Digital
Apple

Schlechte Nachrichten für alle Apple-Watch-Fans: Ein fehlerhaftes Bauteil sorgt für Lieferverzögerung

Aktuell wird bei Online-Bestellungen der Apple Watch eine Verzögerung bis Juni angezeigt.
Aktuell wird bei Online-Bestellungen der Apple Watch eine Verzögerung bis Juni angezeigt.Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Schlechte Nachrichten für alle Apple-Watch-Fans: Ein fehlerhaftes Bauteil sorgt für Lieferverzögerung

Apple klagt über Qualitätsprobleme bei einem wichtigen Bauteil seiner Apple Watch. Module, die Vibrationsalarme und leichtes «Anklopfen» am Handgelenk auslösen, fielen laut «Wall Street Journal» teilweise aus. 
30.04.2015, 06:2830.04.2015, 08:38
Ein Artikel von
Spiegel Online

Apple hat die Verfügbarkeit seiner neuen Smartwatch reduziert. Das Unternehmen habe festgestellt, dass einzelne Bauteile, die von einem chinesischen Zulieferer hergestellt werden, fehleranfällig sein, berichtet das «Wall Street Journal».

Module, die bei der Apple Watch Vibrationsalarme und leichtes «Anklopfen» am Handgelenk auslösen, fielen teilweise aus, schrieb die Zeitung mit Berufung auf informierte Personen. Das gleiche Teil von einem japanischen Produzenten habe solche Probleme nicht.

Apple will deshalb nun fast alle Bauteile von dem japanischen Zulieferer Nidec beziehen. Das Unternehmen benötige jedoch Zeit, um seine Produktion auszuweiten.

Jetzt auf

Die Apple Watch wird seit vergangenem Freitag ausgeliefert. Aktuell wird bei Online-Bestellungen eine Verzögerung bis Juni angezeigt, in den Apple Stores soll die Uhr auch erst dann verkauft werden. Das Unternehmen hat bislang keine Absatzzahlen zur Apple Watch veröffentlicht. (syd/dpa/Reuters)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«KI ist keine unaufhaltsame Naturgewalt»: Führende Schweizer KI-Forscherin über Regulierung
Angela Müller gehört europaweit zu den wichtigsten Stimmen, die eine Regulierung von KI fordern. Im Interview mit watson erklärt sie, was es dafür braucht, warum es so lange dauert – und warum Ohnmacht ein schlechter Ratgeber ist.
Frau Müller, Sie weisen immer wieder auf die Machtfülle hin, die die grossen Techfirmen, die hinter KI-Anwendungen stehen, auf sich vereinen. Warum ist das ein Problem?
Angela Müller:
Google, Microsoft, Amazon, Meta und Co. sind mit grossem Abstand die reichsten Firmen der Welt. Sie bieten die Social-Media-Plattformen, Suchmaschinen, KI-Tools und Cloud- und Software-Infrastruktur, an denen es für die öffentliche Verwaltung, Schulen, Medien, Unternehmen und uns als Einzelpersonen praktisch kein Vorbeikommen mehr gibt. Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass wir erleben, dass Privatfirmen grosse Macht anhäufen. Aber die Kombination aus wirtschaftlicher, öffentlicher und politischer Macht ist einzigartig: Diese Firmen haben nicht nur Marktmacht, sondern auch eine grosse Meinungsmacht. Und das ist gruselig, wenn man bedenkt, welche offen demokratiefeindlichen Ideologien aus dem Silicon Valley zu vernehmen sind.
Zur Story