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Reed Hastings, Gruender und CEO Netflix, hantiert mit einem iPad in Zuerich am Donnerstag, 18. September 2014. Im Zuge der aktuellen Expansionsrunde nach Oesterreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg startet Netflix heute in der Schweiz. Fuer einen monatlichen Fixpreis streamt das amerikanische Unternehmen Filme und Serien auf alle gaengigen internetfaehigen Geraete. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Netflix-Chef Reed Hastings wappnet das Unternehmen für den Markteintritt von Apple. Bild: KEYSTONE

Kampf der Streamingdienste – Netflix erklärt Apple den Krieg



Im sich abzeichnenden Krieg der grossen Streamingdienste werden die Fronten abgesteckt: Der führende Anbieter Netflix will sein Angebot nicht über den neuen Video-Dienst von Apple laufen lassen. Netflix wolle seine Filme und Serien weiterhin nur über den eigenen Dienst anbieten, sagte Konzernchef Reed Hastings am Montag CEO Reed Hastings während einer Presseveranstaltung in Los Angeles.

Auf die Frage, wie Netflix gegen mächtige Konkurrenten mit viel Geld – sprich Amazon und Apple – antreten wolle, sagte Hastings «mit Schwierigkeiten» und fügte hinzu, dass «es definitiv teurer wird, Inhalte zu beziehen», da der Streaming-Videomarkt zunehmend aufgestückelt werde.

Es wird erwartet, dass Apple seinen neuen TV- und Video-Dienst am 25. März vorstellt und damit den Wettbewerb in der Branche verschärft. Auch Walt Disney und die AT&T-Tochter Warner Media wollen Streaming-Dienste anbieten.

(dsc/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Heldner 20.03.2019 03:49
    Highlight Highlight Wenn der Streaming markt zu sehr aufgestückelt wird (Amazon; Netflix; Sky) bald auch Apple und Disney. kauf ich mir definitiv ne Vavoo Box und kündige meine Abos bei Netflix und Sky. Selber schuld Jungs, mich kotzt es jetzt schon an zwischen 3 Anbietern zu switchen wovon ich einen sogar nur via VPN erreiche
  • Smacun 19.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Inwiefern erklärt Netflix Apple den Krieg? Hastings sagt nur, dass sie Schwierigkeiten haben werden.
  • deedee 19.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Alle riechen das grosse Geld aber haben schlicht vergessen, dass sie damit nur die Kunden verärgen und somit das „illegale“ streamen wieder viel beliebter machen, was ja dank Netflix eigentlich immens abgenommen hat. Wir Kunden haben absolut nichts davon ausser wir sind bereit monatlich 100.- hinzulegen um alle Angebote nutzen zu können. Sobald das ganze aussartet werde ich auch das letzte Abo künden und aus trotz nur noch von Internetseiten streamen. Einfach mal den Spiess umdrehen.
  • bcZcity 19.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Warum soll sich Netflix gegen Apple wappnen? Ich sehe da Disney als viel grössere Konkurrenz, die haben nun einen Katalog an Marken, da wird mir schlecht.

