Digital
Apple

Apple lanciert das iPad Pro

Bild
Bild: BECK DIEFENBACH/REUTERS

Apple lanciert das iPad Pro – zum Preis gibt's eine gute und eine schlechte Nachricht

Ab Mittwoch kann die grosse Apple-Flunder vorbestellt werden. «Später in der Woche» kommt sie laut offizieller Ankündigung in die Läden.
09.11.2015, 20:4010.11.2015, 16:08

Schon gehört? Diese Woche kommt das iPad Pro.

Animiertes GIFGIF abspielen

Ja, es ist das bislang grösste iPad.

Das Display misst in der Diagonalen 12,9 Zoll, das sind fast 33 Zentimeter. Zum Vergleich: Beim iPad Air sind es 9,7 Zoll (knapp 25 Zentimeter). Das Surface Book misst gar 13,5 Zoll.

Na und, ein grosses iPad. Was ist daran speziell?

Der digitale Stift, Apple Pencil genannt. Das Teil ist zwar schweineteuer (siehe unten), aber auch saugeil, wie ein kurzes Hands-on anlässlich der Präsentation des iPad Pro im September zeigte.

Der Stift soll das perfekte Arbeitswerkzeug für Grafiker, Designer und Architekten sein.
Der Stift soll das perfekte Arbeitswerkzeug für Grafiker, Designer und Architekten sein.
bild: apple

So bewirbt Adobe seine Kreativ-Tools für das iPad Pro

Was kostet der Spass?

  • Das günstigste iPad Pro kostet 899 Franken. Dafür gibt's nur 32 Gigabyte (GB) Speicher und ins Internet gelangt man nur via WLAN. Ein Steckplatz (Slot) für eine SIM-Karte fehlt.
  • Das teuerste Modell kostet 1229 Franken. Es ist das iPad Pro mit 128 GB Speicher, mit WLAN-Modul und SIM-Karten-Slot.
  • Der Apple Pencil kostet zusätzlich 109 Franken. Zum Vergleich: Bei Microsofts Surface Book ist ein Stift im Lieferumfang enthalten. Als Zubehör kostet er offiziell 70 Franken.
  • Das Smart Keyboard für das iPad Pro gibt's für 179 Franken.
    Das ist nicht viel mehr als bei Microsoft: Im Online-Store gibt es das Surface Pro 4 Type Cover für 155 Franken.
  • Schutzhüllen von Apple kosten 59 Franken (Polyurethan) oder 79 Franken (Silikon).

Das iPad Pro, das sich speziell an Apple-affine Profi-Anwender richtet, ist in der Grundausstattung nicht wahnsinnig teuer. Aber beim Zubehör bitten die Kalifornier so richtig zur Kasse. Wer die Apple-Preise nicht bezahlen will, muss sich etwas gedulden. Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis Dritthersteller mit eigenem Zubehör auffahren.

iPad Pro mit Tastatur kostet über 1000 Franken.
iPad Pro mit Tastatur kostet über 1000 Franken.
Bild: BECK DIEFENBACH/REUTERS

Ab Mittwoch vorbestellen

Das iPad Pro (und offizielles Zubehör) kann ab Mittwoch über die Apple-Website vorbestellt werden. Wann genau die Flunder in die Läden kommt, will der Konzern aus unbekannten Gründen nicht verraten. Es heisst lediglich «später in der Woche», also Freitag?

Neue iPhones, neues iPad Pro und mehr

1 / 21
Neue iPhones, neues iPad Pro und mehr
Apple enthüllte am 9.9.2015 das neue iPhone 6S und das grössere 6S Plus. Sie sehen genau gleich aus wie die aktuellen Modelle, allerdings stehen nun vier Farben zur Auswahl. Die grössten Veränderungen haben unter der Motorhaube stattgefunden.
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wie KI die Preise für Big Macs und Lebensmittel verändern könnte
Fast-Food-Ketten und Supermärkte setzen zunehmend auf KI-Tools, die sich auf die Preisgestaltung auswirken könnten. Damit drohen künftig auch dynamische Preise.
KI-Tools werden bei Fast-Food-Läden und Supermärkten immer häufiger für die Bestimmung der Preise eingesetzt. Erst diese Woche gab es in den USA eine Bundeskartellklage gegen McDonald's, worin behauptet wird, die Fast-Food-Kette stimme mithilfe KI-gestützter Tools ihre Menüpreise ab, schreibt CNBC.
Zur Story