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Yonnihof

Yonnihof

Ausländer, Schlampen und Weicheier

It's not the same in any language ...



Heute las ich einen Artikel im Guardian: «Why are white people expats when the rest of us are immigrants?» (dt.: «Warum sind Weisse Auswanderer, während der Rest von uns Immigranten genannt wird?»). Der Artikel dreht sich um die Tatsache, dass es in der englischen Sprache noch immer Wörter gibt, die allein für Weisse reserviert sind und auch im 21. Jahrhundert die Hierarchie wiederspiegeln, die zwischen weissen Menschen und Menschen aller anderen Rassen für sehr lange Zeit geherrscht hat (und z.T. noch immer herrscht). 

Böses Englisch, mag man sagen. Skandal! Aber ist’s bei uns anders?

Nicht wirklich. Wir haben einfach keinen fixen Begriff wie «Expat». Es läuft bei uns aber aufs Gleiche hinaus. Ein Ausländer ist nicht ein Ausländer. Ein Amerikaner ist ein Amerikaner. Ein Brite ist ein Brite. Ein Schwede ist ein Schwede. «Ausländer» sind alle, die aus Ländern kommen, die (süd-) östlich der Schweiz liegen, die eine Sprache sprechen, die wir nicht verstehen und die mit einem Turban annähernd Ähnlichkeit mit Osama bin Laden haben. Es sind diejenigen, die unserem Land in den Augen vieler keinen «offensichtlichen Mehrwert» bringen. Genau wie der englische Term «Immigrant» hat «Ausländer» einen negativen Beigeschmack, obwohl x-tausende Menschen damit zusammengefasst werden, die unser Land massgeblich mitprägen und zu dem machen, was es ist. 

Das Ausländer-Beispiel ist aber in der deutschen Sprache nicht allein.

Ein weiteres Beispiel ist ein junger Mensch, der Party macht, es sich gut gehen lässt und dabei sexuell mit vielen Mitgliedern des andern Geschlechts rumexperimentiert. Handelt es sich dabei um einen Typen, ist er ein Held. High 5, Dude! LEGÄNDE, MANN!
Handelt es sich um eine junge Frau, dauert es nicht lange und sie ist eine ... Na? Genau, eine Schlampe. 

Auch hier ist es die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, die darüber entscheidet, ob man ein Held oder eine Schlampe ist. Ein Überflieger oder eine Gefallene. Und dieser Ruf haftet den Betroffenen dann jahrelang an. 

Bei den Geschlechtern geht’s aber auch andersrum. Eine Frau, die zu ihren Gefühlen steht und diese auch äussert, ist herzlich oder «mit sich im Reinen». Ein Mann, der dasselbe tut? Der ist eine Pussy, ein Weichei. 

Mit diesen unterschiedlichen Begrifflichkeiten machen wir es den verschiedenen Gruppen unglaublich schwer, so zu sein, wie sie es wollen, bzw. so zu sein, wie sie halt sind. 

Der Kosovoalbaner kann noch so hart arbeiten und sich integrieren: Er ist und bleibt «halt en Ussländer». Wenn er Schwein hat, bringt er’s noch zum «guet integrierte Ussländer». Ich persönlich würde dafür plädieren, dass man, um von ihm zu reden, einfach seinen Vor- und Nachnamen verwendet. Dafür sind sie nämlich da. 

Auch was das sexuelle Ausprobieren und -leben angeht, sollte man allen jungen (oder auch nicht mehr so jungen) Menschen dieselben Freiheiten zugestehen, ohne dass die eine Gruppe im Nachhinein gezwungen ist, mit Stigmata wie «Hure» oder «Schlampe» durchs Leben zu gehen, während das männliche Pendant mit demselben Verhalten zum Oberchef der sozialen Hackordnung avanciert. Wenn wir schon alle so ganz weltoffen am Sonntagnachmittag einer pseudopornographischen Bondage-Romanze im Kino hinterhersabbern, sollten wir den jungen Frauen heute auch zugestehen, ihre Sexualität genau so zu leben, wie sie das für richtig halten. 