    Apple kann nur durch eigene Produktionen punkten, aber das können andere auch. Aber Disney kann aus seinen etablierten Brands Serien und Filme herauspressen, davon träumen die anderen nur.
  • dave1771 19.03.2019 10:20
    Highlight Highlight Netflix ist für Nix!
  • Albert J. Katzenellenbogen 19.03.2019 09:42
    Highlight Highlight So treiben die Anbieter Ihre Kunden dazu, wieder andere, "günstigere" Streamingdienste zu nutzen.
  • insomnia 19.03.2019 09:42
    Highlight Highlight Netflix, der Anbieter welcher auf ein großes Angebot setzt und wirklich jeden Rotz verbreitet. Der Content ist in meinen Augen qualitativ unterste Schublade. Story, Kameraführung, schauspielerische Leistung bleiben vollkommen auf der Strecke. Bin schon lange da weg und vergnüge mich jetzt bei MUBI / Amazon und Sky. Bleibt zu hoffen, dass Apple es besser macht.
    • Triumvir 19.03.2019 14:54
      Highlight Highlight Ach ja. Du scheinst ja ein echter Filmexperte zu sein. Weshalb denn bitte schön, befand sich erst kürzlich eine Netflix Produktion (Roma) bei der Oscar Verleihung unter den Nominierten zum "besten Film"...? Sicher weil der Film absoluter "Rotz" ist....lol
  • fidget 19.03.2019 09:35
    Highlight Highlight Die machen doch einen riesigen Denkfehler. Ich werde kaum mehrere Abos abschliessen, nur damit ich auch wirklich alles sehen kann. Und so denken die meisten. Diese Zerstückelung bringt rein gar nichts, ausser das Filme dann wieder vermehrt im Netz runtergeladen werden, wovon dann keiner etwas hat. Ich bin durchaus bereit einen monatlichen Betrag zu zahlen, aber sicher nicht an x-verschiedene Anbieter.
  • fandustic 19.03.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass alle der neu auf den Markt kommenden Streamingdienste über Jahre hinaus „überleben“ werden. Netflix macht seine Sache sehr gut (aus meiner Sicht) und hat natürlich einen riesen Vorsprung. Auf dieses Niveau müssen die anderen zuerst mal kommen....und der Umsatz muss dann auch stimmen. Bin gespannt, aber ich werde Netflix sicher treu bleiben, auch wenn eine Preiserhöhung kommen sollte.
    • Smacun 19.03.2019 11:47
      Highlight Highlight Klar hat Netflix einen Vorsprung, aber Apple und Amazon können jahrelang Milliarden in ihren Streamingdienst investieren ohne mit der Wimper zu zucken und es querfinanzieren. Disney hat auch gefüllte Kassen, aber vorallem eine riesige Auswahl an lukrativen Marken.
    • redeye70 19.03.2019 18:42
      Highlight Highlight Netflix wird aber grosse Probleme bekommen weil Disney seine Produktionen zurückzieht. Und diese waren teilweise sehr erfolgreich. Auch habe ich wirklich schon sehr schlechte Netflix Originals gesehen. Netflix muss Qualität vor Quantität setzen. Amazon Prime empfand ich als riesen Enttäuschung. Youtube Premium hat Potenzial aber noch zu wenig Inhalte. Die Stückelung wird ein Schuss in den Ofen. Das macht kein Konsument mit.
    • fandustic 19.03.2019 19:27
      Highlight Highlight @redeye70: Ja da gebe ich dir recht, wobei da Netflix bei den Originals mittlerweile einen, meiner Meinung nach, grossen Sprung nach vorne machte. Gerade auch bei den Fimen, wie Birdbox, Triple Frontier, etc. hat man gute Sachen rausgebracht. Auch eine Serie wie Umbrella Academy hat grosses Potenzial...und was die Marvel Serien anbelangt, klar, das ist ein grosser Verlust. Nur muss Disney zuerst an das Niveau eines Daredevil, Jessica Jones und Punisher herankommen. Ja, der Konsument wird es nicht mitmachen, dass sehe ich auch so.
  • Sebanimon 19.03.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich wechsle sicher nicht weg von Netflix. Reine Abzocke ist das!
  • drjayvargas 19.03.2019 08:42
    Highlight Highlight Und schlussendlich landen viele wieder beim normalen TV wenn die ganze Streaming-Geschichte zu undurchsichtig wird.
    Ich für meinen Teil bin nicht gewillt für mehrere Dienste zu bezahlen.
