Digital

Weltgrösster Chiphersteller rechnet auch 2022 mit Engpässen

epa08423609 View of the logo of the Taiwan Semiconductor Manufacturing Corp (TSMC) in Hsinchu, Taiwan, 15 May 2020. TSMC, the world's largest contract chip maker, announced plans to build an adva ...
Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) warnt vor lang anhaltendem Chip-Mangel.Bild: EPA

Weltgrösster Chiphersteller rechnet auch 2022 mit Engpässen

14.10.2021, 11:1214.10.2021, 11:12

Der weltgrösste Chipfertiger TSMC rechnet auch für das kommende Jahr mit knappen Produktionskapazitäten für Halbleiter. Die Nachfrage nach Chips ist derweil ungebrochen: Der taiwanesische Konzern erwartet, dass der Umsatz in diesem Jahr in US-Dollar gerechnet im Jahresvergleich um 24 Prozent anschwillt.

Damit steige der Chipbedarf noch etwas stärker als bisher in Aussicht gestellt, sagte Konzernchef C.C. Wei am Donnerstag. Die Kapazität bleibe im Rest dieses Jahres und auch durchweg über 2022 knapp. Damit könnte sich die Knappheit elektronischer Bauteile in vielen Branchen wie etwa der Autoindustrie noch lange hinziehen.

TSMC hat über die nächsten drei Jahre Investitionen von 100 Milliarden US-Dollar eingeplant, um die Kapazitäten auszubauen, in diesem Jahr dürften davon nach wie vor etwa 30 Milliarden anfallen. Kommendes Jahr will TSMC laut Wei in Japan den Neubau einer Fabrik starten, die Produktion soll dann spät im Jahr 2024 beginnen. Der Aufbau neuer Kapazitäten in der Branche ist kostspielig und langwierig. Auch die Konkurrenten von Samsung und Globalfoundries stecken derzeit Milliarden in neue Maschinen zur Chipherstellung.

(oli/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Bilder, die beweisen, dass hier keine Techniker am Werk waren
1 / 27
Bilder, die beweisen, dass hier keine Techniker am Werk waren
bild: imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wenn Technik auf Generationen prallt: Leo und sein Papa im ultimativen Game-Battle
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Warum das neue Nintendo-Game «Star Fox» Kritik einstecken muss
Fox McCloud, der wohl bekannteste Fuchs der Videospielgeschichte, feiert seine Rückkehr. Mit «Star Fox» bekommt das Retro-Game «Lylat Wars» ein Remake spendiert, das sowohl Neulinge als auch alte Hasen glücklich machen soll. Doch das Endergebnis will nicht so sehr begeistern, wie es sollte.
Nintendo tut es immer wieder: Alte Marken und Figuren aus dem grossen Big-N-Kosmos refreshen oder aufwärmen, um sie der Videogame-Gemeinschaft erneut zu servieren. Jüngst bekam der knuffige Yoshi mit «Yoshi and the Mysterious Book» ein unterhaltsames Wimmel- und Suchspiel der etwas anderen Art, der «Zelda»-Klassiker «Ocarina of Time» will dieses Jahr via Remake gleich mehrere Generationen nochmals begeistern und bereits in den Startlöchern steht ein neues «Splatoon»-Game («Splatoon Raiders»), um auf die Fans losgelassen zu werden. Blickt man zurück oder voraus in den Game-Herbst hinein, sind komplett neue Marken und Ideen von Nintendo noch Mangelware. Da überrascht es also nicht gross, dass auch «Lylat Wars» aus der Mottenkiste genommen wurde, um es in ein hübscheres Kleid zu stecken.
Zur Story