Zuletzt bleibt noch diese unsägliche Pussy-Weichei-Geschichte. Ich weiss nicht genau, wie ein Mann oder auch eine Frau darauf kommt, einen anderen Mann als minderwertig oder schwach abzustempeln, weil er ab und an in sich hineinhört oder sagt, was er fühlt. Gerade, wenn man sich mit einer Welt voller solcher Rüpel konfrontiert sieht, braucht es nämlich mächtig Eier, sich selber treu zu bleiben und sich nicht in diese seltsamen Alphatier-Ugga-Ugga-Schemata hineinzugeben. So gesehen verdient das «Weichei» unseren Respekt eigentlich viel eher als der Rüpel, der den Stereotypen eines «Badass» entspricht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wichtig ist, dass wir unsere Sprache nicht unsere Gedanken definieren lassen und dass wir Gleichem auch den gleichen Namen geben. So lässt sich die Diskriminierung einzelner Gruppen (wenigstens zum Teil) schon im Keim ersticken.  

Yonnihof Yonni Meyer

Yonni Meyer

Yonni Meyer schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen –direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • naht 19.03.2015 16:37
    Highlight Highlight yonni hat das feuer entdeckt.
  • Daniel Caduff 19.03.2015 14:53
    Highlight Highlight Weiteres schönes Beispiel: "Volk".

    Wird von SVP - Anhängern systematisch umgedeutet, zu einer Kategorie, die offenbar nur Schweizern mit der "richtigen" politischen Einstellung offensteht. Wer Politiker ist, wer eine höhere Bildung hat, wer einen überdurchschnittlichen Lohn hat, etc. gehört auf keinen Fall zum "Volk".

    Im Sinne der SVP bedeutet "Volk" etwas völlig anderes als z.B. "Bürger" oder noch extremer, als "Bevölkerung".
  • Androider 18.03.2015 23:24
    Highlight Highlight "Ein weiteres Beispiel ist ein junger Mensch, der Party macht, es sich gut gehen lässt und dabei sexuell mit vielen Mitgliedern des andern Geschlechts rumexperimentiert. Handelt es sich dabei um einen Typen, ist er ein Held. High 5, Dude! LEGÄNDE, MANN! 
    Handelt es sich um eine junge Frau, dauert es nicht lange und sie ist eine ... Na? Genau, eine Schlampe."

    Lässt sich ganz einfach erklären: Wenn du einen Schlüssel hast, der in jedes Schloss passt, 
    hast du den Master-Key. 
    Wenn du aber ein Schloss hast, in welches jeder Schlüssel passt, 
    hast du einfach nur ein billiges Schloss ;D
    • tenfy 21.03.2015 00:57
      Highlight Highlight Welch höchst intelligenter Kommentar!
    • Androider 21.03.2015 23:43
      Highlight Highlight @tenfy: Danke ;)

      @romanleber: Du hast es durchschaut. Wer meinen Kommentar nicht lustig findet, ist schlichtweg humorbehindert ^^
  • tuogol 18.03.2015 20:24
    Highlight Highlight Eins der krässesten von mir erlebten Beispiele: Nein, ich bin nicht Schweizer, ich bin EIDGENOSSE! (so zu einem Polizisten, der einen Rapport schrieb)
    • tuogol 18.03.2015 20:36
      Highlight Highlight ..mit dem Nachtrag: "Schweizer kann ja jeder sein!"
    • Charlie Brown 19.03.2015 15:30
      Highlight Highlight Die Eidgenossenschaft entstand aus ein paar Bauern aus den Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden. Das war 1291. Jeder, der aus einem Landesteil kommt, welcher später dazustiess, ist eigentlich kein Eidgenosse.

