Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region stellen als biblische Persoenlichkeiten verkleidet den Leidensweg Christi nach Golgatha dar, waehrend der Prozession vom Gruendonnerstag in Mendrisio, am 24. Maerz 2016. Christus traegt das Kreuz, die Heilige Veronica das Schweisstuch mit dem Gesicht des Erloesers. In der Karwoche engagiert sich das ganze Staedtchen Mendrisio fuer die grossen Prozessionen vom Gruendonnerstag und Karfreitag. Das einzigartige Spektakel lockt Tausende von Besuchern ins Suedtessin. (KEYSTONE/Ti-Press/Benedetto Galli)

Jesus trägt das Kreuz: Karfreitagsprozession in Mendrisio TI, Gründonnerstag 2016. Bild: KEYSTONE

Sektenblog

Warum liess Gott zu, dass die Juden Jesus ans Kreuz schlagen durften?

Der Kreuztod von Jesus ist ein verstörender Akt in der christlichen Heilslehre.



In einer Woche feiert die christliche und westliche Welt den Tod von Jesus Christus am Kreuz. Der Sohn Gottes stirbt auf entwürdigende Art, hingerichtet von einer aufgebrachten Horde Juden, notabene Vertreter des auserwählten Volkes, wie im Alten Testament festgehalten ist.

Zwei Sätze, die gleich mehrere verstörende religiöse Aspekte aufzeigen. Gott lässt seinen Sohn einen qualvollen, unwürdigen Tod sterben, vollzogen von auserwählten Gläubigen. Kommt hinzu, dass Jesus im Johannes-Evangelium als Held bezeichnet wird.

«Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?»

In der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, die in diesen Tagen oft aufgeführt wird, heisst es denn auch: «Der Held aus Juda siegt mit Macht und schliesst den Kampf – es ist vollbracht.» Wie erklärt man Gläubigen, dass «Held Jesus», von Pilatus als unschuldig empfunden, neben Verbrechern ans Kreuz geschlagen wird?

Die gängigste Interpretation: Gott hat seinen Sohn geopfert als Beweis für seine Liebe. Mit diesem Akt erlöste Jesus uns Menschen. (Zwischenruf: Kann jemand die Erlösung erkennen? Zum Beispiel in Syrien?)

Nüchtern betrachtet klingt das alles eigenartig und macht wenig Sinn. Warum muss Gott uns seine Liebe beweisen? Fände er nicht humanere Möglichkeiten oder Argumente, als seinen Sohn Todesqualen auszusetzen?

ARCHIV - Der Darsteller Frederik Mayet als Jesus (M) hängt am 10.05.2010 in Oberammergau (Oberbayern) in der Fotoprobe zu den Oberammergauer Passionsspielen in der Kreuzigungs-Szene am Kreuz, während Barbara Dobner als Maria Magdalena (vorn, M) das Kreuz umarmt. (zu dpa:

Jesus am Kreuz: Fotoprobe für die Oberammergauer Passionsspiele, 2010. Bild: keystone

Verstörend wirkt das vor allem auch, wenn wir uns den Dialog zwischen Pilatus und Jesus vergegenwärtigen. Pilatus sagte laut Johannes-Passion: «Redest du nicht mit mir? Weisst du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben?»

Gott hat seinen Sohn bewusst hinrichten lassen

Jesus antwortete: «Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von oben herab gegeben.» Ohne Gott hätte Pilatus also nicht die Macht gehabt, Jesus kreuzigen zu lassen. Kurz: Gott hat seinen Sohn bewusst hinrichten lassen, obwohl Pilatus weitgehend von seiner Unschuld überzeugt war.

Der Kreuztod von Jesus sprengt unsere moralischen Vorstellungen. Unser Gerechtigkeitssinn rebelliert. Gott lehrt uns in seinen Geboten, wir sollen nicht töten, doch Gott lässt zu, dass sein menschgewordener unschuldiger Sohn hingerichtet wird.

Unterschiedliche Versionen der Evangelisten

Die Konfusion wird komplett, wenn wir berücksichtigen, dass die anderen drei Evangelisten die Ereignisse anders beschreiben. Bei Markus und Matthäus ruft Jesus am Kreuz: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Anders die letzten Worte bei Lukas: «Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.»

Welche Variante stimmt nun? Oder vielleicht sind alle Aussagen von Jesus Spekulationen, denn die vier Evangelisten haben den Kreuztod nicht miterlebt. Sie kannten auch Jesus nicht, sondern schrieben seine Geschichte erst Jahrzehnte nach dessen Tod auf.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

157
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
157Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 24.05.2017 15:46
    Highlight Highlight Nebst den 4 Evangelien, gibt es die unterschiedlichsten Bibelübersetzungen, die eines übers. andere unter sich in Frage stellen. Welches ist nun richtig? Die 4 geläufigsten Auslegungen, ist für jedem was er sich wünscht, ein megageiles Wunschkonzert. Den Pilatus wird erst als den 2. Schuldigen im Verrat am Gericht von den christl. Kirchenlehrern proklamiert, um ihr Gesicht der wirklichen Schuld durch Nötigung an den geistliche Elite abzuschieben, die ihrer Handeln durch die Römer aufgezwungenen wurde, um ihrer Macht in Judea zu festigen. Erst unter Konstantin waren Christen salonfähig
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 24.05.2017 16:44
      Highlight Highlight Zuerst war die christl. Lehre den Römern ein Dorn im Auge, und dann einem Feldherr das Maskottchen, das er erst benutzen konnte, wenn er die Christen dazu bewegen konnte, dass nicht Römer dem Verrat schuldig sind, stattdessen es den Juden zuschrieb. So ist es bis heute, dass aller Konfessionen die Juden zu Schuldigen machen. Das ist der Beweis dass aller Schuld auch auf den Christen liegt. Für Christen ist Judas, der irrtümliche Beweis für Nichtschuldig-sein, u. die Konfliktlösung mit dem schlechten Gewissen, u. nicht dem des wirklichen Glaubens. So kann man dann tun und lassen wie man es will
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 24.05.2017 17:35
      Highlight Highlight Das fehlende Judas Evangelium, das unbekannt irgendwo von wenigen geistlichen Würdeträger aufbewahrt wird, soll wenn es veröffentlicht wird, die gesamte christliche Welt revolutionieren.

      War auch Judas für die Römer eine Gefahr, und weshalb wurde er erhängt? Etwa um Selbstmord vorzutäuschen!? So entfernt man unliebsame Zeugen.

      Es gibt auch einen andern Judas, der nach der Auferstehung Christi, seinem eigenen Beitrag in den Hlg. Schriften beigefügt wurde.
  • Nickname_499 03.05.2017 18:39
    Highlight Highlight Guten Abend Herr Stamm

    Sie behaupten immer wieder, dass es keinen Gott gibt! Für etwas, was es nicht geben soll, investieren Sie mir aber ziemlich viel Zeit in ihrem Leben....

    Warum verschwenden Sie Ihre Zeit für eine Sache die gar nicht existiert?

