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katze entspannt

Mit den Good-Life Hacks werden Sie so entspannt wie dieses Büsi! Wir schwören. Bild: shutterstock

Yonnihof

Yonnihof

6 Good-Life Hacks



Sie sind toll, praktisch und einfach: Life Hacks.

Im Grunde genommen sind das Tipps, die einem das Lebens erleichtern sollen, ohne dass man dafür gross etwas machen muss.

Zum Beispiel kann man ein Post-it, bevor man es wegwirft, kurz zwischen den Tasten der Computertastatur durchziehen – et voilà: schon ist das halbe Gipfeli, das sich gestern in Brösmeliform über die Tastatur verteilt hat, Vergangenheit.

Ein zweites Beispiel wäre, eine leere Sonnencremeflasche zum Strand mitzunehmen und darin Wertsachen wie Schlüssel, Handy und ein bisschen Bargeld zu verstecken. Das merkt kein Dieb. Okay, jetzt vielleicht schon. Gern geschehen, Herr oder Frau Dieb.

Ein dritter, sehr praktischer Life Hack gestaltet sich folgendermassen: Haben Sie einen sehr kleinen Gegenstand verloren und finden ihn auf dem Boden Ihrer Wohnung nicht mehr wieder? Einen kleinen Ohrring zum Beispiel oder ein wichtiges Schräubchen für Ihr Regal, welches ohne jämmerlich zusammenbricht? Stülpen Sie einen Strumpf über das Rohr Ihres Staubsaugers. So können Sie den ganzen Boden absuchen und laufen nicht Gefahr, dass das gesuchte Stück im Staubsauger-Nirwana verschwindet.

Sehen Sie? Life Hacks sind super!

Jetzt ist’s ja schon seit gestern Morgen trüb und regnerisch. Bäh. Und es ist erst Donnerstag. Doppelbäh. Drum habe ich mir in meiner Funktion als lustiges Psychologie-Pony sechs Good-Life-Hacks überlegt, die ganz einfach sind, Ihr Leben heute aber ein bisschen besser machen sollen.

Sind Sie bereit? Gut.

1. Gönnen Sie sich etwas, das Sie sich sonst nicht gönnen!
Das muss nichts Teures sein. Z.B. ein Stück Trüffel-Brie, den Sie immer schon mal ausprobieren wollten, aber sieben Stutz sind einfach schon, puh, also hä, gopf... TUN SIE’S! Gönnen Sie sich den Edelkäse. Und wenn’s ein Paar Stiefel sind, an denen Sie schon gefühlte 48 Mal vorbeigegangen sind – gehen Sie rein, probieren Sie sie an. Vielleicht sind das Ihre Lieblingsschuhe für die nächsten fünf Jahre.

2. Essen: Kreativität ein, Glotze aus!
Nehmen Sie sich ein bisschen mehr Zeit zum Kochen, seien Sie kreativ beim Würzen, probieren Sie neue Rezepte aus. Richten Sie Ihr Essen schön an und schauen Sie beim Verzehr nicht fern. Geniessen Sie Ihr Mahl wieder einmal richtig. Essen müssen Sie ja eh – mit zehn Minuten mehr Aufwand wird daraus ein richtiges Dinner!

3. Kaufen Sie Blumen!
Blumen sind grossartig und sie machen eine Wohnung einfach schöner. Auch hier muss es kein Edelbouquet für 70 Franken sein. Ein paar einfache Blümchen reichen, um sich selber und eventuellen Mitbewohnern eine Freude zu machen. Ausser man hat eine Katze, die einem die Blumen vom Tisch frisst. Dann halt en Guete, Schnurrli, du vegane Versager-Katze.

4. Drehen Sie eine Runde im Quartier!
Machen Sie einen Abendspaziergang. Lassen Sie Ihr Handy zuhause – spazieren kann man auch ohne Musik auf den Ohren und ohne Facebook. Hören und schauen Sie der Welt wieder einmal aktiv zu! Okay, vielleicht nicht dem blutten Mann im Gebüsch im Park. Aber sonst schon. Es wird Sie erstaunen, wie viel man nur schon mit dem Verzicht auf Kopfhörer entdecken kann.

