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German model and reality-TV star Gina-Lisa Lohfink arrives at the court in Berlin, Germany, June 27, 2016. REUTERS/Hannibal Hanschke

Opfer der «Rape Culture»: Das deutsche Model Gina-Lisa Lohfink wurde sexuell missbraucht, die Konsequenzen muss sie – vorerst – aber selber tragen. Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Wir Eltern

Unsere alltägliche «Rape Culture»: 6 Beispiele, wie wir unsere eigenen Kinder zu Opfern erziehen

Nathalie Sassine-Hauptmann / wir eltern



Ein Artikel von

«Rape Culture» ist zur Zeit in aller Munde. Kein Wunder, schliesslich lehren einen die Statistiken das Fürchten! Jede dritte Frau wurde schon mal sexuell genötigt.

Liegt es am Ende an unserer Erziehung? Natürlich würde niemand seinen Kindern absichtlich beibringen, dass Vergewaltigung o.k. ist.

Unbewusst passiert es jedoch täglich. Wir sprechen nicht direkt über das Thema – zumindest nicht, bis sie älter sind – aber in täglichen Sprüchen und Aussagen zementieren wir den Gedanken, dass Nötigung und Vergewaltigung gar nicht so schlimm sind.

Ich übertreibe? Ich glaube nicht. 6 Beispiele dafür, wie wir dieses Verhalten täglich billigen: 

Der Satz: «Jungs halt!»

Wenn ein Junge einem Mädchen am Jupe zieht, er sie dumm anmacht oder einfach nicht aufhört, wenn sie (oder er) sagt, es reicht. Als ob man Jungs nicht beibringen könnte, was geht und was nicht.

Und ich spreche jetzt nicht von Streitigkeiten, sondern einfach von der Art, die wir haben, es bei Jungs eher als «normal» abzustempeln. Wie sollen sie als Erwachsene später merken, dass dieses Verhalten in sexuellen Belangen eben gar nicht geht?

Wenn Kinder genötigt werden, andere zu küssen

Zumindest die Südländer unter uns. Auch ich habe diese Tendenz, da ich es seltsam finde, einem Kind nur die Hand zu geben. Doch wer hat das Kind gefragt? Und weil es das über sich ergehen lassen muss, liegt die Gefahr nahe, dass es sich als Erwachsene/r auch nicht trauen wird, sich zu wehren.

Der Satz: «Du wirst ihn provoziert haben»

Wieso machen wir so schnell das «Opfer» zum «Täter»? Wenn meine Kinder heulend kommen, sie seien geschlagen worden, denke ich selber ganz oft «na, mit deiner grossen Klappe, wirst du ihn wohl provoziert haben». Doch was läuft unter Provokation? Ist das nicht eine höchst subjektive Angelegenheit? Nicht alle fühlen sich durch gewisse Aussagen provoziert, genauso gilt das auch im Leben als Erwachsener.

Die Liste geht unter der Slideshow weiter ...

Gegen sexuelle Belästigung und Gewalt: «Marsch der Schlampen» in Jerusalem

Der Satz: «Was sich liebt, das neckt sich»

Süss, nicht? Nein, nicht wenn es das Gefühl festigt, man müsse ein unangenehmes Verhalten über sich ergehen lassen, weil da Liebes-Gefühle dahinterstecken. Jede von einem Bekannten missbrauchte Frau wird uns das bestätigen können. Denn so findet man dem Täter immer eine Ausrede.

«Slut-Shaming» vor den Kindern

Diese Art, eine Frau wegen ihrer Kleidung (oder das Fehlen ebendieser) zu kritisieren, festigt schon bei Kindern den Gedanken, dass Frauen eben nicht alles anziehen dürfen, was sie wollen. Solche Sprüche lassen glauben, eine Frau sei ja selber schuld, wenn sie vergewaltigt wird, schliesslich war ihr Rock zu kurz, ihr Ausschnitt zu tief.

Ein kleiner Lesetipp. Unten geht es weiter mit der Liste ...

Mädchen müssen «brav» sein

Jungs, die – Entschuldigung – rumvögeln, sind cool. Im schlimmsten Fall werden sie als Machos bezeichnet. Mädchen, die dasselbe tun? Siehe Punkt 5. «Schlampe» ist wohl noch das Freundlichste, was sie zu hören bekommen. Mädchen haben ebenfalls Bedürfnisse, die sie ruhig auch aussprechen dürfen. Wenn man sie in die «brave» Ecke stellt, werden sie einen Missbrauch viel weniger melden, aus Angst, eine Schlampe zu sein.

Gebt es zu, bei mindestens vier Punkten habe ich euch erwischt. Mich selber übrigens auch. Wenn wir diese Muster durchbrechen mit unseren eigenen Kindern, ihnen helfen, sie mit den Freunden zu meiden, vielleicht schafft es diese Generation, die sogenannte «Rape-Culture» zu durchbrechen. Oder was meint ihr?

Danke für euere Kommentare!