    Vielleicht weil Sie Angst haben, dass doch etwas Übernatürliches existieren könnte.


    Ich fordere Sie heraus:

    Suchen Sie mal nach Gott! Lesen Sie in der Bibel mit einer Einstellung, dass Sie Gott finden wollen und fordern Sie den Schöpfer raus, dass er sich zeigen soll.
    Zu verlieren haben Sie, Herr Stamm, gar nichts!!
    nur Mut
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.04.2017 18:44
    Highlight Highlight Das Evangeliums einmal anders:

    Die Evangelien christlichen Ablass, da schon öfters Änderungen vorgenommen wurden, aber trotzdem nicht als minderwertig angeschaut werden dürfen; bestehen aus drohen, vorzuschreiben wie es sein sollte, und von dem was ab und weggelassen werden soll.

    Eines fehlt aber, wie es gemacht werden soll, was bei sonst keiner religiösen Lehre vorkommt, ausser bei dem einem Visionär: Mahatma Gandhi.

    Play Icon
  • andersen 13.04.2017 08:30
    Highlight Highlight Nun, nach der Geschichte ist Jesus wieder aufgestanden, dass wurde zum Symbol das der Tod nicht der letzte Wort ist. Den Weg zu Gott müssen jeder selber gehen, niemand drängt.
    • Michael Bamberger 13.04.2017 10:21
      Highlight Highlight Geschichtlich ist an der Auferstehung nichts dran, ausser Neutestamentarisches Seemannsgarn. Das Phänomen war übrigens sehr en Vogue, wie folgende Passage belegt:

      «Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt und gingen aus den Gräbern hervor nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.» (Mt 27,52-53)
  • Alienus 11.04.2017 18:53
    Highlight Highlight Pasionaria

    Noch’n Nachwort zum Gummibärchen seinem ´“einzig“ und eingeboren.

    Es meint auch „unigenitus“ als eingeborener. Vergleichbar der Uniform = Einheitskluft. Betonung auf EIN.

    Im Gegensatz zu „ingenitus“ als im Land geborener Mensch. Bergleichbar von Indigener = dort im Land geborener. Betonung auf IN.

    Hier haben sich schon die Brüder Grimm über die verfälschende Doppeldeutigkeit mokiert.

    Nun, die Mutterschaft vom eingeborenen Gottessohn möchte man nicht untersuchen, weil Geist eben Seele und Atem meint. Da kann man nur hoffen, der alte Herr hat keinen Mundgeruch.
    • Pasionaria 11.04.2017 22:06
      Highlight Highlight Danke, macht Sinn.
      Jedoch wuerde mich viel mehr die Vaterschaft interessieren!
      Entschuldige, ich weiss nicht so viel ueber (resp. von) der Bibel wie Du und v.a. der Rabbi.
      Ist er eigentlich irgendwo begraben? Kann man nicht noch nachtraeglich einen Gentest machen?

      Verflixt, geht ja nicht, Gott haelt ja dabei nicht hin...
      Wiederum Pech gehabt. So wenden wir uns wohl oder uebel getrost dem Osterhasen zu.....
      Bei uns kann man diesen nicht einmal in Schoggiform essen, leider.

    • Spooky 13.04.2017 00:54
      Highlight Highlight @Alienus
      @Pasionaria

      Euer Schreibstil !!!

      Seid ihr eigentlich Privatgelehrte?
    • Alienus 13.04.2017 08:41
      Highlight Highlight Spooky

      Der war echt gut!

      Haben Sie es nicht durchschaut: ist Klingonisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 11.04.2017 01:06
    Highlight Highlight 1/3 Zur Eingangsfrage von HS : “Warum liess Gott zu, dass die Juden Jesus ans Kreuz schlagen durften? – die Gegenfrage: „Was wäre passiert, wenn Gott dies verhindert hätte?“ (Ich muss hier noch vorausschicken, dass ich weder an einen Gott glaube, noch dass die Figur Jesus im wissenschaftlich-historischen Sinn gelebt hat.) Tja, was wäre wohl passiert, wenn dies von MENSCHEN verhindert worden wäre ?
    • Pasionaria 11.04.2017 06:18
      Highlight Highlight Danke, gut veranschaulicht.
      Darauf kann ich nur mit Wilhelm Busch sagen:
      Es ist das Osterfest alljährlich
      für den Hasen recht beschwerlich.
  • Nonbeliever 11.04.2017 01:05
    Highlight Highlight 2/3 Die ganze christliche Religion wäre, noch bevor sie sich hätte entfalten können, in sich zusammengebrochen, bzw. hätte gar keinen Nährboden in den Völkergemeinschaften gefunden. Der wirkmächtige Mythos und die Folgen, d.h. Etablierung von Kirchen, Papsttum, Machtinstrument und Druckmittel politischer-religiöser Eliten gegen das „ungebildete“ Volk wäre so nicht möglich gewesen. Der Mythos und das darum gemachte „Geheimnis“ war aber genial: Ein Gott der 3faltigkeit opfert seinen Sohn, also eigentlich sich selbst, um dann wieder aufzuerstehen und sich mit sich selber zu vereinen. liefert.
  • Nonbeliever 11.04.2017 01:03
    Highlight Highlight 3/3 Die äusserst brutale Folter des ‚ans Kreuz nageln’ das unsägliche Leiden, das Verrecken am Kreuz, die Klage und Trauer, das Nichtbegreifen wollen der Nächsten, das Bangen und dann - oh – nach drei Tagen das WUNDER der Auferstehung. Weil das aber den mittelalterlichen Herrschern noch zu wenig war und das tumbe Volk irgendwie zusätzlich beeindruckt und gefügig gemacht werden wollte, benötigte man noch den Kick von der Opferung und „Vergebung der Sünden“. Völlig durchgeknallt, aber genial! Ich wünsche allen einen Frohen Osterhasen!
  • Sigmund Freud 10.04.2017 06:42
    Highlight Highlight Gott der Allmächtige liebt uns und er beweist uns seine Liebe jeden Tag durch Naturkatastrophen, Hungernöte, Völkermorde, Kriege und Epidemien. Ist er nicht ein wahrhaftiger Gott der Liebe?
    • Capitan 10.04.2017 08:47
      Highlight Highlight Hätte Eva nicht auf die Schlange gehört und Adam zum Diebstahl der Frucht vom Baum der Erkenntnis angestiftet, tja, dann lebten wir heute immer noch im Paradies. Stattdessen muss zur Strafe der Mann hart arbeiten und die Frau unter Schmerzen gebären.
      Gott ist nicht böse, sondern konsequent, wie es sich für eine fürsorgliche Alleinerziehende gehört.
      Die Moral von der Geschicht: Mann, hör' auf die Frau nicht!
    • Pasionaria 11.04.2017 06:23
      Highlight Highlight Capitan
      Aber, aber, Capitan, dabei hat die Frau > Eva mit ihrer Stiftung zur Verfuehrung der Theologie ja den groesst moeglichsten Gefallen getan!
    • Gummibär 11.04.2017 09:14
      Highlight Highlight Ach wär sie nur Chinesin gewesen.