5. Schauen Sie einen Film, der Ihnen ein gutes Gefühl gibt!
Kineastische Klassiker und Dokumentationen über pakistanische Zigeuner im 18. Jahrhundert in allen Ehren, aber manchmal darf man auch was schauen, was lustig ist oder schön oder ein bisschen dümmlich. Was auch immer einem den Abend versüsst. Meine Tipps für Feelgood-Movies wären «Little Miss Sunshine», «Forrest Gump» (immer wieder gut) und «Garden State».

6. Gehen Sie früh genug schlafen!
Ich weiss, früh ins Bett gehen ist schon seit dem Chindsgi nicht mehr cool. Und die Weiten des Internet und die unendlichen Abgründe des deutschen Privatfernsehens bieten Inhalte, die einen bis ins Jahr 2057 wach bleiben liessen, aber: Die Wichtigkeit von ausreichend Schlaf wird immer wieder unterschätzt. Wer nur mal eine Woche regelmässig zwischen sieben und neun Stunden schläft, wird feststellen, was für einen gigantischen Unterschied im Energielevel und der Leistungsfähigkeit das ausmacht.
Zusatztipp für ein besseres Einschlafen: Fordern Sie Ihre/n PartnerIn dazu auf, Ihnen den Rücken zu kraulen. Rückenkraulen, besser bekannt als Chräbbele, ist das Schönste, was es gibt und beste Einschlafmedizin (ja, okay, Sex ist auch ganz in Ordnung).

Sie sehen, das sind kleine Tipps und Anregungen für die Sinne, den Genuss und die Ausgeglichenheit.

Wussten Sie alles selber schon? Selbstverständlich!

Aber anwenden tut man’s halt dann doch nicht.

Drum lassen Sie uns heute Abend alle ein bisschen gut zu uns selber sein. Schliesslich verbringen wir mit uns selber ziemlich genau 24 Stunden am Tag – da lohnt es sich, die Freundschaft zu sich selber auch ab und an bewusst ein bisschen zu pflegen.  

Yonnihof Yonni Meyer

Yonni Meyer

Yonni Meyer schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen –direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SpikeCH 30.05.2015 11:17
    Highlight Highlight Auch ein tipp von mir- der jedoch nur klug dosiert seine Wirkung entfaltet:

    «Was du heute kannst besorgen das verschieb' getrost auf morgen, denn was du heute kannst erleben, kann dir morgen keiner mehr geben.»
  • Michèle Seiler 22.05.2015 10:37
    Highlight Highlight Danke für die Anregungen. 😊
  • Hand-Solo 21.05.2015 16:53
    Highlight Highlight 100 Punkte für Forrest Gump. Da könnte man die anderen 5 Punkte getrost vergessen.
  • Mr. Kr 21.05.2015 15:40
    Highlight Highlight Diese 6 Punkte sind doch keine Life Hacks. Sorry aber sinn vom Life voll verfehlt.

LINKE UND NETTE: Von wegen «kleine Schwester von Scheisse»

RECLAIM THE NICENESS!

Die SVP hat’s mal wieder getan. Wie ein kleines Kind, das Aufmerksamkeit sucht, indem es einen Gaggi an die Wand malt (nicht zu verwechseln mit SEINEN Gaggi an die Wand malt), hat sie mit ihren Apfelplakaten für Furore gesorgt. Äusserst erfolgreich – was denn die Aufmerksamkeit angeht. Es ergoss sich die zu erwartende Kritik und dann die Kritik an der Kritik und dann «Warum gibt man sowas überhaupt eine Plattform??!!1!!», etc., etc., blabla.

Schwarze und weisse Schöfli, schlitzende Kosovaren, …

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