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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PuRpLE_KusH 20.07.2016 14:20
    Highlight Highlight Es ist doch häufig so: Wenn die Frau denn Mann nicht attraktiv findet ist es gleicht sexuelle Belästigung. Wenn die Frau aber auf den Mann steht, werden die genau gleichen Handlungen geschätzt. Ich rede jetzt so von Kleinigkeiten, ein bisschen necken.
  • geisit 13.07.2016 15:18
    Highlight Highlight Beim letzten Punkt stimme ich Ihnen zu. Den Rest hätten Sie sich gerne sparen können. Den zweiten Punkt finde ich sehr gewagt. Küssen ist Nötigung, aber den Kindern beizubringen die Hand zu schütteln, auch wenn sich die Kinder weigern, hat mit Anstand zu tun?
    Ich finde, dass Sie es sich sehr einfach machen und Pauschalisieren. Vergewaltigungen und Nötigungen sind ein sehr komplexes Thema, welche Sie mit 6 Erziehungstipps verhindern/ begründen wollen. Dass Sie den Männern im Allgemeinen Unrecht tun, fällt Ihnen nicht auf. Oder gibt es keine sexuelle Nötigung bei Männern?
  • Failai 12.07.2016 07:23
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. All diese Beispiele die du genannt hast tragen ganz klar zur rape culture in unserer Gesellschaft bei! Natürlich hat es hier Konsequenzen wenn jemand missbraucht/vergewaltigt wird und es wird verachtet. Aber erstens wird trotzdem zuerst der "Fehler" bei dem Opfer gesucht. Zweitens kriegen Vergewaltiger als Bestrafung (wenn überhaupt) ein paar Jährchen. Da bekommt jmd der Gras verkauft mehr.
    def: "Shaming victims of rape, making fun and trivializing rape so the unfortunate victims of rape who want to put their rapist behind bars will have fear that they will be blamed"
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 12.07.2016 07:07
    Highlight Highlight Produktiver als die Frage nach Opfer und Schuld finde ich Ideen, wie leise Menschen mal so richtig laut Nein sagen können. Und zwar ohne sich hinterher dafür zu entschuldigen...
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 12.07.2016 07:02
    Highlight Highlight Verläuft der Bruch nicht viel eher zwischen Menschen, die Grenzen respektieren, und solchen, die das nicht tun? Einfach das Schema Jungen = aggressiv vs Mädchen = passiv überzustülpen, wird weder Mädchen noch Jungen gerecht.
  • Neokrat 12.07.2016 02:21
    Highlight Highlight 2/2
    4. "Das genau gleiche gilt für erwachsene" Kinder sind nicht mit Erwachsene zu vergleichen. Die Erziehung funktioniert anders.
    5. Ich bin wirklich neugierig wenn es jemals ein Fall gab bei den sich der Vergewaltiger sich so erfolgreich verteidigen konnte.
    6. Mhm. Das ist auch der Grund weshalb die Frauen im Sommer mit der Zeit mehr und mehr Kleider verlieren. Genau.
    7. Auch ich komme auf meinen vorherigen Punkt zurück. Die Sexualität ist viel freier als man es pauschalisieren konnte. Es gibt nun mal immer wieder Arschl*cher.

    Und Nein kein Punkt mich überzeugen.
    • Failai 12.07.2016 07:38
      Highlight Highlight 1. "Das ist auch der Grund weshalb die Frauen (...) mehr und mehr Kleider verlieren." Ok erstens mal geht das in Richtung slut-shaming😊 zweitens ???? Wieso ist das relevant wenn wir über Vergewaltigungen und rape culture sprechen?
      2. "Es gibt nun mal immer wieder Arschl*cher." Aww es gibt nun mal immer wieder Arschlöcher?! Mit Arschlöcher meinst du Vergewaltiger? Is halt nun mal so gell?! Was will man da machen? Tönt ganz nach: Is halt so...gehört halt dazu...wtf?!
    • Neokrat 12.07.2016 08:04
      Highlight Highlight 1) Mist den Punkt, der war (wenn zwar neckisch formuliert) ist wenn wir "Slutshame" Würde sich dies nicht langfristig die Mode beeinflussen. Vergleiche mal das prüde Viktorianische Zeitalter mit Heute.
      2) Prävention kann nur soviel präventieren. Aufgrund eines tragischen zwischenfall auf Rape Culture zu schliessen ist fragwürdig.
  • Neokrat 12.07.2016 02:05
    Highlight Highlight 1. Ich hasse den Term "Rape Culture". Das ist nur dumm. Da die meisten Beispiele rein gar nichts mit Vergewaltigung zu tun haben. Ein exzellenter Weg Vergewaltigungsopfer zu minimisieren.
    2. Ah ja Boys will be Boys. Nur das die Jungs bei nicht befolgung bestraft werden.

    Und selbst wenn nicht, ich denke in der westlichen Welt (Ausnahme Köln Neujahr) sind Frauen von Rape (oder angrabschen sicher.

