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Android-Hersteller schummeln bei Sicherheits-Updates – diese Gratis-App hilft

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Android-Hersteller schummeln bei Sicherheits-Updates

13.04.2018, 09:5513.04.2018, 12:27

Weitere Digital-News:

  • Spotify schluckt Loudr (siehe unten)
  • Ein schwerer Fehler verzögert das nächste Update für Windows 10 (heise.de)

So finden Android-User heraus, ob ihr Hersteller bei der Sicherheit schummelt

Viele Android-Smartphones enthalten ausgelieferte Sicherheits-Updates nicht, geben aber vor, dass sie es tun: Zu dieser beunruhigenden Erkenntnis kommen deutsche IT-Experten.

Die Firma Security Research Labs (SRL) hat 1200 Android-Smartphones auf die Integration so genannter «Patches» untersucht, wie futurezone.at berichtet. Dabei seien die Fachleute auf eine grosse «verdeckte Patch-Lücke» gestossen.

Die wichtigsten Erkenntnisse zu den Herstellern:

  • An der Spitze der Wertung befinden sich Google, Sony, Samsung und Wiko (0 bis 1 fehlender Patch).
  • Xiaomi, OnePlus und Nokia landen mit 1 bis 3 fehlenden Patches im Mittelfeld.
  • HTC, Huawei, LG und Motorola landen dahinter mit 3 bis 4 fehlenden Patches.
  • Die chinesischen Hersteller TCL und ZTE schneiden mit mehr als 4 fehlenden Patches am schlechtesten ab.
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screenshot: srlabs.de

Konfrontiert mit den Vorwürfen wies Android-Anbieter Google darauf hin, dass es trotz fehlender Sicherheits-Patches für Angreifer schwierig sei, in Android-Geräte einzudringen. Das Betriebssystem werde durch mehrere weitere Sicherheitsmechanismen geschützt.

Android-User können mithilfe einer Gratis-App von SRL («SnoopSnitch», Google Play Store) überprüfen, welche Sicherheits-Updates tatsächlich installiert wurden.

Das «Wired»-Magazin berichtete am Donnerstag, dass die Sicherheitsforscher an der Konferenz Hack in the Box in Amsterdam mehr Details zur Untersuchung verraten hätten.

(dsc, via futurezone.at)

Spotify schluckt Loudr

Kurz nach seinem Börsengang verstärkt sich der weltgrösste Musikstreaming-Anbieter Spotify mit einem Zukauf. Das schwedische Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben vom Donnerstag den Musikrechte-Lizensierer Loudr.fm. Spotify nannte keinen Kaufpreis.

Die 2013 in San Francisco gegründete Firma ist darauf spezialisiert, automatisiert Rechteinhaber für die Nutzung ihrer Musikstücke zu entlohnen.

Spotify war erst kürzlich von einem US-Label auf Schadenersatz über 1,6 Milliarden Dollar verklagt worden. Der Verlag Wixen Music Publishing, der Lizenzen an Songs wie «Free Fallin'» von Tom Petty und «Light My Fire» von The Doors besitzt, warf dem Unternehmen in der Klage vor einem Bundesgericht in Kalifornien vor, Tausende Lieder unerlaubt verwendet zu haben.

Spotify, das weiterhin Verluste schreibt, ist bereits weit gekommen. Das seit zehn Jahren am Markt agierende Unternehmen aus Stockholm hält grosse Tech-Konzerne wie Apple, Google und Amazon mit ihren Konkurrenzangeboten in Schach. Zudem ist es Spotify gelungen, den Wandel in der Musikbranche trotz zeitweise harter Gegenwehr durch Plattenfirmen und Künstler mitzugestalten.

(dsc/sda/reu)

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