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Former U.S. National Security Agency contractor Edward Snowden addresses attendees through video link at the Web Summit technology conference in Lisbon, Monday, Nov. 4, 2019. Snowden has been living in Russia to escape U.S. prosecution after leaking classified documents detailing government surveillance programs. (AP Photo/Armando Franca)

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter kämpft für die Meinungsfreiheit. Bild: AP

China zensiert Edward Snowden – und der schlägt sowas von zurück 👊

Wichtiges Learning für Diktakturen und andere Demokratiefeinde: Leg dich nicht mit dem berühmten Whistleblower und Tech-Nerd an.



Die Akteure

1. Akt

China tut, was China tut. Das Regime verfolgt seine Kritiker und versucht, sie mundtot zu machen. Und der eigenen Bevölkerung verweigern die Machthaber in Peking alles, was ihnen auch nur im Entfernstesten gefährlich werden könnte. Wie etwa das Recht auf freie Meinungsäusserung.

Neustes und prominentes Opfer: Edward Snowden.

Wobei sich die Chinesen hier den Falschen ausgesucht haben.

2. Akt

Snowden erfährt von der Zensur seines Buches in China und entwickelt einen schlauen Plan, um zurückzuschlagen.

Bild

3. Akt

Via Twitter bittet Snowden das Internet um Hilfe.

«Ich bat darum, eine Kopie der zensierten Passagen zu sehen, und erhielt eine Liste mit einigen der schlimmsten Beispiele. Ich werde sie direkt hier auf Twitter posten, und wir werden sie übersetzen und genau das enthüllen, was die Zensoren zu verbergen versuchten. Lasst uns Twitter für etwas Gutes nutzen.»

quelle: twitter.com/snowden

Sein Buch soll allen Chinesen unzensiert zur Verfügung stehen.

«Lasst uns eine korrekte und ungekürzte Version von #PermanentRecord zusammenstellen, die frei online auf Chinesisch veröffentlicht werden kann, indem wir ein Kader von Übersetzern zusammenstellen, um jede beschämende Veränderung des Texts aufzudecken, die die Zensoren verlangt haben.»

Einen Seitenhieb kann sich der 36-Jährige nicht verkneifen:

«Wir arbeiten im Dienste der Grossrepublik der Buchstaben und eines besseren Internets.»

Bild

screenshot: twitter.com/snowden

Von der Zensur betroffen sind Textabschnitte, in denen es um Snowdens Aufenthalt in Hong-Kong geht.

So schreibt der Whistleblower im Buch, die Regierung von Hongkong, «unter chinesischem Druck oder nicht», habe sich gegen alle Bemühungen der UNO gewehrt, ihm internationalen Schutz auf ihrem Territorium zu gewähren.

Zensiert wurden offenbar aber auch generelle Überlegungen Snwodens zum Konflikt zwischen freien demokratischen Staaten und autoritären Regimes. Das sei auch der grösste ideologische Konflikt unserer Zeit und «nicht irgendeine erfundene, voreingenommene Vorstellung von einer Ost-West-Spaltung oder von einem wiederauferstandenen Kreuzzug gegen die Christenheit oder den Islam».

Edward Snowden an seine Follower:

«Es gibt wahrscheinlich noch andere Änderungen, von denen wir nichts wissen werden, bis wir eine gedruckte Version der vereinfachten Ausgabe online bekommen können, aber fangen wir an, die Korrekturen zu korrigieren. Vielen Dank, dass ihr den chinesischen Lesern helft!»

4. Akt

Das Internet reagiert. 😍

Bild

PS:

Und bevor jemand frage, fügt Snowden in einem weiteren Tweet an, er verdiene mit der chinesischen Ausgabe des Buches genau null Dollar. Grund sei die Klage der US-Regierung. Aber das sei schon in Ordnung, so Snowden: Er habe «Permanent Record» nicht wegen des Geldes geschrieben.

Bleibt daran zu erinnern, dass Snowdens Aufenthaltserlaubnis in Russland nächstes Jahr erneuert werden muss. Der Whistleblower war 2013 auf seiner Flucht vor den US-Geheimdiensten auf dem Flughafen in Moskau gestrandet, nachdem die US-Regierung seinen Reisepass annuliert hatte.

