unbehagen, dass eine gläubige, also stark moralisierende Person, die"in den Extremen Gut und Böse denkt, irgendwann einmal auf die Kurzschluss-Überlegung mit dem verführenden Satan kommt...
    Dann wird es bald einmal ungemütlich und der Ton der Unterhaltung wird rauher.
    Andererseits kann ein Christ ja gerade dann beweisen, dass er das Level "Liebe Deinen Feind!" erreicht hat und diese Prüfung bestehen kann.
    Bei einem Islamisten hingegen müsste ich mit "Kopf ab!" rechnen.
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:34
      Highlight Highlight Ich finde das schon lange nicht mehr spannend Es endet mit dem immergleichen Monolog der Gläubigen die aus der Bibel zitieren. Argumenten sind sie nicht zugänglich. Die sind dann wie Politiker, dreschen leere Phrasen und hören nicht zu, reagieren nicht sondern repetieren nur.
    • Anam.Cara 30.08.2017 08:03
      Highlight Highlight @rodolofo: mich stört der Satz "eine gläubige, also stark moralisierende Person". Das ist eine Verallgemeinerung. Wenn ich gläubig (christlich) bin, heisst das noch lange nicht, dass ich moralisiere oder gar andere verurteile. Glaube soll uns Demut und Dankbarkeit lehren. Nicht Überheblichkeit.

      @Thom: schade, dass wir noch nie über Glaubensfragen diskutiert haben. Du würdest vielleicht überrascht sein (ich zitiere fast nie, weil mir eigene Gedanken und Schlüsse zu wichtig sind)
  • Zeit_Genosse 26.08.2017 18:14
    Highlight Highlight Soll doch jeder glauben und denken was er will, aber dabei das für sich (oder in der Sekte) tun und andere nicht be-/verurteilen. Glauben erleichtert das Verständnis zwischen gleichgläubigen und erschwert gleichzeitig das mit andersdenkenden.
  • Chris K. 26.08.2017 18:06
    Highlight Highlight "Jede cha mache waser will, will..." Ach ihr wisst schon.
  • My Senf 26.08.2017 17:53
    Highlight Highlight Was für eine Wortwahl "religiösen Milieu". Eben Sektenspezialist im Milieu...
  • Dirk Leinher 26.08.2017 17:27
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an das Buch "Sektenjagd" des verstorbenen evangelischen Pfarrers Felix Flückiger. War es da nicht Hugo Stamm der sich wegen 2 unglücklich formulierten Sätzen genötigt sah, gegen Pfarrer Flückiger zu prozessieren ohne zuvor mit direkt Kontakt aufzunehmen wie es in so Fällen Usanz ist?
    • Rotbeisser 26.08.2017 18:59
      Highlight Highlight Tut nichts zur Sache.
    • Dirk Leinher 27.08.2017 11:16
      Highlight Highlight Selbstverständlich tut es das. Wenn derjenige der anderen mangelnde Kritikfähigkeit vorwirft selbst eine Unfähigkeit mit Kritik umzugehen zeigt, ist dies ein wichtiger Bestandteil um seine Aussagen einzuordnen. Psychologisch sehr aufschlussreich.
    • Rotbeisser 27.08.2017 12:34
      Highlight Highlight @Dirk: Unsinn.
      Eine Aussage ist immer unabhängig vom Sprecher zu beurteilen.
      Die Psychologie des Sprechers mag interessant sein, aber sie tut rein gar nichts zur Sache.
      Leider ist ihr Missverständnis weit verbreitet.
      Es ist egal, wer es sagt. Es zählt einzig, was er sagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flexon 26.08.2017 17:09
    Highlight Highlight Ich glaube Glauben muss losgelöst von Religionen betrachtet werden. Glauben ist die Fähigkeit, sich an etwas zu orientieren, obwohl einem das nötige Wissen dazu fehlt. In einer Welt der nicht-perfekten Informationen ist die Fähigkeit zu glauben für einen rationalen Geist überlebenswichtig. So entscheidet sich einer, Informatik zu studieren, weil er GLAUBT, in der Zukunft davon leben zu können. Er weiss es nicht. Müsste er es wissen, würde er nicht studieren, weil er es nicht wissen kann.

