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Peinlich

Onlinebörse Mt. Gox findet verlorengeglaubte Bitcoins im Wert von 115 Millionen Dollar – durch Zufall

21.03.14, 05:11 21.03.14, 10:28
Some of Bitcoin enthusiast Mike Caldwell's coins are pictured at his office in this file photo illustration in Sandy, Utah January 31, 2014. Mt. Gox, once the world's largest bitcoin exchange, filed for U.S. Bankruptcy in Dallas late Sunday, a move that will temporarily put U.S. legal action on hold against the Japanese company.  REUTERS/Jim Urquhart/Files   REUTERS/Jim Urquhart   (UNITED STATES - Tags: BUSINESS)

Bild: X02779

Die insolvente Bitcoin-Börse Mt. Gox muss ein peinliches Eingeständnis machen: Sie hat 200'000 verlorengeglaubte Einheiten der digitalen Währung durch Zufall wiedergefunden. Gefunden wurden sie in einer im Juni 2011 genutzten elektronischen Geldbörse. 

Damit sinke die Zahl der noch vermissten Bitcoins auf 650'000, teilte Mt. Gox am Freitag mit. Der in Tokio ansässige Marktplatz war die grösste Handelsplattform für die digitale Krypto-Währung. 

Entsprechend gross waren die Schockwellen, als Mt. Gox Insolvenz anmeldete und den Verlust von 850'000 Bitcoins eingestand. Davon gehörten 750'000 den Kunden und 100'000 dem Handelsplatz selbst. 

Die digitale Währung war im vergangenen Jahr zeitweise für mehr als 1000 Dollar pro Bitcoin gehandelt worden. Zuletzt hatte Mt. Gox selbst den Wert der verschollenen 850'000 Bitcoins noch mit 473 Millionen Dollar angegeben. Damit ist auch das jetzt wiederentdeckte Paket 115 Millionen Dollar wert

Mt. Gox waren schon vorher mangelnde Sicherheitsmassnahmen und eine chaotische Geschäftsführung vorgeworfen worden. Das Eingeständnis, ein so grosses Bitcoin-Paket aus den Augen verloren zu haben, dürfte die Kritik weiter befeuern. 

Die Grundidee der 2009 zu Zeiten der Finanzkrise gestarteten Bitcoins ist ein weitgehend anonymer Zahlungsverkehr, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert. Bitcoins werden durch komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt. Die «Hacker-Währung» lässt sich in reales Geld eintauschen. (rey/sda/dpa)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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