      Die Frucht hinge noch im Baum.
  • Gummibär 09.04.2017 22:59
    Highlight Highlight Wir diskutieren hier den Symbolismus einer jungen Religion, die wie Hunderte von älteren Vorgängerreligionen das Zeitliche segnen wird; davon bin ich überzeugt. Kirchen und Moscheen werden in nicht so langer Zeit nur Archäologen interessieren genau so wie ander Zeitzeugen früherer Zivilisationsperioden.
    Unsere Nachfahren werden für den Urknall eine völlig rationale und beweisbare Erklärung finden und dafür nach dem Grund suchen warum soviele Urknalle gleichzeitig ablaufen.
  • Herbert Anneler 09.04.2017 22:10
    Highlight Highlight René Girard, ehem. renommierter Kulturanthropologe an der bekannten Stanford University, bietet eine höchst interessante Interpretation von Christi Sterben und Tod. Stichwort: Sündenbock-Mechanismus: Offenbar benötigen wir Menschen immer wieder Sündenböcke, die wir opfern müssen, um unsere Unzulänglichkeiten immer wieder vor uns selber verleugnen zu können - indem wir sie auf Sündenböcke projizieren. Der Tod von Jesus Christus konfrontiert uns mit unserer Selbstverleugnung. "Erkenne dich selbst!" ist der Weg zu einer friedlichen Koexistenz.
  • Amanda Schär 09.04.2017 14:22
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Stamm, danke für Ihren Text und allgemein für Ihre wichtige Arbeit.
    Um die Philosophie der befremdlichen Leidensgeschichte Jesu etwas zu verstehen (nicht zwingend gutheissen), empfehle ich Ihnen das Tagebuch von Etty Hillesum ("das denkende Herz" 1941-1943) zu lesen.
    In der heutigen Zeit wird in gewissen Kreisen differenziert philosophiert und es braucht weiterhin differenzierte Kritiker.
    Dies erreichen wir m.M. nach nicht, wenn wir ähnlich oberflächlich argumentieren wie bibeltreue Gläubige.
    Weiterhin viel Spass und Ausdauer bei Ihrer Arbeit!




    • Hugo Stamm 09.04.2017 14:54
      Highlight Highlight Liebe Frau Schär, ich kann in einem platzmässig beschränktem Impulstext keine wissenschaftliche Abhandlung liedern. Ausserdem wären die meisten Leserinnen und Leser überfordert, weil ihnen verständlicherweise das Hintergrundwissen fehlt. Ich muss mit pointierten Texten die Diskussion anstossen. Also müssen meine Texte leicht verständlich und auch ein wenig provokativ sein. Ich verstehe, dass nicht alle die Grenze am gleichen Ort ziehen. Die Diskussion dient dann dazu, weitere Aspekte des Themas aufzuzeigen. Und allenfalls auch dazu, meine Thesen oder meine Sichtweise zu korrigieren.
    • Amanda Schär 09.04.2017 19:30
      Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, merci für die rasche und klare Antwort.
      Um Diskussionen anzustossen sind Ihre Texte wunderbar!
      Ja, vermutlich würde man stark religiöse Menschen auch dann nicht erreichen, wenn man differenzierter schreiben würde... Auch Philosophieverweigerer nicht.
      Und da ich nun weiss, dass dies nicht Ihr Ziel ist, lasse ich Sie gerne in Ruhe weitere spannende Diskussionen anstossen :)



  • Capitan 09.04.2017 14:05
    Highlight Highlight Gott mag allmächtig sein. Aber wenn das so ist, dann verzichtet er darauf, uns ständig zum richtigen Handeln zu zwingen. Er lässt uns sehr viel Entscheidungsspielraum. So viel, dass die Menschheit Kriege führen darf.
    Keine Ahnung, weshalb Gott das zulässt. Ich finde es jedenfalls gut, dass ich kein Roboter bin.
    Für die Kreuzigung Jesu heisst das, dass Jesus wider besseres Wissen (s. seine Rede am letzten Abendmahl) nicht die Flucht ergriffen hat, um der Todesstrafe zu entgehen. Die Wege des Herrn sind unergründlich. Jesus wählte den Tod, den wir nicht feiern. Wir feiern die Auferstehung Jesu.
    • AdiB 10.04.2017 18:45
      Highlight Highlight Und was wäre wenn jesus nie gekreuzigt worden ist. Wenn jemand anderes am kreuz hing. Weshalb er nicht wiederauferstanden ist sondern einfach lebte. Judas sah ihm sehr ähnlich und er war sich seiner schuld bewusst, in dem er jesus verraten hatte.
      Nach dem islam ist jesus nie gestorben. Sondern wurde als einziger lebender in den himmel genommen. Um am tag x als erlöser und befreier zurück zu kehren.
    • Neruda 10.04.2017 23:49
      Highlight Highlight Würde Jesus in diesen Tagen zurückkommen würde er staunen, wie schnell man in der Psychi landet wenn man wirres Zeugs verzapft 😁 und seine treuesten Anhänger würden dies am lautesten fordern 😉
  • Oxymora 09.04.2017 01:27
    Highlight Highlight Glaubt jemand, dass Gott seinen Sohn geopfert hat als Beweis für seine Liebe, nennt sich dies Religion.

    Glaubt man das nicht, sollte man am Karfreitag trotzdem nicht all zu fröhlich feiern, denn der ernste, düstere Charakter des Karfreitags steht unter staatlichem Schutz.

    Scheint am Kreuz wurde Vernumpft und Verstand geopfert.

    Da war kein Platz mehr für Jesus, selbst wenn er real existiert hätte.
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 09.04.2017 07:34
      Highlight Highlight Ach, diese Suenden und Erbsuenden....., dabei gibt es, laut Oscar Wilde, nur eine, und das ist Dummheit.
    • Anded 09.04.2017 13:40
      Highlight Highlight "Vernumpft" ...
    • Oxymora 09.04.2017 14:10
      Highlight Highlight Mein Gott

      Pasionaria,

      Oscar Wilde hat viel hinterlassen.

      Auch folgendes:

      „Was ist Wahrheit ?

      In der Religion: die Lehrmeinung, die überlebt hat.“
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 08.04.2017 23:48
    Highlight Highlight Der erste Satz (dieses Artikels) genügt mir bereits. https://image.flaticon.com/icons/svg/260/260240.svg
  • Raphfa 08.04.2017 23:05
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob man so etwas noch ernsthaft diskutieren kann.

    Ein Gott, der den von sich selbst mit einer irdischen Mutter gezeugten Sohn sich selbst opfert, muss von seiner dritten Falte, dem heiligen Geist, definitiv verlassen worden sein.

    Ziel dieses Spektakels soll die Versöhnung des Schöpfers mit seinen Geschöpfen sein. Die Trennung aber geschah aufgrund seines Aktes mit dem Baum, von dessen Früchten Eva und Adam nicht hätten essen dürfen, wobei er es allwissend zuliess, dass der von ihm selbst erschaffene Widersacher seiner Allmacht sie dazu verführte.