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • grosnaldo 12.11.2019 21:34
    Highlight Highlight wenn er Kumpel Xi kritisiert, riskiert er nicht von Putin rausgeschmissen zu werden?
  • Don Alejandro 12.11.2019 17:56
    Highlight Highlight Nun ist Twitter in der Zwickmühle. Wird es dem chinesischen Druck nachgeben oder ist es gewillt, auf den chinesischen Markt zu verzichten? In jedem Fall zeigt es, dass Snowden ein cleveres Bürschen ist...
    • Schne 13.11.2019 18:25
      Highlight Highlight Ist Twitter nicht eh schon gesperrt in China?
    • Magnum 14.11.2019 09:11
      Highlight Highlight Die App Twitter ist in China nicht nutzbar - ausser für die Wumao-Trollarmee, die 50-Cent-Deppen, die dürfen Regierungspropaganda verbreiten. Und ausgewählte, linientreue Redaktoren der Parteizeitungen, die dürfen auch. Twitter sollte eher alle chinesischen Accounts sperren...
  • R&B 12.11.2019 17:20
    Highlight Highlight Wir könnten auch helfen, die Menschenrechte in China zu verbessern, wenn wir keine Produkte mehr aus China kaufen.
    Z.B. kein Alibaba mehr oder bei normalen Produkten (wie z.B. Holzschneidebrettli) schauen, ob diese von China kommen und dann nicht kaufen.
    • Tomlate 12.11.2019 18:56
      Highlight Highlight Auf welchem Gerät hast du diese Zeilen geschrieben?
    • swisskiss 13.11.2019 00:26
      Highlight Highlight R&B: Und ganz schnell alle elekronischen Geräte auseinanderschrauben und die chinesischen Bauteile entfernen. So wird mit tollem Gewissen, aus 80% der Handy, Laptop oder PC, nutzloser Elektronischrott...
    • PurpleWasabi 13.11.2019 14:25
      Highlight Highlight @Rhythm&Blues
      dito. gilt auch für die Terroristen aus den USA.

      Kaufe seit Jahren nix amerikanisches mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 12.11.2019 12:08
    Highlight Highlight Das Buch ist wahnsinnig interessant! Sehr lesenswert und sehr gut geschrieben. Am schlimmsten sind ja die USA, mit Abstand. Besonders auch, weil es anfangs nur eine Handvoll Leute wusste. (Obwohl über 1 Million bei der NSA arbeiteten, wussten vielleicht 12 Leute davon. Soviel zu VTs.) Unsere Gesellschaft braucht Leute wie Snowden, die viel zu viel Zeit haben und darum solchen Dingen nachgehen können!
    • happytreasure 12.11.2019 14:25
      Highlight Highlight Haben Sie sich schon gefragt, wie das selbe System in der Schweiz funktioniert? Oder glauben Sie, wir besitzen keinen überwachungsstaat?
    • Blaubar 12.11.2019 22:43
      Highlight Highlight Das erübrigt sich wohl, weil wir ebenfalls von den USA überwacht werden. Jeder von uns. Ich vermute, dass unsere Politiker keinen Blassen davon haben. Frau Merkel kam ja damals auch auf die Welt („Ausspähen und Freunden, das geht gar nicht“).
      Ob die Schweiz hier auch tätig ist, wage ich zu bezweifeln, das sie meistens mit 30 Jahren Verspätung denken.
    • Stratosurfer 13.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Blaubar, glaubst du im Ernst, dass Russland und China nicht genauso perfide überwachen? Im Falle Chinas geht die Überwachung sogar noch wesentlich weiter....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freebee 12.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Coole Sache, doch die China-Schelte als "Unrechtsstaat" ist unnoetig. China hat in den letzten 20 Jahren mehr fuer das Recht auf Nahrung, Gesundheit, Bildung und andere Grundrechte getan als irgend ein anderer Staat. Und den Chinesen sind diese Rechte zurecht wichtiger als das Recht zur freien Meinungsaeusserung. Auch wenn Sie das anders sehen, kiennen Sie nicht in kolonialer Manier fuer die Chinesen entscheiden, was fyer sie am wichtigsten ist.
    • Murmeli82 12.11.2019 13:42
      Highlight Highlight Ähm, die Chinese "kolonisieren" noch immer ..Beispiel Urumqi ..
    • Swen Goldpreis 12.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Mao hat bewusst Millionen von Menschen verhungern lassen. Er hat sämtliche Unis geschlossen. Wenn die Leute nun wieder Bildung, Essen und Gesundheit haben, dann hat China nicht etwas dafür getan, sondern einfach aufgehört etwas dagegen zu tun.

