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Der Eingangsbereich der AfD-Bundesgeschäftsstelle in Berlin an Weihnachten. Bild: screenshot twitter/J_MkHk – Bearbeitung watson

AfD-Weihnachtsbaum mit Nazi-Adler geschmückt – wer war's?



Vor der Berliner Bundesgeschäftsstelle der AfD hat ein Passant am vergangenen Donnerstag eine merkwürdige Beobachtung gemacht. An der Tür war ein Aufkleber mit der Aufschrift «Wir müssen draussen bleiben» angebracht. Daneben ist auf dem Piktogramm eine vollverschleierte Frau mit einem Hund abgebildet.

Laut der Berliner Zeitung hat der Mann die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, welche aber keinen Gesetzesverstoss feststellen konnte. Als er anderntags wieder an der Tür vorbeikam, war im Eingangsbereich an der Spitze des Weihnachtsbaumes ein Nazi-Adler angebracht. Er kontaktierte erneut die Behörden. 

Eine offizielle Stellungnahme der AfD blieb bislang aus. Allerdings hatte sich die Polizei auf eine Anfrage der Berliner Zeitung gemeldet. Die Staatsanwaltschaft habe zwischenzeitlich Ermittlungen aufgenommen – aber nur wegen des Aufklebers. Begründung: Der Eichenlaubkranz in den Fängen des Adlers wurde nicht mit dem Hakenkreuz, sondern mit dem AfD-Logo versehen und stellt somit keinen Strafbestand dar.

Ein Journalist der Neuen Zürcher Zeitung hat sich mit Christian Lüth, Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, per Twitter in Verbindung gesetzt. «Das war ein sehr lustiger Scherz der Antifa», meinte dieser zum Vorfall. Die AfD hätte Anzeige eingereicht. Und weiter: «Aber mal ehrlich, Sie glauben doch nicht im Ernst, es sei von der Geschäftsführung, oder?».

Lüths Aussagen werden wohl auch von der Polizei überprüft werden. Ob sich eine Täterschaft ausfindig machen lässt, wird sich zeigen. (vom)

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