    3. Ich bin zwar ein 95er aber als ich im Kindergarten war, hiess der Aufklärungsunterricht: "Nein Heisst Nein" Was exakt ist wie es tönt. Alle müssen deine Tabus (V.a sexueller Art) respektieren 1/2
    • Failai 12.07.2016 07:27
      Highlight Highlight Du bist sicher ein Mann, sonst würdest du nicht sagen "sind Frauen von Rape (oder angrabschen) sicher." Du hast doch wirklich keine Ahnung, sorry!
    • Neokrat 12.07.2016 08:07
      Highlight Highlight Ich spreche immer in allgemeinen. Und soviel wie ich von der Gesellschaft weiss werden solche anschuldigung sehr ernst genommen.
    • alessandro 19.07.2016 10:23
      Highlight Highlight Aber alter, das ist es doch genau... 1/3 der frauen wurden schon sexuell belästigt. Und du kommst mit der westlichen welt...
      Du liegst leider einfach völlig falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lami23 11.07.2016 13:54
    Highlight Highlight Lustig. Viele sehen hier nur Männerbashing, dabei ist die Grundmessage eine andere....und diese finde ich durchaus erwähnenswert.
  • wonderwhy 11.07.2016 13:19
    Highlight Highlight herhalten, wie nur schon der Verdacht auf Vergewaltigung genügt, um Existenzen zu zerstören. Sexuelle Gewalt gegenüber Frauen ist in unserer Gesellschaft ein Strafbestand und wird auch sozial geächtet. Wir leben nachweislich nicht in einer Rape Culture und wer diese Behauptung machen will, muss schon Fakten und Zahlen auf den Tisch legen!
  • wonderwhy 11.07.2016 13:18
    Highlight Highlight Ich finde die Bildunterschrift für Gina Lisa haarsträubend! Es gibt ein Urteil, die Männer wurden frei gesprochen. Es gab keine Hinweise auf eine Vergewaltigung und trotzdem wird Sie hier als Opfer portraitiert.
    Jetzt sollen diese Beispiele Hinweise darauf sein, wie wir unsere Söhne zu potenziellen Triebtätern erziehen und unsere Töchter zu Opfer? Wir wollen nun so tun als ob wir tatsächlich in einer Kultur leben, die Vergewaltigung legitimiert und gut heisst? Ich bin schockiert und kann nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Nur schon die Fälle Kachelmann und Türk können als Beispiel...
  • ElenderKuschelwuschel 11.07.2016 11:56
    Highlight Highlight 1. Nein, ich wurde nicht bei vier Punkten erwischt, sondern bei genau einem. Und nein, ich fühle mich nicht erwischt, weil ich die Welt nicht durch die selbe verbissene Brille wie die Autorin betrachte.
    2. Rape Culture? Dieser inflationär gebrauchte Begriff stützt sich eigentlich auf was genau? Gibt es da haltbare soziologische Studien und Untersuchungen, die es begründen würden, dass man die westliche Kultur als Vergewaltigungskultur bezeichnet?
  • Mietzekatze 11.07.2016 11:40
    Highlight Highlight Nicht jeder Mann ist Täter und nicht jeder Täter Mann! Ich ganz persönlich wurde vergewaltigt von einem Mann... Im Ausgang wurde ich begrapst von Männern... Im vorbeigehen wurde ich angesprochen (sehr vulgärn) immer von Männern... Doch genau so wurde ich nach der Vergewaltigung von einem Mann körperlich und seelisch gepflegt, im Ausgang wurde ich immer von Männern verteidigt und auch auf der Strasse waren die Beschützer nie weit weg! Heute habe ich den besten Mann der Welt an meiner Seite :) Wir würden uns viel gescheiter umeinander kümmern statt schuldzuweisungen zu etablieren...
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:28
      Highlight Highlight Nirgend schreibe ich, dass jeder Mann ein Täter ist. Die "Schuld" gebe ich höchstens uns Eltern, weil wir falsche Impulse geben. Aber nur für die Erziehung der Opfer. Die Erziehung der Täter wäre wiederum ein ganz anderes Thema.
    • Mietzekatze 11.07.2016 16:52
      Highlight Highlight Ich hab das auch überhaupt nicht so verstanden! Aber die Kommentare zielen etwas darauf ab... Es ist genau so wie ich es meine! Nicht jeder Täter ist Mann und nicht jeder Mann Täter ;) Ich bin eine Verfechterin des Miteinander.. Man sollte viel eher die Schwächen durch die Stärken des Anderen ausgleichen, anstatt den Geschlechterkampf zu betreiben :) Das ist alles was ich sagen wollte. Was die Erziehung angeht, bin ich deiner Meinung! In einem Italienerhaushalt wurde mann immer wieder mit dieser Sache konfrontiert... 'Er ist aber ein Junge, er darf das' etc...
  • rodolofo 11.07.2016 11:06
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt sehr gut, wie Charakter und Rollenverhalten durch eingeimpfte "Fremdgedanken" geformt werden.
    Für uns ist es wichtig, solche einfach übernommenen Gedanken zu erkennen und "rauszuschmeissen", wenn sie uns behindern und blockieren!
    Aber wie können wir "wesensfremde Gedanken" von "zu unserem Wesen passenden" Gedanken" unterscheiden?
    Vielleicht ist es ähnlich wie in einem Garten.
    Gewisse Gedanken nisten sich mühelos ein und halten sich nachher hartnäckig. Andere müssen wir mühsam pflegen und hätscheln, damit sie nicht eigehen...
  • Donald 11.07.2016 09:09
    Highlight Highlight @Watson
    Werdet ihr eigentlich bezahlt, wenn ihr Artikel von anderen Magazinen verwendet oder macht ich das, weil euch der Artikel gefällt?
    • Sabina Sturzenegger 11.07.2016 10:32
      Highlight Highlight Lieber Donald
      Nein, wir werden nicht bezahlt für Artikel dieser Art. Im Fall von «wir Eltern» unterhalten wir eine Content-Partnerschaft, also die Möglichkeit, Artikel gegenseitig auszutauschen. Wenn wir für Inhalte bezahlt werden, weisen wir das jeweils transparent aus (zum Beispiel bei Native Ads).
    • Donald 11.07.2016 11:16
      Highlight Highlight Danke für die offene Antwort.

      Sucht ihr die Artikel selbst aus, welche auf eurer Seite publiziert werden?
    • Sabina Sturzenegger 11.07.2016 11:32
      Highlight Highlight Ja, immer! (Das gilt für alle Texte, ausser für diejenigen unter dem Tag «Promotion».)
  • TodosSomosSecondos 11.07.2016 08:25
    Highlight Highlight Tut mir leid aber dieser Artikel ist unglaublich verallgemeinernd, vereinfacht komplexe Sachverhalte mit schon beinahe kindischen Argumentationen und ist nur ganz knapp dran vorbeigeschrammt schlicht dumm zu sein - ebenso wie der Begriff Rape-Culture selbst.
    Punkt 4+5 lass ich gelten. Bei Punkt 2.. Aäh WTF!!?. Der Rest ist einfach nur .. Käse.

    Wer seinen Kindern Menschlichkeit und Anstand beibringt, muss sich keine Sorgen machen.. und dann dürfen Jungs auch mal Jungs sein und wenn man ein stärkeres Kind provoziert gibts' ne Schramme; ist ne harte aber wichtige Lektion im Leben jedes Kindes..
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:32
      Highlight Highlight Den zweiten Absatz unterschreibe ich sofort. Ausser das mit dem Sorgen machen. Die macht man sich immer.

      Beim ersten Absatz disqualifizieren Sie sich leider selber. Erstens ist ein Blogpost keine wissenschaftliche Studie, sondern eine Meinungsäusserung. Zweitens ist Ihre Argumentation und Wortwahl nicht eben gerade hochstehend.

      Ihre Meinung hingegen kann ich durchaus akzeptieren. Besten Dank dafür.
  • Matrixx 11.07.2016 06:38
    Highlight Highlight Wer sich lange genug einredet, ein Opfer zu sein, wird zwangsläufig auch ein Opfer sein.

    Wer kein Opfer sein will, muss aufhören sich das einzureden und anfangen, sich als etwas anderes zu sehen. Das ist einfache Psychologie.