      Und nebenbei: Was "den Chinesen" am wichtigsten ist, das weiss keiner so recht, denn die hat keiner gefragt. Es geht nur darum, was den chinesischen Eliten am wichtigsten ist. Und naja, das ist eben nicht das Volk, sondern die Machterhaltung.
    • Magnum 12.11.2019 15:44
      Highlight Highlight Aber Freebee kann für 1.3 Milliarden Chinesen entscheiden, was für diese wichtig ist - und klar: Bürgerrechte und andere Freiheitsrechte sind es nicht. Das hat nichts mit kolonialem Dünkel zu tun, sondern mit einem gedanken- und skrupellosen Nachplappern der Propaganda Pekings.

      Dass Menschen mit chinesischer DNA Freiheiten durchaus zu schätzen wissen, zeigt sich in Hong Kong und in nochmals weit stärkerem Ausmass in Taiwan. Leuten wie Freebee möchte ich eigentlich ein Ticket «Peking einfach» nahe legen. Wenn sie die Zustände in China so toll finden, sollten sie diese zu ihren Alltag machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 12.11.2019 11:40
    Highlight Highlight Jesses, hat der nun zurückgeschlagen. Mich würde noch interessieren, was er zum Projekt "Russisches Wikipedia" meint. Aber da muss er wohl den Schnabel halten.
    • Peter Mü 12.11.2019 12:35
      Highlight Highlight Auch so einer der Russland anprangert,weill sie die gleichen Methoden anwenden wollen, wie bei uns schonseit Jahren angewendet werden.
      Ich frage mich immer wieder was sind wir, wenn wir Russland in der Überwachung und Denunziation weit voraus sind und Russland ist ja ein sogenannter "Unrechststaat".
    • Magnum 12.11.2019 15:46
      Highlight Highlight @Peter Mü
      Bei uns sterben weit weniger kritische Journalisten und Dissidenten als in Russland. Bei uns werden auch keine ethnischen Minoritäten in Umerziehungslager gesteckt wie in China. Diese ganze Relativierung der Zustände in Unrechtsstaaten (ja, das sind sie nun einmal) zeugt vor allem von einer fortgeschrittenen Wohlstandverwahrlosung. Und dafür habe ich keine Sekunde lang Sympathien.
    • Bert der Geologe 12.11.2019 15:58
      Highlight Highlight Die Glorifizierung Russlands und die Verharmlosungen der Unrechtstaaten kann ich nicht verstehen. Reiner Zynismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 12.11.2019 10:58
    Highlight Highlight Andere Länder, andere Sitten ! So ist China halt
    • Paedu87 12.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Superkalifragilistiexpialigetisch 12.11.2019 11:23
      Highlight Highlight Genau und Menschen mit solch einem unkritischen Denken machens möglich! Nach dem Motto "ist so weil ist so und bleibt so weil ist so".
    • Sk8/Di3 12.11.2019 12:14
      Highlight Highlight Nun @Hofer hat nicht unrecht. @Pädu und DT sind wir im Westen wirklich frei, frei von Propaganda und Zensur? Oder findet es einfach auf eine versteckte und vieleicht viel perfiedere Art statt? Evtl ist es für einen Chinesen viel einfacher zu unterscheiden, was zensiert wurde und was Propaganda ist, als es für uns ist? Oder glauben sie im Westen gibt es keine Propaganda und man bekommt immer die nackte Wahrheit aufgetischt?

