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Schafft Apple den 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Kopfhörer ab?<br data-editable="remove">
Schafft Apple den 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Kopfhörer ab?
bild: shutterstock

Das iPhone 7 soll ohne Kopfhörer-Buchse kommen

Aus Japan erreicht uns ein explosives Gerücht: Angeblich verzichtet Apple bei der nächsten iPhone-Generation auf den herkömmlichen Kopfhörer-Anschluss.
30.11.2015, 10:4830.11.2015, 11:01

Verzichtet Apple beim iPhone 7 auf die altbekannte Kopfhörer-Buchse, um das neue Modell noch dünner zu machen?

Das Gerücht in die Welt gesetzt hat der japanische Techblog Macotakara und beruft sich auf «eine zuverlässige Quelle». Der Verzicht auf den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss soll ermöglichen, «mehr als einen Millimeter» an Durchmesser einzusparen.

Kopfhörer sollen in Zukunft über den von Apple entwickelten Lightning-Anschluss eingestöpselt werden. Dies würde aber bedeuten, dass die allermeisten Kopfhörer und Ohrstöpsel nicht mehr kompatibel wären, respektive einen Adapter erforderten. Diesen würde Apple angeblich kostenlos mitliefern.

Der Schritt würde auch zu einem anderen aktuellen Gerücht passen. Angeblich will Apple das iPhone 7, das wohl im Herbst 2016 vorgestellt wird, offiziell als wasserdicht vermarkten.

Die herkömmliche Kopfhörer-Buchse ...

Weiter heisst es, der iPhone-Hersteller wolle seine bekannten weissen EarPods mit einem Lightning-Stecker ausliefern. Es sei wahrscheinlich, dass auch die Beats-Kopfhörer bis zur Veröffentlichung des neuen iPhones mit Lightning erhältlich sein werden. Andere Hersteller würden folgen.

Aufschrei vorprogrammiert

Spekuliert wird schon länger, dass Apple den in die Jahre gekommenen Kopfhörer-Anschluss beerdigen will. 2014 habe Apple die «Made for iPhone»-Spezifikationen aktualisiert, berichtet das Schweizer Fachmagazin Macprime. Verschiedene Audio-Zubehör-Hersteller führten bereits Lightning-Kopfhörer im Angebot.

Und natürlich gibt es auch diverse Anbieter, die ihren Kunden Bluetooth-Kopfhörer für den kabellosen Musikgenuss anbieten. Das über Funk verbundene Zubehör ist auch mit der Apple Watch nutzbar.

Zuletzt habe eine Entwickler-Session während der WWDC im Sommer für Aufsehen gesorgt, hält Macprime fest. Da habe Apple erneut über die per Lightning-anzuschliessenden Kopfhörer informiert. «Damit sind grössere Bandbreiten und erweiterte Steuerungen möglich.» Weiter könne über Lightning auch mehr Strom übertragen werden, womit bei Highend-Kopfhörern die schweren Batterien wegfallen könnten.

«Der Klinkenanschluss gehört zu den ältesten elektronischen Steckertechniken überhaupt. Seine Geschichte reicht zurück bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.»
Fachmagazin Macprime
quelle: macprime.ch

Fakt ist: Wenn Apple eine dermassen populäre Schnittstelle von seinem populärsten Gerät verbannen würde, gäbe dies wohl einen gewaltigen Aufschrei. Wir erinnern uns an die Proteste, als die Kalifornier 2012 den bisherigen Ladestecker ersetzten.

Ein logischer Schritt

Der Wechsel von der 3,5-Millimeter-Klinke zum leistungsfähigeren Lightning-Anschluss wäre ein typischer Apple-Schritt, hält Macprime fest. Der Klinkenanschluss gehöre zu den ältesten elektronischen Steckertechniken überhaupt. Seine Geschichte reiche zurück bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Ausserdem beanspruche der Stecker wegen seiner Dicke und Länge verhältnismässig viel Platz.

Apple dürfte auch die erforderliche Marktmacht haben, um eine solch unpopuläre Änderung zu wagen und auch durchzusetzen. Macprime erinnert allerdings daran, dass es sich bei Lightning um einen proprietären Anschluss handle von Apple. Dies bedeute, dass andere Hersteller zumindest derzeit noch Lizenzgebühren entrichten müssten. Ob die Gebühren in Zukunft entfallen, ist offen.

Oder setzt sich doch USB-C durch? Dabei handelt es sich um einen industrieweit anerkannten (und verwendeten) Standard. Apple hat zuletzt beim Macbook (12 Zoll) darauf gesetzt, wobei der im Frühling lancierte Laptop zusätzlich eine Kopfhörer-Buchse besitzt.

via 9to5Mac

Apples neues Macbook und seine besten Features

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Apples neues Macbook und seine besten Features
quelle: ap/ap / eric risberg
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