    Aber die Opferrolle einzunehmen, ist einfacher.
    • Matrixx 11.07.2016 09:21
      Highlight Highlight Ich bin mir uneinig, was heuchlerischer ist; Das Einnehmen der Opferrolle als Täter oder als "Unbeteiligter"...
    • rodolofo 11.07.2016 11:16
      Highlight Highlight Ich glaube, ein Opfer muss erst einmal akzeptieren, dass es einem Täter zum Opfer gefallen ist!
      Dann kann es den Spiess umdrehen und sich am Täter rächen, entweder aktiv (durch Gegen-Atacken), oder passiv (durch Nichtbeachtung).
      Doch die grösste Genugtuung erhält ein Opfer, wenn es sich vom Täter und seiner Tat löst. Dann kann es aus der Distanz (ev. genüsslich) mitverfolgen, wie der Täter an den Folgen seiner Taten (Isolation, falsche Freunde, Racheakte) allmählich zugrunde geht.
      Wenn es mir als ehemaligem Opfer heute gut geht, dann kann ich mich mit dem, was einmal geschehen ist, versöhnen.
    • Matrixx 11.07.2016 12:07
      Highlight Highlight Rodolofo, das setzt aber voraus, dass man irgendwenn malein tatsächliches Opfer war. Es gibt aber viele Menschen, die sich als Opfer hinstellen, ohne direkt in Kontakt mit einer solchen Tat gekommen zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 11.07.2016 02:54
    Highlight Highlight Der Antireflex gegenüber dem Feminismus durch viele Männer ist in erster Linie ein Zeichen eigener Verunsicherung. Statt zu hyperventilieren und in einen kruden Chauvinismus zu verfallen emanzipiert euch mal selbst und gewinnt bischen Selbstvertrauen. Die Punkte die hier genannt werden entsprechen nämlich leider der Wahrheit, Sexismus und Sexuelle Belästigung ist weit verbreiten in unserer Gesellschaft. Sei es in der Werbung, im Ausgang, bei der Arbeit oder in der Umkleidekabine.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:33
      Highlight Highlight Danke dir! Eigentlich ist es ja schön zu lesen, dass so wenige Watson-Leser je betroffen waren. Das liegt aber wirklich ev. daran, dass viele Männer darunter sind.
    • Sapere Aude 11.07.2016 16:58
      Highlight Highlight Bitteschön, finde es wichtig, dass auch Männer dieses Thema ansprechen. Gerade weil man als Mann, der sich für die Gleichstellung einsetzt und sich kritisch gegenüber Chauvinismus bzw. Sexismus äusser angefeindet wird, teilweise sogar als verweichlichter Mann bezeichnet wird.
  • almlasdn 11.07.2016 01:04
    Highlight Highlight An alle die schreiben, dass männer auch opfer und frauen auch täterinne sein können... ja wir wissen es auch und ihr müsst das nicht noch mitteilen und beleidigt sein.
  • Gabe 11.07.2016 00:50
    Highlight Highlight Ich finde disen Artikel sehr gut verfasst. Dankeschön an die Autorin.

    Jedoch finde ich es schade, dass sich hier so viele Männer beim Thema Vergwaltigung gleich betroffen fühlen, sexistische Kommentare abgeben und somit eine Disskusion fast unmöglich machen.

    Ich kann sagen, wenn ich nichts zu verbergen bzw. verleugnen habe muss ich mich auch nicht rechtfertigen.
    Ich als Mann finde die Einstellung vieler Leute hier in der Schweiz zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau, sehr sehr altmodisch und äusserst zurück geblieben. Desswegen ein guter Ansatz der dieser Artikel aufzeigt.

    • H1o 11.07.2016 10:34
      Highlight Highlight "Ich kann sagen, wenn ich nichts zu verbergen bzw. verleugnen habe muss ich mich auch nicht rechtfertigen. "

      Sie gehören wohl auch zu den Menschen die sagen das die totale Überwachung ja gut ist, und nur jemand was dagegen habe kann, der auch etwas zu verbergen bzw. verleugnen hat. Sehr kurze Sichtweise mMn.

      ------------------------------------------------

      "....zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau...."

      Ja, Gleichberechtigung in ALLEN Angelegenheiten wäre super, aber HIER geht es nicht um die Gleichstellung von Mann und Frau sondern um «Rape Culture» und wie Kinder zu Opfer werden.
    • Gabe 11.07.2016 14:35
      Highlight Highlight Nein, ich kann doch sagen, ich finde wer ein Mann ist und nichts zu verbergen hat muss sich nicht gleich beim Thema Vergewaltigung angesprochen/ angegriffen fühlen, ohne dass ich die gleiche Meinung beim Thema Überwachung haben muss.

      Ich finde es nicht richtig Leute zu überwachen, bespitzeln oder dergleichen. Mir ist Freiheit wichtig und was diese Überwachung uns kostet, ist genau jegliche Art von Freiheit und hilft, wie in den USA nachgewiesen, überhaupt gar nichts.

      Meine Sichtweise muss wohl ein bisschen länger und komplexer sein als von Ihnen angenommen.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:36
      Highlight Highlight Danke lieber Gabe. Wie oben erwähnt, scheinen die wenigsten schon mal mit dem Thema zu tun gehabt zu haben. Opfer ist halt ein belastetes Wort. Sexismus aller Art findet jedoch täglich statt. Aber es ist schön, solch vernünftige Worte von einem Mann zu lesen, deshalb danke.
  • 8004 Zürich 11.07.2016 00:25
    Highlight Highlight Ich finde dies alles ziemlich selbstverständlich - bei gewissen Dingen wird man ziemlich an die eigene Kindheit erinnert - aber bei einem "da ich es seltsam finde, einem Kind nur die Hand zu geben" denke ich nur noch "übergriffig!!!!".
    Südländisch oder was auch immer: Wer sowas nur kognitiv erfasst (wie die Autorin dies offenbar tut) und nicht menschlich im wahrsten Wortsinne und emotional abstrahiert, achtet Kinder sowieso (höchstens) nur als Kinder und nicht als Menschen. Mag ich gar nicht...
    • Arutha 11.07.2016 08:41
      Highlight Highlight Ich frage mich eher, wie kommt es einen in den Sinn Kinder zu küssen? Ich nehme an, es ist hier die Backe gemeint. Aber ernsthaft? Wie kann man nur so denken? Mir käme es nie in den Sinn ein fremdes Kind auf die Backe zu küssen und wäre es das Kind meines besten Freundes.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:38
      Highlight Highlight Ich denke, das ist eben eine Frage der Mentalität/Kultur. Im Süden werden Kinder angefasst und geküsst, ich war als Kind schockiert von meinen deutschen Verwandten, die einander (und mir) die Hand gaben. Jemand, der nicht so aufgewachsen ist, wird das nie verstehen. Aber keine Angst, ich weiss, dass es übergriffig rüberkommt, weshalb ich es ja auch nicht tue.
  • bangawow 11.07.2016 00:11
    Highlight Highlight Wenn man sieht, was Männer in der Welt so anrichten, dann muss man so einen Artikel schlucken können. Man muss es auch nicht persönlich nehmen. Manchmal habe ich das Gefühl, manche Männer sind die neuen Feministen. Hihi.
    • Gabe 11.07.2016 01:00
      Highlight Highlight "Feminismus (abgeleitet von lateinisch femina Frau und -ismus über französisch féminisme) bezeichnet sowohl eine akademische als auch eine politische Bewegung, die für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintritt."
      Definition gemäss Wikipedia.

