Deutschland
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MARKTSCHELLENBERG, GERMANY - JUNE 11:  In this undated handout photo a spelunker explores the Riesending cave where an explorer is currently lying injured 1,000 meters below since June 8, 2014 near Marktschellenberg, Germany. The man, along with two colleagues, was exploring the Riesending vertical cave, which is over 20km long and up to 1,148 meters deep, when he was struck by rocks and severely injured. Since then specialist rescue workers from Switzerland and Italy have arrived to help with the arduous rescue effort, which could take up to several more days and even weeks.   (Photo by Bergwacht Bayern via Getty Images)

Undatiertes Bild aus der Riesending-Höhle. Bild: Getty Images Europe

Verletzter muss an Seilen in die Höhe gezogen werden

Höhlenretter erreichen Steilwände

Stück für Stück kommt der verletzte Höhlenforscher seiner Befreiung aus Deutschlands tiefster Höhle näher. Bislang ist die Rettung des schwerverletzten deutschen Forschers aus der Riesending-Schachthöhle problemlos verlaufen – das Rettungsteam konnte Johann Westhauser waagrecht transportieren. Nun bricht ein schwieriger Teil der Strecke an: Der Aufstieg entlang spiegelglatter Steilwände beginnt. 

Zum Erreichen des Biwak 3 muss das Rettungsteam streckenweise senkrecht in die Höhe klettern. Bislang haben sich die Retter weitgehend waagerecht im Berg auf 900 Metern Tiefe bewegt, ab dem Lager Nummer 4 geht es steil nach oben. Nach Angaben der Bergwacht erreichte das internationale Rettungsteam mit drei Ärzten am Vormittag das Biwak 4, um eine längere Ruhepause einzulegen. 

epa04256002 A handout photograph made available on 14 June 2014 by the Barvarian Red Cross shows rescue personnel setting up infrastructure for the rescue team in the Riesending cave rescue operation for the injured pot holer on 13 June 2014 near Marktschellenberg, southern Germany. Two doctors who have examined injured German Johann Westhauser deep below ground have sent word on 12 JUne 2014 that the 52-year-old was safe to be hauled out on a gurney. The Riesending, near Berchtesgaden in the south-east corner of Germany, boasts a 19.2-kilometre-long network of paths extending 1,148 metres below ground. The Riesending, which translates to Giant Thing, is Germany's deepest cave.  EPA/MARKUS LEITNER / BARVARIAN RED CROSS / HANDOUT MANDATORY CREDIT: USE ONLY IN CONNECTION WITH CURRENT NEWS REPORTING HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Rettungspersonal. Bild: EPA/BARVARIAN RED CROSS

Mehr zur Rettung des Höhlenforschers auf watson

Nachdem die Gruppe die Strecke entlang der «Langen Geraden» gemeistert hat, beginnt nun ein komplizierter Abschnitt. Denn das Biwak 3 in rund 700 Metern Tiefe ist nur durch Klettern entlang einer glatten Steilwand zu erreichen. 

epa04256000 A handout photograph made available on 14 June 2014 by the Barvarian Red Cross shows rescue personnel setting up infrastructure for the rescue team in the Riesending cave rescue operation for the injured pot holer on 13 June 2014 near Marktschellenberg, southern Germany. Two doctors who have examined injured German Johann Westhauser deep below ground have sent word on 12 JUne 2014 that the 52-year-old was safe to be hauled out on a gurney. The Riesending, near Berchtesgaden in the south-east corner of Germany, boasts a 19.2-kilometre-long network of paths extending 1,148 metres below ground. The Riesending, which translates to Giant Thing, is Germany's deepest cave.  EPA/MARKUS LEITNER / BARVARIAN RED CROSS / HANDOUT MANDATORY CREDIT: USE ONLY IN CONNECTION WITH CURRENT NEWS REPORTING HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/BARVARIAN RED CROSS

Zwei Tage bis zum nächsten Biwak 

Das macht den Aufstieg nicht nur für die Rettungskräfte schwieriger und gefährlicher: «Bis zum Biwak 4 konnte der Verletzte liegend transportiert werden. Nun muss er an Seilen senkrecht in die Höhe gezogen werden», erklärte ein Sprecher der Bergwacht. Bis zu zwei Tage könne es dauern, bis die Gruppe am Biwak 3 eintreffe. 

Der Zustand des Verletzten ist nach Angaben der Bergwacht weiterhin stabil. Derzeit betreuten ihn drei Ärzte aus Slowenien, Deutschland und Österreich. Der Höhlenforscher, der in Karlsruhe arbeitet, hatte am Sonntag vergangener Woche durch Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Am Freitag hatte der Aufstieg aus 1000 Metern Tiefe begonnen. (dwi/sda/dpa)



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