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«It has to hurt if it’s to heal» und andere Selbsterkenntnisse

Bild: shutterstock

Warum Fuchur mein Spirit-Animal ist, warum mein Hirn und mein Herz Kommunikationsprobleme haben und warum wir öfter auf uralte Cartoon-Schildkröten hören sollten.



Zuerst einmal möchte ich mich von ganzem Herzen für all die liebevollen, positiven und aufbauenden Kommentare zu meiner letzten Kolumne bedanken. Ich habe in den letzten zwei Wochen ganz viele Lebens- und Liebesgeschichten zugeschickt bekommen, durfte in überwältigender Form spüren, dass ich nicht allein bin und habe sogar von fast einem Dutzend Menschen erfahren, mein Text habe sie bewogen, sich auch in Behandlung zu begeben, sei es ambulant oder sogar stationär.

Haben Sie, liebe Lesenden, herzlichen Dank für all die Pfläschterli auf meiner Seele.

Nun zum heutigen Thema. Kennen Sie die Verfilmung von Michael Endes «Unendlicher Geschichte»? Nicht nur handelt es sich um einen meiner absoluten Lieblingsstreifen, sondern um einen wahren Klassiker der Filmgeschichte.

Warum? Drei Antworten:

1. Fuchur. Er allein würde als Grund eigentlich schon reichen, denn wer will schon keinem dauerbekifften Drachenechsenfischlabrador zuschauen? Fuchur ist definitiv mein Spirit-Animal.

2. Morla. Because she doesn’t give a flying f*ck. Auch sie hätte meiner bescheidenen Meinung nach einen eigenen Folgefilm verdient. Ein Morla-Spin-off, in dem einfach allen Mitwirkenden alles komplett egal ist, sie den ganzen Tag im Moor rumhängen und allergisch auf alles reagieren, was irgendwie menschlich ist. Ich mein’: Hallo! Netflix?

3. Da sind einige ganz, ganz weise Aussagen in den Film eingewoben. Mit einer davon will ich mich heute auseinandersetzen. Nachdem Atreju von Fuchur aus dem Moor gerettet wurde (Achtung, Kindheitstrauma-Alarm: R.I.P. Artaaaaaaax), wird er von zwei Gnomen verarztet. Die Gnömin – «Gnömin» ist ab sofort ein Wort – Urgl kocht ihm nicht nur Fledermausflügelsuppe (ich spare mir hier jegliche Corona-Witze), sondern versorgt auch seine Wunden, und als es einmal so richtig zieht, sagt sie: «It’s to hurt if it’s to heal».

Damit es heilen kann, muss es weh tun.

Wie Sie nun wohl aus meiner letzten Kolumne wissen, setze ich mich momentan intensiv mit mir selber auseinander. Und es stellt sich heraus: Sich selbst ausgiebig von Nahem zu betrachten, ist gar nicht so lustig.

ÜBERRASCHUNG! Not.

Ich habe vorletzte Woche geschrieben, dass ich in den letzten Tagen mehr über mich gelernt habe als in den Jahren davor. Und es ist mittlerweile noch viel mehr dazugekommen. In den Kommentaren und Rückmeldungen zur letzten Kolumne bezogen sich viele Menschen auf die Lektionen, die ich aufzählte, und sagten, sie hätten davon einiges mitnehmen können. Deshalb möchte ich hier einige Lektionen, Erkenntnisse und Lehren niederschreiben, die ich im Moment lerne, habe und ziehe. Psychotherapie by proxy, sozusagen.

Angefangen eben mit: It has to hurt if it’s to heal. Das geht auch in Richtung «No pain no gain» (ohne Schmerz kein Gewinn). Entschuldigt bitte die ganzen englischen Ausdrücke, aber die sind halt sehr treffend. Schlussendlich wollen sie alle dasselbe sagen: Wachsen ist Arbeit. Und Arbeit ist doof.