    Hämmernde Kopfschmerzen!
  • rundumeli 08.04.2017 19:04
    Highlight Highlight ja ... du sollst nicht begehren deines nachbars weib ... und dir ein bild davon machen schon gar nicht ... da hat der gute gott die drohnen-chose schon zünftig vorausgeahnt ;-)
  • Caturix⸮ 08.04.2017 18:18
    Highlight Highlight Jesus war ein Mann wie du und ich, verheiratet Kinder... Nur das er gegen die Römische Besatzung war und denen wurde er lästig und darum haben sie ihn ans Kreuz genagelt. So wie viele andere in der Region ans Kreuz mussten. Das war irgendwie eine Lokale Tradition.
    So habe ich es vereinfacht verstanden.
    • AdiB 10.04.2017 19:03
      Highlight Highlight Das kreuz war für die römer dort ein folterinstrument. Es sind natürlich sehr viele am kreiz gestorben. Es ist an und für sich nichts speziel für jesus gemacht worden. Nur kapieren das einige fromme christen nicht und betten dieses folterinstrument der grausamkeit noch an, anstatt zu gott zu betten.
    • Pasionaria 11.04.2017 06:28
      Highlight Highlight AdiB
      Wie bettet man sich zu Gott?
      a) als Frau?
      b) als Mann?
      c) als Kind?
    • AdiB 11.04.2017 07:59
      Highlight Highlight @pasionara, was für eine frage. Für alle gilt das gleiche. Ausser für kinder, bis zu pubertät sind sie sündenfrei.
      Kommt aber auf den glauben drauf an. Vielleicht hast du einen anderen glauben und hast dadurch eine andere auffassung. Ist dir selbst überlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Follower 08.04.2017 18:15
    Highlight Highlight Von einem Sektenexperten wie Hugo Stamm erwarte ich, dass er die wichtigsten Elemente des christlichen Glaubens versteht. Dazu gehört, dass Gott sich im Mensch ein Gegenüber schuf, dass er wusste, dass der Mensch in Sünde fällt, dass Gott einen Weg suchte um den Menschen wieder mit sich zu versöhnen und dass Jesus als fehlerloser Sohn Gottes die Schuld der Menschen in stellvertretender Weise übernommen hat.
    Die Evangelien sind unterschiedlich, weil sie von verschiedenen Menschen geschrieben wurden (Augenzeugenberichte). Das bedeutet nicht automatisch, dass sie falsch sind.
  • Share 08.04.2017 17:23
    Highlight Highlight Der ganz normale Wahnsinn, jedem nach dem Mund und der Kultur geschrieben. Das gab es erst wieder mit Luther. Der Gott des auserwählten Volkes im Wandel zum personalen Gott. Dabei ist der erste Riss bereits inkludiert. Es böte sich an über die Dienerschaft zweier Herren zu mokieren. Doch macht Ostern erst im Rückblick auf Weihnachten und im Hinblick auf Pfingsten Sinn. Das Geist das alles ergreift und nach Reflexion schreit.
    Auch heute noch, danke Herr Stamm.
  • dorfne 08.04.2017 16:22
    Highlight Highlight Auch wenn viele es nicht gerne hören: Das Christentum ist nur in der westlichen Welt im Sinkflug. Z.B. in Indien, China und Afrika wächst die katholische Kirche. Obwohl in China die Religion nur knapp geduldet ist und deren Ausübung argwöhnisch überwacht wird, gibt es allein in China über 100 Mio Katholiken, Tendenz steigend.
    • Gummibär 09.04.2017 21:57
      Highlight Highlight Die Menschheit wächst.
  • pedrinho 08.04.2017 16:01
    Highlight Highlight Das ist der Grundgedanke: dass wir alle schlecht wären, hielten wir uns nicht an die christliche Religion. Mir scheint es, dass der grösste Teil der Menschen, die sich daran gehalten hatte, ausserordentlich schlecht war. Es ergibt die seltsame Tatsache, dass die Grausamkeit um so grösser und die allgemeine Lage um so schlimmer waren, je stärker die Religion in ihrer vollen einer Zeit und je fester der dogmatische Glaube war. (Russel)

    • dorfne 08.04.2017 18:39
      Highlight Highlight Ja es ist traurig. Die Religionen wurden und werden missbraucht um brutale Macht auszuüben und um Menschen zu unterdrücken.
  • Tom Garret 08.04.2017 14:50
    Highlight Highlight Es scheint mir als ob Hugo Stamm sehr wenig vom Christlichen Glauben versteht. Anders kann ich mir dieses durcheinander an Fragen und falschen Schlüssen nicht erklären. Warum er dann trotzdem darüber schreibt ist mir eher rätselhaft... Will er mich als gläubigen damit zu irgendwas bekehren? Oder was wird mit diesem kurzen Text bewirkt?
    • The Pathfinder 08.04.2017 15:26
      Highlight Highlight Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube. (Matthäus 15:14)
    • Acacia 08.04.2017 17:00
      Highlight Highlight "Aber glaubt mir, dass man Glück und Zuversicht selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag. Man darf nur nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen."(Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore, Der Gefangene von Askaban)
  • Nonbeliever 08.04.2017 14:42
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte um Verrat (Judas) , Folter mit Todesfolge, Auferstehung, Sühne, Vergebung, Erlösung, etc. ist von starker Symbolkraft, eigentlich ein altertümliches Epos mit kriminasitschem Hintergrund. So richtig ausgeschmückt wurde diese durchgeknallte vom-hören-sagen-Story dann im Mittelalter, als noch alle Helgen und geschnitzte Skulpuren in den Kirchen dazukamen. HS: "welche Variante stimmt nun?" (von den vielen inkl. Apokryphen.) Meine Überzeugung: Keine, aber die wirkmächtige Symbolik lässt sich nicht wegdiskutieren.
  • rodolofo 08.04.2017 13:56
    Highlight Highlight Spontan fällt mir auf diese Frage diese erste Antwort ein:
    Es gibt keinen lieben Gott.
    Aber es gibt viele böse Menschen.
    • Share 10.04.2017 21:34
      Highlight Highlight Dürstet die Menschen nach Gerechtigkeit, geschehen schier unglaubliche Dinge.
  • Mercator 08.04.2017 13:54
    Highlight Highlight Ich verstehe dieses Religionsbashing eh nicht. Aus der Bibel kann mann bspw. mehr fürs alltägliche Leben entnehmen wie aus 50 Shades of Grey etc.

    Und dann diese hilflosen versuche etwas übersinnliches mit rationaler westentaschenphilosophie zu erklären. Und dann das grosse Staunen das man keinen Schritt weiterkommt.

    Mein Grossvater hatte mir früher immer den Rat gegeben: Du musst nicht zuviel über das Leben nachdenken. LEBE es.