    Aber vielleicht bin ich auch zu wenig hip 🤷‍♂️
  • Triumvir 19.03.2019 08:31
    Highlight Highlight Netflix hat ja mit schöner Regelmässigkeit an der Preisschraube gedreht. Jetzt bekommen sie bald die Quittung für ihr (geld)-gieriges Verhalten.
    • fidget 19.03.2019 09:39
      Highlight Highlight Wann haben sie an der Preisschraube gedreht? Ich habe seit dem Markteintritt in der Schweiz im Herbst 2014 ein Standard-Abo für 11.90 im Monat. Diesen Preis bezahle ich heute immer noch und das Angebot ist um einiges grösser als vor 4.5 Jahren. Von Geldgier kann nicht wirklich die Rede sein.
    • grumit 19.03.2019 12:55
      Highlight Highlight @fidget
      Das HD-Abo hat beim Schweizer Markteintritt 12.90 gekostet. Ein knappes Jahr später wurde der Preis auf 14.90 erhöht, Ende 2018 wurde der Preis auf 15.90 erhöht.
    • Triumvir 19.03.2019 14:01
      Highlight Highlight @grumit: Korrekt. Was ich ausserdem besonders daneben finde, ist die Tatsache, dass wir hier in der Schweiz mehr bezahlen, als z.B. in den USA oder anderen Ländern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • trichie 19.03.2019 08:09
    Highlight Highlight In der Regel bietet jeder Streamingdienst einen kostenlosen Testmonat und man kann sich beliebig viele Wegwerfemailadressen (man google mal "Einmalemail") bzw. Gratismonate zulegen. Problem gelöst 😉
    • Ismiregal 19.03.2019 08:34
      Highlight Highlight Geht das wirklich? Man muss doch immer auch die Kreditkartendaten angeben...
    • Genti 19.03.2019 08:36
      Highlight Highlight Und die Kreditkarten?
    • The Destiny // Team Telegram 19.03.2019 08:42
      Highlight Highlight Es gibt auch Dienste die das selbe für Kreditkarten anbieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 19.03.2019 07:59
    Highlight Highlight Die Streaminganbieter sollen nicht jammern. Sie haben die Videoverleihe vom Markt verdrängt, nun geht es ihnen selbst an den Kragen. So ist der Markt...
  • marsupi 19.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Und wie kommt ein solcher Titel zu Stande aufgrund den Fakts, die eigentlich im Artikel stecken?
  • Caturix 19.03.2019 07:34
    Highlight Highlight Man sollte eigentlich alle neue Streaming Portale die dazukommen boykotieren. Diese Entwicklung ist nicht gut und wird nur illegale Angebote fördern.
    • WÖTSÖN ÜSER 19.03.2019 09:15
      Highlight Highlight laughs in popcorn time
    • Caturix 19.03.2019 12:36
      Highlight Highlight Wenn es zu viele Anbieter gibt und jeder ein anderes Angebot hat werden viele wieder die Filme herunterladen. Ich zahle max 3 Dienste mehr sicher nicht wenn ich einen Film nicht finde bei denen suche ich im Gratisangebot.
      Niemand würde Spotify oder Deezer und co abonnieren wenn es nur bestimte Musik geben würde. Sänger X nur da Y nur dort.
  • Samuel Defurnier 19.03.2019 07:18
    Highlight Highlight Die Anbieter begreifen es einfach nicht. Meinen die ernsthaft, dass ich für alle Dienste separat bezahle? Glaubt mir illegales Streamen wird wieder zum Volkssport. Warner und Disney hätten ja ganz einfach höhere Preise für die Streaminglizenz verlangen können. Netflix wurde erfolgreich, weil es ein extrem breites Angebot hatte.
    • trichie 19.03.2019 08:05
      Highlight Highlight Die Anbieter wissen das schon... aber sie denken trotzdem dass sie mehr aus der Zitrone pressen können wenn sie ihren eigenproduzierten Content exklusiv haben.

      Das ist wegen genau diesem eigenproduzierten Content halt anders als bei Musik wo man sich zwischen Apple Music, Spotify, Amazon Music und noch anderen Diensten wirklich "frei" entscheiden kann: jeder hat im Prinzip fast alles.

      Trotzdem find ich's nicht gut (werd selbst auch nie mehr als einen Dienst aufs mal haben und halt von Monat zu Monat wechseln) glaub ich dass die Filmindustrie noch viel von der Musikindustrie lernen kann...

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