Für die meisten Probleme im Leben gibt es zwei Lösungsansätze. Den einfachen und den (individuell) richtigen. Wenn man Glück hat, ist das ein und derselbe. Meist – und grade bei grösseren Baustellen – jedoch nicht. Meist ist der einfache langfristig sogar schädlich. Ich nehme gerne das Rauchen als Beispiel. Oft sagen die Leute, es sei im Moment nicht der richtige Zeitpunkt, aufzuhören, weil Geburtstag, Jahrestag, Weihnachten, Silvester. Dabei ist der richtige Zeitpunkt immer, lediglich der einfache Zeitpunkt ist nie. Das Kaputte an und in einem selbst erkennen, es anschauen, es annehmen und es angehen, das ist enorm anstrengend. Es fordert einen heraus, Fassaden, die man vielleicht nicht nur nach aussen, sondern auch nach innen aufgebaut hat, kleine, feine, fiese Selbstlügen, die man am Ende gar selbst geglaubt hat und die einem das Leben zwar einfacher, aber im Kern sicher nicht besser gemacht haben, zu entlarven und niederzureissen. Sich selbst entblössen, nicht nur gegen aussen, sondern auch vor einem selbst – puh, das geht an die Substanz. Das zerrt und zieht und es tut weh.

But: It has to hurt if it’s to heal.

Ich will nicht sagen, dass man sich das Leben an allen Ecken und Enden schwer machen soll. So, wie das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern Gleichgültigkeit, ist der Gegenentwurf zur Verdrängung eben nicht Selbstkasteiung, sondern eine Auseinandersetzung mit sich selbst, die sowohl Strenge als auch Milde, Forderung als auch Wohlwollen beinhaltet.

Das Ziel ist nicht, den ganzen Lebens-Rucksack abzuwerfen, sondern ihn von Unnötigem zu befreien und das, was dann noch bleibt, was uns als Menschen auch geformt hat, anzunehmen und so zu packen, dass man es tragen, jedoch trotzdem eine Form der Leichtigkeit empfinden kann. Das klingt super einfach. Ist es aber nicht.

Das ist auch eine Baustelle bei mir – das Verkopfen von Dingen, die ziemlich bedeutungslos sind, durch die stetige Beschäftigung damit jedoch an Kraft gewinnen und Platz im Hirn und im Herzen beanspruchen, den sie gar nicht verdienen. Den Unterschied erkennen zwischen dem, was unser Herz verletzen darf und was nicht (was im Rucksack bleiben soll und was nicht) – und diesem Herzen dann auch noch diesen Unterschied beizubringen, braucht Ausdauer. Mein Herz, vielleicht ist das bei Ihnen ja anders, ist nämlich ein ziemlich treudoofer, naiver Muskelklumpen und mein Hirn regt sich immer wieder fürchterlich über ihn auf.

À propos: Das mit dem Hirn und dem Herzen. Läck mir, bin ich schlecht, die beiden Dinge zu vereinbaren. Mein Hirn weiss sehr viele Dinge wahnsinnig gut. Wirklich. Und es würde anderen Menschen in meiner Situation unglaublich gute, logische, stringente Tipps geben können, es wäre liebevoll mit mir, würde mir Raum geben und mich in meiner Imperfektion annehmen. Mein Herz aber so: ICH CHUM NÖD DRUUS – und macht alles genau gleich, wie es das in meiner Jugend anno 1912 gelernt hat.

