Coronavirus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A worker walks through the hallway of a newly opened field hospital operated by Care New England to handle a surge of COVID-19 patients in Cranston, R.I, Tuesday, Dec. 1, 2020. (AP Photo/David Goldman)

An Neujahr meldeten die Behörden in Grossbritannien mehr als 53'000 neue Corona-Fälle sowie 613 Todesfälle. Bild: keystone

«Wir sind quasi auf Gefechtsstationen»: Britische Ärzte warnen vor Burnout des Personals



Britische Mediziner-Verbände haben angesichts der extrem angespannten Corona-Situation in Grossbritannien vor einer Überlastung des Krankenhaus-Personals gewarnt. «Wir sind quasi auf Gefechtsstationen», sagte der Vize-Präsident des Royal College of Emergency Medicine dem Sender BBC am Freitag. «Es gibt grosse Sorgen wegen Burnouts.» Zwar sei das Personal auf den Nofall- und Intensivstationen auf harte Zeiten vorbereitet, aber die Ärztinnen und Pfleger seien müde, frustriert und ausgelaugt, so wie jeder andere auch.

An Neujahr meldeten die Behörden mehr als 53'000 neue Corona-Fälle in Grossbritannien sowie 613 Todesfälle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 82'000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Durch eine neue und womöglich sehr ansteckende Virus-Variante, die sich vor allem in London und im Süden Englands derzeit sehr stark ausbreitet, steht Grossbritannien besonders unter Druck.

Notfall-Krankenhäuser werden bereits auf ihren Einsatz vorbereitet, da die Intensivstationen unter anderem in London überlastet sind. Mike Adams vom Royal College of Nursing's England warnte im Sender «Sky News» jedoch, es gebe nicht ausreichend Personal, um diese Krankenhäuser auch zu betreiben. Mittlerweile werden mehr Patienten in den Krankenhäusern mit Covid-19 behandelt als in der ersten Welle.

Immerhin meldete das britische Gesundheitsministerium zum Jahreswechsel, es seien mittlerweile eine Million Menschen in Grossbritannien gegen Corona geimpft worden. Bis der Anteil der Geimpften der Situation tatsächlich spürbare Erleichterung verschafft, dürften jedoch noch Wochen und Monate vergehen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Coronavirus: Die Festtags- und Skigebiete-Verordnung

Ösi-Kanzler Kurz stellt Corona-Verschwörungstheoretiker in den Senkel

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Restaurants & Läden: Wer mehr als 40 Tage schliessen muss, kriegt Hilfe vom Staat

Mit den drastischen Verschärfungen der Corona-Massnahmen hat der Bundesrat auch neue Finanzhilfen beschlossen. Betriebe, die seit November während mindestens vierzig Tagen schliessen mussten, sollen unbürokratisch an Geld kommen - spätestens im Februar.

Die konkrete Ausgestaltung der Härtefallhilfe liegt weiterhin in der Verantwortung der Kantone. Sie prüfen auch die Gesuche im Einzelfall. Heute müssen betroffene Betriebe aber strenge Kriterien erfüllen, um an Geld zu kommen. Der Bundesrat …

Artikel lesen
Link zum Artikel