    Wenn jemand Kraft daraus schöpft an etwas zu glauben, ist das in Ordnung solange es andere nicht einschränkt.
    • Mercator 08.04.2017 16:18
      Highlight Highlight @kleiner_schurke: wessen forentroll du auch immer bist. Wenn das die für dich bleibenden stellen aus der bibel sind kann ich dir nicht helfen. Stell dir mal vor. Es ist ein sammelsurium aus erzählungen die bis ca 4500 jahre zurückgehen. Das die ethischmoralischen ansichten damals ungleich der heutigen sind sollte auch einem schlaumeier wie dir aufgefallen sein. Und von einem halbwegs intelligenten menschen erwarte ich die Fähigkeit zwischen sinn und unsinn zu differenzieren. Kann sein das ich mich täusche. Du bist es doch der Herr Stamms digitalem "Kreuzzug" folgt und fleissig öl nachgiesst.
    • Share 08.04.2017 17:20
      Highlight Highlight @kleinSchu
      Ich mag deinen Humor.
    • Pasionaria 08.04.2017 19:25
      Highlight Highlight kleiner Schurke
      .... und ich mag Dein kurz und trocken auf den springenden Punkt Bringen!
  • SemperFi 08.04.2017 13:36
    Highlight Highlight Ich verstehe die Frage von Herrn Stamm nicht ganz. Ohne Tod am Kreuz kein Märtyrerstatus, kein Auferstehungswunder, keine Verehrung, keine christlichen Religion. Ganz einfaches Marketing eben.

    PS: Wenn ich als Gott ja weiss, das mein Sohn in drei Tagen auferstehen wird, kann ich den spektakulären, vorübergehenden Tod zu Gunsten eines höheren Ziels in Kauf nehmen.
  • Tepesch 08.04.2017 13:22
    Highlight Highlight Sind Gott und Jesus nicht Teil der selben Entität (Vater, Sohn, heiliger Geist)? Ich würde das ganze so interpretieren, dass Gott sich durch Jesus selbst geopfert hat um die Sünden im AT die sowohl Gott als auch die Menschen begangen haben zu begleichen. Quasi als Wendepunkt zwischen AT und NT.
    • Don Sziggy 08.04.2017 20:17
      Highlight Highlight Ja, man kann ihn aber auch als egoistischen Feigling sehen, es wäre doch an der Zeit abzutreten und das Feld den Jungen zu überlassen, aber eben, wenn man als Kind indoktriniert wird ist das wie das formatieren einer Festplatte, bleibt einfach drin, weil es einem so erklärt wurde, und die erstprogammierung ist, leider, später fällt einem das selbständige Denken dann halt sehr schwer.
  • Raphfa 08.04.2017 12:54
    Highlight Highlight Das Johannesevangelium, die späteste Niederschrift, ist mit Sicherheit am entferntesten von den realen Ereignissen. Es weist eine stark prorömische Richtung auf. Mit dem Lechzen nach Jesu Tod durch das versammelte jüdische Volk wird Pilatus, respektive die Römer, von Schuld reingewaschen. Durch dieser Lüge lässt sich die neue Lehre im Reich besser verbreiten.

    Zudem: Niemals hätte Pilatus, der wegen seiner Grausamkeit nach Rom zurückbeordert wurde, die von ihm so verachteten Juden vor die Wahl gestellt. Und eine grosse Versammlung der Juden wäre aus Sicherheitsgründen undenkbar gewesen.
  • MeinSenf 08.04.2017 12:50
    Highlight Highlight 2/2
    Spass beiseite: Religion hat nicht den Auftrag, physikalische Fakten anzuzweifeln. Wer dies glaubt, ob Atheist oder Fundamentalreligiöser, hat da was nicht verstanden.

    Religion hat viel eher den Anspruch, ein möglicher Leitfaden oder Ratgeber für das eigene Verhalten sein. Eine Sammlung von Beispielen und Regeln, die dem Egoismus der Menschheit entgegenwirken sollen. Was ist falsch an Aussagen wie "du sollst nicht töten"?
    Wahre Religionsfreiheit bedeutet, das man auch frei ist, sich mit dem Angebot zu identifizieren.

    Dies pauschal zu verteufeln oder lächerlich zu machen finde ich schwach
    • Butschina 08.04.2017 14:36
      Highlight Highlight Finde ich eine gute Begründung. Danke dafür
    • Mietzekatze 08.04.2017 17:04
      Highlight Highlight Um zu wissen, dass ich nicht töten soll, brauche ich keine Bibel! Empathie, Erziehung uns sonst ein Blick ins Strafgesetzbuch sollte reichen... früher war dieses Buch (m.M.n) als Gesetzbuch und Druckmittel der Kirche zu verstehen.. heute ist sie schlicht überflüssig und schürt Hass... wie übrigens jedes glaubensbuch das Exklusivität verlangt und propagiert.
    • MeinSenf 09.04.2017 01:05
      Highlight Highlight Wieso schürt es Hass? Nur weil eine andere Schrift zum gleichen Schluss kommt "du sollst nicht töten", ist die Bibel plötzlich nicht aktuell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mercator 08.04.2017 12:49
    Highlight Highlight Hat ein omnipotentes Wesen uns erschaffen, war es eine ältere zivilisation?

    Oder war es eben doch der unglaubliche Zufall das nach dem "BigBang" die Konditionen genau richtig für unsere Entstehung war?

    Ich weis ja nicht wie Ihr das seht, aber für mich sind alle Versionen etwa ähnlich plausibel. Deswegen bin ich immer höchst vorsichtig mit Kritik und Urteil.

    Sollte sich vlt der eine oder andere mal darüber Gedanken machen.
    • Butschina 08.04.2017 14:40
      Highlight Highlight Genau.
      Man kann beides nicht beweisen. Beide Entstehungsarten sind Glaubensfrage. Beim Urknall wurde aus Nichts etwas... Das geht nicht. Bei der Entsehung der Erde durch Gott bleibt die Frage wo kommt Gott her. Ich finde jeder sollte glauben dürfen was er will. Die Menscheit wird nie alles erklären können.
    • Mercator 08.04.2017 16:42
      Highlight Highlight @Captain Downtown: Viel spass beim versuch etwas metaphysisches mit physikalischer Logik zu definieren/erklären. Das ist paradox.

      Der Begriff omnipotentes Wesen ist ja an sich schon ein versuch für uns daraus etwas greifbares zu machen.