So habe ich aus meiner kleinen Auszeit zum Beispiel viel über Achtsamkeit gelernt, ein Prinzip, das sich durch alle Formen von Therapie (Bewegungs-, Gesprächs-, Ergo-, Psychotherapie) zog. Am Anfang vor allem, dass sie viel schwieriger ist, als man denkt. Achtsamkeit als aktives Wahrnehmen des Hier und Jetzt. Ohne Wertung. Ohne Gedanken an die Zukunft und an die Vergangenheit. Einfach dasitzen und wahrnehmen, was ich höre, sehe, rieche, spüre. Das klingt banal, aber glauben Sie mir, das ist es nicht. Gerade, wenn das Hirn in einer Geschwindigkeit rattert wie bei einem Hamster auf Speed. Wenn man viele Sorgen hat, ist es wahnsinnig schwierig, sich aus Gedankenspiralen herauszuholen. Und das gelingt auch nicht einfach so. Der erste Schritt ist, zu erkennen, dass man abdriftet. Auch das ist Achtsamkeit. Zu schnallen: Aha, jetzt bin ich wieder bei meiner Steuererklärung, meinen Zukunftsängsten, Verletzungen aus der Vergangenheit. Und sich dann aktiv ins Hier und Jetzt zurückzuholen.

Vielleicht denken Sie jetzt: Kumbaya?

Womöglich. Fakt ist, dass Achtsamkeit trainiert werden kann wie ein Muskel. Seit ich sie übe – und ich bin wirklich eine Anfängerin, das zeigt sich nur schon darin, dass ich heute Morgen während einer Übung, bei der ich ans Jetzt und an den Moment denken sollte, entschlossen habe, heute Abend Moussaka zu machen –, geht es mir besser. Vielleicht durch die tatsächliche Achtsamkeit, vielleicht nur schon dadurch, dass ich meinem Gehirn ab und an Pausen gönne, in denen es nichts muss. Warum das funktioniert, ist mir letztendlich ziemlich egal, wichtig ist, dass es funktioniert. Mal nicht 1000 Gedanken voraus- und hinterherzudenken, sondern einfach sein und die Welt nehmen, wie sie halt ist.

Oder, um noch den letzten englischen Spruch, dieses Mal aus «Kung Fu Panda», zu bemühen: «Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today is a gift – that’s why they call it present.»

(Das ist schwierig zu übersetzen, aber ich versuch’s mal: «Das Gestern ist Geschichte, das Morgen ist ein Mysterium, aber das Heute ist ein Geschenk – drum nennt man es wohl Präsen(t)s.»)

Und hier noch ein kleines Extra-Präsen(t)s von mir für Euch, ich weiss, Ihr wollt es:

Limahl: Never Ending Story (1984)

abspielen

Video: YouTube/juan muñoz

Yonni Moreno Meyer

Yonni Moreno Meyer (38) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn (*2019) in Zürich.
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohnezahn41 04.07.2020 12:35
    Highlight Highlight Hallo Yonni
    Ich fand Deinen letzten Beitrag auch schon überwältigend geschrieben, obwohl er mir irgendwie weh tat. Dieser hier fühlte sich ein wenig an wie eine Umarmung. Das war für mich definitiv einer der besten Texte, den ich seit langem gelesen habe. Vielleicht, weil ich gerade selbst ein bisschen mit mir zu kämpfen habe, vielleicht auch, weil ich die unendliche Geschichte auch so sehr liebe (dass, ich mir das Auryn habe tätowieren lassen, obwohl es schlecht gestochen ist, ich habe ein Auryn auf dem Rücken, nämli!).
    Auf jeden Fall vielen Dank dafür und von Herzen alles Gute für Dich 💝
  • 1of8mio 04.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Danke für diese wahren Worte! Ich bin noch immer überzeugt - für mich, persönlich - dass die Heilung weh tut, weil man mit persönlichen Entscheidungen und Glaubenssätzen irgendwann den Schmerz fernhalten wollte. Und weil Karma eben doch eine Bitch ist, kommt sie irgendwann „with a vengeance“ zurück. Fühlt sich dann punktuell an wie 12 Runden gegen George Foreman - auf jeden Treffer den man selber landet kommen drölf zurück. Aber man kämpft. Und wird zu einer bewussteren Version von sich selbst. Fühl Dich stark und tough und mutig! Viele würden davonrennen. Du nicht!
  • Jas Bou 04.07.2020 10:41
    Highlight Highlight Ein Buch mit Texten über deine Erfahrungen mit (Postpartalen-)Depressionen, Klinikgedanken und Erfahrungen in der Therapie würde ich zurzeit liebend gerne lesen.
  • Padcat 04.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Und einmal mehr findest du einfache Worte für Themen, die sehr schwierig zu beschreiben sind - Danke dafür!
  • Bruno Wüthrich 04.07.2020 09:30
    Highlight Highlight Ein sehr interessanter Artikel. Sehr lesenswert. Aber alles würde ich so nicht unterschreiben.