      Was ist den jetzt an diesem Feminismus so böse ? Ich würde mich auch als Feminist bezeichnen obwohl ich ein Mann bin. Wer sich keine Angst um seine Männlichkeit im Machogehabe -Sinn machen muss hat nichts zu verlieren. Es zeugt von moralischer Grösse als Mann für die Gleichberechtigung zu sein.
    • H1o 11.07.2016 10:39
      Highlight Highlight es zeugt aber nicht von Größen wenn man behauptet ich bin... und das zu sein zeugt von Größe..

      Aber wir wissen jetzt, Sie sind ein super toller Mensch und haben keine Angst um Ihre männlichkeit.

      Oder was wollten Sie mit ihrem Kommentar aussagen?
    • Gabe 11.07.2016 14:47
      Highlight Highlight Ich finde es beeindruckend wie Sie es angehen in eine Disskusion einzusteigen. Einfach mal auf die Person feuern ohne jeglichen Kontext.

      Die Frage meinerseits war, was ist an diese "Feminismus" und diese "Feministinnen"so böse?.
      Vieleicht können Sie diese Frage beantworten ?
      Ich sehe kein Problem mit Gleichstellung. Vieleicht aus dem Grund, dass ich keine Angst habe vor dem verlieren der Machostellung der Männer !?
      Das Verlangen von Gleichstellung hat viel mit Respekt zu tun. Sich gegenseitig respektieren... denken Sie mal darüber nach. 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 10.07.2016 23:01
    Highlight Highlight Leider sind die Kinder den Erziehungsfantasien ihrer Eltern komplett ausgeliefert. Ab und zu hört man von irgendwelchen abstrusen Erziehungspraktiken von Eltern, gründend in Religion, Sektentum, Ideologien, und denkt sich: Die armen Kinder. Genau der Gedanke geht mir beim Beitrag hier durch den Kopf. Die Kinder tun mir leid.
  • Imfall 10.07.2016 21:47
    Highlight Highlight mädchen halt...
  • kliby 10.07.2016 20:48
    Highlight Highlight Finde es völlig pervers, wie hier sugeriert wird, es seien alle Jungs potentielle Vergewaltiger und Belästiger. Die Erziehung unserer Eltern hat aus den Jungen der letzten Generation zu 99.9% wunderbare Männer gemacht. Wir brauchen keine feministische Indoktrination in der Erziehung, die aus Kindern ritalinbetäubte Krüppel macht.
    • ket4mon 10.07.2016 21:43
      Highlight Highlight Ritalinbetäubte Krüppel, ich lieg am Boden und lache mir die Seele aus dem Leib 😂😂

      OT: Sobald das Kind zu viel Aufmerksamkeit fordert, geht man schon von ADS oder im schlimmsten Fall ADHS aus.. Nichtmal ein Viertel der Kinder, welchen Ritalin verschrieben wurde, hätten dies effektiv nötig.. Wer da wohl dick Kohle macht?
    • Maett 10.07.2016 23:59
      Highlight Highlight @Rhabarber: selten so einen sexistischen Kommentar von Ihnen gelesen - dazu hat er nicht einmal etwas mit dem Thema zu tun, das Problem der Ritalin-Vergabe ist nämlich die Tatsache, dass Ärzte auf Medikamente eine gute Gewinnmarge haben, weswegen das auch gerne verschrieben wird, v.a. weil es regelmässig vergeben werden kann. Und selbst wenn die Pharmakonzerne die Schuldigen wären - denken Sie ernsthaft, dass diese unter der Leitung einer Frau auf Gewinn verzichten?
    • Nordpol 11.07.2016 01:01
      Highlight Highlight Maett, doch der Kommentar hat etwas mit dem Thema zu tun. Kliby macht die Feministinnen verantwortlich für die häufige Ritalinverschreibung. Da darf man sehr wohl darauf hinweisen, dass das Quatsch ist. Und wenn du dich an Rhabarbers Kommentar störst, aber kein Problem mit Klibys Tiraden hast, stimmt etwas nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stellklaus 10.07.2016 20:33
    Highlight Highlight "Was sich liebt das neckt sich", oder "Jungs halt". Seltsam, dass über 99% der Jungs nicht zu Vergewaltigern werden.

    Der Sprung von, "die zieht sich an wie ein Flittchen" zu "es ist ok sie zu vergewaltigen" ist derart absurd. Das ist in etwa so sinnvoll wie "Mein Chef ist ein Riesenarsch" zu: Ich nehme eine Knarre und knall ihn über den Haufen.

    Meine Meinung, Rape Culture ist ein lächerliches Buzzword des amerikanischen Feminisimus und nichts weiter als ein Hirngespinst. Vergewaltigung und sexuelle Gewalt wird in unserer Gesellschaft als verabscheuungswürdig betrachtet.