      Und jede Familie, welche den Stammbaum nicht lückenlos bis 1291 zurück verfolgen und Fremdeinwirkungen von frömden Fötzeln (also von z.B. Glarnern, Zürchern Jurassiern oder - oh Schreck - sogar Tessinern) definitiv ausschliessen kann, ist auch keine eidgenössische.

      Bleiben nur ein paar wenige. Und bei denen zweifle ich an der Qualität der Gene aufgrund mangelnder Durchmischung an.
    • Guardian 19.03.2015 17:50
      Highlight Highlight Lieber Tell99
      Schau doch nochmals nach was das Wort "Eidgenosse" bedeutet.
      Und nein, ich möchte die Aussage "...ich bin Eidgenosse" nicht gut heissen mit diesem Kommentar
    Weitere Antworten anzeigen
  • everSin 18.03.2015 16:12
    Highlight Highlight völliger nonsense. wiedereinmal werden die eigenen gefühle auf alle anderen projiziert und als grundlage für normative behauptungen missbraucht. liebe social justice warriors, beginnt endlich mal mit eurem verstand zu argumentieren anstatt mit diesen haltlosen unterstellungen zwietracht zu sähen!
    Wenn ich das wort Ausländer verwende, dann ist es (und ich sage das todernst) nicht negativ konnotiert! wenn das in euren köpfen der fall ist, müsst ihr über eure eigene Ausländerfeindlichkeit nachdenken und nicht halbpatzige induktion betreiben.
    • Jol Bear 18.03.2015 20:47
      Highlight Highlight Da ist everSin beizupflichten. Die von Yonni formulierte und kritisierte Ausländerdefinition entspricht eher einer Gedankenkonstruktionen, welche in den Köpfen jener entstanden ist, die generell und überall eine ausufernden Ausländerfeindlichkeit diagnostizieren. In der Realität begegnet man dem kaum. Jene, die Ausländer aus bestimmten Regionen ablehnen und andere bereitwilliger tolerieren verwenden andere Bezeichnungen. Ausserdem sei einmal darauf hingewiesen, das im konkreten Alltag (Arbeitsplätze, Schule, Sportvereine), wo Ausländer und Schweizer notwendigerweise stark miteinander zu tun haben, sie in aller Regel weitaus besser miteinander klarkommen, als von Medien, Politikern usw. dargestellt wird.
  • Mr. Kr 18.03.2015 15:34
    Highlight Highlight Yonni das mit dem Weichei und Rüpel sagst du jetzt so einfach wie alle Frauen. Ich bin mir fast sicher das auch du so wie alle anderen Frauen, sich schneller auf den Rüpel als auf das Weichei einlassen.
  • LucasOrellano 18.03.2015 15:07
    Highlight Highlight Irrtum 2.

    Ich kanns nicht mehr hören mit diesem Frau-Schlampe-Mann-Held-Unsinn. Erstens ist "Schlampe" ein Wort, das hauptsächlich von anderen Frauen im negativen Sinn verwendet wird. Zweitens, überleg mal, für wen es einfacher ist, jemanden vom anderen Geschlecht ins Bett zu kriegen: für eine Frau oder für einen Mann. Na? Eben. Der promiskuitive Mann ist ein Held, weil das für ihn viel schwieriger ist als für die Frau.
    • The IT Guy 18.03.2015 16:29
      Highlight Highlight Erstens das Wort "Schlampe" wird hauptsächlich von Männern sexistisch und abwertend gegenüber Frauen benutzt. Zweitens, überleg mal, wieso ist es für Männer so schwierig eine Frau ins Bett zu bekommen? Weil eine Frau damit rechnen muss von ihrem Umfeld als Schlampe abgestempelt zu werden. Dies beschert ihr einen schlechten Ruf, zu Unrecht denn sie hat genau dasselbe wie der promiskuitive Mann getan.

      Warum sollen für Frauen andere Regeln als für uns Männer gelten? Schlussendlich geht es nur um Machtausübung des überlegenen Mannes..