    Religionen helfen m.E. diese Fähigkeit zu trainieren aber es geht auch anders.
    • Rotbeisser 26.08.2017 19:09
      Highlight Highlight Der Informatiker in Deinem Beispiel glaubt nicht, er spekuliert.
      Das ist etwas komplett anderes, als zu glauben.
      Glauben, heisst keinen Zweifel zu haben.
      Spekulieren heisst, eine Annahme zu machen, ganz im Wissen, dass die Annahme falsch sein könnte.
      Der Gläubige handelt blind für alle Zweifel. Er merkt seinen Irrtum nie.
      Wer spekuliert, der handelt im Wissen um seine Zweifel. Er merkt seinen Irrtum sofort.
    • Flexon 26.08.2017 21:41
      Highlight Highlight @Rotbeisser
      Ich würde das anders formulieren: der "Gläubige" (nicht im religiösen Sinn) glaubt eben auch dann noch an die Möglichkeit, dass etwas real wird, wenn es objektiv sehr unwahrscheinlich ist. Menschen, die Grosses erreichen, besitzen diese Fähigkeit (wenn sie nicht nur Glück hatten). Spekulation allein reicht für diese Art von Antrieb nicht aus, ein Rückschlag würde dort gleich als Irrtum und somit als Ende der Übung gelten. Für einen der an den Erfolg glaubt, ist ein Rückschlag eben nur ein Rückschlag. Das kann man bei erfolgreichen Sportlern gut beobachten.
    • Khoris 26.08.2017 21:49
      Highlight Highlight Mit diesem Beitrag sprechen sie jedem Gläubigen die Fähigkeit ab sich mit seinem Glauben auseinanderzusetzten.
      Glauben heisst nicht frei von Zweifel zu sein. Mit solchen Aussagen werden alle Gläubigen in einen Topf geworfen und DAS finde ich dann doch beleidigend.
      Ich glaube und zweifle, aber ich suche Antworten. Das macht aus mir weder einen schlechten Christen noch einen schlechten Menschen, sondern jemanden, der sich eben mit dem Glauben auseinandersetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 26.08.2017 16:29
    Highlight Highlight Ja genau. Hugo Stamm ist wie er schon beim Tagi war. Einfach mal gegen alles was mit Glaube zu tun hat! Wer sonst kann sich Sprüche wie "kindlicher Glaube" erlauben? Interessant wäre wenn sich Hr. Stamm mal kritisch mit dem Islam oder den Rabbiner auseinander setzt. Aber das wagt er nicht. Die sind nicht so tolerant wie Christen die sich alles gefallen lassen. Da wäre er sofort der antisemit und würde in keinem Medium mehr schreiben dürfen. Hr Stamm, "echte" Christen nehmen ihre Kritik an ihrem Glauben schon lange nicht mehr ernst!
    • pachnota 26.08.2017 18:37
      Highlight Highlight Hmm...
      So habe ich mir das noch nie überlegt.
      Aber stimmt.
      Stamm kann alle Religionen und Sekten kritisieren.

      Beim Islam scheint er Ladehemmungen zu haben.
      Würde er den Islam, genau so angehen, wie das Christentum, wäre er, im heutigen links populistischen Milieu, sofort DER Nazi.
  • Staatsgebeutelter 26.08.2017 15:46
    Highlight Highlight Ich schreibe hier jetzt nichts sonst wird dies zu eines Stamm-Lästerung. Aber weiter so Hugo das kommt bestimmt gut mit Deinen Kolummnen und Kommentaren.
  • silverstar 26.08.2017 15:45
    Highlight Highlight Die linke Ikone, Patrick Frey, sagte in einer SRF Sendung:

    "Ich verstehe überhaupt nicht, wieso man unterscheidet, zwischen religiöse Gefühlen, und sonstigen Gefühlen."