      Ja die Welt ist eben nicht schwarz und weiss...sondern sehr bunt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Garibaldi 12.11.2019 10:54
    Highlight Highlight "...Und der eigenen Bevölkerung verweigern die Machthaber in Peking alles, was ihnen auch nur im Entfernstesten gefährlich werden könnte...."

    Geht irgendwie nicht auf! All die Chinesen die ich auf Reisen treffe, sei es als Urlauber oder Geschäftlich, scheinen nicht unter Verweigerung oder Zensurierung leiden zu müssen!
    • Snowy 12.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Komisch.
      Ich erlebe das anders.
      Ich erlebe die Chinesen jeweils als wie von einem anderen Stern.
    • Michi Sunnestich 12.11.2019 11:20
      Highlight Highlight Reiseprivilegien stehen auch nur parteitreuen Bürgern zu und denen geht es nicht schlecht.
    • Swen Goldpreis 12.11.2019 14:16
      Highlight Highlight Naja, parteitreu ist etwas übertrieben. Neutral geht auch noch. Aber kritische Menschen oder Leute, die zufällig als Muslime geboren wurden, haben schon Schwierigkeiten einen Reisepass zu bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BossAC 12.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Gerade überrascht, dass das Buch in China überhaupt auf irgendeine Art verfügbar ist.
  • Arneis 12.11.2019 10:22
    Highlight Highlight Ich denke es würde das Schweizer Ansehen weltweit massiv verbessern, würden wir Snowden Asyl gewähren.
    • Me:ish 12.11.2019 11:34
      Highlight Highlight @Arneis: Ausser in den USA und China vielleicht. Aber grade vor diesen zwei Mächten bückt sich die Schweiz doch regelmässig und sehr tief.
    • Murmeli82 12.11.2019 13:46
      Highlight Highlight Eine Petition starten und als Nation Farbe bekennen? Wir sind ja "neutral" und haben eine " grosse humanitäre Tradition". Ich würde gerne laut lachen, aber es bleibt mir im Halse stecken ...
    • Swen Goldpreis 12.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Ich wäre stolz auf die Schweiz, wenn wir Snowden aufnehmen würden. Er ist ein wahrer Held.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helvetiavia Philipp 12.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Wohl einer der Helden unserer Zeit. Der Winkelried des 21. Jahrhunderts.
    • jimknopf 12.11.2019 12:33
      Highlight Highlight @Howdy
      Snowden hat auch sein "Leben" geopfert, nicht mit dem Tod sondern sein bisheriges "normales" Leben und seine Freiheit.
  • moedesty 12.11.2019 10:09
    Highlight Highlight Hab das Buch nicht gelesen. Aber äussert er sich auch kritisch gegenüber Russland? Oder hat er sich selber zensiert, weil die ihm dort "Schutz" geben?
    • Thoeme77 12.11.2019 11:43
      Highlight Highlight Ja tut er tatsächlich. Sowohl in Interviews als auch im Buch. Das Buch ist meiner Meinung nach auf jeden Fall lesenswert.
  • circumspectat animo 12.11.2019 09:43
    Highlight Highlight «China tut, was China tut. Das Regime verfolgt seine Kritiker und versucht, sie mundtot zu machen. Und der eigenen Bevölkerung verweigern die Machthaber in Peking alles, was ihnen auch nur im Entfernstesten gefährlich werden könnte. Wie etwa das Recht auf freie Meinungsäusserung.»