      Einfach mal das Ganze von der anderen Seite betrachten!
    • LucasOrellano 18.03.2015 17:01
      Highlight Highlight 1. Nein. Männer haben viel weniger ein Problem mit promiskuitiven Frauen als andere Frauen. Ist auch klar wieso: Sex ist wie eine Ware. Wenn "Schlampen" ihn gratis anbieten, verlieren die anderen Frauen an Macht.

      2. Auch nein. Es gibt Experimente, die zeigen, dass Frauen im Vergleich zu Männern auch viel zurückhaltender sind, wenn sie an dem Ort, wo sie angesprochen werden, gar niemanden kennen. Oder wenn sie alleine sind.

      3. Nicht falsch verstehen, von mir aus kann jede und jeder mit jedem und jeder und so viel wie alle Beteiligten wollen.
  • LucasOrellano 18.03.2015 15:02
    Highlight Highlight Irrtum 1:

    Expats sind Leute, die für ihre Arbeit ins Ausland gehen. Oft bleiben sie ein paar Jahre und gehen dann woandershin. Sie sind nicht aus einer Not gekommen, sondern, weil sie angeworben wurden. Immigranten sind Leute, die in ein anderes Land ziehen, weil sie in ihrem ursprünglichen Land nicht mehr wohnen wollen. Meistens, weil sie sich dort unwohl oder eingeschränkt fühlen, oder aber, weil sie verfolgt werden. Darum sind Flüchtlinge auch Immigranten und keine Expats.
  • christianlaurin 18.03.2015 13:55
    Highlight Highlight Kleines Detail, expats gibt's hauptsächlich im britisch Englisch und nicht North amerikan englisch. Bis ich nach Europa zurück zog wusste ich gar nicht was ein expat war.
  • Alnothur 18.03.2015 13:47
    Highlight Highlight "«Ausländer» sind alle, die aus Ländern kommen, die (süd-) östlich der Schweiz liegen, die eine Sprache sprechen, die wir nicht verstehen und die mit einem Turban annähernd Ähnlichkeit mit Osama bin Laden haben." Ähh, nein? Das höre ich (und wohl fast alle Anderen hier) jetzt zum allerersten Mal so.
    Zu den anderen Punkten: Vielleicht solltest du dich nicht mehr so mit der frühpubertären Clique abgeben, mit der du scheinbar viel Kontakt hast ;)
    • AdiB 18.03.2015 17:21
      Highlight Highlight sie hat recht damit. auf der baustell sagt fast keiner, wenns um deutsche geht "de usländer", sondern "de dütschi".
      gehts aber um einen aus dem balkan ist es "de uländer" oder "de jugo". und jetzt für alle die gerne "jugo" sagen, jugoslawien gibts nicht mehr und wie yonni sagt, sie haben vor und nachnamem.
  • Matthias Studer 18.03.2015 13:27
    Highlight Highlight Dabei wäre es so einfach einen Menschen nach seinen Taten anstatt seinem äußeren zu beurteilen.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 23.03.2015 09:20
      Highlight Highlight naja dazu müsste man die leute aber erst mal kennen lernen
    • Matthias Studer 23.03.2015 10:48
      Highlight Highlight Naja, bis man den gegenüber kennt, kann man wertfrei mit ihr/ihm umgehen.

LINKE UND NETTE: Von wegen «kleine Schwester von Scheisse»

RECLAIM THE NICENESS!

Die SVP hat’s mal wieder getan. Wie ein kleines Kind, das Aufmerksamkeit sucht, indem es einen Gaggi an die Wand malt (nicht zu verwechseln mit SEINEN Gaggi an die Wand malt), hat sie mit ihren Apfelplakaten für Furore gesorgt. Äusserst erfolgreich – was denn die Aufmerksamkeit angeht. Es ergoss sich die zu erwartende Kritik und dann die Kritik an der Kritik und dann «Warum gibt man sowas überhaupt eine Plattform??!!1!!», etc., etc., blabla.

Schwarze und weisse Schöfli, schlitzende Kosovaren, …

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