      Und da wir unsere Schöpfung nicht beobachten konnten ist es auch nicht möglich den allfälligen schöpfer zu erkennen.
    • Share 09.04.2017 20:57
      Highlight Highlight Ich möchte nur kurz daran erinnern, dass sich mit Maiskörner in einem Aluminiumgefäß in einer Mikrowelle sehr wohl Sterne erzeugen lassen. Welches Wesen das vermag? Man sieht es nicht, man hört es nicht. Und wenn man es fühlen kann, ist es zu spät.
      Nun, wir wissen, das ist eine Erfindung der Nasa und die Kraft nennt sich Mikrowelle. Kleintiere gehöre nicht da hinein, auch kein Metall, steht auf dem Sticker auf der Türinnenseite.
      Mir schmecken die klassischen Popcorn besser. Ein bisschen Oel dazu und nicht vergessen Deckel drauf. Und nicht auf die heisse Platte langen, gell.
  • MeinSenf 08.04.2017 12:44
    Highlight Highlight 1/2

    Lieber Herr Stamm

    Gott als abwesenden Superhelden darzustellen, den man deswegen downliken muss, ist doch ziemlich kindisch. Das Zentrale an einem gesunden Religionsverständnis ist gerade der Umstand, dass Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat. Mit allen seinen Konsequenzen. Inklusive Syrien... Würde er sich einmischen, gäbe es ja in unserer urdemokratischen Schweiz einen wahren Aufschrei von wegen "fremder Richter" :-D
    • The Pathfinder 08.04.2017 13:52
      Highlight Highlight Gott gab die Verantwortung den Menschen. Diese gaben Sie Satan und so ist der Herrscher dieser Welt nicht Gott, sondern der Teufel.

      1. Mose 1:26
      Johannes 12:31 / 14:30 / 16:11

      Gott will uns durch Jesus die Kraft und das überfliessende Leben zurückgeben: In Johannes 10:10 sagte Jesus: “Der Dieb (der Teufel) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie ein überfliessendes Leben haben sollen.“
    • giandalf the grey 08.04.2017 15:43
      Highlight Highlight @the pathfinder: und deshalb starb Jesus, denn durch seinen Tod, so die Christliche Vorstellung, wurde diese Trennung von Gott rückgängig gemacht.
    • MeinSenf 08.04.2017 16:13
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass man mit ein bisschen rezitieren von aus dem historischen Kontext gerissenen Texten ein schlüssiges Argument liefert. Der Mensch gibt niemandem irgendetwas. Er kann alleine entscheiden ob er Gutes oder Schlechtes tun will. Alles auf einen imaginären Teufel zu schieben, gilt nicht... das ist genau so wenig glaubwürdig wie die Debatte, ob Gott irgendwo eingreifen soll oder nicht (siehe mein Kommentar oben...)
  • Malina 08.04.2017 12:36
    Highlight Highlight Dass die Evangelien nicht übereinstimmen war eh klar, es gab ja zig Evangelien und Evangelisten... man hat nur die 4 gewählt, die am meisten übereinstimmen. Es gibt eine Menge anderer Schriften mit regelrechten Abenteuergeschichten über Jesus und seine Jünger...
    • TheMan 08.04.2017 13:32
      Highlight Highlight Malina, was nicht heisst, das sie nicht Stimmen. Jesus kann viel erlebt haben, wir wissen Nie was alles. Ob Jesus Gottes Sohn war oder nicht. Stattgefunden kann dies allemal schon. Nur weil etwas, nicht übereinstimmt, muss es nicht so sein, das es nicht Stimmt. Bei Zeugenaussagen, stimmt auch nie 100% alles überrein.
    • Malina 08.04.2017 17:25
      Highlight Highlight Nur handelt es sich, wie im Artikel bereits erwähnt, meistens nicht um Zeugenasussagen, sondern Nacherzählung/dichtung
  • bernhardmat 08.04.2017 12:35
    Highlight Highlight Die Opferung des Sohns ist die Essenz des Patriarchats.
    Sehr gut stellt das auch Schiller im Werk "Don Carlo" dar. Da geht es darum, dass der Vater den Sohn verrät und dadurch opfert. Der Sohn wollte die Aufklärung einführen, aber der Vater gab dem Druck der traditionnellen Patriarchaten nach. Dadurch wurde Spanien für Jahrhunderte unter das Joch der dunklen Tradition gezwängt.
    Dasselbe zeigt der Film "La lengua de las mariposas hervorragend".
  • dorfne 08.04.2017 12:35
    Highlight Highlight Kann ja nur von mir selber sprechen bei diesem Thema. Hatte als 10jährige ein starkes religiöses Erlebnis. 20 Jahre später nochmals, völlig aus dem Nichts heraus. Seither ist die Existenz Gottes für mich eine Gewissheit und überall präsent. Achtung bin keine Heilige: fluche auch mal, rufe auch mal aus, kann grob sein, trinke manchmal ein Glas zuviel usw..Vor allem fühle ich mich durch den Glauben nicht eingeengt, im Gegenteil.
  • dorfne 08.04.2017 12:27
    Highlight Highlight Staune immer wieder wie Atheisten, die in keiner Kirche sind und keine Kirchsteuer zahlen, sich über Gott aufregen, von dem sie ja behaupten es gäbe ihn nicht.
    • ConcernedCitizen 08.04.2017 13:24
      Highlight Highlight Sie regen sich nicht über götter auf, sondern über die sonderbaren Fantasien, welche die Gläubigen über diese haben.
    • mrmikech 08.04.2017 14:07
      Highlight Highlight Ich rege mich nur auf über was alles im namen der religion angerichtet wird. Als atheist ist es krass zu sehen wie leute sich gegenseitig umbringen um nichts.
    • dorfne 08.04.2017 15:16
      Highlight Highlight @conzernedCitizen. Wieso sich über Fantasien aufregen, die einem nicht interessieren? Dann müsst ich mich ja über jedes Märchen und sämtliche Disney-Filme aufregen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 08.04.2017 12:22
    Highlight Highlight @ Maracuja

    "Angesichts des aktuellen Wissensstand ist es falsch, die Juden für den Tod von Jesus verantwortlich zu machen."

    Was Du sagst stimmt, denn sollte sich die Geschichte so oder ähnlich abgespielt haben, läge die Verantwortung bei den Römern und das weiss Hugo Stamm sicher auch. Doch angesichts der fast rundum bibl. ablehnenden Haltung der jüdischen Mitmenschen Jesu und seinen Lehren gegenüber, lässt sich - meiner Meinung nach - das paradoxe Sühneopfer durch die gewählte Überschrift verständlicher illustrieren und damit die Kommentare leichter ins Rollen bringen.
    • Maracuja 08.04.2017 13:19
      Highlight Highlight @Michael

      Angesichts der Tatsache, dass hier auch Menschen mitlesen, welche die Geschichte des Christentums nur dürftig kennen, war mir eine Richtigstellung wichtig.
    • Michael Bamberger 08.04.2017 15:37
      Highlight Highlight D'accord, Maracuja.
  • Grundi72 08.04.2017 12:00
    Highlight Highlight Der einzig wahre Gott ist Roger Federer. Evtl noch Christoph Blocher.
  • Millennium-Falke 08.04.2017 11:33
    Highlight Highlight Mir gehen Ihre Texte langsam auf den Geist, Herr Stamm! Dass sie alles immer so auseinander nehmen müssen und so reisserisch schreiben geht mir nicht in den Kopf. Gruss von einer Agnostikerin
    • azoui 08.04.2017 12:54
      Highlight Highlight Mir geht auch die eine oder andere Serie bei watson auf den Wecker. Was mach ich dagegen? Ich lese sie einfach nicht.
      Auf auf diesen Blog jedoch, Stamm möge mir verzeihen, freue ich mich g ö t t l i c h!
    • JackMac 08.04.2017 13:12
      Highlight Highlight Sie können das Hinterfragen der Wahrheit wohl nicht ertrsgen?
  • The Pathfinder 08.04.2017 11:33
    Highlight Highlight Es gibt schon genug Irrtümer über Gott, sein Wort etc. – Scheinbar hat auch Hugo Stamm nicht richtig recherchiert.

