Digital
Digital kompakt

Google verschlüsselt Internetsuche

NSA wird ausgesperrt

Google verschlüsselt Internetsuche

13.03.2014, 08:4613.03.2014, 11:33

Für die NSA und andere Geheimdienste wird es schwerer, die Internetsuche von Google-Nutzern zu überwachen. Der Konzern ist dazu übergegangen, die Suchanfragen standardmässig zu verschlüsseln, wie eine Google-Sprecherin der «Washington Post» am Mittwoch bestätigte.

Der Schritt könnte insbesondere für China relevant sein: Dort ist es Teil der Internetkontrolle durch die Behörden, Ergebnisse zu Suchanfragen wie «Dalai Lama» herauszufiltern. Aber die Zensoren sähen immer häufiger nur Wirrwarr, da die Anfragen verschlüsselt abliefen, berichtete die Zeitung.

«Die Enthüllungen des vergangenen Sommers haben gezeigt, dass wir unsere Netze verstärken müssen», erklärte die Google-Sprecherin. Einer der Schritte dafür sei, die Internetsuche weltweit zu verschlüsseln. Der US-Geheimdienst NSA hat nach bisherigen Erkenntnissen in grossem Stil Suchanfragen im Internet gesammelt und ausgewertet. (pru/sda)

Weiterlesen zum Thema Google

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Tesla weibelt in der EU für sein Full-Self-Driving-System und wird von Experten zerpflückt
Tesla lobbyierte bei mehreren EU-Ländern für sein Full-Self-Driving-System. Doch die vom Autokonzern selbst erstellten Sicherheitsstatistiken sind laut unabhängigen Verkehrsexperten irreführend.
Tesla nutzte zweifelhafte Sicherheitsstatistiken, um die Zulassung für autonomes Fahren in Europa zu begründen. Dies zeigen Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters (Paywall). Demnach hat Tesla im Bestreben, die europäische Zulassung für sein Fahrassistenzsystem Full-Self-Driving-System zu erhalten, den Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern selbst erstellte Sicherheitsstatistiken vorgelegt, die laut unabhängigen Verkehrssicherheitsforschern irreführend sind.

Konkret haben zehn der elf unabhängigen Experten, die Teslas Methodik überprüften, die vorgelegte Unfallstatistik zum überwachten, autonomen Fahren mit FSD als nicht seriös kritisiert. Die Daten liefen auf irreführendes Marketing hinaus.
Zur Story