    Es ging um die Mohammed Karikatur eines dänischen Zeichners.
    Eigentlich diskussionslos richtig.
    Könnte man meinen.
    Trotzdem herrscht in vielen westlichen Köpfen, die Meinung, wir müssen uns gegenüber dem muslimischen Glauben, besonders zurückhalten, was Kritik betrifft

    Zu beobachte, beim Anschlag, auf "charlie hebdo", als viele Journalisten die Meinung vertraten, das diese Zeitung, ja provozierte und daher selber schuld sei.
  • irgendwie so: 26.08.2017 15:39
    Highlight Highlight Die Gedanken von Hugo Stamm finde ich nachvollziehbar, aber ich finde es auch schade, dass es immer so tönt, wie wenn alle 'Frommen' so wären wie er schildert. Das ist nicht der Fall - und 'Glaube' ist vielfältiger, als es da geschildert wird und je nach dem (nicht immer) mehr als ein Rechthaben und Behaupten. Konsequent scheint mir, dass die, denen der Glaube einen tiefen Frieden gegeben hat, nicht auf Pamphlete reagieren, weil sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen... Bleibt der Verdacht, dass die "religiösen"Diskussion(en) wie diese hier nicht wirklich tief gründen....
  • Hexentanz 26.08.2017 14:47
    Highlight Highlight Wenn ich dran denke, wie oft mich das Geschehen auf der Welt kränkt, und ich leider nicht an einen Gott oder Propheten glauben kann, weil ich absoluter science nerd bin, denke ich manchmal.. für mich selbst wäre einiges einfacher, wenn ich einfach an einen Gott denken kann, der über mich wacht, und den rest der Welt ausblendet.

    Wer sich aber nur einen Moment mit der Entstehung der Bibel sowie deren pendants beschäftigt, die Entsehung von Leben, Evolution und das Entwickeln der Religionen studiert, der weiss leider bald, dass dies nur ein Luftschloss ist.. :/
    • My Senf 26.08.2017 20:36
      Highlight Highlight Komisch, dass z.B. Newton oder Einstein anderer Ansicht waren. Aber sie haben sicher fundierte Beweise wie die Bibel entstanden ist und bei den Beweislücken kann ja dann H. Stamm aushelfen
    • DomKi 27.08.2017 00:56
      Highlight Highlight @Hexentanz: Warum geben Sie Ihre Meinung ab ohne das Thema zu kennen? "... wenn ich einfach an einen Gott denken kann, der über mich wacht, und den rest der Welt ausblendet." Hätten Sie die Bibel gelesen, wüssten Sie, dass 1) Gott über seine Kinder wacht, aber keine Garantie "zum Erfolg" gibt, 2) der Gläubige alles andere als zum "Ausblenden" aufgefordert wird. Aber bleiben Sie in Ihrer Science (Fiction)-Welt, denn da war ich und habe aber zur Wahrheit übergewechselt.
    • MacB 28.08.2017 09:48
      Highlight Highlight DomKi, glaubst du an Evolution?
  • zoe... 26.08.2017 14:21
    Highlight Highlight Ich weiss beim besten Willen nicht ob es einen Gott gibt, oder Waldwesen, die an besonders schönen Orten hausen, oder ob Bergkristalle meinem Computer guttun.
    Ich weiss das alles nicht, ich könnte es aber glauben.
    Als letzthin eine an den Herrgottglaubende Frau mich liebevoll ein Heidenkind nannte und mich in ihre Gebete einschloss, da wusste ich, das tut ihr gut.
    • pamayer 26.08.2017 14:39
      Highlight Highlight Das tut IHR gut.
      Genau so isses.
    • Piri 26.08.2017 16:17
      Highlight Highlight Und schaden tut's niemanden! Solange man andere Menschen nicht zu etwas zwingen will, ist mir das egal!
    • DomKi 27.08.2017 00:57
      Highlight Highlight Ja, ich bete auch auf der Strasse für Wildfremde. Nein, es tut mir weder gut noch schlecht. Es ist für den ich bete :-)
  • exeswiss 26.08.2017 14:12
    Highlight Highlight danke herr stamm. jetzt weiss ich woher ibrahimovic das bild hat :D
  • Follower 26.08.2017 13:07
    Highlight Highlight Eine kritische Denkweise ist gut und zwingend nötig. Gerade wenn man die Kirchengeschichte ansieht merkt man, dass sich die "Frommen" gar nicht besser benehmen/benommen haben als alle anderen. Wenn Leute allein wegen ihres Glaubens lächerlich gemacht werden, als geistig zurückgeblieben, minderintelligent und doof abgestempelt oder dargestellt werden, finde ich das gar nicht mehr lustig.
    • DomKi 27.08.2017 01:00
      Highlight Highlight Nun, Kirche hat mit Glauben mit Kirche nichts zu tun. Und, viele Berühmtheite und Intelligente und Poliltiker waren gläubige Christen (Einstein...).
  • holderiopli 26.08.2017 13:06
    Highlight Highlight Danke
  • Angelo C. 26.08.2017 13:03
    Highlight Highlight Den Inhalt des heutigen Stamm-Blogs teile ich voll und ganz - es lässt sich nichts gegen diese erwiesenen Reflexe beleidigter Gläubiger sagen, egal welcher Religion sie angehören. Den Buddhismus, sowieso eher eine Philosophie zur praktischen und sozialen Lebensführung als mit Gottesbegriffen verbrämt, mehrheitlich ausgenommen.