    Zum letzten Punkt.
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    • Queen C 10.07.2016 20:45
      Highlight Highlight Bravo Stellklaus.
    • exeswiss 11.07.2016 00:11
      Highlight Highlight well played ... well played...
    • isag 11.07.2016 00:15
      Highlight Highlight es muss nicht immer gleich eine vergewaltigung sein. jedoch ist es realität, dass ich als frau keine einzige freundin habe und mich eingeshlossen, die noch nicht shon mal unfreiwillig angegrabsht wurden. von fremden, "freunden", chefs... ich denke wenn 100% eines freundeskreises solche dinge erleben, dann kann es nicht sein, dass 99% der männer "wunderbar" erzogen wurden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mehmed 10.07.2016 19:31
    Highlight Highlight Und neben diesem feministischen Artikel gleich der Passende Artikel mit dem Titel "86 Gründe, weshalb man Väter nicht mit ihren Kindern alleinlassen sollte".
    Also langsam finde ich auch, es jetzt genug dieser feministischen Propaganda.
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    • Maett 11.07.2016 00:06
      Highlight Highlight @Mehmed: gleichzeitig wird wiederum in anderen Artikeln (http://www.watson.ch/!426549217) folgendes gefordert: "Anstatt die Frauen in dieses überholte System zu zwängen würden wir besser damit anfangen, die Gleichstellung der Geschlechter dahingehend zu fördern, dass wir die Väter mehr in das Familienleben integrieren."

      Natürlich wird das von einer Frau gefordert, ohne überhaupt einmal überlegt zu haben, ob das Väter überhaupt wollen.

      Ich bin mir dieses Ideologie-Gedusel langsam wirklich leid...
  • Angelika 10.07.2016 19:02
    Highlight Highlight Ich finds schade, dass hier einige Kommentatoren gleich Abwehrreflexe bekommen, statt ihre Sicht der Dinge konstruktiv anzufügen. Ihr findet, dass Jungen ebenso benachteiligt sind? Fasst das doch in Worte, ohne gleich "Emanzen" zu schreien. Es ist nunmal so, dass die meisten Täter männlich sind (auch bei sexuellen Übergriffen auf Männer/Jungen). Das heisst nicht, dass alle Männer Täter sind. Und je mehr wir Kindern beibringen, dass sie gleichberechtigt sind (nicht "gleich", denn das sind wir ja nicht mal innerhalb eines Geschlechts), desto mehr erreichen wir gegenseitigen Respekt.
    • Mehmed 10.07.2016 19:25
      Highlight Highlight Die meisten TäterInnen von Kindern sind in der Familie zu finden. Gewaltdelikte an Kleinkindern werden mehrheitlich von Müttern begangen, sexueller Missbrauch von männlichen Familienangehörigen. Vielleicht sollten wir besser mal den Erziehungsmethoden der Eltern auf die Finger schauen, anstatt hier feministische Theorien und respektlosigkeiten gegen Männer zu verbreiten.
    • ket4mon 10.07.2016 21:52
      Highlight Highlight Die Anschuldigungen an den männlichen Teil der Bevölkerung kommt nicht ganz zu unrecht, wer würde es als Mann nicht geniessen, das Opfer zu sein?

      Spass beiseite.. Es liegt wohl auch ein bisschen an der Anatomie und den natürlichen Trieben, das Ding kann man ja an vielen Orten reinstöpseln.. Das soziale Umfeld und die leider viel zu verbreitete Meinung, dass eine Frau nur für das eine da ist, trägt wohl auch ihre Sache dazu bei.. Wirkt im Nachhinein etwas feministisch ja, trotzdem denke ich, dass eine kritische Betrachtung nicht schaden kann und man die Ergebnisse an sich verbessern kann ;)
    • Angelika 10.07.2016 21:55
      Highlight Highlight Genau, was war an meinem Kommentar respektlos? Ich sage doch: Alle mit Respekt behandeln. Wie man da dagegen sein kann, versteh ich echt nicht. Gehts echt darum, dass ihr (jaja, nicht alle) als Männer was verliert, wenn Frauen GLEICH behandelt werden, wie ihr? Was genau denn? Schadet es euch, wenn Mädchen (euren Schwestern, Töchter) beigebracht wird, dass Jungs nicht einfach "Jungs sind" und damit entschuldigt? Findet ihrs nicht falsch, dass man annimmt euer Geschlecht "kann nicht anders"? Männer sind doch nicht einfach triebgesteuert. Es sollen alle für ihr Verhalten Verantwortung übernehmen.
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  • Matthias Studer 10.07.2016 18:58
    Highlight Highlight Zu oft erlebe ich, wie Eltern aus Täter Opfer machen. Der Artikel ist gut gemeint, aber zu einem komplizieren Thema. Da genügen 6 Absätze nicht.
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:46
      Highlight Highlight Wie recht du hast. Aber ein Blogpost ist eben keine wissenschaftliche Abhandlung.
  • Gaspadin 10.07.2016 18:47
    Highlight Highlight Femen-Aktivisten erachte ich als sexuell belästigende Exhibitionistinnen.
    Frauen die kürzer als bis zu den Knien tragen, betrachten offenbar alle Männer als Objekte ihrer sexuellen Fantasien, und degradieren Männer zu Sexobjekten. Genauso die Frauen die keinen BH tragen, um mit ihren harten, hervorstechenden Nippeln mir ihre Paarungsbereitschaft aufzudrängen. Frauen finden nichts dabei einem Mann den Arm auf die Schulter zu legen, geschieht das umgekehrt, schreien sie: Sexuelle Belästugung. Der ganze Artikel strotzt, wie die meisten Feministinnen auch, nur so von Bigotterie.
    • DerTaran 10.07.2016 20:08
      Highlight Highlight Kann schon sein, dass leichtbekleidete Frauen ihre Paarungsbereitschaft signalisieren, nur mit wem ist und bleibt ihre eigene Entscheidung.