    Jesus sagt etwas sehr logisches dazu:
    "Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt,
    noch die Kraft Gottes!" (Matthäus 22,29)

    ... zudem:

    18 Niemand nimmt es (das Leben) von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. (Johannes 10:18)

    Stamm hat auch nicht richtig über Johannes recherchiert. Nur schon Wikipedia kann da helfen, Herr Stamm. Peinlich ...


  • Flying Zebra 08.04.2017 11:14
    Highlight Highlight Möglicherweise hat Gott nicht die selben moralischen Vorstellungen wie wir..?
    • dorfne 08.04.2017 13:23
      Highlight Highlight Möglicherweise haben viele ein falsches Gottesbild, wenn sie glauben, Gott müsse für die Menschen die Scherben aufwischen, nachdem diese sich für das Böse entschieden haben. Bevor jemand Gott "interpretiert" sollte er nachlesen in den 5 Büchern Moses, was überhaupt Teil der göttlichen Verheissung ist. Für mich sehr aufschlussreichsten ist das Buch Exodus.
  • Stachanowist 08.04.2017 11:07
    Highlight Highlight Die Juden schlugen auch laut der Bibel Jesus nicht ans Kreuz, die Römer taten dies. Was soll dieser Titel?

    Was die Evangelien behaupten, ist, dass die Juden Jesu Tod verlangten und von einer möglichen Begnadigung absahen. Pilatus habe die Kreuzigung nur widerwillig zugelassen. Diese Fake News haben sich die Evangelisten ausgedacht, um das Christentum im röm. Reich besser verbreiten zu können. Es hätte den Römern sauer aufstossen können, eine Religion anzunehmen, deren Gott "sie" ermordet hatten.

    All das sollte einem Religionsexperten eigentlich bekannt sein.
  • Yann Wermuth 08.04.2017 10:05
    Highlight Highlight Mir ist das (das sage ich als atheist) zu billiges bashing. Die Sache liegt doch viel konplizierter. Das geniale am Christentum ist doch, dass es mind. 2 Momente gibt, in denen Gott selbst nicht an sich glaubt! Eben hier am Kreuz und bei Hiob (gott gibt zu, dass sein leiden sinnlos ist!). Auf widersprüche in religionen hinzuweisen ist so einfach und billig... menschen sind imfall widersprüch! Ah ja, wökli? Big news...
    • bagiul 08.04.2017 11:25
      Highlight Highlight War so ziemlich auch mein Gedanke! Vor allem fehlen essenzielle Hintergründe. Ich bin sehr religiös aufgewachsen und kenne daher die Grundeinstellung der Christen sehr gut. Der Hauptgedanke, wieso Jesus gestorben ist, ist dass er für unsere Sünden starb. Früher mussten die Menschen Tiere opfern um Vergebung zu erhalten, durch Jesus muss man dies nicht mehr. Er ist sozusagen der Weg zu Gott. Das mag für viele auch nicht logisch klingen, ist jetzt auch zu wenig Platz um dies genau zu erklären, aber ist trotzdem der Hauptpunkt und wäre zu erwarten in diesem Text!
    • satyros 08.04.2017 11:37
      Highlight Highlight Bei Hiob glaubt Gott schon an sich. Er zeigt sich einfach von seiner hässlichen Seite: Als metaphysischer Tyrann, der mit dem Teufel Wetten eingeht.
    • batschki 08.04.2017 13:17
      Highlight Highlight @ Olorin: Gott ist eine Idee, die trösten soll. Sie steht für etwas, dem man dort, wo man nichts mehr versteht, keinen vernünftigen Sinn erkennt, ohne Risiko vertrauen können darf. Da es eine menschliche Idee ist (Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde...), wird sie halt je nach Umständen anders interpretiert. Heute sind gerade Selbstzweifel modern - eine vertrauenswürdige Person kann die zugeben, je nach Situation kann sich der Angesprochene damit vielleicht auch besser verstanden fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 08.04.2017 09:54
    Highlight Highlight Es ist eine der zentralsten Fragen, die sich Gläubige stellen, warum "macht" Gott nichts? Philosophisch gesehen könnte man das Nichtsmachen auch als Machtausübung interpretieren. Aber das macht es auch nicht besser. Mir gefällt der Gedanke, dass uns Gott verlassen, vergessen oder sogar aufgegeben hat. Mir fällt es schwer, angesichts unseres parasitären Verhaltens in seiner Schöpfung (?), auf die Milde eines Gottes zu hoffen. Wenn wir uns und unser Verhalten zueinander, den Tieren und der Welt ändern würden, wäre allenfalls die Macht mit uns ...
    • swissgooner 08.04.2017 10:26
      Highlight Highlight Guter Gedanke - man muss sein Leben opfern, wenn man etwas erreichen möchte (in der Geschäftswelt, etc.) - warum meinen die Menschen, dass die Erlösung einfach so kommt? Meines wieder, alles seig gratis ;-P ?
    • The Pathfinder 08.04.2017 11:40
      Highlight Highlight Gott gab die Verantwortung den Menschen. Diese gaben Sie Satan und so ist der Herrscher dieser Welt nicht Gott, sondern der Teufel.