    Besonders Jene mit ausgeprägtem Missionierungsdrang kann man massiv verärgern, wenn man listige Fragen stellt und nur schon unterschwellig Kritik übt 😊.

    Und so habe ich es so ziemlich aufgegeben, mit nicht Intellektuellen und Fremden über Religion zu diskutieren.



  • Tim Roll 26.08.2017 12:57
    Highlight Highlight Hugo Stamm kann Religionen kritisieren so viel er will. Er oft recht, aber die Art der Kritik ist einem Dialog oft nicht förderlich, resp. triggert genau die beschriebenen Reflexe. «Selig sind die Armen im Geiste» ist da ein gutes Beispiel: Einen Satz aus der Bergpredigt aus dem Zusammenhang zu zitieren ist einfach keine profunde und glaubwürdige Kritik. Es folgt dort eine Aufzählung von vielen weiteren «Selig sind die XY». Vermutlich geht es also da darum, eine bestimmte Gruppe von Menschen nicht auszuschliessen. Deshalb Gläubige als geistig arm zu bezeichnen ist - nun ja - etwas armselig.
    • Nate Summer-Cook 26.08.2017 15:43
      Highlight Highlight Genau das dachte ich auch... Wenn man einen Blog so führt, wie Hugo Stamm dies tut, wen wunderts, dass Leute sich angepinkelt fühlen? Regelmässig werden christliche Gruppierungen als Fundis abgestempelt und in einen Topf mit Sekten geworfen... Hugo schreibt bewusst provokativ und fragt sich dann warum sich diese "Fundis" so aufregen 😏
      Hugo was laabasch du 😂
  • Beteigeuze 26.08.2017 12:45
    Highlight Highlight H.Stamm. Reden wir jetzt nicht von den Moslems die mordend durch die Strassen ziehen und "tötet alle Ungläubigen" brüllen. Das sind nur elende Verbrecher.
    Ich glaube auch, dass Sie die Anfeindungen nur aus der Sektenszene erdulden mussten, weil Sie denen das Wasser abgraben wollten.

    Ich kann nur berichten, dass die Begegnung mit WAHRHAFT gläubigen Menschen ein Spektakel ist. Wenn man denen sagt, dass man nicht sicher ist ob es Gott gibt, dann erntet man nur ein mildes Lächeln und keinen Hass. Die sind sich ihrer Sache so beneidenswert sicher. Ihr Motto: Du wirst ihn auch noch erfahren
  • Michael Bamberger 26.08.2017 12:41
    Highlight Highlight "Sie (Gläubige) haben Angst, von kritischen Argumenten «verführt» und verunsichert zu werden." schreibt Hugo Stamm sehr treffend.

    Geradezu als Paradebeispiel kann in diesem Zusammenhang der biblische Jesus genannt werden, der für die Ermutigung zur Apostasie (Glaubensabfall) die Todesstrafe begehrt.

    "Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist." (Mt 18.6).