    Beispiel: Der nicht richtige Zeitpunkt (bleiben wir beim Rauchen): Wenn man die Kraft, es zu lassen, nicht in sich spürt, hat es keinen Sinn, es zu versuchen. Denn in den allermeisten Fällen sind solche Versuche zum Scheitern verurteilt.

    Die Achtsamkeit kann helfen. Wer ein Ziel, obwohl es aufgeschoben wird, nicht aus den Augen verliert, und dabei auf sich selbst achtet - eben darauf, ob jetzt die mentale Kraft vorhanden ist, es in Angriff zu nehmen, hat deutlich bessere Chancen, es zu schaffen.
  • Nurmalso 04.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Waaaaas ? Wo hat Fuchur Labradoreinschlag ? Das sind ganz klar Spanielwurzeln.

    Plasphemie!!
  • fools garden 03.07.2020 20:06
    Highlight Highlight Ohne Probleme lebt es sich immer ganz leicht, das trifft für die Meisten zu, aber wem es gelingt mit Tiefschlägen, Rückschlägen und andern Schlägen ins Gesicht möglichst locker umzugehn, dem gehts im Leben etwas leichter.
    Unter dem Strich brauchen wir "nur" einmal öfter Aufzustehn als wir hinfallen.
    • Green Eyes 03.07.2020 22:03
      Highlight Highlight Treffend formuliert.

      Das "nur" einmal öfter aufstehen ist das Schwerste.
      Wenn man am Boden ist, kommen Fragen, wieso es sich lohnen soll, wieder aufzustehen oder die Angst, dass es bald wieder einen Schlag gibt.
      Ein fast ewiger Kampf im Leben...
  • N. Y. P. 03.07.2020 19:01
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass vielfach unser Umfeld uns krank macht ?

    Ich stelle mir einen Familienvater vor mit Frau und zwei Kindern. Sagen wir, er bringt pro Monat 4600.- heim. Davon 1700.- für Miete, dann noch die Krankenkassen, Steuern..

    Was ich sagen will: Der gute Mann kann so achtsam durch den Tag gehen wie er will, er geht ob der finanziellen und vielen weiteren Sorgen langsam kaputt..

    Das Umfeld, die Situation wirkt hier dermassen stark auf ihn ein. Da hilft keine Auszeit, keine Medidation, nichts.
    • Sommersprosse 04.07.2020 14:21
      Highlight Highlight Es soll aber auch Menschen geben, die nicht so viel haben und trotzdem zufrieden sind. Btw, es gibt auch Frauen mit Geldsorgen, die an diesen zerbrechen, nicht nur Männer.
      Die Ursachen für psychische Erkrankungen sind multifaktoriell und vielschichtig. Deswegen kann man nicht sagen, dass das Umfeld krank macht. Und mit der richtigen Hilfe, können auch Meditation und Auszeiten helfen. Man lernt seine Kräfte einzuteilen und akzeptiert die eigenen "Schwächen".
    • N. Y. P. 04.07.2020 14:35
      Highlight Highlight Ich stimme dir zu.

      Was ich sagen will, um bei meinem Beispiel zu bleiben: Es kann ein Punkt erreicht werden, da kommst du nicht mehr zur Ruhe. Wie bei diesem Familienvater.

      Mit wenig zufrieden sein, ist etwas anderes. Eine Verkäuferin, die mit ihrem Lohn über die Runden kommt und dennoch zufrieden ist, ist so ein Beispiel.

