DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
An Neujahr meldeten die Behörden in Grossbritannien mehr als 53'000 neue Corona-Fälle sowie 613 Todesfälle.
An Neujahr meldeten die Behörden in Grossbritannien mehr als 53'000 neue Corona-Fälle sowie 613 Todesfälle.Bild: keystone

«Wir sind quasi auf Gefechtsstationen»: Britische Ärzte warnen vor Burnout des Personals

01.01.2021, 20:25

Britische Mediziner-Verbände haben angesichts der extrem angespannten Corona-Situation in Grossbritannien vor einer Überlastung des Krankenhaus-Personals gewarnt. «Wir sind quasi auf Gefechtsstationen», sagte der Vize-Präsident des Royal College of Emergency Medicine dem Sender BBC am Freitag. «Es gibt grosse Sorgen wegen Burnouts.» Zwar sei das Personal auf den Nofall- und Intensivstationen auf harte Zeiten vorbereitet, aber die Ärztinnen und Pfleger seien müde, frustriert und ausgelaugt, so wie jeder andere auch.

An Neujahr meldeten die Behörden mehr als 53'000 neue Corona-Fälle in Grossbritannien sowie 613 Todesfälle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 82'000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Durch eine neue und womöglich sehr ansteckende Virus-Variante, die sich vor allem in London und im Süden Englands derzeit sehr stark ausbreitet, steht Grossbritannien besonders unter Druck.

Notfall-Krankenhäuser werden bereits auf ihren Einsatz vorbereitet, da die Intensivstationen unter anderem in London überlastet sind. Mike Adams vom Royal College of Nursing's England warnte im Sender «Sky News» jedoch, es gebe nicht ausreichend Personal, um diese Krankenhäuser auch zu betreiben. Mittlerweile werden mehr Patienten in den Krankenhäusern mit Covid-19 behandelt als in der ersten Welle.

Immerhin meldete das britische Gesundheitsministerium zum Jahreswechsel, es seien mittlerweile eine Million Menschen in Grossbritannien gegen Corona geimpft worden. Bis der Anteil der Geimpften der Situation tatsächlich spürbare Erleichterung verschafft, dürften jedoch noch Wochen und Monate vergehen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Coronavirus: Die Festtags- und Skigebiete-Verordnung

1 / 9
Coronavirus: Die Festtags- und Skigebiete-Verordnung
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ösi-Kanzler Kurz stellt Corona-Verschwörungstheoretiker in den Senkel

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Im Norden Mexikos wird kein Bier mehr produziert – wegen Wassermangel
In Mexiko fehlt es an der lebenswichtigsten Ressource: Wasser. Die Wasserpegel sind so niedrig, dass die Menschen gezwungen sind, stundenlang für Wasser anzustehen. Ein Kampf um Gerechtigkeit beginnt.

«Ich hatte kein Corona» – «Also, das Bier oder die Infektion?». Während der Pandemie hat Corona – die Abkürzung der Infektionskrankheit sowie der Name der mexikanischen Biermarke für so manche Verwechslung gesorgt. Das Bier rückte in Pandemiezeiten aber immer mehr in den Hintergrund.

Zur Story