    Ein für Prediger in diversen Schattierungen herkömmlicher Reflex.
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 26.08.2017 12:36
    Highlight Highlight Ich kann jedem, der sich mit dem Thema Atheismus auseinander setzen will, das Buch: Gotteswahn von Richard Dawkins empfehlen.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
  • dorfne 26.08.2017 12:30
    Highlight Highlight Hier eine kleine Anekdote zum Thema, wer wen beleidigt. Sagte ein Hirnforscher am Radio am Sonntag auf SRF2 wörtlich, ich zitiere: "Der Glaube an einen Gott ist eine Art Wahnsinn in einem an und für sich gesunden Hirn."
    • Rotbeisser 26.08.2017 19:25
      Highlight Highlight Das ist korrekt.
      Wahnsinn ist definiert als von etwas überzeugt zu sein, das sich nicht beweisen lässt.
      Wahnsinn ganz alltäglich:
      "Wir brauchen Einwanderung"; "Mindestlöhne sichern Existenzen"; "Frauenquoten bekämpfen Geschlechterdiskriminierung", "Trump ist dumm".
      Es gibt tausende, ganz alltägliche wahnhafte Glaubenssätze.
      "Wahnsinn in einem an und für sich gesunden Hirn" ist die Regel, nicht die Ausnahme. Von daher kann man nicht von einer Beleidigung sprechen.
  • Maranothar 26.08.2017 12:17
    Highlight Highlight Wenn Theisten auf die Kritik eingehen, müssen sie sich näher mit ihrem Glauben befassen.
    Und wenn sie das tun, laufen sie in Gefahr von ihrem Glauben abzufallen.
    Das kommt in ihrem indoktrinierten Hirn Ketzerei gleich und das wollen sie vermeiden.
    • Anam.Cara 30.08.2017 08:22
      Highlight Highlight Nein.
      Manchmal habe ich einfach besseres zu tun als zum 100sten Mal auf das selbe platte Argument zu reagieren...
  • nomoney_ nohoney 26.08.2017 11:59
    Highlight Highlight Ich als agnostischer Atheist mit strenggläubiger mutter kann hier ausnahmsweise mal einen daumen hoch halten. Endlich mal zu ende gedacht Herr Stamm!
    • dorfne 26.08.2017 12:23
      Highlight Highlight Der Agnostiker sagt: vielleicht gibt es einen Gott, vielleicht nicht. Die Atheistin sagt: Es gibt keinen Gott.
    • reamiado 26.08.2017 12:50
      Highlight Highlight Bitte erkläre agnostischer Atheist. Diese begriffe sind m.E. konträr (aber nicht kontradiktorisch)
    • bibaboo 26.08.2017 14:20
      Highlight Highlight Agnostiker: Ich weiss nicht, ob es einen Gott gibt.
      Atheist: Ich glaube nicht an einen Gott.
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  • Rockabilly 26.08.2017 11:48
    Highlight Highlight In meiner urpsrünglichen Heimat, Albanien, dem ersten atheistischen Land der Welt wurden Gläubige durch den Staat, speziell der "Sigurimi" geknechet, eingesperrt, in Zwangslager gesteckt oder ermordert. Ich finde es sonderbar dass im Artikel Atheisten als "vollkommende, alleswissende" Menschen dargestellt werden. Solang es nur nur verbale Konflikte sind seh ich kein Problem. Der Mensch ist ein Rudeltier und die Meisten fühlen sich beleidigt, wenn man ihre Ansicht in Frage stellt. Egal ob Glaube, Fussballverein, sexuelle Orientierung oder Pizza mit oder ohne Ananas. Leben und leben lassen
    • Wilhelm Dingo 26.08.2017 12:38
      Highlight Highlight @Rockabilly: "leben und leben lasse" das ist der Punkt. Schwiereig wird es aber dann wenn die einen den anderen ihre Ansichten aufzwingen wollen. Kommt leider sehr häufig vor.
    • reamiado 26.08.2017 12:47
      Highlight Highlight Da kann ich dir voll und ganz zustimmen, ausser beim grössten Frevel der Menschheit – der Pizza mit Ananas! (;
    • You will not be able to use your remote control. 26.08.2017 13:27
      Highlight Highlight Er sagt eben nicht, dass Atheisten allwissende Menschen sind. Er sagt ein Gegenteil: Atheisten sind nicht unwissende, verlorene Menschen.

      Dass du mich mit diesen Leuten der "Sigurimi" in Verbindung bringen willst, ist eine Frechheit!