      Und es gibt Reiche, die völlig unzufrieden sind.

      Ein vielschichtiges Thema, stimmt.
  • MartinZH 03.07.2020 18:54
    Highlight Highlight Antwort Nr. 4: Der Song von Limahl ... 🙈👍😂
    Benutzer Bild
  • isky 03.07.2020 17:03
    Highlight Highlight 5 Dinge die man sieht.
    4 Dinge die man fühlt.
    3 Dinge die man hört.
    2 Dinge die man riecht.
    1 Sache die man schmeckt.

    Willkommen im Jetzt.
  • Nashira 03.07.2020 16:44
    Highlight Highlight Merci - so wahre Worte!
    Ausser jenen über den Drachenechsenfischlabrador. Ich mochte alles an dem Film ausser Fuchur. Fuchur, das weiss jeder, der das Buch gelesen hat, war ein Drache. Zwar ein Glücks- aber ein Drache! Hei nomol, das konnte ich den Machern nie verzeihen!
    • Riesenpinguin 04.07.2020 18:22
      Highlight Highlight DANKE!
      Ich will den Film mögen, wirklich. Aber Furchurs Design und das Ende vom Film - nein, einfach nein!
  • LondonAfterMidnight 03.07.2020 16:35
    Highlight Highlight Wunderschön, ich fühle es gerade richtig ❤️
  • Sommersprosse 03.07.2020 16:35
    Highlight Highlight Noch nie habe ich mich in Worten mehr wiedergefunden. Vielen, lieben Dank dafür und dass du uns teilhaben lässt!
    Mein Gehirnhamster wird abends nun mit CBD gefüttert und mein kleines, dummes Herz hat seine Sendezeit während der Meditation. Mein Rucksack wird nie vollkommen leer sein, aber ich arbeitete daran, dass er leichter wird bis ich ihn irgendwann tragen ohne unter der Last zu zerbrechen.
    Ich wünsche dir mehr Leichtigkeit und das Gefühl, das wir damals beim Schauen "Der unendlichen Geschichte" hatten! Du bist schriftgewordener Mut!
    1000 Tausend für diesen Text! <3
  • Hades69 03.07.2020 16:04
    Highlight Highlight Achtsamkeit kann man gar nicht üben, weil man es ist. Was man übt, ist das der Kopf ruhiger wird. Aber bestes Beispiel für ein spiritualisiertes Ego.
    • N. Y. P. 03.07.2020 19:11
      Highlight Highlight Im Grundsatz ist jeder Mensch achtsam, wenn er frei von Sorgen ist. Nur, wer ist schon frei von Sorgen.

      @Hades69

      Du hattest bestimmt auch schon Phasen der Unruhe, der Angst, der Mutlosigkeit, des Haderns, des Zweifels etc. Wenn du dann trotzdem immer achtsam warst, dann bin ehrlich gesagt, verblüfft.

      Falls du diese Phasen nie hattest, ja dann bist du der erste Mensch der ohne jeden Zweifel und ohne jede Angst ist.
    • Hades69 05.07.2020 09:11
      Highlight Highlight Ok wir müssen den Begriff Achtsamkeit verstehen. Achtsam heisst, ich bin mir meines Gewahrseins bewusst. Also nichts anderes als komplett gegenwärtig zu sein. Ich kann voller Sorgen sein und Achtsam zugleich. Dann bin ich mir meiner Sorgen vollkommen bewusst, sie beeinflussen mich jedoch nicht.

      Achtsamkeit heisst, vollkommene Präsenz seines Bewusstseins ohne Anhaftung.

      Es ist keine Entwicklung, das führt zu einem spirituellen Ego und wir denken dann wir sind nicht genug und müssen noch besser werden, noch achtsamer, aber Achtsamkeit ist nicht etwas auf das man hinarbeitet, man ist schon dort, nur die Schleier des Verstandes müssen gelöst werden. http://W

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