      1. Mose 1:26
      Johannes 12:31 / 14:30 / 16:11

      Gott will uns durch Jesus die Kraft und das überfliessende Leben zurückgeben: In Johannes 10:10 sagte Jesus: “Der Dieb (der Teufel) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie ein überfliessendes Leben haben sollen.“
  • satyros 08.04.2017 09:52
    Highlight Highlight "hingerichtet von einer aufgebrachten Horde Juden." Ich finde es nicht gerade sinnvoll, hier ein uraltes Vorurteil (Gottesmörder), das mitverantwortlich für den christlichen Judenhass ist, zu verbreiten. Gemäss aller Evangelien waren es römische Soldaten, die Jesus gekreuzigt haben. So dürfte es wohl auch gewesen sein.
    • Frank8610 08.04.2017 11:33
      Highlight Highlight Das ist ein lächerliches Argument. Wenn jemand zu tode verurteilt wird ist dann der henker der mörder?
      Die bibel hat für mich so viel warheitsgehalt wie ein buch von game of thrones, aber laut neuem testament haben klar die juden jesus getötet.
    • MeinSenf 08.04.2017 12:34
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Jesus selber Jude war. Diesen Aspekt der Juden als Gottesmörder hervorzustreichen ist etwa ähnlich blödsinnig wie sich zu echauffieren, dass Schweizer Anna Göldi verbrannt haben...
    • satyros 08.04.2017 13:46
      Highlight Highlight @Frank8610: Gemäss aller Evangelien erging das Todesurteil durch Pontius Pilatus. Römischer Statthalter in Judäa. Es stimmt, dass Jesus gemäss biblischer Überlieferung vom Tribunal der jüdischen Priester (keineswegs DER Juden) an Pilatus ausgeliefert wurde. Der Hohepriester hatte sich mit der römischen Herrschaft arrangiert, da sie ihm seinen Status sicherte. Diesen bedrohte Jesus mit seiner Kritik am Tempelkult. Wahrscheinlich ist, das Pilatus Angst vor den beinahe traditionellen Pessachausschreitungen hatte und einen Aufrührer vorsorglich hinrichten liess.
  • Mia_san_mia 08.04.2017 09:49
    Highlight Highlight Wow, einfach sinnlos...
  • Maracuja 08.04.2017 09:28
    Highlight Highlight 2) Der Sanhedrin hat Jesus bestimmt nicht zum Tod verurteilt. Laut AT wäre die Strafe für Blasphemie im Übrigen die Steinigung: "Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tod bestraft; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen." (Lev 24:16). Ein allfälliger Prozess muss also vor einem römischen Gericht stattgefunden haben (wobei das Gespräch zw. Jesus und Pontius Pilatus reichlich surreal anmutet). Die Kreuzigung war die typische Strafe der Römer für Aufrührer in besetzten Gebieten. Angesichts des aktuellen Wissensstand ist es falsch, die Juden für den Tod von Jesus verantwortlich zu machen.
    • Rabbi Jussuf 08.04.2017 11:59
      Highlight Highlight Falsch nicht ganz. Etwas verkürzt. Schliesslich haben die jüdischen Priester dafür gesorgt, dass Jesus vor Pilatus kam.
    • Maracuja 08.04.2017 13:01
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Haben sie das? http://www.juedisches-recht.de/rec_prozess_jesu.php
    • Maracuja 08.04.2017 18:23
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Falsch nicht ganz. Etwas verkürzt. Schliesslich haben die jüdischen Priester dafür gesorgt, dass Jesus vor Pilatus kam.

      Wenn ich mich rein auf die Evangelien abstützen würde, könnte ich dir sogar recht geben. Aber wenn man wie du immer wieder (s. weiter oben) darauf hinweist, wie unverzichtbar es für das Christentum ist, dass Jesus eine historische Persönlichkeit war, dann kann man sich nicht nur auf die Evangelien stützen, sondern muss zur Kenntnis nehmen, was diverse Historiker und Religionswissenschaftler von diesem Prozess halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 08.04.2017 09:22
    Highlight Highlight Ich finde es toll, dass auch theologische Fragestellungen hier bei Watson platz haben.
    Ob man jetzt Christ ist oder nicht: der christliche Glaube hat die abendländische Kultur entscheidend geprägt und ist daher auch aus historischer Perspektive wichtig.

    Meine favorisierte Interpretation zum Thema ist die, dass Gott die langfristige Entwicklung der Menschen zum Ziel hat und nicht das kurzfristige Wohlbefinden. Er hätte nach Jesu Tod die Juden zerstören können - doch stattdessen zeigte er, dass auch das grösste Unrecht vergeben werden soll.
    • The Pathfinder 08.04.2017 11:40
      Highlight Highlight Gott gab die Verantwortung den Menschen. Diese gaben sie Satan und so ist der Herrscher dieser Welt nicht Gott, sondern der Teufel.

      1. Mose 1:26
      Johannes 12:31 / 14:30 / 16:11

      Gott will uns durch Jesus die Kraft und das überfliessende Leben zurückgeben: In Johannes 10:10 sagte Jesus: “Der Dieb (der Teufel) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie ein überfliessendes Leben haben sollen.“
    • MeinSenf 08.04.2017 16:16
      Highlight Highlight Durch ständiges Wiederholen wird diese Aussage auch nicht klüger...
  • Maracuja 08.04.2017 09:19
    Highlight Highlight @Hugo Stamm

    1) Ich finde es völlig i.O., dass Sie die bevorstehenden Ostern als Anlass nehmen, um eine Diskussion über die Unlogik/Grausamkeit der Passionsgeschichte anzuregen. Aber Titel und 1. Abschnitt entsprechenden leider dem, was den Schülern im Religionsunterricht bis weit in die 70er Jahre des letzten Jh. vermittelt wurde. Auf die Schnelle verweise ich auf Wiki: <Die jüdische Führung besaß zur Zeit Jesu nicht das Recht auf Kapitalgerichtsbarkeit. Auch formaljuristisch widerspricht das in den Evangelien geschilderte Verfahren gegen Jesus zeitgenössisch-jüdischen Rechtsgrundsätzen>.
  • Blitzableiter 08.04.2017 09:15
    Highlight Highlight Solche Fragen stellt man sich in den Jugendjahren. Als Erwachsener sollte man aber mal davon losgekommen sein und wissen dass es halt einfach Religion ist. Manche Glauben daran und andere nicht.
  • thzw 08.04.2017 09:05
    Highlight Highlight So what? Everybody likes a good story...
  • Michael Bamberger 08.04.2017 08:44
    Highlight Highlight "Dieser unschuldig Geopferte war nicht irgendwer, sondern der Sohn Gottes; das Lamm Gottes war selbst Gott. Somit hat Gott dieses Sühnopfer mit sich selbst veranstaltet." (Herbert Schnädelbach, "Der Fluch des Christentums")

    Und jener christliche Gott hat diese blutige Selbstinszenierung explizit geplant:

    "Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ (Lk 13,33)

    „Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr?“ (Joh 18,4)
    • gecko25 08.04.2017 10:06
      Highlight Highlight also zu 100% kann nur dieses Zitat stimmen : werft den erpärmlichen Purschen zu Poden (MTP 19,6)
  • mitch01 08.04.2017 08:21
    Highlight Highlight Und da fragt man sich, wieso niemand mehr in die Kirchen geht.
    • Too Scoop 08.04.2017 10:39
      Highlight Highlight .... Nicht mehr in die Staatskirchen. Freikirchen jeglicher Art erleben einen boom.

Sektenblog

Franziskus im Vatikan – oder der «letzte Aufschrei einer sterbenden Religionsdiktatur»

Der Vatikan bestimmt, dass in Zukunft ausschliesslich geweihte Geistliche Pfarrgemeinden leiten dürfen. Für viele Pfarreien ist dies ein Desaster.

Wie wurde er gefeiert, als er den katholischen Thron bestieg: Die Kirche jubelte, als Papst Franziskus das Pontifikat 2013 übernahm. Als Papst der Armen, wurde er gefeiert. Bescheiden, unkonventionell, volksnah. Einer, der den hedonistischen Vatikan aufmischen und einen neuen Stil in die Kirche bringen werde.

Und heute?

Die Bilanz ist alles andere als berauschend. Der argentinische Papst erweist sich als konservativ und in religiösen und theologischen Fragen mehr als traditionell. Von Aufbruch …

Artikel lesen
Link zum Artikel