      Diese Mörder sind nicht böse, weil es Atheisten waren, sondern, weil sie schlimme Dinge taten. Genauso sind religiöse Attentäter nicht böse wegen ihrem Glauben oder, weil sie die Gesellschaft verachten, sondern weil sie ein Attentat auf andere Menschen machten.
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  • dorfne 26.08.2017 11:48
    Highlight Highlight Warum soll "Atheist" ein Schimpfwort sein? Ist Herr Stamm, der die Bibel zusammen mit einigen Kommentatoren als Märchenbuch bezeichnet etwa kein Atheist? Hab nichts gegen Atheisten, hab Freunde und Verwandte, die welche sind. Etwas muss ich allerdings zugeben: ich bete ab und zu heimlich für sie. Nicht dafür, dass sie zum Glauben finden mögen, sondern dafür, dass es ihnen weiterhin gut gehen möge, für ihre Gesundheit, vor Prüfungen usw. Und wenn eine/r von ihnen stirbt zünde ich in der Kirche eine Kerze für ihn oder sie an und halte Andacht. Das lass ich mir nicht nehmen.
    • Wilhelm Dingo 26.08.2017 12:39
      Highlight Highlight @Wölfli beim Lamm: schön formulierte!
    • Sir Affe 26.08.2017 13:54
      Highlight Highlight Na, bringt's nüt, schadt's nüt...
      Ich wünsche meinen gläubigen Bekannten ja manchmal auch heimlich etwas mehr kritisches Denkvermögen.
  • Granini 26.08.2017 11:41
    Highlight Highlight Ich betrachte mich als Strenggläubiger. Heute stimme ich Herrn Stamm zu. Die Schriften werden zu wenig kritisch gelesen und im Alltag angewandt. Nur ein kritischer Umgang mit dem eigenen Glauben schützt vor Radikalität (und fördert die Gottesbeziehung). Diskussionen mit Gläubigen sind häufig Sinnlos, da sie auf ihrem Standpunkt beharren und Argumente prinzipiell ablehnen. "Prüft alles, das gute behaltet".
    • dorfne 26.08.2017 12:12
      Highlight Highlight andererseits sind mir die Argumente der Atheisten oft zu oberflächlich. Mich ärgert diese Oberflächlichkeit, nicht der Atheismus. Die Religion ist auch ein in sich geschlossenes philosophisches Konzept, das allerdings vielfältig missbraucht wird, einverstanden. Wer sich aber nicht damit beschäftigen mag, weil es ihm gegen den Strich geht, sollte besser zum Inhalt schweigen und einfach sagen: ich glaube nicht daran, oder es überzeugt mich nicht. Man kann sagen: die Religion wird missbraucht und Menschen zu unterdrücken. Und das stimmt auch.
    • Granini 26.08.2017 15:18
      Highlight Highlight Gut gebrüllt Wölfli
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 17:05
      Highlight Highlight Wölfli
      Zu "oberflächlich" sind dir die Argumente?
      Das könnte vielleicht daran liegen, dass die atheistischen Argumente schon beim ersten Blick einleuchten.
      Religion ist keine Philosophie, schon gar kein "Konzept". Es ist vielmehr so, dass dank missbrauchter Philosophie das Christentum so lange durchhalten konnte. Ohne griechische Philo. wäre es schon nach den ersten Jahrhunderten in Vergessenheit geraten.
      Das ist nicht nur meine Meinung, sondern die vieler Religionswissenschaftler, Philosophen und sogar Theologen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 26.08.2017 11:12
    Highlight Highlight Für Hugo Stamm sind gläubige Christen emotionale Krüppel. Warum eigentlich?
    • Corto Maltese 26.08.2017 11:42
      Highlight Highlight Merkwürdig, im Artikel sagt er doch genau das Gegenteil
    • Maracuja 26.08.2017 11:55
      Highlight Highlight @Mettler