      Femen ist für mich, zur Zeit, die einzige ernst zu nehmende Feministen Organisation. Sie gehen da hin wo es weh tut, auch in Diktaturen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und sie behandeln die wirklich wichtigen feministischen Themen.
    • Maragia 10.07.2016 21:25
      Highlight Highlight Beim Punkt mit den Berührungen hat er schon recht. Meine Sekretärin berührt mich mit der Hand des öfteren (wissentlich/unwissentlich weiss ich nicht). Mir würde das aber nie in den Sinn kommen, da ich dann gleich denken würde, das könnte sexuelle Belästigung sein.
    • DerTaran 10.07.2016 23:46
      Highlight Highlight @Rhabarber, es stört uns ja nicht berührt zu werden, aber als Mann steht man unter Generalverdacht.
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  • Wandtafel 10.07.2016 18:04
    Highlight Highlight So jetzt ist aber langsam Schicht im Schacht mit diesen "feministischen" Artikeln. Zu erst der Artikel zu Gina Lisa ohne jegliche Fakten, dann die Rosenpickerei beim "Militärdienst für Frauen" Artikel und jetzt noch das hier. Wtf?!
    • Angelika 10.07.2016 18:58
      Highlight Highlight Der Artikel von Kafi Freitag war ein Meinungsartikel, klar als solcher gekennzeichnet. Wer glaubt, dass diese objektiv sein müssen, hat was nicht verstanden.
    • DerTaran 11.07.2016 17:11
      Highlight Highlight Ich glaube tatsächlich, dass Gina Lisa Vergewaltigt wurde. Das Problem ist allerdings, dass Frauen immer wieder Missbrauchs- und Vergewaltigungsanzeigen als Machtinstrument benutzt haben, dadurch sind wir Männer sehr vorsichtig geworden was wir glauben sollen oder nicht. Kein Mann will das ein Vergewaltiger davon kommt, aber alle Männer haben auch gleichzeitig Angst vor Falschanzeigen aus Rache oder Profitgier oder was auch immer. Sehr beliebt ist es auch Vätern Kindesmissbrauch vorzuwerfen um das alleinige Sorgerecht zu bekommen.
  • Grundi72 10.07.2016 17:54
    Highlight Highlight Kampffeminismus im allerhöchsten Grade.. Schade gibt es Menschen die so eindimensional denken, das geht schon fast in Richtung Rassismus.

    Und ich dachte unsere Gesellschaft habe das hinter sich gelassen..
    • Illuminaughty 10.07.2016 19:23
      Highlight Highlight Jetzt reichts bei euch langsam oder? Nur weil ihr rausgefunden habt, dass es einen Blog von Frau Freitag und Artikel von "WirEltern" auf watson gibt, müsst ihr nicht überall euren Senf dazugeben. Wie Angelika oben so schön geschrieben hat, trägt doch bitte was konstruktives bei oder lasst es bleiben.
      Ist ja krass wie angegriffen sich manche heute noch von Frauen fühlen.
  • Stachanowist 10.07.2016 17:25
    Highlight Highlight Sehe ich richtig, dass diese Liste by default davon ausgeht, dass Knaben und Männer keine Opfer von sexueller Gewalt sein können - oder die Liste sie zumindest als solche unsichtbar macht?

    Zu diesem Eindruck gelange ich aufgrund folgender Beobachtung:

    Alle sechs Punkte ausser Nr. 2 gehen vom antiquierten Schema Junge/Mann = Täter, Mädchen/Frau = Opfer aus. Doch auch Männer können Opfer sexueller Gewalt sein und ja, sogar Frauen können Täterinnen sein.

    Einen Artikel, der sich einem Genderthema widmet, könnte man durchaus etwas gendergerechter und realitätsnäher schreiben.
    • Illuminaughty 10.07.2016 19:42
      Highlight Highlight Scheint inzwischen normal zu sein, dich Rhabarber virtuell zu steinigen. Sogar bei solchen nervigen, wir-Männer-aber-auch-Kommentaren. Hat hier irgend jemand geschrieben, dass Männer immer die Täter sind? Wurden Männer hier sonst irgendwie beleidigt? Nicht? Dann war dein Kommentar ziemlich zbringe. Übrigens gab es hier vor kurzer Zeit einen Artikel über Gewalt an Männern, such ihn gerne raus für dich Stachanowist.
    • Queen C 10.07.2016 20:52
      Highlight Highlight @rhabarber: lustig, und wenn es im Zusammenhang mit Flüchtlingen/Ausländern ist?
    • ket4mon 10.07.2016 22:03
      Highlight Highlight @Rhabarber
      OT: Ganz ehrlich? Ich feier die Hater, auch unter meinen Kommentären (bist nicht der/die einzige).. Richtig aufmüpfige Kommentare regen zum Nachdenken an, das Thema wird mal aus einer anderen Seite angesehen und fördert die eigene Meinungsbildung, wie ich meine 😜

      Du darfst mich gerne eines besseren belehren, ich finds aber witzig wie die zt komplett austicken (ist manchmal auch bei mir der Fall...), man soll ja aber doch noch auf einem anständigen Niveau diskutieren können ;)
  • Klaus K. 10.07.2016 16:58
    Highlight Highlight In den letzten Jahren wurde an den Schulen und in der Erziehung gerade das Gegenteil festgestellt: Dass nämlich Schulsysteme und Verhaltensnormen systematisch auf Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten wurde. Fussballspielen, Bewegung und lautsein ist verpönt, stillsitzen wie die Mädchen und ruhig kommunizieren wird verlangt.
    Ich finde dann solche männerverachtenden Beiträge hier wie die Faust aufs Auge jener Eltern, die sich um eine gute Förderung ihrer Kinder, egal welches Geschlecht, bemühen. -> Kampffeminismus hat in der Kindererziehung nichts zu suchen!
    • Macke 10.07.2016 17:41
      Highlight Highlight Ja, das Schulsystem wurde überarbeitet. Aber in eine Richtung, die den Kindern entgegen kommt: Kein Rohrstock mehr, beim Schwätzen nicht gleich vor die Tür etc. Es wurde also eher in die von Ihnen positiv dargestellte Richtung verändert. Auch ist es falsch, dass Mädchen lieber still sitzen und Jungs Fussball spielen. Dazu gibt's genügend Gegenbeispiele. Und da immer noch mehr Männer in der Politik, Chefpositionen und ähnlichem sind, kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wie Männer im Schulsystem benachteiligt werden - da ja - ihrer Argumentation zufolge - Frauen gebildeter seien.
    • Dooznelda 10.07.2016 17:47
      Highlight Highlight schön und gut aber was soll dieses "Bedürfnisse von Mädchen" bitte heissen? Ist es ein spezifisches Mädchenbedürfniss still zu sitzen und nicht Fussball zu spielen? Ist es weiblich leise zu sein?Finde diesen Beitrag auch star dramatisiert und pingelig aber das eigentliche Problem sind solche krassen Stereotypen.
    • Klaus K. 10.07.2016 19:21
      Highlight Highlight Rhabarber, ich könnte jetzt dir jetzt die These entgegenhalten, dass unsere (in Erziehungsfragen sehr männerkritische bis männerfeindliche) Gesellschaft Männer systematisch aus dem Lehrberuf gedrängt hat.
      Aber vielleicht schaffen die aufkommenden Privatschulen das, was staatliche Volksschulen gekippt haben, nämlich eine Kultur aufzubauen, die auch männlichen Lehrern wieder (!) ein freundlich gesinntes Arbeitsklima bietet. Vielleicht muss dein Pendel Richtung Privatisierung der Schulbildung schwingen, um den Eltern das zu bieten, was stark nachgefragt ist: männliche Lehrkräfte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kEINKOmmEnTAR 10.07.2016 16:25
    Highlight Highlight Okay langsam wirds lächerlich!