    Im Zusammenhang mit Snowden, könnte man hier getrost China durch USA ersetzen.
    • ingmarbergman 12.11.2019 11:06
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied dass es in den USA noch kritische Stimmen gibt, welche sich gegen die eigene Regierung stellen. In China praktisch unmöglich.
    • Markus97 12.11.2019 11:28
      Highlight Highlight Naja wer die Zensur von jedem Aspekt des Lebens einschliesslich Karikaturen, Wissenschaft, Literatur, Filrm, Politik, die Ein-Partei-Regierung etc. mit der Verfolgung von Snowden gleichstellt (Nicht vergleicht), hat in meinen Augen ein wenig die Verhältnissmässigkeit verloren. Nicht dass ich die US-Geheimdienste in Schutz nehmen will. Aber China geht da doch deutlich weiter.
    • TingelTangel 13.11.2019 19:34
      Highlight Highlight circumspectat animo: Sie scheinen nicht mal annähernd eine Ahnung zu haben von China. Der US Bürger ist in seiner Persönlichen Freiheit seine Meinung kundzutun einiges Freier als ein Chinese.
  • Cpt. Jeppesen 12.11.2019 09:42
    Highlight Highlight Zitat Artikel: "So schreibt der Whistleblower im Buch, die Regierung von Hongkong, «unter chinesischem Druck oder nicht», habe sich gegen alle Bemühungen der UNO gewehrt, ihm internationalen Schutz auf ihrem Territorium zu gewähren."
    Nun, offensichtlich sind die anderen Staaten der sogenannten freien Welt auch nicht besser. Weder die Schweiz, noch ein anderes Land in Europa, ist Willens Edward Snowden Asyl zu gewähren. Meiner Meinung nach ein Armutszeugnis.
    • René Obi (1) 12.11.2019 10:00
      Highlight Highlight Die Schweiz ist halt neutral. Das heisst, sie darf nichts tun, das ihren wichtigsten Handelspartnern missfällt.
    • Antinatalist 12.11.2019 10:12
      Highlight Highlight Die Schweiz ist kein freier Staat, sondern hängt, wie der gesamte Westen, am Rockzipfel der USA.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900277/index.html
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 12.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Nur die fiesen Russen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 12.11.2019 09:32
    Highlight Highlight Jetzt fragt sich aber noch wie die Leser in China Zugriff darauf erhalten sollen.
    • Starforrze 12.11.2019 10:34
      Highlight Highlight VPN.
    • Thennis 12.11.2019 10:46
      Highlight Highlight «Das Leben findet einen Weg» Ian Malcolm, 1993
    • cheeky Badger 12.11.2019 16:03
      Highlight Highlight Als Tourist sind VPN-Clients wohl kein grosses Problem.

      Bei Einheimischen bin ich mir da nicht so sicher. Ich denke nicht, dass das als Kavaliersdelikt gehandelt wird.
      Abgesehen davon, dass du den Client gar nicht downloden kannst, wenn du mal da bist.

      Zudem ist Twitter auch kaum bekannt in China. Da läuft wirklich so gut wie alles über weechat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LCT 12.11.2019 09:31
    Highlight Highlight Zu denjenigen, welche behaupten, "das Internet mache die Menscheit kaputt".

    Hier ist das Gegenteil der Fall, dank dem Internet.
    • DieFeuerlilie 12.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Ja. Weil jede Medaille eben auch zwei Seiten hat.

      Wie auch ein Messer.
      Man kann damit Brot schneiden. Oder jemanden töten.

      Hier wird nun Brot geschnitten.
      Super! :)

      Und trotzdem sollten wir uns viel mehr mit den negativen Seiten des Internets auseinandersetzen und dagegen vorgehen!
    • LCT 12.11.2019 11:35
      Highlight Highlight @DieFeuerlilie:

      Ich bin der Ansicht, dass das Internet ein Medium/Werkzeug ist, um Meinungen zu transportieren. Die Meinung selbst ist von Menschen ausgehend.

      Die Interaktion und Problemlösung von den "negativen Seiten des Internets" sind in effektiver Form bei der Ursache zu suchen, und das ist nicht das Internet selbst, sondern der Mensch (und dessen durch das Internet transportierte Haltung/Meinung/Äusserung, welche zu Problemen führt).
    • NathanBiel 12.11.2019 12:30
      Highlight Highlight Das Internet wird in Absehbarer Zeit nicht mehr frei sein. Weder in China. Wenn in den USA. Weder in der Schweiz. Die anfängliche Freiheit die im Internet geherrscht hat, hat die Mächtigen der Welt überrascht. Mittlerweile sind sie daran die Kontrolle über das Internet zu erlangen.
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