      Einmal mehr lesen Sie Dinge, die im Text nicht drinstehen.
    • Michael Mettler 26.08.2017 12:27
      Highlight Highlight Verdammt, ich wollte mehr Blitzer und weniger Herzen. Meine Wochenbilanz ist zu gut. @maracuja+dboeckli: recht habt ihr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poga 26.08.2017 11:10
    Highlight Highlight @ Hugo ich teile deine Ansicht zu 100%. Du lässt aber einen wichtigen Faktor ziemlich stark ausser Acht. Nämlich, dass wir in unserer Gesellschaft mit einer überbordenden political correctnes diesem Abwehrreflex Tür und Tor geöffnet haben. Sobald man sich hinter den eigenen beleidigten Gefühlen verstecken kann, kann man sich vor der Diskussion drücken. Das ist ein verdammt schlechtes Konzept. Und so können Ideologien sich einfach einen undiskutierten Platz in der Gesellschaft schaffen.
    • _kokolorix 26.08.2017 11:49
      Highlight Highlight Du hast den Begriff 'political correctnes' nicht verstanden oder zuviel SVP Werbung abbekommen. Politisch korrekt ist es, Verbrecher zu verurteilen, nicht korrekt ist es hingegen, alle Albaner als Verbrecher, oder alle Schwarzen als Drogenhändler zu bezeichnen. Es geht hier nicht darum Misstände zu verschleiern sondern korrekt zu benennen und nicht pauschal ganze Bevölkerungsschichten zu verurteilen.
      Das gleiche Problem hat leider auch Hugo Stamm mit seinem Blog, er verurteilt alle Gläubigen.
    • poga 26.08.2017 12:02
      Highlight Highlight @kokolorix als Lehrer würde ich dich jetzt nachsitzen lassen.
    • Gummibär 26.08.2017 14:16
      Highlight Highlight @kokolorix. Wenn ich H.Stamms Essay lese so beklagt er die Kritikempfindlichkeit mancher und an anderer Stelle vieler Gläubiger. Nirgends verurteilt er alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 26.08.2017 11:03
    Highlight Highlight Der Grund ist einfach: Für Gottesgläubige ist es schlicht undenkbar, dass ihr Gott allenfalls nicht existiert.
    • dorfne 26.08.2017 12:15
      Highlight Highlight Sie haben es erfasst. Und für Athesten existiert er nicht.
    • Wilhelm Dingo 27.08.2017 09:37
      Highlight Highlight blaubar: einverstanden. Ich bin täglich fasziniert über unsere Welt. Lassen wir es einfach offen was die Kräfte dahinter sind und lasst uns gemeinsam staunen.
    • Ohniznachtisbett 29.08.2017 15:28
      Highlight Highlight Wölfli: So einfach ist das eben nicht. Mir zum Beispiel ist es schlicht wurst ob es einen Gott gibt. Wahrscheinlich ist, dass es keinen gibt, aber selbst wenn, dann ist es mir egal. Und genau darum beteilige ich mich nicht am "Religiösen Leben". Wenn du dem Atheismus sagen willst, ok. Wenn du es anders nennen willst auch ok. Es ist quasi so, wie wenn sich jemand nicht für Fussball interessiert. Da können noch so viele sagen, am Samstag ist das Spiel der Spiele, er wird nicht hingehen... und genau so halte ich es mit Kirche, Gebet etc.
  • Jazzdaughter 26.08.2017 11:00
    Highlight Highlight Guter Artikel! Weniger reisserisch, weniger spalterisch, dafür besinnter geschrieben. (Ich wusste ja, dass sie es doch können, Herr Stamm 😉)
    Gut, dass Sie bemerken, auch unter Theisten können sich diese ominösen "freien Geister" befinden. Es gibt sie nämlich, die kritischen Gläubigen (genauso wie es unkritische Atheisten gibt). Und natürlich braucht es diese, übrigens nicht nur in religiösen Bereichen, sondern auch in gesellschafts-politischen.

Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist

Das moralische und ethische Empfinden ist genetisch bedingt und tief in uns verankert.

Religionsgemeinschaften können noch so unterschiedliche Heilslehren verkünden, eine universelle Gemeinsamkeit verbindet alle: Sie sind überzeugt, die Hüter von Moral und Ethik zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus leiten sie ihre Relevanz und Daseinsberechtigung ab, die sie kräftig propagieren und als Rechtfertigung für ihre Missionsbestrebungen anführen.

Doch stimmt der Anspruch, dass die Welt ohne den Ethikkompass der Religionen ein barbarischer Ort wäre? Dass bei uns ohne den Glauben …

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