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Wirtschaftlicher Höhenflug

«Charlie Hebdo» hat jetzt mehr als 200'000 Abonnenten



Die Welle der Solidarität nach den Terroranschlägen von Paris hat die Abonnentenzahl von «Charie Hebdo» auf mehr als 200'000 ansteigen lassen. Vor den islamistischen Attacken Anfang Januar hatte das Satiremagazin nach eigenen Angaben rund 10'000 feste Abnehmer.

epa04599588 (FILE) A file picture dated 14 January 2015 of the 1179 edition of French satirical magazine Charlie Hebdo on sale at Gare de Lyon train station, in Paris, France. According to reports, Charlie Hebdo on 01 February 2015 announced that the post-attack issue no. 1179, which saw a record print run of seven million copies, would be the last for the time being. The surviving team members are resting after burying their colleagues, a spokesperson for Charlie Hebdo said. The decision was taken due to an extreme workload for the satirical magazine's editorial department. The magazine emphasises that taking a break from publishing the magazine shall not be seen as shying away from terror threats.  EPA/YOAN VALAT  EPA/YOAN VALAT *** Local Caption *** 51735883

Alle sind und wollen «Charlie Hebdo». Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

Die bisherigen Spenden für das Blatt in Höhe von 2.37 Millionen Euro sollen an die Angehörigen der Opfer gehen, wie der neue Redaktionsleiter Eric Portheault am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte.

«Charlie Hebdo» soll am 25. Februar wieder erscheinen. Die erste Ausgabe der Wochenzeitung nach der Attacke war in den Redaktionsräumen der Zeitung «Libération» produziert worden und zum regulären Zeitpunkt erschienen.

Wegen der auch international grossen Nachfrage wurde das Heft 7.3 Millionen mal gedruckt. Vor dem Terroranschlag mit zwölf Toten hatte die wöchentliche Auflage bei etwa 60'000 Exemplaren gelegen, von denen rund die Hälfte verkauft wurden.

Das Magazin rechnet mit einem Nettogewinn aus dem Heftverkauf von etwa 10 Millionen Euro. Zusammen mit Abonnenten und anderer Unterstützung kann das vor dem Anschlag wirtschaftlich stark gefährdete Magazin mit einem Schub von rund 30 Millionen Euro rechnen. (feb/sda/dpa)

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