    Ich wurde mit all diesen "negativen" Beispielen erzogen und bin jetzt trotzdem kein frauenverachtender Sexualtäter der seine Opfer selber für ihren Status verantworlich macht.

    Diese "Tipps" sind aus meiner Sicht falsche Vorsicht. Das Ausleben der Geschlechterunterschiede ist nicht schlecht, sie machen das Leben erst lebenswert.
  • abettertomorrow 10.07.2016 15:29
    Highlight Highlight Alles richtig!! Aber es geht doch nicht darum. Was soll ein Mann denken oder sagen, wenn er ein Bild einer schönen Frau im Minirock und tiefem Ausschnitt sieht? "Die ist sicher gebildet und erfolgreich?" Bitte, differenziert doch bitte etwas. Eine Frau sieht sich auch nicht einen ge"buildeten" Mann in Muscle-Shirt an und denkt "Der hat sicher in Yale studiert und ist erfolgreicher Arzt." Irgendwo gibt es noch eine menschliche Linie zwischen absolut politischer Korrektheit und Vergewaltiger. Letztere sind kriminell und gehören bestraft. Erziehung? Engagement, Menschlichkeit und Grenzen ziehen!
    • abettertomorrow 10.07.2016 16:27
      Highlight Highlight Und ich möchte anfügen: Vergewaltiger, Sexualstraftäter gehören einhundertprozentig, sofort, ohne sie zu Opfern zu machen, bestraft.
  • Greet 10.07.2016 15:08
    Highlight Highlight Wenn die Knaben nicht wollen wie wir Frauen wollen, können wir sie ja noch immer mit Ritalin stillstellen.
  • asdfghjkl1 10.07.2016 15:07
    Highlight Highlight Zuerst einmal herzlichen Dank für diese Liste! Einiges ist durchaus interessant.

    Was ich gefährlich finde, ist dieses Aburteilen aufgrund eines gesagten Satzes. Ich denke nicht, dass man anhand eines einzigen Satzes, den eine Person sagt, ihn bereits beschuldigen kann, einer "Rape Culture" auf den Leim gegangen zu sein.

    Dieses unterschwellige Schubladisieren einzelner Aussagen halte ich für ungerecht,weil Menschen, die solche Sätze sagen, sehr schnell als Frauenfeinde abgestempelt werden, nur weil sich jemand aus subjektiven Gründen angegriffen fühlt.
    • Ophelia Sky 10.07.2016 18:31
      Highlight Highlight Diese einzelnen Sätze sind recht tief in unserer Kultur und in unserem Denken verankert. Weshalb sind Frauen mit häufig wechseldem Sexualpartner Schlampen und Männer, welche das gleiche machen, nicht? Weil uns das von Kind auf eingetrichtert wird. Genauso wie Scheidung in einem Dorf ein RIESEN Skandal ist. Es wird so schnell gelästert ohne die Situation der anderen Person zu kennen. Wir hören diese Lästereien unsere Eltern und lernen was ok ist und was nicht. Diese Normen geben wir wiederum an unsere Kinder weiter.
    • asdfghjkl1 10.07.2016 19:48
      Highlight Highlight (1/2)
      Beim ersten Beispiel gebe ich dir Recht, diese Stigmatisierung macht wirklich keinen Sinn. Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich in dieser Richtung sehr viel getan, das muss auch anerkannt werden.

      Dein zweites Beispiel ist kein Beispiel für eine "Rape Culture", sondern ein Beispiel für die jeder Gesellschaft zugrunde liegenden Überhöhung des eigenen Ichs und das damit verbundene Herabschauen auf andere. Dabei gibt es nichts, was frauenfeindlich wäre.

      (Fortsetzung folgt)
    • asdfghjkl1 10.07.2016 19:50
      Highlight Highlight (2/2)

      Wir geben zwar die Normen an unsere KInder weiter, aber zum Glück können unsere Kinder selbst denken und unsere Normen hinterfragen, ansonsten wäre auch keinerlei gesellschaftliche Entwicklung möglich.

      Ich könnte ehrlich gesagt nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich mir die ideologische Verantwortung für alle kommenden Generationen zumessen müsste.
  • wipix 10.07.2016 14:46
    Highlight Highlight Ich finde, am wichtigsten ist, dass über Sprache, Witze/Anmache und über Körperliche Anliegen offen gesprochen wird. Ich kann mich persönlich erinnern an Küsse von Erwachsenen (Tanten, Grossmütter etc), auf die Schoss gezogen zu werden von Onkels, Tanten, Opa und an das gemeinsame duschen mit Lehrern und Trainern... War halt so üblich, aber nicht immer angenehm. Darüber zu sprechen hätte viele Grenzverletzungen diesbezüglich verhindert, denn den Rat am Esstisch sich so oder so zu verhalten fehlte, da man über "solche Sachen" nicht sprach!
    Dies mal einfach aus der Sicht potentieller Opfer...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.07.2016 17:39
      Highlight Highlight Ich war dann immer plötzlich unauffindbar... ein menschliches Chamäleon, wie mein Onkel zu bemerken pflegte...

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